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Arbeitszeiten - Steuerberater
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FrauPaul
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Anmeldungsdatum: 03.10.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 13:50:27    Titel: Arbeitszeiten - Steuerberater

Mich würde mal interessieren ob die Arbeitszeiten bei einem Steuerberater auch so übel wie bei einem Wirtschaftsprüfer (40-60 std pro Woche) sind?
Kann mir da jemand weiter helfen? Eine grobe Angabe würde mir sehr viel weiterhelfen.
Vielen Dank!
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 15:52:42    Titel:

ich kenne keinen steuerberater, aber ich würde mal vermuten, dass dort die arbeitszeiten auch im bereich zwischen 40-50 h liegen werden, was im übrigen das übliche für viele leute darstellt. "übel" sind eher die arbeitszeiten im investment banking mit 100 h pro woche.
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 19:33:14    Titel:

Welche Gehaltsvorstellungen kann man denn von Investment-Bankern haben (vom Durchschnitt bis zu den Topleuten)?
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 21:25:56    Titel:

http://www.handelsblatt.com/news/default.aspx?_p=200813&_t=ft&_b=1040262
Hochschläfer
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Anmeldungsdatum: 10.02.2007
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 16:52:24    Titel:

na ja 100 h hält ja kein Mensch lange durch, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen.
_________________
keep sleeping!
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 21:34:03    Titel:

man muss dazusagen, dass sich die 100h auch aufs M&A beziehen. in anderen bereichen einer investment bank geht es moderater zu, sales&trading z.b. eher 60h; bei kürzerer arbeitszeit wird tendenziell auch weniger verdient, da letztendlich hauptsächlich die arbeitszeit bezahlt wird.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 22:08:03    Titel:

ich kann immer noch nicht verstehen, wie es ökonomisch sinnvoll sein kann jemanden 80- 100 Stunden arbeiten zu lassen.

Es ist wohl unbestritten, dass der Mensch in seiner Leistung nach 8-9 Stunden Arbeitszeit abfällt. Wenn es geistig anspruchsvolle Arbeit ist sowieso.

Warum beschäftigt man nicht einfach mehr Leute für etwas weniger Geld. Das würde etwas mehr kosten, aber die LEistung wäre wahr. auch höher, wenn die LEute ausgeruht zur Arbeit kommen könnten.

Mir fällt nur eine Lösung ein:

MAn will durch die hohen Arbeitszeiten dafür sorgen, dass nur die motivitiersten und "Arbeitsgeilsten" Menschen auf die Idee kommen sich zu bewerben.
Das ist ansich durchaus okay, nur ich weiß wie gesagt nicht, ob es wirklich sinnvoll ist.

Das es für die betreffenden Menschen die ihren Körper so auf die dauer definitiv kaputt machen nicht sinnvoll ist steht ja außer Frage, aber das muss schon jeder selber entscheiden.

60 Stunden wäre für mich das max. was ich machen würde. Zumindest am Anfang der Karriere. Optimal fände ich 45 Stunden.
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 22:34:14    Titel:

die frage ist natürlich, ob die 60h im trading nicht genauso stressig sind wie die 100h im M&A. habe schon erlebt, dass händler vom stuhl gekippt sind und vom notarzt rausbegleitet wurden. einige nehmen auch starke medikamente. wutausbrüche oder zertrümmerte bildschirme sind da schon fast randnotizen. dass auf dem trading floor ein defibrilator bereit steht, sagt auch einiges.
schakiiieee
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Anmeldungsdatum: 07.09.2005
Beiträge: 203

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 22:52:49    Titel:

@Kölner_VWLer

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:
Wenn es geistig anspruchsvolle Arbeit ist sowieso.


Du stellst ne Frage und dann gleich darunter die Antwort... Cool
_________________
See life on the bright side!
hadi_hard
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 663
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 23:44:33    Titel:

@schakiiieee: *zustimm*

wobei die 100 Std nicht die Regel sind sondern zu Spitzezeiten, es kommt stark drauf an, ob man sich im Prozess oder beim Pitchen befindet. Wenn noch gepitcht sind die Arbeitszeiten nicht so lang. Außerdem macht das wohl keiner über Jahrzehnte. Irgendwann bist du auf der hierarchischen Leiter nach oben geklettert oder hast dir nen anderen Job gesucht.
Kölner_VWLer
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 23:51:29    Titel:

Ja der "Ausleseeffekt" war halt das einzige, was mir eingefallen ist dazu. Vllt gibt es ja noch andere Gründe für diese Handhabung.
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6282

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2007 - 00:31:36    Titel:

hadi_hard hat folgendes geschrieben:
@schakiiieee: *zustimm*

wobei die 100 Std nicht die Regel sind sondern zu Spitzezeiten, es kommt stark drauf an, ob man sich im Prozess oder beim Pitchen befindet. Wenn noch gepitcht sind die Arbeitszeiten nicht so lang. Außerdem macht das wohl keiner über Jahrzehnte. Irgendwann bist du auf der hierarchischen Leiter nach oben geklettert oder hast dir nen anderen Job gesucht.


Die meisten Leute bleiben auch nicht lange an der Wall Street. Das macht schon psychisch fertig. Entweder nach einer Zeit den Job wechseln oder in der Klinik landen.
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Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
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woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2303
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2007 - 07:34:15    Titel:

und nun zurück zum StB:

Lange Arbeitszeit und relativ geringes Einkommen, sowohl im Angestelltenverhältnis als auch zum Beginn einer Selbständigkeit.

Ist wie Rechtsanwalt, es gibt schon viele. Der Markt ist aufgeteilt, Du mußt jemanden verdrängen.

rd. 2.500,- brutto im Monat bei Berufseinstieg im Angestelltenverhältnis (falls Du eines findest), Überstunden werden erwartet und grundsätzlich nicht bezahlt. Sonst selbständiger Juniorpartner einer Kanzlei, höhere Einnahmen jedoch imense Betriebsausgaben. Miete, EDV, anteilige Sekretariatskosten etc...
_________________
Grüße
woodstock.
der mit dem Punkt
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2007 - 09:39:06    Titel:

Bei den BIG4 liegt das Einstiegsgehalt für Leute im TAx Bereich bei ca. 40T€ inkl. Bonus bei 40-50h/Woche Arbeitszeit.

Wenn man den Steuerberater absolviert hat, steigt es auf bis zu 53T€ inkl. Bonus.

Wenn man seine eigene Kanzelei von Null startet hat der Vorposter aber mitunter recht.
Hochschläfer
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Anmeldungsdatum: 10.02.2007
Beiträge: 209

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2007 - 15:54:45    Titel:

ja nee, einfach so ne Kanzlei aufmachen ist wirklich hart, dann noch jahrzehntelang Kredite bedienen oder zuviel Miete zahlen, das macht bestimmt keinen Spaß. Dabei ist es doch schon zeitlich und finanziell aufwendig genug, den StB zu machen.

Man ist wohl besser schon vorher reich Wink
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keep sleeping!
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