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Gute angloamerikanische Uni für Austausch als Freemover?
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pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 19:48:17    Titel: Gute angloamerikanische Uni für Austausch als Freemover?

Hallo,

ich möchte gern für ein oder zwei Semester an eine Uni im englischsprachigen Ausland (bevorzugt USA). Kennt hier jemand gute! Unis, wo dies möglich ist als Free Mover /Visiting Student. Und bitte nicht alle Unis wahllos aufzählen, sondern wirklich nur spezifisch wo man auch tatsächlich die Möglichkeit bekommt als Freemover hinzukommen.

Ideal wäre es, wenn dort ein breites Angebot an Finance Vorlesungen angeboten wird. Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen damit, denn meine eigene Recherche hat nur eine mäßige Zahl an relevanten Treffern hervorgebracht.

Harvard könnt ihr auslassen, da ich mich dort schon informiert habe.


Im gleichen Zusammenhang wäre es auch nett, wenn ihr mal das Boston College aus eurer Sicht einschätzen würdet. Das stünde nämlich zur Alternative...

Vielen Dank
RobbieKeane
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Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:07:33    Titel:

Ich vermute mal, dass der Wissensstand zu dieser Frage hier eher begrenzt sein wird, leider. Man muss sich natürlich auch die Frage stellen, ob ein einzelnes Semester an einer guten amerikanischen Uni so viel weiterhilft, dass es die meist horrenden Kosten rechtfertigt - das von dir gepostete Boston College scheint ja bei $17,575 zu liegen, was ja im Vergleich noch beinahe human ist, aber housing etc. kommt ja noch dazu. Ich glaube, dass zumindest Personaler das nicht wirklich entsprechend zu würdigen wüssten. Oder sind eher Empfehlungsschreiben dein Ziel?
Ich habe postiives über diese Uni hier gehört, http://www.college-contact.com/studienprogramme/auslandssemester_im_ausland/saint_marys_university.htm .
ist allerdings auch Kanada und was Positionierung in Rankings anbelangt nicht zu vergleichen. Dafür billiger - sollte Finanzierung wegen Stipendien o.ä. für dich kein Problem darstellen, sieht das alles natürlich anders aus.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:19:19    Titel:

Vielleicht zum besseren Verständnis. Ich würde ab WS08/09 in den letzten Semestern meines Studiums ins Ausland gehen und danach nur noch Diplomarbeit schreiben.

Ich habe bereits ein Stipendium in der Tasche, das einen Teil der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten decken würde. Dennoch bei weitem nicht alles.

Ich weiß, dass die Frage sehr spezifisch ist und ich bin auch schon sehr lange auf der Suche, aber es gibt ja einige erfahrene User hier, die vielleicht Erfahrung damit haben.

Bzgl. der ungewissen Einschätzung bei dt. Personalern stimme ich dir zu. Deswegen sollte es finanziell auch in einem gewissen Rahmen bleiben, wobei ich mir über die hohen Studiengebühren durchaus im Klaren bin.


Beim Boston College könnte ich ohne Studiengebühren studieren, deswegen auch vielleicht die Frage inwieweit es sich lohnen würde xT€ für eine noch besser gerankte Uni auszugeben oder woe das Standing des BC allgemein ist. Im Internet gibt es kaum Quellen /Erfahrungsberichte.
RobbieKeane
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Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:25:38    Titel:

Also ich nehme mal an, Wikipedia hast du schon befragt, was für Infos suchst du den genau außer den diversen Ranking Platzierungen?

Rankings

* #14 in Business Week's 2007 Undergraduate Business School Ranking
* #39 in US News and World Report's 2008 Top Graduate Business School Rankings
* #17 in US News and World Report's 2008 Top Part-Time Graduate Business School Rankings
* #35 Financial Times, 2006
* #57 Forbes Magazine, 2005
* #31-50 Business Week, 2004
* #7 in "Best in Accounting" by Financial Times, 2006

Gerade das undergrad Ranking sieht doch super aus.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:33:10    Titel:

Zugegebenermaßen recht spezielle, die man wohl auch nur durch Erfahrung oder Hören-Sagen haben kann.

- z.B. wie der Ruf bei Unternehmen der Beratungs- und Finanzbranche ist
- ob die Uni auch überregional bekannt ist, denn durch MIT und Harvard hat sie regional sehr starke Konkurrenz.
- ggf. auch wie das Ansehen in der Forschung ist
- im weiten Sinne auch noch Infos zum Umfeld, sprich Boston, denn die Lebenshaltungskosten sind dort sehr hoch und dafür sollte es sich dann schon lohnen, da ich auch in andere Städte der USA gehen könnte mit deutlich geringeren Lebenshaltungskosten.

Da ich noch nie in den Staaten war, habe ich da halt wenig Erfahrung bis jetzt.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:39:17    Titel:

1. alle amerikanschen Städte, die halbwegs attraktiv sind aus europäischer Sicht, sind teuer. Wenn du on campus leben kannst, kann es Dir eigentlich egal sein. Boston ist ein schönes Städtchen, die europäischste Stadt der USA.
Die Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel ist vergleichbar mit der einer westdeutschen Großstadt.

2. Das Boston College ist in der Forschung exzellent, der Ruf ist entsprechend.


Zuletzt bearbeitet von makro3 am 03 Okt 2007 - 23:05:20, insgesamt einmal bearbeitet
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6282

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2007 - 20:50:16    Titel:

Versuch es doch mal auf der Seite. http://www.daad.de/de/index.html

Australien ist bei den Gebühren deutlich günstiger als Nordamerika. Das könnte doch auch interessant sein.
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Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
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Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2025

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 03:49:42    Titel:

pml hat folgendes geschrieben:
Vielleicht zum besseren Verständnis. Ich würde ab WS08/09 in den letzten Semestern meines Studiums ins Ausland gehen und danach nur noch Diplomarbeit schreiben.

Ich habe bereits ein Stipendium in der Tasche, das einen Teil der Studiengebühren und Lebenshaltungskosten decken würde. Dennoch bei weitem nicht alles.

Ich weiß, dass die Frage sehr spezifisch ist und ich bin auch schon sehr lange auf der Suche, aber es gibt ja einige erfahrene User hier, die vielleicht Erfahrung damit haben.

Bzgl. der ungewissen Einschätzung bei dt. Personalern stimme ich dir zu. Deswegen sollte es finanziell auch in einem gewissen Rahmen bleiben, wobei ich mir über die hohen Studiengebühren durchaus im Klaren bin.


Beim Boston College könnte ich ohne Studiengebühren studieren, deswegen auch vielleicht die Frage inwieweit es sich lohnen würde xT€ für eine noch besser gerankte Uni auszugeben oder woe das Standing des BC allgemein ist. Im Internet gibt es kaum Quellen /Erfahrungsberichte.

Warum zwingend deutsche Personaler? Wenn du schon so weit bist für das Studium ins Ausland zu gehen, warum dann nicht auch für deine Arbeit Wink

Frage am Rande: Als was versteht man denn "Freemover"? Austauschstudent passt irgendwie im Zusammenhang nicht...
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 09:32:17    Titel:

Ich würde auch im Ausland anfangen zu arbeiten, wenn ich dort eine gute Möglichkeit bekomme, muss aber sagen, dass ich auch jemand bin, dem Deutschland durchaus gefällt, so dass ich mir diese Entscheidung für später aufheben möchte.

Die Bezeichnung Free Mover /Visiting Student bezieht sich auf Studenten, die ohne ein festes Partnerschaftsabkommen zwischen eigener und Auslandsuni privat organisiert dort für ein oder zwei Semester studieren. Diese Angebote gibt es aber nicht an allen Unis (insbesondere nicht bei den guten)...

Es wäre also ein Irrlglaube zu denken, dass man an jeder Uni der Welt für ein/zwei Seemster mal eben so studieren könnte. Das geht nämlich nicht.
hadi_hard
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 10:24:53    Titel:

UCSD ist in Forschung sehr stark und gilt in den USA als eine der wenigen Top-staatlichen. Werde dort wohl auch als Visiting Student hingehen.

Zuletzt bearbeitet von hadi_hard am 04 Okt 2007 - 10:39:34, insgesamt einmal bearbeitet
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 10:29:43    Titel:

du meinst Top-Staatlichen,oder ?
hadi_hard
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 663
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BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 10:39:56    Titel:

ja, natürlich. sorry, habs geändert.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 10:44:35    Titel:

man sollte mal davon wegkommen, immer nur die Unis anzugucken, die Oma auch noch kennt. UCSD und Boston College sind nicht so weit weg von Harvard und Princeton, gerade auf undegrad-level dürfte der Unterschied kaum zum Tragen kommen. Jedem, der es auf eine dieser Institutionen schafft, kann man nur gratulieren. Beides sind Hochschulen, die in econ weit über dem liegen, was euch in Deutschland angeboten werden kann.

Wenn ich euch einen Tipp geben darf (für VWL): macht dort Makro-Theorie!
Denn während in Deutschland econometrics und Mikro noch halbwegs gut unterrichtet wird, kann man die guten Makroökonomen an einer Hand abzählen. Entsprechend ist die Lehre.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2007 - 23:20:48    Titel:

Danke schonmal für die bisherigen Hinweise und Antworten. Vielleicht gibt es ja noch weitere Ratschläge...
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