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BWL/IB dual an FH oder an Uni?
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OeLi
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2007 - 23:12:59    Titel: BWL/IB dual an FH oder an Uni?

Hiho allerseits!

Ich mach nächstes Jahr vorraussichtlich Abitur und danach wohl zunächst den Zivildienst. Dennoch mach ich mir schon teils recht konkrete Gedanken was danach sein soll. Nämlich etwas in Richtung BWL beziehungsweise International Business.
Die Frage die sich für mich stellt ist jedoch ob ich das als dualen Studiengang an einer FH mach oder eben als Vollzeitstudium an einer Uni.

Was sind die entscheidenden Unterschiede? Da man beim dualen Studium ja noch nebenbei arbeitet stell ich mir die Hochschulausbildung eher so als "Studium-Light" vor - kommt das der Realität nah oder ist das doch etwas drastisch formuliert?

Wie sind die Unterschiede später im Berufsleben? Gibt es da eine Art "Zwei-Klassen-Gesellschaft" oder sind die Unterschiede eher gering (im Sinne von Kompetenz, Verantwortung, Gehalt etc)?

Wie ist das mit Bachelor/Master? Sollte man eher direkt einen Masterabschluss erwerben oder vielleicht erst nach dem Bachelor ein paar Jahre arbeiten und dann später einen Master (evtl. berufsbegleitend) nachschieben oder etwa erst den Bachelor machen und dann (woanders) einen Master machen? Was gibt es da für Möglichkeiten beziehungsweise was sind die Vor-/Nachteile der verschiedenen Wege?

Für konstruktive Hilfe schonmal einen Dank im vorraus!
Falls entsprechende Fragen schonmal ausführlich woanders besprochen wurden bitte ich zum einen vielmals um Entschuldigung und zum anderen um Verlinkung Smile

MfG
OeLi
hakes1701d
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Anmeldungsdatum: 14.08.2007
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 08:42:07    Titel:

Dual FH??

Also das gibts z.b. in Mainz. Unterricht ist da Donnerstags und Samstags über 4 Jahre ( bei Diplom) und den Rest arbetiet man! Allerding losgelöst vom Studium, d.h. der Arbeitgeber muss das unterstützen. I.d.R. gibts dann keinen vollen Arbeitsvertrag, sondern nur 30 stunden oder so...

Ansonsten ist die FH auch Vollzeit genau wie die Uni!

Oder meintest du evt. Berufakademie!
Sancho
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Anmeldungsdatum: 28.09.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 10:14:45    Titel:

Ich geb dir den Tipp, versuche eine duale Ausbildung bei einem großen Unternehmen zu bekommen. Also Ausbildung zum Industriekaufmann und gleichzeitig ein BWL Studium an einer FH.

Vorteile: finanziell brauchst du dir während dieser Zeit keine Sorgen zu machen.
Sehr gute Übernahmechancen

Nachteil: Hohe Anforderungen, Könnte stressig werden Wink

Firmen die sowas anbieten: RWE, BASF.....
OeLi
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 11:29:15    Titel:

Was mich konkret interessiert: was für einen Unterschied macht es im späteren Berufsleben wenn ich an einer FH/BA war oder eben an einer Uni?
Sancho
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 28.09.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 12:39:00    Titel:

darüber lässt sich streiten, welcher Abschluss jetzt für welche Stelle geeigneter ist. Kommt auch auf den Personalchef an.....

Aber so eine duale Ausbildung + Studium FH bei einem großen Unternehmen ist nie verkehrt.

Die Studenten mit denen ich zusammen arbeiten durfte, sind alle sehr zufrieden.
Hier noch ein paar Vorteile:
Auslandaufenthalte in Betriebsstätten und/oder Partner Hochschulen
Wohnungsgeld
Man arbeitet mit hochqualifizierten und erfahrenen Mitarbeiter zusammen.
Die Firmen kümmern sich intensiv um ihre Studenten.......
makro3
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 15:50:31    Titel:

OeLi hat folgendes geschrieben:
Was mich konkret interessiert: was für einen Unterschied macht es im späteren Berufsleben wenn ich an einer FH/BA war oder eben an einer Uni?


einen riesigen!

Gerade wenn du Dich im Bereich Unternehmensberatung/Investmentbanking bewirbst wirst du krass diskriminiert, wenn du nicht von einer Uni kommst. In bestimmten anderen Bereichen ist es so ähnlich, wohingegen zB im Mittelstand wohl kaum ein Unterschied gemacht wird.
OeLi
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2007 - 23:13:48    Titel:

Zunächst schonmal danke für die hilfreichen Antworten!


Was mich dennoch nach wie vor Interessiert, wie das vom Arbeits-/Zeitaufwand ist! Mir ist klar, dass ein Studium immer viel Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt, dennoch stell ich es mir schon ziemlich krass vor 35-40 Stunden pro Woche zu arbeiten, zur Berufsschule zu gehen und dann noch nebenher zu studieren. Daher auch meine Frage ob ein FH-Studium eher so eine Art "Studium-Light" ist. Ich les an vielen Stellen, dass FH/BA insgesamt Praxislastiger ist - kann mir da vielleicht jemand n konkretes Beispiel nennen?

PS: Mir fällt grad mal ein... bei einem dualen Studium übernehmen die Unternehmen ja in der Regel die Studiengebühren. Außerdem zahlen sie einem ja Ausbildungsvergütung. Hat man dazu noch Anspruch auf Bafög?
Sancho
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 28.09.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 07:24:09    Titel:

Bei dem dualen Studium das ich beschrieben habe handelt es sich keinesfalls um ein Studium light. Es ist ein ganz normales FH Studium.

Du wirst vom Arbeitgeber für die Zeit des Studiums freigestellt. In den Semesterferien arbeitest du im Betrieb. Was die Berufsschule angeht, die man normalerweise besuchen muss für den Industriekaufmann zu machen, die fällt weg. Also musst du dir den Stoff selbst beibringen. Ist aber halb so wild.

Hier mal ein Link.
http://www.rwe.com/generator.aspx/konzern/mitarbeiter-karriere/karriere-mit-lehre/ausbildung-studium/language=de/id=151890/wir-bieten-mehr.html
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 10:29:48    Titel:

Es macht später nicht wirklich einen Unterschied ob du von der FH oder Uni kommst. Klar gibts Bereiche wo noch mehr unterschieden wird, aber in erster Linie kommts auf die Leistung an. Bist du, kommst du weiter egal ob mit FH oder Uni oder sogar SGB, bist du eben nicht so gut, wird der Weg begrenzt sein.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 13:59:05    Titel: Re: BWL/IB dual an FH oder an Uni?

Hi OeLi!

schön, dass Du Dir bereits so früh Gedanken machst. Das ist leider nicht allzu häufig, vor allem bei Gymnasiasten.

OeLi hat folgendes geschrieben:
Die Frage die sich für mich stellt ist jedoch ob ich das als dualen Studiengang an einer FH mach oder eben als Vollzeitstudium an einer Uni.

Die Frage geht sogar noch weiter oder bleibt im Grunde schon vorher stehen. Wie man es sehen möchte.
Was spricht gegen ein Vollzeit-FH-Studium, was gegen ein duales Uni-Studium und warum nicht an eine Berufsakademie? Warum dual? Es gibt noch andere Möglichkeiten...
Ich würde die Frage erst einmal darauf begrenzen sich Gedanken zu machen ob berufsbegleitend oder Vollzeit. Anschließend würde ich mir Gedanken über die Art der Hochschule machen bzw. ob nicht auch eine BA sinnvoller ist.

OeLi hat folgendes geschrieben:

Was sind die entscheidenden Unterschiede? Da man beim dualen Studium ja noch nebenbei arbeitet stell ich mir die Hochschulausbildung eher so als "Studium-Light" vor - kommt das der Realität nah oder ist das doch etwas drastisch formuliert?

Studium-Light? Nein. Bei einem seriösen Anbieter auf keinen Fall. Man muss allerdings bedenken, dass diese berufsbegleitenden Studiengänge viel auf berufspraktische Erfahrung aufbauen. Manche Diskussionen zu theoretischen Modellen werden daher sehr viel tiefer und praxisnäher geführt. Grundsätzlich kann man sagen, dass den einzelnen berufsbegleitenden Studiengängen in der stofflichen Tiefe im Vergleich zum Vollzeitstudium verhältnismäßig wenig fehlt (etwas natürlich - Meist wird die knappere Zeit dadurch kompensiert, dass man besonders theoretische Modelle ohne passablen Praxisbezug nicht bespricht oder nur anreißt. Ob Du diese dann in der späteren beruflichen Praxis vermissen wirst wage ich sehr zu bezweifeln. Das dürften nur die allerwenigsten sein.)
Studium-Light ist aber aus einem anderen Grund schon sehr heikel ausgedrückt. Berufsbegleitende Studiengänge stehen bei den Arbeitgebern hoch im Kurs. Die Leute haben eine ausreichende akademische Ausbildung, bringen Erfahrung mit und haben bewiesen, dass sie ein hohes Maß an Selbstdisziplin, -motivation, Leidensfähigkeit und Stressresistenz mitbringen. Viele Arbeitgeber bevorzugen diese Absolventen vor reinen Vollzeitlern.

Man sollte aber nicht vergessen, dass man ein universitäres Vollzeitstudium kaum mit einem berufsbegleitenden FH-Studium vergleichen kann. Die Zielsetzungen divergieren doch sehr stark. Während ein Uni-Vollzeit-Studium immer noch primäres Ziel die Wissenschaft und Lehre hat dient ein Teilzeit-FH-Studium ausdrücklich der anwendungsorientierten (praktischen) Wissenschaft.

OeLi hat folgendes geschrieben:

Wie sind die Unterschiede später im Berufsleben? Gibt es da eine Art "Zwei-Klassen-Gesellschaft" oder sind die Unterschiede eher gering (im Sinne von Kompetenz, Verantwortung, Gehalt etc)?

Es wird im Berufsleben schon unterschieden wie Du studiert hast. Teilzeit muss dabei aber auf gar keinen Fall ein Nachteil sein, sondern ist laut Umfrage sogar bei der Mehrheit der Unternehmen ein Vorteil.
Problematischer wird es erst, wenn Du Dir spezielle Unternehmen oder Branchen anguckst. Im Bereich Investment Banking oder Strategy Consulting (McK, BCG etc.) hast Du mit einem Teilzeitstudium schon erhöhte Schwierigkeiten, was aber nicht nur auf die Form des Studiums zurückzuführen ist, sondern häufig darauf, dass die allermeisten Teilzeitstudenten einen FH oder BA-Abschluß haben.

OeLi hat folgendes geschrieben:
Wie ist das mit Bachelor/Master? Sollte man eher direkt einen Masterabschluss erwerben oder vielleicht erst nach dem Bachelor ein paar Jahre arbeiten und dann später einen Master (evtl. berufsbegleitend) nachschieben oder etwa erst den Bachelor machen und dann (woanders) einen Master machen? Was gibt es da für Möglichkeiten beziehungsweise was sind die Vor-/Nachteile der verschiedenen Wege?

Welchen Weg man wählt ist im Grunde vor allem von einem selbst abhängig. Es hat durchaus Vorteile den Master direkt anzuhängen. Man ist im Lernen, jung und hat noch die Zeit. Nach einigen Jahren (sagen wir zwei, drei) sich noch einmal aufzuraffen und evtl. Vollzeit studieren zu gehen ist nicht jedermanns Sache. Zum einen hat man sich an die mtl. Gehaltszahlungen gewöhnt und unter Umständen Familie, Immobilieneigentum etc. Berufsbegleitend auch den Master zu absolvieren kann dann eine Möglichkeit sein. Aber neben der immer geringer werden Freizeit (auch der Beruf nimmt über die Jahre eher mehr als weniger Zeit in Anspruch) sind auch nicht mehr soviele Arbeitgeber bereit die Kosten für ein solches Studium zu tragen, die schnell die EUR 10.000 überschreiten können.
Vorteil des späteren Einstieges hingegen sind ganz klar, dass die gesammelte berufliche Erfahrung einen ganz anderen Blick auf die Materie eröffnet und die meisten sehr viel motivierter und zielgerichteter vorgehen.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

Grüße,
Gozo.

PS: Versuch erst für Dich herauszufinden ob Du der Typ für ein berufsbegleitendes Studium bist. Danach würde ich meine Entscheidung bzgl. der Art der Hochschule weniger von der Art des Programmes (dual, modular, berufsintegriert, distance learning) abhängig machen als von dem Inhalt abhängig machen. Wenn Investmentbanking und Strategy Consulting nicht Deine primäre Ziele sind würde ich ergebnissoffen nach BA, FH und Uni suchen und zwar dual, modular, distance und berufsintegrierend.
OeLi
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 15:31:25    Titel:

Hui! Zunächst mal vielen Dank für die ausführliche Antwort Gozo!

Ich hab zur Zeit eigentlich nur ein großes Problem mit nem dualen Studium. Stichwort Freizeit! Als Schüler bin ich es nunmal gewohnt jeden Tag zwischen 12h und 14h schule aus zu haben, Hausaufgaben vom Zeitumfang 30-60 Minuten zu machen und halt noch 12,5 Wochen Ferien + diverse Feiertage und bewegliche Ferientage (also gut und gerne 14-15 Wochen) jährlich zu haben. Wenn ich mir nun vorstelle zu studieren und die Ferien für die Arbeit (die sicher auch nicht um 14h zuende ist) "opfern" muss macht mir das schon ziemlich Angst. Sind das ernstzunehmende Bedenken oder einfach eine Gewöhnungssache?
Wie sind eure Erfahrungen in der Hinsicht?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 15:40:48    Titel:

Hi OeLi,

das ist lediglich eine Motivationssache, allerdings eine, die über scheitern oder nicht entscheidet.

Wenn Dir die Freizeit wirklich wichtig ist, dann kann ich persönlich nicht zu einem berufsbegleitenden Studium raten. Denn diese kommt mind. 3 Jahre zu kurz. Allerdings haben sich die Zeiten an den Hochschulen im Vollzeitmodus auch etwas geändert. Das lockere Studentenleben was man noch so im Kopf hat ist mit der Umstellung von Diplom auf Bachelor auch deutlich revidiert worden. Die Bachelorstudiengänge sind schon etwas straffer organisiert. Auch hier ist die Freizeit geschrumpft.

Ein berufsbegleitendes Studium würde ich nur machen, wenn man auch den Willen hat etwas mehr zu erreichen und daher der Blick auf die freie Zeit lediglich zweit- oder drittrangig ist.

Grüße,
Gozo.
OeLi
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 12.10.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 15:58:04    Titel:

Na dann muss ich mal schauen ob ich soviel Motivation zusammenbekomme Wink

Mir ist grad mal was ganz anderes Eingefallen. Als ich vor ein paar Monaten mal bei einigen großen Unternehmen (Siemens, BMW, Mercedes und ein paar weitere) auf den Websites rumgesurft bin, ist mir aufgefallen, dass viele Unternehmen als Bewerbungsbedingung ein 2,0er Abi fordern. Ist das nur bei den ganz großen Unternehmen so die sowieso zigtausend Bewerber haben und keine andere Möglichkeiten als rigoros auszusortieren oder ist das gängige Praxis in der gesamten Branche? Mein Abi läuft nämlich auf was im unteren 2er Bereich hinaus als auf 2,0.
Dennoch würde ich, wenn dann, gerne bei einem halbwegs großen/renomierten Unternehmen arbeiten. Möglicherweise ist auch dies ein Irrglaube aber in Zeiten wo kein Arbeitsplatz mehr ein Leben lang hält muss man ja flexibel bleiben. Und eine Ausbildung bei einem bekannten Unternehmen macht sich doch sicher besser im Lebenslauf als einem bei lokal ansässigen kleinen Unternehmen.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2007 - 16:08:38    Titel:

Hallo,

es gibt mittlerweile tausende Unternehmen die solche ausbildungsintegrierten, duale Studiengänge anbieten. Man sollte aber nicht glauben, dass die Leute mit den Spitzennoten an die Hochschulen (Vollzeit) strömen. Die Notendurchschnitte, gerade bei den beliebten großen Unternehmen sind erstaunlich hoch. Ob 2,0 wirklich ein Knock-out-Kriterium darstellt ist sicherlich von Unternehmen zu Unternehmen verschieden und einige werden auch Leute einstellen, die diese Noten nicht erreichen. Allerdings wirst Du Dich darauf einstellen können, dass es schwerer sein wird einen Platz zu ergattern, wenn auch nicht unmöglich.

Von daher würde ich mich an Deiner Stelle auch nach anderen Möglichkeiten umsehen. So vergeben manche Unternehmen ihre berufsbegleitenden Studienplätze auch erst in der Ausbildung (wenn die Ausbildung einen gewissen Notenschnitt bringt) oder nach der Ausbildung (wenn man sich entsprechend gemacht hat). Es gibt sehr vielfältige Möglichkeiten berufsbegleitend zu studieren. Direkt nach der Schule ist nur eine und dazu noch die beliebteste.

Grüße,
Gozo.

Grüße,
Gozo.
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