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Gast12 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 15:50:57 Titel: Waagerechter Wurf |
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hallo!
ich habe ein problem und zwar muss ich bald ein referat über inertialsysteme und den waagerechten wurf halten. leider habe ich dieses thema nicht wirklich verstanden, deswegen würde ich um eine einfache erklärung bitten, in denen nicht so viele fachbegriffe vorkommen. außerdem wäre es nett, wenn mir jemand helfen würde, folgende aufgaben zu lösen:
Ein unerfahrener Pilot lässt einen Versorgungssack genau senkrecht über dem Zielpunkt aus dem in 500 m Höhe fliegenden Flugzeug fallen. Der Sack schlägt 1,0 km vom Ziel entfernt auf. Welche Geschwindigkeit hat das Flugzeug, mit wellcher Geschwindigkeit erreicht der Sack den Boden (ohne Luftwiderstand)?
Vielen Dank! |
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armchairastronaut Moderator


 Anmeldungsdatum: 31.10.2005 Beiträge: 6536 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 16:32:56 Titel: |
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wie lange braucht der Sack für 500m Fallhöhe?
Was ist in der Zwischenzeit mit der Vorwärtsgeschwindigkeit passiert?
Was kannst du aus Wurfweite und Falldauer schließen?
Für die Aufprallgeschwindigkeit gibt es 2 Ansätze: einmal über Vektoraddition und einmal über den Energieansatz. _________________ The mind is not a vessel to be filled,
but a fire to be kindled. (Plutarch) |
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Gast12 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 16:46:06 Titel: |
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ich habe so angefangen zu rechnen:
y=500m (höhe)
x=1.000m
dann die formel y=1/2g*t² nach t umgeformt
t²=h/1/2g
t²=500/ 1/2*9,81
un dann hab ich für t=10 s rausbekommen
nun wollte ich die anfangsgeschwindigkeit v0 berec hen un hab wieder die formel x=v0*t nach v0 umgeformt
v0=x/t
=1000/10=100 m/s
ich weiß nicht ob das so stimmt wie ich das bisher gemacht habe wär lieb wenn da jemand drauf antworten könnte. jetzt weiß ich nur nicht wie ich die Geschwindigkeit mit der der Sack den Boden erreicht berechnen kann. ich muss das schon mit den geschwindigkeitsvektoren machen aber ich verstehe nicht wie das gehen soll. bitte um antwort! vielen dank  |
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Ma-Student Full Member


Anmeldungsdatum: 19.11.2006 Beiträge: 112
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 16:47:49 Titel: |
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Erster Schritt:
Skizze zeichnen! Dadurch werden schon viele Unklarheiten beseitigt.
Die Geschwindigkeit wird hier in 2 Komponenten zerlegt, "x" und "y". Dein Flugzeug fliegt mit v=const. ! Beschl. a gibt es also nur in y - Richtung.
So fürs erste genug Tipps. Im Grunde waren die von "armchairastronaut" bereits ausreichend. _________________ silentium est aureum |
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Ma-Student Full Member


Anmeldungsdatum: 19.11.2006 Beiträge: 112
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 17:01:40 Titel: |
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t und v_0_x (Anfangsgeschw. in X-Richtung) ist korrekt !
| Zitat: |
| dann die formel y=1/2g*t² nach t umgeformt |
v = ds/dt
somit ist v_y (t) = -g*t
So ganz nebenbei ist "t" zwar korrekt aber der Rechenweg anhand der Formel nicht!
allg.: y(t) = -1/2 g *t² + v_0_y * t + y_0
v_0_y ist zu Beginn gleich 0 aber y_0 sind deine 500m ! (und die Beschl. ist negativ; das Minus-Zeichen fällt durch umstellen der Gl. nach t wieder raus).
Du kannst ja aus Spass mal den Winkel deiner Bahnkurve berechnen !  _________________ silentium est aureum |
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Gast12 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 17:12:05 Titel: |
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so jetzt hab ich mich gleich mal dran gemacht eine skizze zu zeichnen wie ihr mir geraten habt. komischerweise kam da eine gerade heraus und keine parabel so wie es hätte sein sollen. als x-werte habe ich immer 100er schritte genommen da ich berechnet hab dass der sack mit einer anfangsgeschwindigkeit v0 von 100 m/s fällt.
der skizze nach fällt der sack also pro sekunde 50m nach unten (richtung y-achse) und 100m nach rechts( richtung x-achse).
aber die geschwindigkeit bleibt doch der regel nach nicht konstant sondern beschleunigt sich?
naja ich habe dann mal versucht die resultierende geschwindigkeit mit der formel aus meinem physikbuch v²=v0²+vy² zuberechnen un habe dann eingesetzt v²=100²+50²
=111 m/s
wo ist jetzt der fehler bei der aufgabe? ich verstehe nicht wieso meine zeichnung eine gerade ist und wie man berechnet wie sich die geschwindigkeit während des falls beschleunigt! bitte helft mir nochmal!
danke schonmal für eure bisherige hilfe ist wirklich sehr nett von euch  |
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armchairastronaut Moderator


 Anmeldungsdatum: 31.10.2005 Beiträge: 6536 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 17:15:32 Titel: |
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| Gast12 hat folgendes geschrieben: |
| ich weiß nicht ob das so stimmt wie ich das bisher gemacht habe wär lieb wenn da jemand drauf antworten könnte. |
Das kommt hin. _________________ The mind is not a vessel to be filled,
but a fire to be kindled. (Plutarch) |
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armchairastronaut Moderator


 Anmeldungsdatum: 31.10.2005 Beiträge: 6536 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensis
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 17:17:52 Titel: |
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Wenn du einen unserer Tipps berücksichtigst und am Ende auf rund 141 m/s kommst, kannst du übrigens ein gutes Gefühl haben. _________________ The mind is not a vessel to be filled,
but a fire to be kindled. (Plutarch) |
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Gast12 Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2007 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 17:35:17 Titel: |
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ich habe jetzt eine wertetabelle erstellt un die einzelnen werte ausgerechnet und bin somit dann schließlich auch auf de 141 m/s gekommen kann ich dieses verfahren immer benutzen oder sollte man die lösung irgendwie anders herausbekommen? |
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Ma-Student Full Member


Anmeldungsdatum: 19.11.2006 Beiträge: 112
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Verfasst am: 16 Okt 2007 - 18:08:45 Titel: |
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Da kommt schon eine Parabel raus!
du hast nur die Geschw. in x-Richtung beachtet. Dein Paket fällt aber mit einer Beschl. von -9,81 m/s² (Geschw. v_y =...) und bewegt sich gleichzeitig mit v_x weiter...
Naja wenn du mit der Wertetabelle zurecht kommst
Ich bevorzuge die einfachere Variante...
v_y(t) = -g * t = -9,81 m/s² * 10s = -98,1 m/s
s (t) = v_0_x * t --> v_0_x = s / t = 1000m/10s = 100m/s
v² = v_x²+v_y² (Pythagoras)
v = W (v_x²+v_y²) = 140,084 m/s _________________ silentium est aureum |
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