Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Vordiplomnote ...
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Vordiplomnote ...
 

Vordiplomnote
1.0 - 1.7
28%
 28%  [ 4 ]
2.0 - 2.7
42%
 42%  [ 6 ]
3.0 - 3.7
28%
 28%  [ 4 ]
4.0
0%
 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 14

Autor Nachricht
Verfahrenstechnik
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 04.09.2007
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2007 - 18:52:09    Titel: Vordiplomnote ...

mich würd mal interessieren, welche durchschnittliche Vordiplomnote bei dein Ings so vorherrscht .
Quibitcho
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 26.05.2007
Beiträge: 198

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2007 - 22:46:35    Titel:

genau 2.0
antiphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 455
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 07:03:55    Titel:

Das Vordiplom ist meiner Meinung nach wenig aussagekräftig.Man schreibt im Grundstudium fast nur Klausuren,was soll schon mal keine vernünftige Prüfungsform ist.Das ist Rechnen auf Zeit.Mündliche Prüfungen sind wesentlich besser,um zu prüfen ob jemand den Stoff verstanden hat.
Ich hatte nen Vordiplomsschnitt von 3,0.Im Hauptstudium lieg ich momentan bei 1,2.
Das einzig Ärgerliche ist,dass die meisten Firmen für ein Praktikum das Vordiplom sehen wollen...
dönis
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 10:06:55    Titel:

Ich finde es sehr interessant, inwiefern eine mündliche Prüfung eher prüft, ob man den Stoff verstanden hat, als eine schriftliche Klausur oder eine schriftliche Ausarbeitung...

Das hat Gründe, gegen die sich kein Mensch dieser Welt wehren kann.
So bewertet jeder Mensch einen vor sich Sprechenden ganz automatisch, zu einem nicht unerheblichen Teil auch nach seinem Auftreten und seiner Fähigkeit zu reden.
Das mag das wahre Leben sein, prüft aber nicht wirklich die fachliche Kompetenz.

Ein Professor wird niemals jeden Prüfling exakt gleich schwer prüfen. Hat er gut geschlafen und der Prüfling ist eine hübsche Dame (die sich nicht offensichtlich extra knapp anzieht für die Prüfung) werden die Fragen leichter ausfallen und es wird mehr geholfen.
Hat der Professor schlecht geschlafen, ist im Stress und der Prüfling auch noch unsympathisch (wir kennen das alle, es gibt Menschen deren Nase uns einfach nicht passt) kann es auch mal unfair werden.

Das kann man nur sehr eingeschränkt beeinflussen, da diese subjektiven Empfindungen jeder von uns hat.

Jetzt die schriftliche Prüfung:
Alle bekommen die gleichen Fragen gestellt, es gibt keinerlei Hilfestellung. Man muss den Stoff also wirklich verstanden haben, da man keinen Tipp erhält und niemand einfachere Fragen stellt um den Prüfling vielleicht doch noch zur richtigen Antwort zu führen.
Zudem kann der Professor dem Namen und der Matrikelnummer im Grundstudium meist ohnehin kein Gesicht zuordnen, womit ein Höchstmaß an Objektivität erreicht wird...

Außerdem ist die schriftliche Prüfungsform doch gar nicht mal so weltfremd?
In der Arbeitswelt wird zwar alles mögliche präsentiert, aber trotzdem muss es doch erstmal schriftlich ausgearbeitet werden?

Im übrigen gehts in den Klausuren im Grundstudium, zumindest bei uns, nicht primär um die richtigen Lösungen und den richtigen Lösungsweg, sondern auch zu einem großen Teil darum, seine Arbeit zu strukturieren und für andere nachvollziehbar zu gestalten.

Wer schonmal die Arbeit von seinem Kollegen (und sei es nur auf Facharbeiterebene) übernehmen durfte und sich erstmal einen Tag lang durch seine konfusen Aufzeichnungen kämpfen musste, weiss warum das so wichtig ist...
Verfahrenstechnik
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 04.09.2007
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 10:15:36    Titel:

Die schriftliche Klausur hat noch einen entscheidenden Vorteil :

die Massenabfertigung, in 90 min kann man so z.B. 200 Studenten prüfen.
Würde man den gleichen Zeitansatz in der mündlichen verwenden und davon ausgehen , das ne mündliche 20-30 min dauert und in "zweier Gruppen" durchgeführt wird, so wären maximal 6-8 drin .
antiphysiker
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 455
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2007 - 10:21:20    Titel:

Teilweise geb ich dir völlig recht.Andererseits erinnere mich an Klausuren,die einfach nur Schema F abbildeten oder völlig realitätsfern waren.
Bsp.: Wir müssen im Grundstudium 4 Semester Konstruktionslehre hören.KL1 bis 4.Zum ende von KL4 gab es dann eine Zeichenklausur.Wir hatten 3 Stunden Zeit ein Planetengetriebe per Hand zu zeichnen.Viel Spass....
Anderes Beispiel: Analysis für Ingenieure.Hier bekam zum Teil 4 Reihen oder Folgen,die man auf Konvergenz bzw. Divergenz überprüfen sollte.Das ist alles Schema F und pures Rechnen.Auch wenn die einzelnen Kriterien nicht verstanden hat,konnte man die Aufgabe vollständig lösen.
In mündlichen Prüfungen kann der Prof auch mal tiefer ins Detail gehen,um zu schauen,ob der Student wirklich versteht was er da tut.
Beispiel:Satz von Castigliano in der Mechanik
Die Durchsenkung eines Systems nach diesem Verfahren zu ermitteln ist nicht wirklich schwierig.Man merkt sich das Kochrezept und integriert munter...
Doch warum variiert man die FÄE nach der Kraft an der gesuchte Stelle??Meines Erachtens nach sind solche Dinger wichtiger,da man von einem angehenden Ingenieur durchaus erwarten kann,dass er integrieren kann.
Ähnlich ist es bei Elementen wie Scheibe,Platte,Rohr...
Randbedingungen aufstellen und die Koeffizienten diesen anpassen ist nichts schwieriges.
f4ith
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 14.03.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2007 - 15:06:38    Titel:

Ich halt auch nicht soviel von schriftlichen Klausuren muss ich sagen. Wieso, kann ich euch gerne sagen.

Beispiele:

Übungsleiter wechselt, der Jahrgang vor dir hat in der Klausur nen Schnitt von 2,9 nun isser bei 3,8 weil das Niveau stark angehoben wurde.Transparent und fair? Ist eine 2,7 unter diesen Bedingungen gleichwertig?

Ne Klausur fällt absolut mies aus, damit die Durchfallquoten nicht arg über 50% liegen wird soweit runterkorregiert, dass man schon mit weniger als nem Viertel der maximalen Punktzahl bestanden hat. Dadurch pendelt sich der Unterschied zwischen gut und ausreichend auf "eine Aufgabe von fünf mehr richtig" ein... auch sehr transparent.

Es gibt imo zwei Arten von Klausuren.: Typ A fragt anhand von eher einfachen Aufgaben so gut wie das gesamte Stoffgebiet mehr oder weniger oberflächlich ab. Typ B stellt sehr komplexe Aufgaben bei denen kreative Ideen zu einfachen Lösungen führen können, jedoch Schema F meistens nichts bringt. Typ A ist fair aber auch ohne Verständnis des Stoffes sehr gut lösbar, imo die falsche Wahl. Typ B ist ideal wenn zumindest mal Aufgabenteile dabei sind die unabhängig voneinander lösbar sind und die Zeit realistisch eingeplant wird. Sobald das nicht der Fall ist werden solche Klausuren einfach nur zur Qual und man hat selbst mit sehr gutem Verständnis und guter Rechenpraxis unter Umständen eine unbefriedigende Note da stehen.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Ingenieurwissenschaften -> Vordiplomnote ...
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum