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Trennung! Was will ich... Woran erkennt man Liebe?
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Trennung! Was will ich... Woran erkennt man Liebe?
 
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susiaushh
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 127
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BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 22:35:13    Titel: bitte

Bitte ich brauch mehr TIPS....

Wenn die Trennung definitiv ist und auch räumlich vollzogen, ist eine Trennung im "Guten" für ihn leider nicht möglich.

Er sagt es gibt nur " Hass oder Liebe"

Seine vorherigen Freundinnen sind alles "Schlampen" (nicht wirklich nach meiner Einschätzung)

Er wurde nach der Trennung seiner Eltern selber von seinem Vater manipuliert mit Worten we "deine mutter ist schuld.... sie hat mich rausgeschmissen... und die familie war kaputt"

?! Selbst jett wo er erwachsen ist, kann er die Ehe seiner Eltern nicht neutral bewerten. hab versucht ihm das aufzuzeigen, aber ohne Erfolg. Die Tatsache das sein Vater nie zu hause war und Alkoholiker war ( jetzt trocken) und die Mutter geschlagen hat zählen nicht, denn er hat zu ihr gehalten!!!!!

Habe solche Angst das er meinen Kleinen auch manipuliert (obwohl ich das besser könnte), ich wills ja gar nicht!!!! Bin ja selber Scheidungskind...

(meine Eltern haben seid der Trennung von 14 Jahren kein Wort mehr gesprochen)



HILFE
Shy 1
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 845

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 23:41:00    Titel:

Es kann schon passieren das ein Vater nach der Trennung das Kind manipuliert, aber nicht weil er das Kind so sehr liebt, sondern weil er die Frau an Küche und ins zurückpressen will und um das zu erreichen tut so mancher Mann einfach alles. Es geht in erster Linie darum seine Macht zu demonstrieren und das geht oft auf sehr subtile Weise z.B. durch Versprechungen oder Geschenke entweder an die Frau oder das Kind. Der Mann will versorgt werden, okay das ist sein gutes Recht nur darf man die Frau nicht emotional zur Schnecke machen und schon gar nicht wenn man mit ihr schlafen.

Bedenke immer dass du es auch für dein Kind tust, denn wenn es dir gut geht, wird es auch deinem Kind gut gehen. Bleibst du doch, kann es sein das dein Kind dir eines Tages Vorwürfe machen könnte.

Also Kopf hoch und ja nicht wieder unter die Decke kriechen und wieder liebes Frauchen spielen.
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Anmeldungsdatum: 10.06.2007
Beiträge: 505

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 23:51:53    Titel:

Ich kenne einen ähnlichen Fall. Sie, hat Sorgerecht bis aufs Wochenende, lebt mit den gemeinsamen Sohn getrennt und hat mittlerweile einen neuen Lebenspartner.

Er tut alles um ihr zu schaden z.B. schickt ihr das Jugendamt auf den Hals oder erzählt den Jungen richtig gemeine Sachen über ihre Mutter.

Was er damit bezwecken will, ist schon fast symbolisch beschrieben wurden:
Zitat:
aber nicht weil er das Kind so sehr liebt, sondern weil er die Frau an Küche und ins zurückpressen will


Er will ihr einfach weh tun. Sie soll darunter leiden. Indirekt versucht er sie zurückzugewinnen, was er mit sich selber aber nicht mehr vereinbaren kann, darum richtet er die Wut gegen sich gegen sie und das mit allen Mitteln.
hanibal
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Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 08:47:02    Titel:

Ich finde das hier alles unheimlich negativ. Natürlich ist eine Trennung primär erstmal unschön und grade wenn Kinder da sind fällt einem der Entschluss doppelt schwer, was ja auch nichts falsches ist.

Es bringt aber auch gar nichts, allein für das Kind zusammenzubleiben. Und grade bei einem 9 Monate altem Kind wiegt eine Trennung noch nicht so schwer wie bei einem Kind, dass in den Kindergarten oder in die Schule geht.

manchmal ist es besser, im richtigen Moment den Schnitt zu machen und so zumindest eine positive Zukunft zu gestalten. Und zwar nicht nur positiv für Dich sondern auch positiv für ihn und positiv für das Kind. Du sagst, für ihn gibt es nur Hass oder Liebe. Ich glaube, dass sind Drohungen, denn er hat gemerkt was die Uhr geschlagen hat und versucht Dich mit solchen Äußerungen zu halten.

Doch wenn er tatsächlich zu seinem Vatersein steht und dieses auch nach einer möglichen Trennung ausleben will, dann hat er kaum eine andere Wahl als eine Situation zu schaffen, in der er zu Dir zumindest ein neutrales Verhältnis hat. Denn ein negatives Verhältnis zur Mutter des Kindes führt häufig zum Sorgerechts-Streit und letztendlich zur totalen Zerrüttung.

Warum erzähle ich das alles? Ich lebe getrennt und habe ein Kind. Die Trennung verlief im Guten, ohne Anwälte und gerichtliche Festlegungen. Ich habe zu der Mutter meiner Tochter (und meiner Noch-Frau) ein sehr gutes Verhältnis. Dadurch bedingt ist es mir möglich, mein Vatersein voll auszuleben und regelmäßigen, auch außerplanmäßigen Umgang mit meinem Kind zu haben. Wichtige Entscheidungen treffen wir zusammen und bei der Erziehung versuchen wir, soweit es in zwei unterschiedlichen Haushalten möglich ist, eine einheitliche Linie zu finden. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für unser Kind (wir haben uns getrennt, als sie zwei war) besser war, sich jetzt zu trennen, als noch drei oder vier Jahre dahinzustreiten.

Versuche in jedem Fall die Trennung so zu gestalten, dass Du ihm die Chance gibst, weiterhin Vater zu sein und mach ihm bewusst, dass Du auch möchtest, dass er diese Rolle weiterhin bekleidet. Nutze das Kind niemals als Druckmittel und vergiss alles, was ihr euch in der Vergangenheit an den Kopf geschmissen habt. Um die Zukunft positiv gestalten zu können, müsst ihr die Vergangenheit vergessen und einen harten Schnitt machen.

Ich glaube, das war soweit alles, was mir dazu einfällt. Falls Du Fragen hast, bin ich gerne für Dich da. Ich weiß um Deine Situation und Deine Zweifel.

VG
susiaushh
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 127
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 09:33:54    Titel:

hanibal hat folgendes geschrieben:
Denn ein negatives Verhältnis zur Mutter des Kindes führt häufig zum Sorgerechts-Streit und letztendlich zur totalen Zerrüttung.


Hallo Hanibal, danke dir für diese Worte!
Habe ihm schon mehrfach (und auch seiner Familie) zugesichert, ihm nicht das Kind zu entziehen und das er, wenn er sich mirgegenüber "normal" verhält, ihn auch öftre als alle 14Tage sehen kann (sind nicht verheiratet, heißt ich habe alleiniges Sorgerecht, er nur Besuchsrecht). Wenn er mich jedoch weiterhin terrorisiert natürlich nicht. Klar will ich meinen Sohn nicht als Ass ausspielen, doch das ist letztlich das einzige was ich habe. Ich habe eine furchtbare Panik davor, dass sich dies später auf meine Mutter-Kind beziehung auswirkt....
Ich bin sicher, dass er es nicht schaffen wird sich neutral zu verhalten und er sagt ja jetzt schon täglich, dass ich die Beziehung kaputt gemacht habe mit der Trennung und unsere Familie kaputt ist und das ich schuld bin wenn unser Sohn einen Schaden dadurch erleidet!!!!
Was wenn er das später meinem Sohn sagt?!
Hoffe das legt sich wenn die erst Wut vergessen ist....
hanibal
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Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 10:22:01    Titel:

Aus meiner Erfahrung heraus, ist es so, dass sich die Mutter-Kind Beziehung aus einer Trennung heraus eher intensiviert. Ob das nun gut ist, sei dahingestellt.

Ich habe damals etwas tolles im I-Net gefunden, was mir und auch meiner Frau die Augen geöffnet hat:

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Trennung_Scheidung/s_1864.html

Ich hoffe für Dich, dass er, nachdem sich die erste Wut gelegt hat und er wieder positiv in die Zukunft blickt, er auch erkennt das zu einer Trennung genauso wie zu einer Beziehung zwei Personen gehören (drei Euro ins Phrasenschwein Wink ) Keiner ist frei von Fehlern und jeder hat sicherlich seinen Teil dazugetan, dass diese Situation entstanden ist.

Ansonsten wäre vielleicht noch eine gemeinsame Situng bei profamilia oder so hilfreich. Nicht zum Versöhnen, sondern um einen guten Abschluss zu finden. Tendenziell sind da aber glaube ich Männer eher schwer hinzubewegen (der Stolz Confused )
hanibal
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Anmeldungsdatum: 15.06.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 10:30:25    Titel:

Was wenn er das später meinem Sohn sagt?!

Irgendwann wird Euer Kind bestimmt mal fragen, was damals eigentlich passiert ist. Und auch wenn er sagt, dass Du Dich von ihm getrennt hast, ist das nicht schlimm. Letztendlich warst Du doch die, die die Situation schneller erkannt hat und diesen Schritt gegangen ist zum Wohl des Kindes. Je nachdem wie alt Euer Sohn dann ist, musst Du es ihm dann altersgerecht erklären. Aber er wird Dich bestimmt nicht aus dieser Situation heraus verstoßen.
susiaushh
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
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BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 11:52:41    Titel: danke

Danke nochmal an alle,

nein Shy Hausmuttchen spiel ich sicher nicht mehr!
Hab mir schon die Homepage angesehen hanibal, ich denke das aufzunehmen und umzusetzen bedarf es jedoch zuerst der entgültigen Trennung. Räumlich und dann auch geisitg. Bis das mit der räumlichen Trennung durch ist, werden sicher noch Wochen vergehen Confused

Werde meinem Ex Partner das dann zu gegeben Zeit mal zukommen lassen, wenn ruhige, erwachsene Gespräche wieder möglich sind!
susiaushh
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 127
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BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 11:55:35    Titel: aber...

Aber ich denke die Trennung ist unumgänglich....
Ich bin mir jeden Tag etwas sicherer das das richitg ist und eine andere Lösung nur Nachteile mitsichbringt.
susiaushh
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Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 127
Wohnort: hamburg

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 11:59:34    Titel:

hanibal hat folgendes geschrieben:
Was wenn er das später meinem Sohn sagt?!
.


Naja das ist ja auslegungssache. Er könnte sagen:

"Deine Mutter hat sich von mir getrennt, weil sie unglücklich war, aber wir lieben dich beide"

oder:

"Deine Mutter hat alles kaputtgemacht. Wir waren ein Familie und sie hat alles zerstört, sie ist schuld das du ohne mich aufgewachsen bist!"

Das ist schon ein Unterschied, oder?
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