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Master-Zulassung mit Uni, FH, BA
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michael.wi
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Anmeldungsdatum: 18.07.2007
Beiträge: 802

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2007 - 21:00:33    Titel: Master-Zulassung mit Uni, FH, BA

Hallo,

was mich ein wenig verwundert ist die scheinbare Auflösung der Abgrenzung Uni und FH. Berufsakademie ist ja nochmal ein Extra-Ding.

Ich hab mal nachgeschlagen in den Studienordnungen und es sind schon leichte Unterschiede erkennbar. FH ist eben doch immernoch praxisorientiert und oft auf ein bestimmtes Gebiet bezogen. Dabei möchte ich aber nicht aussagen, dass FH leichter ist.

Ich habe noch keine Idee wie es sich entwickeln wird ...
ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder Uni-Prof die Aufhebung der Trennung FH-Uni akzeptiert und somit vielleicht genauso viele FHler im Uni-Master sitzen hat wie Uni-Absolventen. Was denkt Ihr, was wird gängiges Master-Kriterium?

Auch beim Studiengang Wirtschaftspädagogik zeichnet sich eine ungleiche Zulassung ab. An manchen Unis reicht ein ganz normales BWL-Studium als Bachelor, an anderen Unis ist schon die bevorzugte Zulassung für eigene Absolventen (mit spezifischem Hauptstudium) die Regel. Für mich erscheint der Master als neoliberales Instrument des Staates, dem Arbeitsmarkt mehr Akademiker zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig hat er aber auch den positiven Effekt, dass Studenten auch mal "ins kalte Wasser", ins "Leben", geworfen werden.

Wie denkt ihr, wird sich die Master-Zulassung entwickeln?

Meine Theorie ist, dass die Zulassungskriterien starken Schwankungen unterliegen werden. Auch das Kriterium besser als 2,5 wird wohl aufgeweicht, wenn bestimmte Fachrichtungen gesucht werden.

Ich freue mich auf rege Diskussion ...
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2007 - 07:38:15    Titel:

Hallo michael,

Nur weil die Bachelor-Abschlüsse im Grunde die "gleichen" sind (auch da gibt es feine Unterschiede...) heißt es nicht, dass sich die Ausrichtungen aller drei genannten (Hoch-)Schultypen geändert hat.

Es gibt, wenn man so will, einen Grundstandard der für den Bachelor erfüllt sein muss. Ob Du diesen stark praxisorientiert (BA), angewandt wissenschaftlich (FH) oder eher wissenschaftlich (Uni) orientiert lehrst ist nicht festgelegt. Von daher wird es weiterhin Unterschiede geben und die sind auch durchaus gewollt. Gleiches gilt auch für die Master.

Die Unterscheidung wird Dir wahrscheinlich vor allem dann später negativ auffallen, wenn es um das Finden eines Dr-Vaters für eine Promotion geht.


Die Master-Kriterien sind ja im Grunde schon da. In manchen Fällen werden derzeit noch einige BA-Länder oder in wenigen Fällen alle ausgeschlossen, daneben werden nicht selten Mindestnoten verlangt. Da aber die Vergabe der Master-Plätze nicht an ein System wie beim Bachelor gekoppelt ist (aber sein kann) können viele Hochschulen ganz frei nach eigenen Kriterien entscheiden wen sie nehmen und wen nicht.

Einige Hochschule haben auch bereits angekündigt, dass ein gewisses Kontingent nur für "Eigenbachelor" zur Verfügung stehen wird. Danach kommt es auf die Hochschule an ob sie FH-BA-Uni gleichbehandeln oder auch dort Anforderungsunterschiede machen. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es auf Dauer immer mehr abnimmt in diesen Strukturen zu denken.

Grüße,
Gozo
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