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Hausfriedensbruch/Täuschung
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Daniel42
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Anmeldungsdatum: 06.10.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 16:34:03    Titel: Hausfriedensbruch/Täuschung

Angenommen A will in die Wohnung von B um dort was reinzustellen. A hat aber keinen Schlüssel und gaukelt dem Schlüsseldienst vor, er hätte sich ausgeschlossen. Der Schlüsseldienst macht auf und A kann somit in die Wohnung. (natürlich gegen den Willen von A)

Hausfriedensbruch ist klar, aber wie prüfe ich das Täuschen (oder ist das sogar Anstiftung)?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 16:38:17    Titel:

Du brauchst für den § 123 StGB keine Täuschung... Ein tbauschließendes Einverständnis kommt schon deshalb nicht in Frage, weil es sich bei dem Schlüsseldienst nicht um einen Berechtigten handelt.

Der Schlüsseldienst hat sich jedenfalls nicht strafbar gemacht (wie kommst du auf Anstiftung, das ist neben der mittelbaren Täterschaft am fernliegensten), da er unvorsätzlich handelt.
Daniel42
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Anmeldungsdatum: 06.10.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 16:46:22    Titel:

Danke für die schnelle Antwort!! Also ist das ein Eindringen, dass ganz unproblematisch geprüft werden muss? Aber der Schlüsseldienst muss doch noch irgendwo vorkommen (Betrug o. Ä)???!!
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 17:05:26    Titel:

Ein Betrug am Schlüsseldienst kommt nur dann in Frage, wenn der Kunde die Rechnung an den Wohnungseigentümer schicken lässt. Ansonsten sehe ich hier keine Probleme.
Daniel42
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Anmeldungsdatum: 06.10.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 17:17:50    Titel:

Das steht nun allerdings nicht im Sachverhalt.

Gehe ich nun davon aus, dass dadurch laut §263 das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt wird?? Soll ich das überhaupt anprüfen und dann verneinen?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 17:20:21    Titel:

Wenn gar kein Vermögen beschädigt wird, ist § 263 StGB so offensichtlich nicht gegeben, dass sich ein Anprüfen m.E. erübrigt. Es ist laienhaft, bei einer Täuschung direkt mit dem Stichwort Betrug zu kommen.
Daniel42
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Anmeldungsdatum: 06.10.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2007 - 17:46:45    Titel:

Dankeschön!! Ist nun auch schon etwas aufgeräumter in meinem Hirn:)
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