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Immer weniger Ingenieure in Deutschland?
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Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 16:38:42    Titel:

Zitat:
Der Grund für den niedrigen Stand bei den Studienanfängern in den Ingenieurwissenschaften ist doch der, dass den Abiturienten seit Mitte der 90er Jahre


welcher niedrige Stand bitte ?

die Anfängerzahlen in Ingfächern haben sich seit dem Tief im Jahr 1996 verdoppelt.

Nur zurzeit werden eben die fertig, die im Tief angefangen haben.



Zitat:
Solange es in Deutschland immer noch 24.000 arbeitslose Ingenieure gibt


warum das so ist, wurde hier schon sehr oft erörtert.
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 16:41:19    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Dann dauert es also insgesamt 10-12 Jahre, bis der Ingenieur mehr erwirtschaftet hat als der Facharbeiter. Offensichtlich ist dieser Anreiz für viele Abiturienten nicht groß genug




Bei Mathe - Physik dagegen hat man eine Einstellungsgarantie


Was aber trotzdem nicht der Grund sein sollte dies auf Lehramt zu studieren, mach mal ein Praktikum an einer Schule, da holt dich der Alltag schnell ein, keine Aufsteigschancen, über "Umfeld" brauch ich gar nicht reden und Nerven hast du auch nicht mehr lange.. Evil or Very Mad
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 16:44:16    Titel:

Interessant ist, dass nie gesagt wird, welche Ingenieure denn so arbeitslos sind...

Das ist ungefähr so aussagekräftig, wie wenn man sagt, dass es trotz Fachkräftemangel jede Menge arbeitslose Facharbeiter gibt.
Nur leider nützt es dem Elektroinstallateurbetrieb überhaupt nix, wenn diese arbeitslosen Facharbeiter vorrangig aus 50jährigen Schweißern bestehen. Er könnte nichtmal mit nem 45jährigen Betriebselektriker sonderlich viel anfangen, denn der hat von Elektroinstallation aufm Rohbau ebenfalls sehr wenig Ahnung...
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 16:49:41    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Interessant ist, dass nie gesagt wird, welche Ingenieure denn so arbeitslos sind...
...


Zählen nicht sogar die Archis zu den Ings? Laughing
Matze1987
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 17:05:55    Titel:

Zitat:
Solange es in Deutschland immer noch 24.000 arbeitslose Ingenieure gibt,
kann von einem Mangel überhaupt nicht die Rede sein.


Sinnlose Aussage Exclamation

1. Wer sind diese 24.000 arbeitslosen Ingenieure? kurz vor der Rente stehende, meinetwegen Schiffsbauingenieure, die einfach nicht mehr gebraucht werden!? (nur so als Beispiel)

2. Firmen reden von einem "guten" Verhältnis, wenn sich die Zahl der arbeitssuchenden Ingenieure zu der der angebotenen Stellen in etwa 3:1 verhält. Es muss also immer arbeitslose Ingenieure geben.

3. 24.000 arbeitslose Ingenieure (btw. Quelle??) verglichen mit der Gesamtmenge an solchen ist sicherlich ein absolut bedenkenloser Anteil.


Bevor du das nächste mal irgendwelche Thesen in den Raum wirfst, solltest du dich vorher vielleicht ein bisschen mit der Thematik und den Hintergründen befassen Rolling Eyes
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 17:35:17    Titel:

Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie der Bedarf an Ingenieuren oder Fachkräften prognostiziert wird? Kennt da jemand ausführliche technische Beschreibungen?

Beste Grüße
coffeinjunky
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 17:43:05    Titel:

Matze1987 hat folgendes geschrieben:
1. Wer sind diese 24.000 arbeitslosen Ingenieure? kurz vor der Rente stehende, meinetwegen Schiffsbauingenieure, die einfach nicht mehr gebraucht werden!? (nur so als Beispiel)


Damit wir mal wissen, um welche Personengruppe es u.a. geht.

Laut dieser Broschüre gibt es übrigens insgesamt mehr als 64.000 arbeitslose Ingenieure in Deutschland.

Zitat:
2. Firmen reden von einem "guten" Verhältnis, wenn sich die Zahl der arbeitssuchenden Ingenieure zu der der angebotenen Stellen in etwa 3:1 verhält. Es muss also immer arbeitslose Ingenieure geben.


Laut der oben verlinkten Broschüre gibt es allein unter den Maschinenbauingenieuren eine Arbeitslosigkeit von über 12 Prozent. Wenn das nicht ausreicht, dann tut es mir leid. Man kann natürlich auch mutwillig die Kriterien bei der Stellensuche so eng fassen, dass der Eindruck eine Fachkräftemangels entsteht. Die Unternehmen müssen sich halt wieder daran gewöhnen, den Mitarbeitern eine gewisse Einarbeitungszeit zu gewähren.

Zitat:
3. 24.000 arbeitslose Ingenieure (btw. Quelle??) verglichen mit der Gesamtmenge an solchen ist sicherlich ein absolut bedenkenloser Anteil.


Ach ja? Maschinenbauingenieure dürften die größte Ingenieursgruppe in Deutschland sein, und in diesem Bereich gibt es offenbar nur rund 111.000 abhängig Beschäftigte, denen immerhin 16.000 Arbeitslose gegenüberstehen. Das erscheint mir durchaus bedenkenswert.
Matze1987
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 18:03:47    Titel:

Ich versteh nicht, wo dein Problem ist. Ein guter Ingenieur wird definitiv eine Stelle finden bzw. sogar wählen können. Demzufolge kann ein guter, junger Ingenieur nicht wirklich von den angeblichen Problemen betroffen sein (IST-Situation). Wir haben demzufolge weder einen wirklichen Mangel an solchen, noch einen Überschuss. In bestimmten "Boombranchen" kann es also schnell zu einem Mangel an Fachkräften kommen.
Man muss immer berücksichtigen, dass auf keinen Fall jeder Hochschulabsolvent ein guter Ingenieur wird!
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 18:09:13    Titel:

Matze1987 hat folgendes geschrieben:
Ich versteh nicht, wo dein Problem ist.


Er ist eben enttäuscht, da er so langsam realisiert, dass er trotz aller Erwartungen wohl nur sehr unwahrscheinlich direkt nach dem Studium einen Job bekommen wird, bei dem er 100tsd € Gehalt bei einer 30 Stundenwoche verdienen wird Rolling Eyes
Matze1987
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2007 - 18:35:19    Titel:

das führt zum nächsten Punkt - die unendliche Geschichte mit der Gehaltsdiskussion. Meiner Meinung nach hat das alles keine Grundlage. Der eine verdient in der Provinz meinetwegen 30t €, der in der Großstadt 42t €. Der Städter hat dabei vielleicht alleine schon das 2-3 fache an Mietkosten z.B.
Außerdem ist ein Einstiegsgehalt so ziemlich unwichtig. Was nützen mir 40t € zum Einstieg, im Vergleich zu meinetwegen 32t €, wenn ich nach 5 Jahren nur unbedeutend mehr verdiene oder keine Aufstiegsmöglichkeiten habe!?
Der Berufsweg dauert mind. 40 Jahre und dabei spielt das Gehalt zum Einstieg (~ 2 Jahre) wohl eine sehr unbedeutende Rolle.
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