Studienwahl: BWL/Winf/Wimathe
|
|
|
| Autor |
Nachricht |
-Leviathan- Newbie

Anmeldungsdatum: 05.10.2007 Beiträge: 1
|
Verfasst am: 05 Okt 2007 - 12:34:19 Titel: Studienwahl: BWL/Winf/Wimathe |
|
|
Hallo,
Ich habe zur Zeit folgendes Problem bei meiner Studienwahl:
Ich hatte Wirtschaft als Leistungskurs in der Schule, wobei mir vor allem betriebswirtschaftliche Gebiete wie Rechnungswesen (Bilanzen) und wirtschaftliche Berechnungen (Kostenkurven, ...) Spaß gemacht haben. Dasselbe Interesse zeige ich ungefähr für Mathematik, ich rechne einfach gerne irgendwelche Sachen aus, vor allem mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund.
Bei meiner Studienwahl stellt sich für mich nun die Frage, welche Sudiengang ich wähle:
1. Ein reines BWL-Studium, mit einem späteren Schwerpunkt im einem "Zahlen"-Bereich, also wo es um Bilanzen, Steuern, Operations Research oder Statistik geht. Mein Interesse hier ist wirklich riesig. Wenn ich so betriebswirtschaftliche Schwerpunkte von Univsersitäten durchschaue, interessiert mich eigentlich alles mit Ausnahme von Marketing, Vertrieb und Personal.
Von einem BWL-Studium wird mir derzeit jedoch vor allem im Bekanntenkreis sehr stark abgeraten: "überlaufen", "schlechte Arbeitsmarkt-Prognosen". Und natürlich ist da auch was drann, wenn man die Studienanfängerzahlen anschaut und sich so ein bißchen umhört.
Auch habe ich immer ein paar grundsätzliche Zweifel an einem BWL-Studium: Irgendwie habe ich das Gefühl nichts "Handfestes" zu lernen, warum braucht mich ein Unternehmen?
2. Ein Wirtschaftsinformatik-Studium, das sehr betriebswirtschaftlich ausgerichtet ist. Hier hätte ich am ehesten das Gefühl, wirklich was zu könnnen. Nachdem ich jedoch mit n paar Wirtschaftsinformtiker geredet habe und auch mal so n Lehrburch durchgeschaut habe, muss ich zugeben, dass mir BWL schon mehr zusagen würde. Irgendwelche IT-Lösung für Unternehmen auszuarbeiten interessiert mich jetzt nicht so brennend. Im IT-Bereich wären aber halt vor allem die Job-Aussichten besser (Lese ich jedenfalls immer...)
3. Ein Wirtschatfsmathematik-Studium. Hier handelt es sich jedoch eben um ein Mathematik-Studium in erster Linie und der betriebswirtschaftliche Anteil wird z.B. in Ulm auf 20% beziffert, was ich als sehr wenig empfinden würde. Dazu wird ein Mathematik-Studium als teilweise realitätsfern und auch sehr schwierig angesehen. Das wäre halt sicher das anspruchsvollste Studium, aber hier hätte ich dazu auch Bedenken, es nicht zu schaffen. Ich war zwar immer gut in Mathematik, aber eben auch kein Genie. Und bei Mathe weiß ich noch weniger, warum mich ein Unternehmen einstellen sollte.
Mein perfekter Studiengang wär wohl Mathematik(s)wirtschaft
Zusammenfassend gesagt: Ist ein BWL-Studium wirklich ratsam, wie stark wird es von Mathematik beeinflusst, welche Schwerpunkte kämen denn für mich in Frage? Was haltet ihr von Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsmathematik?
Bin für jede Meinung und jeden Ratschlage dankbar.
LG |
|
 |
Matoser Full Member

Anmeldungsdatum: 17.10.2005 Beiträge: 201 Wohnort: Gerolzhofen
|
Verfasst am: 05 Okt 2007 - 12:59:58 Titel: |
|
|
Hi, ich steh auch noch vor meiner Studienfachwahl, ähnlich wie du,
bloß käme Wirtschaftsmathematik für mich eher nicht in frage
Zu Bwl: 1. Wenn du im BWL Hauptstudium, mathebetonte Schwerpunkte wählst, können deine Berufsaussichten viel besser aussehen, als
Bwler mit Personalschwerpunkt, als Beispiel.
Da wären : Operations Research, Finanzwirtschaft/wissenschaft, Statistik, Controlling, Rechnungswesen,
das wäre für den Bereich,
Als Wirtschaftsmathematiker, kann man z.B. in Wirtschaftsforschungen, Ämtern, oder z.B. großen Banken
und vor allem Versicherungen gesucht, Stichwort Aktuar
(Herr der Zahlen )
Als Bwler mit den obigen Bereichen:
Cash Manager( Finanzen) Finanzmanager, Banker, eventuell auch Aktuar(Prüfung), Bilanzbuchhalter, Controller, Kostenrechner,
strategische Wirtschaftsplanung, das sind einige.
Schätz für dich ab, wie tief du in die Mathematik möchtest.
Das Mathematikstudium, geht um Galaxien weiter, als Schulmathematik.
Berufschancen als Bwler sind zwar nicht exzellent, aber gut,
besonders, mit mathematischen, Controller Schwerpunkten, würd ich behaupten,
ohne Gewähr  |
|
 |
sidi Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 1687
|
Verfasst am: 05 Okt 2007 - 13:12:54 Titel: |
|
|
| Ich frag mich immer woher dieses schechte Image über den Arbeitsmarkt für die BWLer herkommt? Zwar gibt es in Personal und Marketing wirklich einen Überschuss aber ansonsten ist die ALQ um die 4% und in Relation zu anderern Studiengängen ziemlich gut. Mag sein, dass der Arbeitsmarkt in Zukunft kippt und das Angebot an BWLer überwiegt, aber das kann jetzt noch niemand vorhersagen. Bisher sieht es so aus als ob der Arbeitsmarkt die Arbeitskräfte gut absorbieren könnte. |
|
 |
VWL-Student Full Member

Anmeldungsdatum: 02.04.2007 Beiträge: 237 Wohnort: Uni
|
Verfasst am: 05 Okt 2007 - 13:15:34 Titel: |
|
|
Vorsicht, die Studiengänge Mathematik und Wirtschaftsmathematik an der Uni haben nichts mehr mit dem Rechnen an der Schule zu tun. Schau dir ein paar Skripte an, um dich selbst davon zu überzeugen. Google hilft.
Bei Wirtschaftsinformatik kann dir auch passieren, dass du einige Vorlesungen mit den reinen Informatikern besuchen musst. Und das kann ebenfalls sehr mathematisch und abstrakt sein.
Wenn dir BWL Spaß macht, dann studiere das doch. Gerade mit einem quantitativen Schwerpunkt ist ein BWL-Studium auf jeden Fall etwas "handfestes". Dass viele BWL studieren, sollte dich nicht von BWL abhalten. Du musst dich halt von der Masse abheben.
Ach ja, beim BWL-Studium hast du auch genug Sachen zum rechnen, wenn du das möchtest. Da gibt es ganze Bücher voll mit Rechenaufgaben für BWLer. Diese haben oft Praxis-Bezug. Das fehlt imho bei der reinen Mathematik ganz. |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|