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International Management
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pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
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BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 12:34:23    Titel:

Ich finde es auch wichtig, dass in diesem Bereich der BWL gewisse Vorlesungen von Praktikern gehalten werden, die selbst Erfahrungen im Ausland gemacht haben. Darüber verfügen aber mittlerweile auch die meisten Programme und Lehrstühle.

Die theoretische Fundierung kann dann der Prof. übernehmen und die Praxis wird durch Lehraufträge abgedeckt.
Alias18
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 12:36:20    Titel:

Darum ging es mir nicht. Praxisdozenten gibt es an vielen Lehrstühlen. Herr Henkel ist da sicherlich ein sehr guter Dozent, der viel praktische Erfahrung einfließen lassen kann. Es ging mir um die Forschungsleistung und die internationale Visibilität der Forschung, und diese ist bei den angeführten dt. Professoren in diesem Gebiet eben eher gering, wie man an dem Vergleich, denn ich aufgemacht habe, sehen kann.

P.S.: Post bezieht sich natürlich auf K&K; PML stimme ich natürlich völlig zu
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 12:47:33    Titel:

@ Alias: ist schon klar. Darüber lässt sich auch nicht streiten, aber mir ist kein IM-Lehrstuhl in Deutschland bekannt, der großartig international publizieren würde und deswegen geht es hauptsächlich darum (aus SIcht des Threadstellers), wo man das Fach in Deutschland halt gut studieren kann. Und in diesem Zusammenhang spielen durchaus auch Gastdozenten eine Rolle, da man interkulturelle Erfahrungen nun mal nur live erlebt haben kann.
Dirty Sánchez
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 914

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 18:16:38    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Dirty Sánchez hat folgendes geschrieben:
Kommt da in Mathe viel Neues hinzu?


je nach FH, aber eher weniger.

Meistens eben Differentialrechnung, etwas Integralrechung, und Lineare Gleichungssysteme, neu wird eher sein, dass man das eben für BWL Probleme anwenden kann.

Eventuell wird Statistik neu für dich sein, aber das ist machbar


Haben wir alles auf der BOS (12+13) schon.
Dirty Sánchez
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 914

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 18:18:03    Titel: Re: International Management

K&K hat folgendes geschrieben:
Dirty Sánchez hat folgendes geschrieben:
Eine Option nach dem Abi wäre für mich der Studiengang "International Management". Bevor ich mich jedoch festlege, möchte ich zunächst mehr über diesen Studiengang erfahren. Wird der nur an FHs angeboten oder gibt es diesen auch Universtitäten? Stimmt es, dass das eigentlich nur ein BWL-Studium auf Englisch ist? Wie viel Mathe kommt in dem Studiengang vor?
Danke für eure Antworten!


Solltest du über ein sehr gutes Abitur verfügen, kann ich dir nur die UNI empfehlen, insbesondere die von Mannheim (Lehrstuhl Manfred Perlitz)!!!!


Was haben die für einen NC? Im Fachabi hatte ich einen Schnitt von 2,3, evtl. wird es dieses Jahr auch so um den Dreh sein. Wird für Mannheim wohl nicht ausreichen, oder?
Megaloh
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Anmeldungsdatum: 29.08.2007
Beiträge: 30
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 21:25:48    Titel: @Dirty Sanchez

Sorry aber muss das jetzt loswerden.
Muss schon die ganze Zeit über deinen Namen lachen und als ich das Bild noch dazu gesehen habe gings garnicht mehr.
Echt super! Aber auch ganz schön pervers hahhahhaha
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 22:16:09    Titel:

Alias18 hat folgendes geschrieben:
Was ich ganz interessant fand:
Ich habe mir gerade die Publikationslisten von Kutschker (WFI) und Perlitz (Mannheim) einmal angeschaut...und man erkennt wieder mal in der vollen Tragweite das dt. Problem: Veröffentlichungen in int. anerkannten Journals und in englischer Sprache findet man kaum, dafür einen großen Fokus auf dt. Lehrbücher und Buchbeiträgen (und das bei int. (!) Mgmt.). Einfach mal so zum Beispiel ein Nordamerikanischer-Professor und sein Lebenslauf/Publikationen. Und, wichtig zu erwähnen, dieser Prof bestreitet das Int. Mgmt. Programm nicht alleine sondern ist nur einer von 4 IM-Professoren an dieser Uni (ich habe extra niemanden aus Harvard und Co. gelinkt, weil das nur schwer vergleichbar ist, sondern von einer sehr guten, aber eben nicht Ivy-League NA-Uni.)
http://www.ivey.ca/faculty/Paul_Beamish.html


Es gibt in Deutschland eben kaum BWL-Profs (in VWL ist es wesentlich besser, aber immer noch dramatisch schlecht), die ein internationales Standing haben. Gerade die über 50 sind nahezu ausnahmslos ganz weit weg von internationalen Standards. Es gibt ja (außerhalb von Finance) noch nichtmal ein einziges ernst zunehmendes Graduate-Programm in BWL, wie soll man es also lernen ?

Beruflich bringt das nicht unbedingt Nachteile (zumindest dann nicht, wenn man in Deutschland bleibt), aber ich denke mir, dass es schon mal ganz spannend gewesen wäre, das ein oder andere über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu lernen. Schade, aber immerhin wird es (langsam) besser.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1372
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2007 - 12:50:07    Titel:

Wobei man dabei noch unterscheiden muss, ob sich der Prof. denn mit aktuellen Strömungen weiter befasst und nur selbst nichts publiziert.

Denn für die Lehre reicht es prinzipiell ja durchaus aus, wenn ein Prof. die state-of-the art Forschung gut rüberbringen kann und darüber Bescheid weiß.

Außerdem soll man sich als deutscher wircklich nicht unter den Scheffel stellen. Graduate war ja bisher Diplom (Dr. = Postgraduate) und das was man dort lernt ist im internationalen Vergleich nicht unbedingt schlecht. Und die englischsprachigen Wissenschaftler haben halt auch Vorteile, was das Unisystem angeht, können in der Muttersprache publizieren usw.

Die Frage ist halt immer was man als Benchmark wählt. Zudem möchte der gemeine BWLer später einen guten Job. Dementsprechend ist das Studium ausgerichtet und die reale Welt ist nunmal immer noch sehr vereinfacht und oft fernab von theoretischen Modellen.

Ich war am Donnerstag bei einer Veranstaltung von Goldman Sachs und dort wird z.B. nach wie vor das stink normale CAPM in der M&A Abteilung eingesetzt.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2007 - 14:30:07    Titel:

pml hat folgendes geschrieben:
Wobei man dabei noch unterscheiden muss, ob sich der Prof. denn mit aktuellen Strömungen weiter befasst und nur selbst nichts publiziert.

Denn für die Lehre reicht es prinzipiell ja durchaus aus, wenn ein Prof. die state-of-the art Forschung gut rüberbringen kann und darüber Bescheid weiß.

Außerdem soll man sich als deutscher wircklich nicht unter den Scheffel stellen. Graduate war ja bisher Diplom (Dr. = Postgraduate) und das was man dort lernt ist im internationalen Vergleich nicht unbedingt schlecht. Und die englischsprachigen Wissenschaftler haben halt auch Vorteile, was das Unisystem angeht, können in der Muttersprache publizieren usw.

Die Frage ist halt immer was man als Benchmark wählt. Zudem möchte der gemeine BWLer später einen guten Job. Dementsprechend ist das Studium ausgerichtet und die reale Welt ist nunmal immer noch sehr vereinfacht und oft fernab von theoretischen Modellen.

Ich war am Donnerstag bei einer Veranstaltung von Goldman Sachs und dort wird z.B. nach wie vor das stink normale CAPM in der M&A Abteilung eingesetzt.


das es beruflich keine Nachteile bringt, habe ich ja schon geschrieben.
Nur die Aussage, dass jemand, der selbst nicht forscht, up-to-date Lehre machen kann, die wage ich sehr zu bezweifeln: meine Stichprobe ist zwar klein, aber ich hatte stets den Eindruck, dass gute Forscher fortgeschrittene Aspekte besser vermitteln können, da sie diese eben wirklich verstehen müssen.
Alias18
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2007 - 22:49:33    Titel:

Man muss sich auch mal von dem Gedanken trennen, dass eine gute Publikationsleistung im Bereich BWL sich mit guter Lehre ausschließt. Ich hatte z.B. das Vergnügen Herrn Beamish live zu erleben. Ich habe selten eine so mitreißende Vorlesungsreihe erlebt. Der Mann konnte für beinahe Alles relevante Beispiele, Anekdoten, Erfahrungen usw. beibringen (bzw. hat die Entscheidungsträger einfach für Classroom-discussions eingeladen). Grund hierfür ist, dass viele NA-Professoren neben Lehre und Forschung eben auch umfangreiche Case-Study Arbeit leisten. Und aus dieser kommt dann eben der Praxisbezug, denn man in D manchmal (um nicht zu sagen oftmals) vermischt.
Dirty Sánchez
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Anmeldungsdatum: 05.12.2006
Beiträge: 914

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2007 - 21:53:21    Titel:

Dirty Sánchez hat folgendes geschrieben:


Welchen Titel erhält man nach dem Studium eigentlich? Wie sieht der Arbeitsalltag eines "international Managers" aus? Gibt es hier jemanden, der das an der FH Augsburg studiert (hat)?

Noch was: Wie sieht's mit Jobchancen aus?



Das würde mich auch noch interessieren... Wink
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
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BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 07:45:47    Titel:

Hallo,

nach dem Studium hat man i.d.R. den Titel Bachelor of Science oder of Arts (bzw. Master). Die Fachbezeichnung selbst gehört im engeren Sinne nicht mehr dazu. Wer sie dazu nehmen möchte hat dann z.B. einen "BSc in International Management".

Was für eine Arbeitsplatzbezeichnung Du dann hast ist eine ganz andere Frage und ist von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz und Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Die Jobchancen sind verhältnismäßig gut. Die meisten gehen dann, schon interessenhalber, in Bereiche die einen internationalen Kontext ausweisen können, wie z.B. Marketing, Einkauf, U-Entwicklung oder sie verabschieden sich recht schnell zumindest für eine gewisse Zeit ins Ausland.

Weniger häufig landen die Absolventen in den spezialisierten Bereichen wie Rechnungswesen, HR wobei auch dort natürlich die Tür nicht verschlossen ist.

Grüße,
Gozo.
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2025

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 15:48:27    Titel:

In einem Magazin (ich glaube Spiegel für Uni-Studenten oder sowas) habe ich gelesen, das Amerikaner bewusst zwischen einem Bachelor of Science und einem Bachelor of Arts unterscheiden, nämlich in der Qualität des Abschlusses.

Hier in Deutschland habe ich bisher nicht gemerkt, das da ein Unterschied gemacht wird oder liege ich da falsch? Ist das in der Amerikanischen Arbeitswelt von Bedeutung?
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6282

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 15:57:05    Titel:

Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
In einem Magazin (ich glaube Spiegel für Uni-Studenten oder sowas) habe ich gelesen, das Amerikaner bewusst zwischen einem Bachelor of Science und einem Bachelor of Arts unterscheiden, nämlich in der Qualität des Abschlusses.

Hier in Deutschland habe ich bisher nicht gemerkt, das da ein Unterschied gemacht wird oder liege ich da falsch? Ist das in der Amerikanischen Arbeitswelt von Bedeutung?


in der BWL ist der Unterschied nicht so groß. Bei technischen Studiengängen gibt es im Ausland schon eine Hierarchie der Abschlüsse in der folgenden Reihenfolge, dabei ist der BEng der höchste davon.

BTech
BSc
BEng
_________________
Der Mensch ist mit zwei Gütern gesegnet- der Hoffnung und der Unkenntnis der Zukunft. Letzteres ist sogar noch wertvoller.[N.Lakoba]
www.business-podium.com
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 3651
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 15:59:05    Titel:

Hallo Gottesschaf,

Wenn Du den Artikel linken könntest wäre ich Dir sehr dankbar und ich sehr daran interessiert, da es meinen eigenen Erfahrungen exakt widerspricht und auch nicht mit den einschlägigen englischen Seiten übereinstimmt (z.B. wikipedia.com)

Ich kenne viele die in Deutschland meinen und dieses breittreten, dass ein "of Science"-Abschluß höherwertiger sein als einer "of Arts". Bei amerikanischen Kollegen und Verwandten wird dieser Unterschied nicht gemacht, da es sich lediglich um eine andere Ausrichtung der Abschlüsse handelt.

Grüße,
Gozo.
Gottesschaf
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2025

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2007 - 16:01:16    Titel:

Der Artikel stammt aus einer Focus Campus die schon vor einigen Monaten veröffentlicht wurde, ich weiß nicht ob ich ihn noch besitze.
Ich werde mal nachgucken.
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