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Ökonomisches Prinzip -> Problem
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katha90
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Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 14:55:00    Titel: Ökonomisches Prinzip -> Problem

hey,
ich habe ein Problem, ich versuche die ganze Zeit einen Aufgabe für VWL zu lösen. Ich muss dafür Beispiele aus dem privaten Bereich und aus dem Betrieb, bei denen nicht nach dem Ökonomischen Gesetzt gehandelt wird, zu finden. Mir fällt einfach nichts ein. Wäre über einige Hilfen sehr dankbar.
Husche
Newbie
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Anmeldungsdatum: 07.10.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 15:44:08    Titel:

zum beispiel lernen: man versucht mit dem kleinstmoeglichen aufwand das bestmoegliche ergebnis zu kriegen Razz
drohdeifl
Inaktiver Account
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 18:02:27    Titel: Re: Ökonomisches Prinzip -> Problem

katha90 hat folgendes geschrieben:
hey,
Ich muss dafür Beispiele aus dem privaten Bereich und aus dem Betrieb, bei denen nicht nach dem Ökonomischen Gesetzt gehandelt wird, zu finden. Mir fällt einfach nichts ein. Wäre über einige Hilfen sehr dankbar.


Als Beispiel würde mir Porsche einfallen, wobei dieses Beispiel zugebenermaßen diskutabel ist. Porsche verzichtet größtenteils auf Outsourcing und produziert in Dtld. trotz höherer Personalkosten. Dass dies mit Imagegründen verbunden ist, ist klar - wie gesagt: ein diskutables Beispiel.
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7565
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 18:06:26    Titel:

Er will ein Beispiel haben, wo es NICHT angewandt wird.

Das kann man vielleicht bei sozialstaatliche Leistungen finden. Nehmen wir mal die Krankenkasse. Würde die nach dem ökonomischen Prinzip handeln, würde sie das vorhandene Geld so auf die Patienten aufteilen, dass ein möglichst großer Effekt erzielt wird. Das hieße z.B. eine Herz-OP bekommt der 30-jährige aber nicht mehr der 80-jährige. Das Geld für den 80-jährigen könnte man an anderer Stelle sicher ökonomisch sinnvoller einsetzen (ökonomisch sinnvoll im Zusammenhang mit gewonnenen zusätzlichen Lebensjahren). Das wäre sozial aber unerwünscht. Deswegen sind die Leistungen der Kassen im Wesentlichen für alle gleich.

Gruß
Pauker
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Mnemosynes
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Anmeldungsdatum: 31.10.2005
Beiträge: 746
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 19:22:58    Titel:

Wenn sich der Chef einen teueren BMW kauft statt einen günstigeren Wagen mit guten Verkaufswerten entspricht das auch nicht dem ökonomischen Prinzip. Und bei manchen Gehältern für die Geschäftsführer und den Honoraren für Unternehmensberater etc. bin ich mir da nicht ganz sicher Rolling Eyes

Genauso im privaten Verbrauch das neue Handy alle zwei Jahre, das man nicht zum Telefonieren braucht, sonderen aus "Image"-Gründen, oder sündteure Markenkleidung. Was könnte man sich stattdessen an Büchern kaufen! Wink Oder wäre es ökonomischer, sie in der Bücherei auszuleihen?
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7565
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 21:28:08    Titel:

Es ist halt immer diskussionssache. Immerhin kauft man sich mit dem Mercedes ja nicht nur ein Auto, sondern auch Prestige, Glaubwürdigkeit... insofern könnte die Entscheidung hierfür durchaus dem ökonomischen Prinzip entsprechen. Mit einer Ente habe ich halt weniger von all dem.

Gruß
Pauker
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coffeinjunky
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2007 - 21:32:46    Titel:

Na, es wird zum Beispiel nicht nach dem ökonomischen Prinzip gehandelt, wenn ein Unternehmen einen Auftrag nicht nach Sachlage, sondern nach persönlicher Sympatie vergibt. A la "Den Meister XYZ kenne ich und daher gebe ich ihm den Auftrag, auch wenn er teurer und qualitativ schlechter ist als alle anderes."

Beste Grüße
coffeinjunky
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Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

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