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Probleme bei § 56 HGB
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Hook
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Anmeldungsdatum: 02.05.2006
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2007 - 21:31:29    Titel: Probleme bei § 56 HGB

Hallo,

wenn eine Angestellte des Service Centers eines Kaufhauses eine Mängelanzeige entgegennimmt fällt dies ja unter § 56 HGB. Wenn sie die Nacherfüllung verweigert, fällt das dann auch noch unter § 56 HGB?
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2007 - 13:17:54    Titel: re

hmm der Sachverhalt sprich nur von Verkäufen und Empfangnahmen, aber wenn die Verkäuferin kein Entscheidungsrecht in dieser Sache hatte müsste das eigentlich im Sachverhalt stehen..woher soll der Empfänger wissen ob die Mitarbeiterin zur Nacherfüllung berechtigt ist, das ist der Risikobereich des Verkäufers (Kaufhaus-jur.Person) . wär so meine Vermutung. mfg
Hook
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Anmeldungsdatum: 02.05.2006
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2007 - 21:08:34    Titel:

Im Kommentar steht zu § 56 HGB dass verkäufe untechnisch gemeint sei und das hierunter auch die Entgegennahme von Mängelanzeigen fallen, nicht jedoch Umtausch und Rückabwicklung.

Aber wie ist das denn jetzt mit der Verweigerung der Nacherfüllung, fällt das dann noch in den Bereich von § 56 HGB oder gehört das eher schon zur Rückabwicklung?
Kann man auf § 56 HGB auch § 54 HGB anwenden, oder sind das zwei verschiedene paar Schuhe?
Kann ich auch einfach sagen, dass es sich um eine konkludente VOllmachtserteilung handeln muss, wenn A für Kundenbeschwerden eingestellt worden ist.
derAleks
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Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2007 - 10:46:49    Titel:

Hook hat folgendes geschrieben:
Kann ich auch einfach sagen, dass es sich um eine konkludente VOllmachtserteilung handeln muss, wenn A für Kundenbeschwerden eingestellt worden ist.


so werd ich das glaub ich machen...weil ja auch nich allzuviel dazu im SV steht
Alberthold
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 195

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2007 - 10:52:52    Titel:

Ansonsten könnte man ja, wenn die Verweigerung der Nacherfüllung nicht unter § 56 HGB fällt, noch an eine Anscheinsvollmacht denken.
Bei einer konkludent erteilten Willenserklärung muss ja das tatsächlich vom Geschäftsherr gewollte ja auch irgendwie nach aussen hin erkennbar sein. Wenn absolut nichts hierzu im Sachverhalt steht, wäre ich diesbezüglich etwas vorsichtig. Die Anscheinsvollmacht müsste sowieso durchgehen.
Bebelle
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Anmeldungsdatum: 28.09.2005
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2007 - 13:30:43    Titel:

Hallo! Schreib auch grad die hausarbeit! Also ich glaub mach das mit der Stellvertretung gar nicht so ausführlich- ich lass das Verhalten der A einfach unter den 56 HGB fallen! Denke nämlich dass deshalb so ausführlich im SV steht dass sie im für Beschwerden zuständigen Kundenservice arbeitet, dass eben keine Zweifel aufkommen sollen, ob sie befähigt ist die Nacherfüllung zu verweigern. Übrigens hab ich grad nochmal in nem Buch nachgeschaut wegen der Anscheinsvollmacht und da steht man soll in einer Klausur oder HA wirklich nur auf die Anscheinsvollmacht eingehen, wenn es wirklich Probleme bezüglich der Vollmacht eines Angestellten gibt- ansonsten soll man das auf gar keinen Fall erwähnen! Da dies aber hier nicht der Fall ist, würd ich das echt einfach mit 56 HGB lösen!
Übrigens wollte mal fragen, ob hier das mit der Stellvertretung 164/ 56 auch schon bei der Rücktrittserklärung rein bringt??? Und dann unten bei der Verweigerung der Nacherfüllung noch mal???? LG
derAleks
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Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2007 - 17:05:55    Titel:

Bebelle hat folgendes geschrieben:
Übrigens wollte mal fragen, ob hier das mit der Stellvertretung 164/ 56 auch schon bei der Rücktrittserklärung rein bringt??? Und dann unten bei der Verweigerung der Nacherfüllung noch mal???? LG


jop, ich schreib da schon was bei der Rücktrittserklärung, da die ja empfangsbedürftig ist und dem P zugehen muss...
aber eben alles recht kurz
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