Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Bundeswehr?
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Sonstige Berufe -> Bundeswehr?
 
Autor Nachricht
jana7
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Oberpfalz (Bayern)

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2007 - 18:39:42    Titel: Bundeswehr?

Hey Leut,

mach mir Gedanken über die Zeit nach meiner Ausbildung. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Zu mir:
Absolviere eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation. Bin sehr sportlich (spiele Fußball, Damenfußball).

Welche Voraussetzungen sind für die Bundeswehr nötig? Ist das als Frau vielleicht zu schwer?? Wie lange muss man sich verpflichten? Welche Karrierechancen gibt es?

Hab zwar in meinen Freundeskreis, darunter Berufssoldaten, nachgefragt, aber so richtig wissen tu ich nicht, ob Bundeswehr für mich das Richtige oder Falsche ist.

Vielen DANK euch im Voraus.

Liebe Grüße
Jana


Zuletzt bearbeitet von jana7 am 11 Sep 2007 - 21:06:44, insgesamt 2-mal bearbeitet
Gruwe
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2007 - 20:59:05    Titel:

Hallo,

erstmal kann man nicht direkt als Berufssoldat bei der BW einsteigen.
Zuerst wird man Zeitsoldat und verpflichtet sich für 4, 8, 12 oder 15 (ich glaub im Flug- und Sanitätsdienst) Jahre.

Nach einigen Jahren kann man sich dann als Berufssoldat bewerben und wird man angenommen, dann ist man bis zum Ruhestand Soldat.

Man muss auch noch zwischen Dienstgradgruppen unterscheiden.
Es gibt Mannschaften, Unteroffiziere, Feldwebel und Offiziere.
Als Offiziere und Feldwebel hast du die besten Chancen als Berufssoldat angenommen zu werden, als Offizier aber auch bessere als als Feldwebel.
Mannschaften sind meistens 4 Jahre, Unteroffiziere meistens 8 und Feldwebel und Offiziere normalerweise 12 Jahre oder länger...gibt aber auch Ausnahmen (Feldwebel 8 Jahre, etc.)


Ob die BW was für dich ist kannst nur du selbst entscheiden.
Viele sehen in der BW leider nur nen guten Arbeitgeber, bei dem man nen festen Job hat und einigermaßen gut verdient.

Aber: Du musst immer dran denken, egal welche Funktion du bei der BW ausfüllst...ob nun im Büro, in ner technischen Einheit oder im Truppendienst...du bist und bleibst Soldat. Du kannst also jederzeit ins Ausland zu einem Einsatz gerufen werden, bei dem du natürlich auch in große Gefahr kommen kannst bzw. dass du dort auch zu Tode kommen kannst.
Wenn du mit diesem Risiko nicht leben kannst, dann bleib weg von der Bundeswehr.

Am besten du setzt dich mal mit dem Wehrdienstberater beim deinem zuständigen KWEA in Verbindung und kuckst auf diese Seite: http://www.bundeswehr-karriere.de/


MfG
jana7
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Oberpfalz (Bayern)

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2007 - 21:29:21    Titel:

Hey Gruwekarl,

vielen Dank für deine Antwort.
den Titel für das Forum habe ich geändert, mir war der Unterschied zwischen Zeit- und Berufssoldat nicht bewusst. Mein Freund Sven ist Offizier beim Bund (Heer) und er brachte micht auf die Idee.

Bin aber nicht auf den Bund nicht in erster Linie gekommen, weil er ein guter Arbeitgeber ist, sondern für mich wäre es eine Herausforderung. Möchte gerne wissen wie ich auf Dinge, in der Grundausbildung (ich hoffe ich liege mit dem Begriff richtig) z.B., wie Zirkeltraining, Schießen, im Team zusammen arbeiten usw. (ich hoffe ich habe hier keine falschen Vorstellungen) reagiere und dies meistern kann. Aber ich glaube ich sehe Bund eher mit dem Vorurteil einer Frau?!?!??

Mir ist bewusst, dass der "A" sagt auch "B" sagt, also auch ins Ausland kommen wird (wenn besten Falls auch nur für ein-zwei Jahre) und bei einem Krieg in den Krieg muss.

Hab mir die Internetseite schon öfters angesehen, doch so ein klares Bild von der Bundeswehr habe ich leider nicht wirklich. Bin mir nicht sicher, ob alles auch so schön und möglich ist wie auf der Internetseite, so "glanzvoll" ins Licht gerückt wird. Wie siehst du das?? Weißt du da vll mehr als ich?

Ich habe für mich ein komisches Beispiel, dass mich aber gut beschreibt: Wenn jemand vor 3 Jahren zu mir gesagt hätte ich werde einmal Fußball spiele, Marathons, Dauerlaufe (im Großen Stile) oder dergleichen, hätte ich denjenigen für verückt erklärt. Seit einem Jahr spiele ich nun in einer Damenmannschaft Fußball (3x wöchtenlich Trainin), zwar Anfangs nicht freiwillig (hatte eine Wette verloren und musste somit einmal mit meiner Freundin laufen und tranieren gehn), es machte mir aber riesen Spaß und so blieb ich. Das mich sehr überrascht hat. Was ich damit sagen will, mir ist damit bewusst geworden, dass nicht alles so unmöglich sein muss oder keinen Spaß machen muss ("Probieren geht über studieren."), wie das Vorurteil oder jeder so denkt.

Welche Erfahrungen hast du mit der BW gemacht? Was kommt dort auf jemanden zu? Welche Vorteile und Nachteile muss man im Alltag auf sich nehmen?

Lieben Gruß
Jana
Lunatic.Sapphire
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.04.2007
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 13:00:52    Titel:

Wie oben schon gesagt, gehst du auch ein gewisses Risiko ein. Du suchst eine Herausforderung? Wenn du das Glück hast und eine Feldwebellaufbahn antreten darfst, dann kommst du da nicht mehr so einfach raus. Ausser du machst eine Verpflichtung mit Widerruf. Also wenn du die Herrausforderung nicht bewältigst dann bist du im schlimmsten Fall 12 Jahre "gefangen".

Ich würde dir empfehlen mal ein Praktikum oder ein Truppenbesuch (am besten über ein paar Tage) bei Kommando in deiner Nähe zu machen, nur so bekommst du einen bestmöglichen Einblick in die Tätikkeiten und das Kasernenleben.
Annihilator
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 14:25:43    Titel:

Lunatic.Sapphire hat folgendes geschrieben:
... Ich würde dir empfehlen mal ein Praktikum oder ein Truppenbesuch (am besten über ein paar Tage) bei Kommando in deiner Nähe zu machen, nur so bekommst du einen bestmöglichen Einblick in die Tätikkeiten und das Kasernenleben ...


Eigentlich keine schlechte Idee, aber da könnte man auch ein falsches Bild von dem bekommen, was einen selbst erwarten würde. Bin erst frisch raus aus der Bundeswehr. Wir hatten auch mal ein paar Praktikantinnen da. Die müssen ein Bild von der Bundeswehr bekommen haben... Laughing
Eine große Rolle spielt, in welcher Truppe du dienen würdest. Was wäre denn ungefähr dein Interessengebiet ? Du kannst aber auch in den meisten Fällen die Truppengattung wechseln. Die Grundausbildung sollte zwar überall gleich sein, ist aber schon länger nicht mehr der Fall. Wenn ich darüber nachdenke, was unsere Sanis für'ne Pussi-Grundausbildung hatten und was ich als Jäger machen musste... Rolling Eyes
Das Offiziers-Dasein ist aber nicht für jeden etwas. Die werden ca. alle 2 Jahre quer durch Deutschland geschickt; haben sich grad in einer Einheit eingelebt und dann "dürfen" sie auch schon wieder gehen (nicht alle, aber viele).
jana7
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Oberpfalz (Bayern)

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 21:39:40    Titel:

Hallo zusammen!

Danke für die Antworten, Lunatic.Sapphire & Annihilator. Merci beaucoup!

@Annihilator: Du bist firsch aus der BW. Hast du deine 12 Jahre hinter dir?
Ist ein Praktikum wirklich ratsam, weil in einem Praktikum kann man doch gar nicht alles sehen, was dich interesiert oder liegt bzw. nicht dir liegt? Erzähl doch von deiner Zeit bei der BW, du machst mich neugierig? s'il te plaît

Mein Interessengebiet wäre Heer, aber was genau??? Da ich bereits eine kaufmännische Ausbildung habe, wäre ein Aufbau dergleichen empfehlenswert, was meint ihr dazu? Ist es üblich, bei einer Ausbildung vorher, dass auf diese aufgebaut wird oder kann man auch ganz was anderes machen, denn Feldwebel kann man ja in den verschiedensten Bereichen werden??

Mein Freund Sven hatte vor der BW eine Ausbildung absolviert, dann zum BW gerufen worden und dort geblieben, er hätte kein Abi. Er erzählte mir das nach der Grundausbildung immer wieder Tests, Prüfungen anstanden, beidenen Soldaten rausgefiltert worden sind. Ist das so?? Und wenn ja, wie läuft das ab??

Mir persönlich würde es nichts ausmachen an verschieden Orte, deutschlandweit, stationiert zu werden. Doch als Offizier kommt man da nicht öfter ins Ausland? Und wird man dazu nicht auserwählt, also keine Bewerbung sondern Anwerbung??

LG
Gruwe
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 01:15:48    Titel:

Hallo
Lunatic.Sapphire hat folgendes geschrieben:
t;]Wie oben schon gesagt, gehst du auch ein gewisses Risiko ein. Du suchst eine Herausforderung? Wenn du das Glück hast und eine Feldwebellaufbahn antreten darfst, dann kommst du da nicht mehr so einfach raus. Ausser du machst eine Verpflichtung mit Widerruf. Also wenn du die Herrausforderung nicht bewältigst dann bist du im schlimmsten Fall 12 Jahre "gefangen".


Das stimmt so nicht!
Jeder Soldat kann jederzeit kündigen.
Nur hat dann die Bundeswehr die Möglichkeit, die Kosten für die Ausbildungen, etc., die der Soldat gemacht hat, zurückzufordern.
Das kann recht schnell verdammt teuer werden.


jana7 hat folgendes geschrieben:

Ist ein Praktikum wirklich ratsam, weil in einem Praktikum kann man doch gar nicht alles sehen, was dich interesiert oder liegt bzw. nicht dir liegt? Erzähl doch von deiner Zeit bei der BW, du machst mich neugierig?


Ein Praktikum ist eigentlich nie verkehrt.
Du kannst erstmal eine Eignungsübung machen, d.h. du kannst innerhalb der ersten 6 Monate ohne Konsequenzen kündigen.


Zitat:

Mein Interessengebiet wäre Heer, aber was genau??? Da ich bereits eine kaufmännische Ausbildung habe, wäre ein Aufbau dergleichen empfehlenswert, was meint ihr dazu? Ist es üblich, bei einer Ausbildung vorher, dass auf diese aufgebaut wird oder kann man auch ganz was anderes machen, denn Feldwebel kann man ja in den verschiedensten Bereichen werden??


Ja, Feldwebel ist nur ein Dienstgrad.
Es werden bestimmte Stellen für die verschiedenen Dienstgradgruppen ausgeschrieben. Auf solch eine Stelle bewirbst du dich.
Ob das nun Sani, Stab, Nachschub oder was auch immer ist, steht in der Stellenbeschreibung drin (die du vom Wehrdienstberater gezeigt bekommst).


Zitat:

Mein Freund Sven hatte vor der BW eine Ausbildung absolviert, dann zum BW gerufen worden und dort geblieben, er hätte kein Abi. Er erzählte mir das nach der Grundausbildung immer wieder Tests, Prüfungen anstanden, beidenen Soldaten rausgefiltert worden sind. Ist das so?? Und wenn ja, wie läuft das ab??


Ich weiß net, was dein Freund genau gemacht hat.
Generell ist es so, dass wenn die Bundeswehr deine Eignung etc. festgestellt hat und dir die Stelle gibt, dann bist du nicht direkt Feldwebel oder so.
Wenn du in die Feldwebellaufbahn einsteigst, dann wirst du erstmal als Feldwebelanwärter eingestellt.
Hast du bereits eine Ausbildung, die für deine Stelle von Vorteil ist (bei nem Bürojob eben wär ne kaufmännische Ausbildung von Vorteil) wirst du normalerweise als Stabsunteroffizier eingestellt. Hast du ne andere Ausbildung, die dem Bund so gesehen nix bringt, dann wirst du als Hauptgefreite eingestellt.

Dann folgen verschiedene Lehrgänge.
Nach ca. 1 Jahr (wenn du als Stuffz eingestellt wirst) wirst du dann Feldwebel. Ich glaub das ist dann noch ne Pflichtbeförderung.
Ab dann kommts eben auf die Leistung etc. und die Dienstzeit an. Irgendwann kannst du dann Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, etc. werden.
Das wird aber auch net jeder...umso höher der Dienstgrad, desto weniger kommen da hin.


Zitat:

Mir persönlich würde es nichts ausmachen an verschieden Orte, deutschlandweit, stationiert zu werden. Doch als Offizier kommt man da nicht öfter ins Ausland? Und wird man dazu nicht auserwählt, also keine Bewerbung sondern Anwerbung??


Stell dir das mal nicht so einfach vor.
Du wirst wirklich alle 2-2,5 Jahre woanders stationiert und das kann ganz schön nervig sein.
Ich persönlich hätte damals die Feldwebellaufbahn der Offizierslaufbahn vorgezogen...aber das ist nur meine Meinung.


MfG
Annihilator
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 6394
Wohnort: (hier nicht mehr aktiv)

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 14:04:42    Titel:

jana7 hat folgendes geschrieben:
... Hast du deine 12 Jahre hinter dir? ...


Laughing Der war gut ! Ich war FWDL23, also knappe 2 Jahre bei der Bundeswehr. Als Mannschafts-Dienstgrad bei den Feldjägern (Militär-Polizei). Einzelheiten möchte ich hier nicht äußern, auf jeden Fall hat es mir gefallen. Hatte nichts groß auszustehen - hing aber mit dem Dienstverhätlnis zusammen: Dadurch, dass sich die Aufgabenbereiche unserer Dienstgrade und die Aufgabenbereiche der Mannschaften kaum überschnitten, gab es wenig Probleme - ein gutes Dienstverhältnis. Das ist aber nicht überall so.
Das Heer bietet ein recht breitgefächertes Aufgabenspektrum, von Bürojobs bis hin zu straffen Kampfeinheiten. Das eine kann schnell schlauchen und das andere kann schnell langweilig werden. Aber jeder hat auch ein anderes Aktions-Potenzial. Manche sind eben nicht für den Dienst in Kampfeinheiten gemacht. Du erwähntest ein kaufmännische Ausbildung zu haben ? Mir fällt zwar keine Truppengattung ein, wo das direkt von Vorteil wäre, aber du könntest versuchen eine ReFü-Stelle zu bekommen (Steht für Rechnungs-Führer - die regeln finanzielle Angelegenheiten einer Einheit). Ein Praktikum ist sicherlich interessant, aber wie schon erwähnt: Du würdest wohl ein eher verzerrtes Bild des Bundeswehr-Alltages erhalten.
jana7
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2007
Beiträge: 74
Wohnort: Oberpfalz (Bayern)

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2007 - 20:48:01    Titel:

@Gruwekarl:
Zitat:
Hast du bereits eine Ausbildung, die für deine Stelle von Vorteil ist (bei nem Bürojob eben wär ne kaufmännische Ausbildung von Vorteil) wirst du normalerweise als Stabsunteroffizier eingestellt. Hast du ne andere Ausbildung, die dem Bund so gesehen nix bringt, dann wirst du als Hauptgefreite eingestellt.

Ehrlich gesagt möchte ich nicht unbedingt zur BW, um dort wieder in einem Büro den ganzen Tag zu sein. Dazu brauch ich nicht zum Bund zugehn.

@Gruwekarl:
Zitat:
Ich weiß net, was dein Freund genau gemacht hat. Generell ist es so, dass wenn die Bundeswehr deine Eignung etc. festgestellt hat und dir die Stelle gibt, dann bist du nicht direkt Feldwebel oder so. Wenn du in die Feldwebellaufbahn einsteigst, dann wirst du erstmal als Feldwebelanwärter eingestellt.

Zu meinen Kumpel & Freund ever Sven: Er wurde zum Bund gerufen, blieb dann nach der Grundausbildung. Würde für eine Feldwebellaufbahn (Realabschluss) eingestuft. Nach 2 Jahren BW hatte er einen Feldwebel (welchen , no plan!, da müsst ich nachfragen, aber das dauert, weil er zur Zeit in Brüssel ist). Die nächsten 1,5 Jahre war er die meiste Zeit in Frankfurt Fortbildung, er bildete danach aus. Es wurde Abi nachgeholt (was er anfangs auch nicht wollte, doch da waren andere anderer Meinung) und danach ging’s nach München, studieren. Damit ist er heuer fertig geworden.

Zitat:
Das Heer bietet ein recht breitgefächertes Aufgabenspektrum, von Bürojobs bis hin zu straffen Kampfeinheiten. Das eine kann schnell schlauchen und das andere kann schnell langweilig werden.

Wie kann ich das verstehen, dass einen zu öde das andere viel zu viel??? Welches "recht breitgefächertes Aufgabenspektrum", du machst mich neugierig (kann mir nicht sehr viel darunter vorstellen)??? Und wie sieht da der „normale“ Berufsverlauf aus??

Zitat:
Du erwähntest ein kaufmännische Ausbildung zu haben ?

Bin zur Zeit in einer Ausbildung.
Zitat:
Mir fällt zwar keine Truppengattung ein, wo das direkt von Vorteil wäre, aber du könntest versuchen eine ReFü-Stelle zu bekommen (Steht für Rechnungs-Führer - die regeln finanzielle Angelegenheiten einer Einheit). Ein Praktikum ist sicherlich interessant, aber wie schon erwähnt: Du würdest wohl ein eher verzerrtes Bild des Bundeswehr-Alltages erhalten.
Ich bin als Azubi andauernd schon in Abteilungen die mit Rechnungswesen zu tun haben oder zum Bereich Rechnungswesen zählen und das ist nicht so wirklich schön wie es "gut übertrieben" öde in der Schule bereits rüber kommt, da muss man sich dann auch noch das Wahre in der Arbeit antun (Kapier’s zwar, aber öde is trotzdem, da wenn die Kollegen nicht wären....).

Wart ihr vor eurer BW-Zeit auch außerhalb des Bundes tätig (also, nicht beim Staat oder so angestellt)? Wenn ja, wie das im Vergleich??????

LG + Muchas gracias por la respuesta!

PS: Ihr macht mich neugierig, gab es bei auch viele Frauen und wenn ja hat auch die Steigerung der Frauen bei BW überrascht??
Phill234
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 215

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2007 - 13:41:01    Titel:

Hi Jana,
also beim Einstellungstest war ich sehr überrascht, denn es waren doppelt so viele Frauen dort wie Männer... Wink
Die Gruppe am nächsten Tag war fast genauso von den Teilnehmern (Männlein / Weiblein).

Jedoch fallen bei den Mädels auch ca. 50 % durch den test bei den Jungs ca. 15% deshalb leider kein Frauenüberschwung zu erwarten die nächsten Jahre . Confused
Die neue, hohe Anzahl der weiblichen Bewerberinnen lässt sich auf die Lockangebote der BW zurückführen, da mehr Frauen in die Truppe sollen.

Ob es dir liegt, wurde dir hier schon beantwortet, das musst du selber rausfinden.
Dinge wir Teamwork, Belastungsgrenze ausreizen, etc. werden dir garantiert geboten. Man muss eben abwägen.

Ich habe vorher 4 Jahre im zivilen Leben gearbeitet als Kaufmann.
Für mich war der Job zu Öde und daher der Wechsel.

Für dich wären sicherlich Personal-, Rechnungs, Logistik- Feldwebel, oder SanStaffel o.ä. eine gute Alternative.
Hier wärst du nicht bei der kämpfenden Truppe sondern im Fachdienst aber trotzdem natürlich Soldatin.

So ich habe etwas unter Zeitdruck geschrieben, sorry wegen Fehlern.

Greetz,
Phill
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Sonstige Berufe -> Bundeswehr?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Seite 1 von 8

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum