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Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive
 
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Zeitgeist#
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 281

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 17:06:51    Titel:

Heidelberg ist für Medizin das Nonplusultra.
Freiburg für Jura etc. auch über Deutschland hinaus bekannt.
Die Münchener Universitäten ebenso.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 17:32:46    Titel:

bs89 hat folgendes geschrieben:
Heidelberg ist für Medizin das Nonplusultra.
Freiburg für Jura etc. auch über Deutschland hinaus bekannt.
Die Münchener Universitäten ebenso.


darf ich fragen, wie du dazu kommst Dich in so verschiedenen Bereichen auszukennen?

Oder betest du einfach nur irgendwelche Rankingergebnisse runter ?

Mal davon abgesehen wage ich sehr zu bezweifeln, dass die genannten Unis in der vollen Breite in den genannten Bereichen gut sind. Würde mich sehr wundern, wenn so viel Geld vorhanden wäre. Zumindest in den Wirtschaftswissenschaften reichen die Budgets in Deutschland immer nur um in einzelnen Nischen Exzellenz zu erreichen. Nie fachbereichsweit.
Zeitgeist#
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 281

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 17:43:35    Titel:

Weil ich jeweils Leute an den Universitäten für ebendiese Fächer kenne, alle mit 1,0 oder 1,1 Schnitt und sie mir sagen, dass auch eine Vielzahl ihrer Kommilitonen ebenso wie die Lehre und Jobaussichten überdurchschnittlich gut sind.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 17:46:01    Titel:

bs89 hat folgendes geschrieben:
Weil ich jeweils Leute an den Universitäten für ebendiese Fächer kenne, alle mit 1,0 oder 1,1 Schnitt und sie mir sagen, dass auch eine Vielzahl ihrer Kommilitonen ebenso wie die Lehre und Jobaussichten überdurchschnittlich gut sind.


du weißt aber schon, dass es in diesem Thread um Foschungsexzellenz geht, oder ?
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 17:51:58    Titel:

Im Übrigen:

mit 1,0-1,1-Schnitt hat man auch von der Uni Hintertupfingen aus sehr gute Jobaussichten, das ist nun wirklich nicht Verdienst der Uni.
testest
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Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 20:11:37    Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive

makro3 hat folgendes geschrieben:


EIN EINZIGES reines wiwi-Projekt, sehr sehr wenig.


Weisst du zufällig, wie viele (rein wiwi-bezogene) Bewerbungen es gab?
Und (wenn ich fragen darf), wo studierst du?
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 22:31:35    Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive

testest hat folgendes geschrieben:
makro3 hat folgendes geschrieben:


EIN EINZIGES reines wiwi-Projekt, sehr sehr wenig.


Weisst du zufällig, wie viele (rein wiwi-bezogene) Bewerbungen es gab?


Es gab noch etwas aus Mannheim (Cluster)und aus Köln, daran kann ich mich erinnern, damit wäre man bei 3 reinen wiwi-Bewerbungen. Ich werde nochmal gucken, vielleicht finde ich da noch mehr.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3784
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2007 - 22:47:54    Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive

makro3 hat folgendes geschrieben:
Sehr schade finde ich das: in den Wirtschaftswissenschaften hätte man mit vergleichsweise wenig Geld sehr schnell (zumindest in einigen Nischen) Weltklasse aufbauen können. Diese Chance wurde verschenkt.


Allerdings muss angemerkt werden, dass einige Nischen sich doch dadurch ergeben, dass man mit anderen Disziplinen zusammen arbeitet und neuen kreativen Input bekommt.

Ich sehe also nicht, warum die derzeitige Entwicklung schlecht sein sollte.

Beste Grüße
coffeinjunky
y-gat
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Anmeldungsdatum: 18.09.2006
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 10:48:40    Titel:

In Zusammenhang mit der obige Fragestellung:

Warum ist Deutschland im Bereich der Wirtschaftswissenschaften international eigentlich so schlecht?

Sieht man sich die meisten Rankings in Economics an (z.B. http://www.econphd.net/rank/rallec.htm von 2004) so schneidet Deutschland international miserabel ab. Die besten Deutsche Uni, Bonn, liegt da weltweit gerade mal auf Platz 81. Viele europäische Länder besitzen Universitäten, die besser plaziert sind.

UK mit LSE (12), Oxford (31), Cambridge (39), UCL (47), YOrk (65)
Frankreich mit Toulouse (1Cool
Italien mit EUI (45)
Spanien mit Carlos III (46) und Pompeu Fabra (66), Autonoma (79)
Niederlande mit Tilburg (24), Amsterdam (37) (80), Rotterdam (73)
Belgien mit Louvain (76)
Dänemark mit Kopenhagen (74)
Schweden mit SSE (71)

Wird sich da nach der Excellenzinitiative etwas verändert haben bzw. werden Deutsche WiWi Fakultäten in Zukunft aufholen können?

Interessant fand ich auch folgendes Zitat von Harald Uhlig:

Aber das Ziel bleibt weit weg. Deutschland hat
keine Fakultät der Volkswirtschaftslehre unter den
„Top 50“ weltweit. Dabei wäre es wichtig! Oder
funktionieren der Arbeitsmarkt und die sozialen
Sicherungssysteme in Deutschland so hervorra-
gend, ist die Position Deutschlands im internatio-
nalen Wettbewerb so sicher, dass gute Ökonomen
überflüssig sind? Sind wir im „Land der Ideen“
mit mittleren Plätzen der Regionalliga Europas zu-
frieden?
Es wäre so einfach. Man nehme: 14 Millionen
Euro pro Jahr, verlässlich. Man nehme: ein gutes
Konzept* mit echter, langfristiger Unterstützung
„von oben“. Konzentration auf das Wesentliche:
Exzellenz in Forschung und Lehre. Man nehme:
25 Professoren und 10 „Assistant Professors“ vor
allem aus den Reihen deutschsprachiger Ökono-
men an Top-Fakultäten im Ausland. Und man
nehme die typisch deutschen Fesseln ab.
Ich bin traurig, dass das in Berlin, in Deutsch-
land nicht passiert – noch nicht? Ich gehe im
Herbst nach Chicago. Dort gibt es das alles bereits.
Ich freue mich darauf.

Die Lösung?
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 13:59:00    Titel:

Ich denke, das Hauptproblem dafür, dass Deutschland nicht gut dasteht in Forschung und Lehre bzgl. Wiwi ist, dass vermittelt wird, man würde nur für ein hohes Gehalt studieren, das drückt sich schon darin aus, dass die Rankings auf Karriere & Geld getrimmt sind, Forschungsrankings wenn überhaupt nur am Rande wahrgenommen werden und auch die Hochschulen sich auf diese Klientel einstellen und die Forschung zurückschrauben.
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