|
|
| Autor |
Nachricht |
moerty1 Junior Member

 Anmeldungsdatum: 18.06.2007 Beiträge: 11 Wohnort: Bremerhaven
|
Verfasst am: 08 Okt 2007 - 15:12:04 Titel: Kaufkraftargument und Kostenargument |
|
|
Hallo an alle User,
die sich kurz Zeit nehmen um mir bei meinem Problem zu helfen.
Ich soll eine Art Szenario bzw. Entwicklung für folgende Bedingungen anfertigen:
1. Was passiert, wenn die Tariflohnerhöhung kleiner als die Inflationsrate ist.
2. Was passiert, wenn die Tariflohnerhöhung größer als der Produktivitätszuwachs ist.
Ich bin jetzt so weit gekommen, dass ich Punkt 1. mit dem Kaufkraftargument und Punkt 2. mit dem Kostenargument erklären würde.
Nur bin ich noch zu keinem fertigen Szenario bzw. eine Abfolge gekommen, die sich für eine Volkswirtschaft ergeben würden.
Wäre spitze, wenn mir jemand ein Paar Anregungen geben koennte und mögliche Entwicklungen zeigen könnte. _________________ just moo :/ |
|
 |
sidi Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 1687
|
Verfasst am: 08 Okt 2007 - 15:36:53 Titel: |
|
|
Na ja, bei 1.) Ist es so die Kaufkraft steigt was zur Folge hat das der Konsum steigen (könnte) und neue Arbeitsplätze schafft was wiederum zu mehr Konsum führt etc.. Klassiche Gewerkschaftsposition.
Bei 2.) würden die Kosten bei den Unternehmen steigen. Damit diese ihr Gewinnspanne halten können reagieren jene mit Enlassungen. Klassische Arbeitergeberposition. |
|
 |
lithium84 Senior Member

Anmeldungsdatum: 19.07.2006 Beiträge: 1103
|
Verfasst am: 08 Okt 2007 - 16:33:58 Titel: |
|
|
bei 1) ist es genau andersrum. Falls die Inflationsrate größer ist als die Lohnerhöhung nimmt die Kaufkraft der HH ab, da sie real weniger Geld zur Verfügung haben.
Das kann natürlich eine geringere Konsumneigung zur Folge haben, muss aber nicht unbedingt.
bei 2) steigen wie bereits erwähnt die Lohnstückkosten der UN. Die Folgen müssen aber nicht unbedingt Entlassungen sein. Die Kosten können natürlich auch an die Endverbrauchen weitergegeben werden, sprich die Güterpreise werden steigen.
Beide Alternativen würden aber dafür sogen, dass das reale BIP sinken wird. Bei 1) würde sich die Nachfrage im gesamtwirtschaftlichen Totalmodel nach links verschieben, bei 2) die Angebotsfunktion nach links. |
|
 |
sidi Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 1687
|
Verfasst am: 08 Okt 2007 - 16:39:08 Titel: |
|
|
| Hm sry, verlesen. |
|
 |
|