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Golddeckung als Allheilmittel für die ganze Welt?
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Duuni
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 22.08.2007
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2007 - 22:46:58    Titel: Golddeckung als Allheilmittel für die ganze Welt?

Jo, was denkt ihr eigentlich über die Golddeckung?
Ich finde, wenn man sie weltweit einführen würde, gäbe es überall Stabilität und weit weniger Kriege.
Was haltet ihr davon?
Golddeckung vs. Neokapitalismus
barcardi
Full Member
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2007 - 23:11:07    Titel:

Cool,

hast du auch eine Begründung warum? Wieso gäbe es mehr Stabilität und weniger Kriege? Was machst du mit den Ländern die die Deckung nicht aufbringen können? Wie bewertest du das Gold und zu welchem Wechselkurs? Wer soll das weltweit durchsetzen?

Ist nicht so das es sowas nicht schonmal gab. Was hat sich geändert das es Vorteile bringen soll???
Gozo
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 07:40:59    Titel:

Guten Morgen,

Komisch, dass seit dem Zusammenbruch des Goldstandards in den 70er Jahren (weil es eben nicht funktionierte) kein halbwegs klar denkender Wissenschaftler dieses vorgeschlagen hat?

Kleiner Tipp: Beschäftige Dich mal ausführlich mit der Materie, dann wirst Du schnell erkennen, dass Gold faktisch keine Stabilität auf Dauer bieten kann.

Grüße,
Gozo
Kölner_VWLer
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 11:54:29    Titel:

Golddeckung ist Unsinn. Ich bin zwar (noch) kein Experte für Geldtheorie, aber man kann es sich ja mit einfachen Worten überlegen:


Gold selbst stiftet keinen Nutzen. Wir betrachten Gold also nur in seiner Funktion als GELD. Geld wiederum ist definiert als ein Tauschmittel welches die so genannten Geldfunktionen erfüllt, als die wären:

-->Zahlungsmittelfunktion
-->Wertaufbewahrungsfunktion
-->Wertmessfunktion

Diese Funktionen kann jedoch prinzipiell jedes Objekt erfüllen, solange aller Wirtschaftsteilnehmer sich an die Vereinbarung halten. Papiergeld ist wertlos, aber das Versprechen auf einen kleinen Teil der Gütermenge einer Volkswirtschaft hinter dem Papiergeld hat einen Wert.

Wir können also prinzipiell alles verwenden als Tauschmittel. Nun ist es aus meiner Sicht sinnvoll etwas zu verwenden, was nicht große zusätzliche Kosten hervorrufen würde.

Der entscheidene Punkt für ein gut funktionierendes Geldsystem ist der, dass die GEldmenge M3 in gleicher Geschwindigkeit wie die Gütermenge steigen würde.

Und hier kommt der riesige Nachteil des Goldstandards: Da Gold (sehr) knapp ist wird es immer schwierieger bei steigender Gütermenge genügend Gold herbeizuschaffen, um die Gütermenge zu "decken". Dies führt schließlich in eine Deflation.

Da sich jedoch Gold nicht besser als Plastikkugel oder eben auch Papierscheine als Geld eignet, hat man sich also entschlossen eine Giralwährung einzuführen.

Nur dadurch ist es möglich die Geldmenge immer an die Gütermenge anzupassen.

Natürlich besteht hier nun die Gefahr die Geldmenge zu stark auszudehnen. Eine Golddeckung bietet also immer einen Inflationsschutz. Dieser ist jedoch zu teuer erkauft.

Eine umsichtige Zentralbank schafft es auch ohne Golddeckung die Inflation unter 2% zu halten.

Also Nachteile der Golddeckung:

-->Enorme zusätzliche Kosten um immer mehr Gold zu beschaffen.
-->Deflation und dadurch massive Wirtschaftskrise
pkessel
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 17:52:34    Titel:

Hab leider nich die Zeit was Ausführliches zu schreiben, aber hier nen paar Stichworte, weil so viele falsche Informationen oben stehen:

@ Gonzo:
in den 70gern gab es keinen Goldstandard. Währungssystem war das Bretton-Woods System. Dollars waren in Gold eintauschbar und Regierungen konnten Dollars oder Gold halten. Es gibt heut immernoch Befürworter zur Rückkehr zum Goldstandard, u.a. Greenspan und auch Barro - beide sind halbwegs denkend Smile

@ Kölner_VWLer:
-Gold hat einen Wert (intrinsic value), weil knappe Ressource (scarce resource).
-Gold schützt vor Inflation (wenn z.b. der Staat meint seine Schulden mit neu gedrucktem Geld abbezahlen zu müssen)
-Goldstandard führt nicht zur Deflation wegen Arbitragemöglichkeiten.

Ob ne Einführung sinnvoll ist, keine Ahnung. Ich seh die Gefahr vom massig gelddruckenden Staat heute als nich so stark, dadurch dass die Zentralbanken relativ unabhängig sind.
Dazu kommt noch die Abwägung zwischen fixed und floating Wechselkursen, die sich ja beide verschieden stark bei Schocks auf kurze Zeit auswirken. Aber die haben wir ja schon heute...
coffeinjunky
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 18:14:07    Titel:

pkessel hat folgendes geschrieben:
-Goldstandard führt nicht zur Deflation wegen Arbitragemöglichkeiten.

Nimmt man mal die monetaritische Quantitätsgleichung
    M*V=P*Y
in Differenzen (log)
    dm + dv = dp + dy
und geht man von wachsendem Bip (dy>0) und im Fall des Goldstandards von konstanter Geldmenge (dm=0) und der Einfachheit halber konstanter Umlaufgeschwindigkeit (dv=0)* aus, so ergibt sich irgendwie Deflation, nicht wahr?
    dy = -dp


Warum also sollte es aufgrund von Arbitragemöglichkeiten keine Deflation geben?

Deflationierende Grüße
coffeinjunky

* Man kann natürlich argumentieren, dass dv alles auffängt, allerdings erscheint dies doch recht abenteuerlich, oder?

By the way: hat jemand eine Quelle, die sagt, dass Barro und Greenspan sich für die Rückkehr zum Goldstandard aussprechen?
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Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

pkessel
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2007 - 18:50:23    Titel:

Stimmt, aber nu kommt die Arbitrage ins Spiel: (sorry wenn ich soviele englische Begriffe verwende aber ich studiere im Ausland Smile)
Humes price-specie flow mechanism und law of one price oder price level equilibrium spielen ne rolle.

Bsp:
In Land A geht Y (BIP) hoch, also P (Preise) runter (nach MV=PY bei V und M fix). Waren aus Land A werden in Land B relativ billiger (wegen fixed exchange rates), d.h. export von Waren aus Land A in Land B. Land B bezahlt Land A in Land Bs Währung. In Land A gibt es nich genug Nachfrage nach Land Bs Währung wegen einer negative trade balance. Land As Händler gehen zur Bank (und die zu Bs Zentralbank) und wechseln das Geld in Gold, sodass die Goldmenge in Land A steigt. Goldmenge steigt, damit die Geldmenge. Die Preise fallen, alles ist wie vorher.

Auf deutsch sind die relativen Preise die wichtien. Oder hab ich was übersehen?

Das mit Greenspan und Barro steht u.a. auf Wiki (standen bei uns im Unterricht auch auf den Slides), bei Greenspan wird auch auf http://business.timesonline.co.uk/tol/business/economics/article577864.ece verwiesen.

Hm ok, bei nem geschlossenen Kreislauf seh ich das Problem auch. Aber solange die Deflation nich plötzlich kommt, isses doch nich so das Problem oder? Heutzutage leben wir mit einer leichten Inflation... Hmm, bin offen für Argumente... Smile
coffeinjunky
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2007 - 16:38:35    Titel:

pkessel hat folgendes geschrieben:
Die Preise fallen, alles ist wie vorher.


Nein, denn die Preise sind ja gefallen, was per definitionem eine Deflation ist. Ergo sind wir also beide der Ansicht, dass es in einer wachsenden Wirtschaft und unter Golddeckung zur Deflation kommt. Es liegt also quasi ein Konsens vor. Very Happy

Andere Fragestellung: was passiert, wenn beide Länder wachsen? Was passiert, wenn wir zwei Güter (handelbar und nicht handelbare) haben? Ist es denn sinnvoll, dass die Preise solche Änderungen des Einkommens anderer Länder auffangen? Ich persönlich bin überaus zufrieden mit unserem Geldsystem, wobei ja noch die Argumente für weniger Krieg und so fehlen...

Ich habe den Artikel nur kurz überflogen und leider keine Stelle gefunden, die dies gesagt hätte. Könntest Du vielleicht eine explizitere Quellenangabe machen (z.B. ein Zitat)? Oder habe ich es nur zu schnell überflogen?

Beste Grüße
coffeinjunky
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Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2007 - 20:28:53    Titel:

@pkessel

Wie Coffein Junkie schon schrieb, ist dein Argument was die Deflation angeht nicht richtig.

Was die Inflation angeht, so kann es bei Papiergeld nat. passieren, dass die Notenbank die "Presse" anschmeißt was unweigerlich zu Inflation führt. Dies ist aber nicht in der Art des Geldes sondern im "menschlichen Versagen" in dieser Situation begründet.
Ein Goldstandard "hindert" die Menschen dadran ihre Währung durch übermäßiges Geldmengenwachstum zu inflationieren. Eine kluge NOtenbank tut das jedoch auch ohne Goldstandard nicht.

Effektiv bietet der Goldstandard, eine "kluge" Notenbank vorausgesetzt keinen Vorteil. Die Deflationsrisiken sind jedoch immens.

Das Geld ein knappes Gut ist, ist wohl klar, sonst würde man nicht 700$ pro Unze dafür bezahlen.
Aber warum sollte man gerade ein so extrem knappes Gut als Tauschwährung, die ihren Wert durch das Versprechen auf ein Teil der Güter erhält, einsetzen?

Nein dafür genügt auch Papier oder heute auch ein paar Bytes in einem Rechner. Es geht ja nur um das VERSPRECHEN dahinter. Das muss gedeckt sein. Und dies ist der Fall wenn Geldmengenwachstum = Gütermengenwachstum. Andernfalls passen sich die Preise eben entsprechend an.
Die Goldmenge hingegen ist relativ starr und kann sich schlecht dem Gütermengenwachstum anpassen. Dies führt dazu, dass die obige Gleichung nur schwer erfüllbar ist auf Lange Sicht..-->Deflation, Suboptimal.
itraxx
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 659

BeitragVerfasst am: 26 Sep 2007 - 22:47:14    Titel:

Ein Goldstandard ist ebenso eine vom Menschen freiwillig geschaffene Restriktion, wie es das per Gesetz verankerte Streben einer Zentralbank nach Preisstabilitaet ist. Loest euch mal von dem Gedanken, dass ein Goldstandard zu Deflation fuehren muss, das ist mitnichten der Fall.

Zum einen wird nicht wenig Gold jaehrlich neu gefoerdert, zum anderen aber ist der Mensch doch frei in der Wahl (und am Wirtschaftswachstum ausgerichteter Variation!) des Tauschverhaeltnisses Gold/Geld.

Auf der anderen Seite - und das sollte aus meinem ersten Satz klar werden - kann auch ein Goldstandard keine Preisstabilitaet garantieren. Was die eine Regierung erlaesst, wird von der anderen verworfen, was heute ins wirtschaftliche Umfeld passt, ist morgen ploetzlich hinderlich.

Jede Waehrung des Menschen ist frueher oder spaeter wertlos verfallen - bis auf die wenigen Ausnahmen, die nicht vom Menschen sondern von der Natur zum knappen Gut gemacht wurden, wie z.B. Gold und Silber.

Sollen doch alle Papier-, Digital- und Sonstwas-Waehrungen immer und immer wieder insich zerfallen, wer Stabilitaet sucht, kauft sich Goldmuenzen und -barren. Auch ohne Goldstandard.


P.S.: Hab zu tief ins Glas geschaut - falls hier irgendwas keinen Sinn ergibt, korrigiere ich gern morgen Wink
_________________
Die reine Lehre.
DBGOG
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 01:42:18    Titel: Glasgucker

Wie recht du hast mit deiner Ansicht!! Anscheinend hilft das Glas!
An den im Ausland Studierenden, laß dir bitte die Grundregeln der Geldfunktion durch den Kopf gehen, bevor du mit englischen Geschwätz ankommst. Das Geld sollte drei Funktionen besitzen: A) Zahlungsmittelfunktion B) Wertaufbewahrungsfunktion C) Wertmassfunktion. Zudem mußßßßß es ein knappes Gut sein.
Diese drei Sachen erfüllt unser beschissenes wertloses FIAT MONEY schon seit langem nicht. Exakt seit dem Zeitpunkt als Nixon den Goldstandard aufgab bzw mußte, gibt es keine Grenzen in Bezug auf Produktion der Geldmenge M3
Die Leute müssen sich mal ausrechenen wieviel 2 % nach nur 10 Jahren sind. Verdammmte 20 % weniger Kaufkraft. Schaut euch um der € ist nur noch soviel wert wie früher die Deutsche Mark.
Sogar Greenspann hat auf den Goldstandard (übrigens gibt es dazu einen Aufsatz von ihm-sehr interessant)geschwört, bevor er bei der FED Superprinter von wertlosen Dollars wurde.
Einfach mal ohne Formeln und Theorien die Sache mit dem Geld überdenken. Bitte nicht zu kompliziert.



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coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 15:44:25    Titel: Re: Glasgucker

DBGOG hat folgendes geschrieben:
Das Geld sollte drei Funktionen besitzen: A) Zahlungsmittelfunktion B) Wertaufbewahrungsfunktion C) Wertmassfunktion. Zudem mußßßßß es ein knappes Gut sein. Diese drei Sachen erfüllt unser beschissenes wertloses FIAT MONEY schon seit langem nicht.


Also mit dem Geld in meiner Tasche kann ich in einen Supermarkt gehen und mir dort Kaffee kaufen. Ich kann damit auch direkt in ein Café gehen und Kaffee kaufen. Damit hatte ich noch nie Probleme. Es erscheint die Funktion des Zahlungsmittels zu erfüllen.

Und wenn ich an einem Tag Geld über habe, so kann ich damit auch morgen noch Kaffee kaufen gehen. Und übermorgen auch noch. Und in drei Tagen auch noch. Es gibt auch Menschen, die legen ihr Geld an, auf einem sogenannte Konto. Anscheinend erfüllt Geld also die Funktion des Wertaufbewahrungsmittels.

Wenn ich mir etwas kaufe, so überlege ich mir, wie viel Geld das wert ist, was ich kaufe. Für mich ist also auch die Wertmess-Funktion erfüllt.

Ein knappes Gut ist es leider auch. Am Ende des Geldes ist nämlich immer verdammt viel Monat übrig. Und wenn ich dann jemanden frage, ob er mir Geld schenkt, sagen die meisten Leute, dass sie es selber brauchen. Irgendwie scheint Geld knapp zu sein.

Beste Grüße
coffeinjunky
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DBGOG
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Anmeldungsdatum: 20.10.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 - 22:08:09    Titel: So leicht

Heutzutage berechnet man die Inflation mit einem Index. Dieser Index ist aber nicht fähig die wahre Inflatioin zu berechnen. Denn die normale Inf. läßt sich nur berechnen, indem man den Gütermengenzuwachs vom Geldmengenwachstum abzieht (in einer Volkswirt.). Nur dann wird einem das Ausmaß der Inflation klar. Aber leider hat man heute in den Wirtschaftswissenschaften grundlegende Dinge einfach vergessen. Die Österreichische Schule sollte einem mit ihren Theorien ein wenig zu denken geben.
Ich gebe dir zwar recht. Wir können uns Dinge damit kaufen, aber immer weniger. Geld ist kein knappes Gut, wenn man es im Verhältnis setzt zu tatsächlich existierenden Werten bzw. Gütern.
Falls du aber am Ende des Monats zu wenig Geld in der Tasche hast, dann jedoch nur, weil du nicht wirtschaften kannst. Ein Tip Ausgaben senken - Einnahmen erhöhen.
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