Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive
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testest Senior Member

Anmeldungsdatum: 13.07.2007 Beiträge: 372
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Verfasst am: 19 Okt 2007 - 20:11:37 Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive |
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| makro3 hat folgendes geschrieben: |
EIN EINZIGES reines wiwi-Projekt, sehr sehr wenig. |
Weisst du zufällig, wie viele (rein wiwi-bezogene) Bewerbungen es gab?
Und (wenn ich fragen darf), wo studierst du? |
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makro3 Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.10.2007 Beiträge: 951
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Verfasst am: 19 Okt 2007 - 22:31:35 Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive |
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| testest hat folgendes geschrieben: | | makro3 hat folgendes geschrieben: |
EIN EINZIGES reines wiwi-Projekt, sehr sehr wenig. |
Weisst du zufällig, wie viele (rein wiwi-bezogene) Bewerbungen es gab?
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Es gab noch etwas aus Mannheim (Cluster)und aus Köln, daran kann ich mich erinnern, damit wäre man bei 3 reinen wiwi-Bewerbungen. Ich werde nochmal gucken, vielleicht finde ich da noch mehr. |
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coffeinjunky Senior Member

 Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 3784 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 19 Okt 2007 - 22:47:54 Titel: Re: Bilanz: die Exzellenzinitiative aus wiwi-Perspektive |
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| makro3 hat folgendes geschrieben: | | Sehr schade finde ich das: in den Wirtschaftswissenschaften hätte man mit vergleichsweise wenig Geld sehr schnell (zumindest in einigen Nischen) Weltklasse aufbauen können. Diese Chance wurde verschenkt. |
Allerdings muss angemerkt werden, dass einige Nischen sich doch dadurch ergeben, dass man mit anderen Disziplinen zusammen arbeitet und neuen kreativen Input bekommt.
Ich sehe also nicht, warum die derzeitige Entwicklung schlecht sein sollte.
Beste Grüße
coffeinjunky _________________ Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
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y-gat Full Member

Anmeldungsdatum: 18.09.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 20 Okt 2007 - 10:48:40 Titel: |
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In Zusammenhang mit der obige Fragestellung:
Warum ist Deutschland im Bereich der Wirtschaftswissenschaften international eigentlich so schlecht?
Sieht man sich die meisten Rankings in Economics an (z.B. http://www.econphd.net/rank/rallec.htm von 2004) so schneidet Deutschland international miserabel ab. Die besten Deutsche Uni, Bonn, liegt da weltweit gerade mal auf Platz 81. Viele europäische Länder besitzen Universitäten, die besser plaziert sind.
UK mit LSE (12), Oxford (31), Cambridge (39), UCL (47), YOrk (65)
Frankreich mit Toulouse (1
Italien mit EUI (45)
Spanien mit Carlos III (46) und Pompeu Fabra (66), Autonoma (79)
Niederlande mit Tilburg (24), Amsterdam (37) (80), Rotterdam (73)
Belgien mit Louvain (76)
Dänemark mit Kopenhagen (74)
Schweden mit SSE (71)
Wird sich da nach der Excellenzinitiative etwas verändert haben bzw. werden Deutsche WiWi Fakultäten in Zukunft aufholen können?
Interessant fand ich auch folgendes Zitat von Harald Uhlig:
Aber das Ziel bleibt weit weg. Deutschland hat
keine Fakultät der Volkswirtschaftslehre unter den
„Top 50“ weltweit. Dabei wäre es wichtig! Oder
funktionieren der Arbeitsmarkt und die sozialen
Sicherungssysteme in Deutschland so hervorra-
gend, ist die Position Deutschlands im internatio-
nalen Wettbewerb so sicher, dass gute Ökonomen
überflüssig sind? Sind wir im „Land der Ideen“
mit mittleren Plätzen der Regionalliga Europas zu-
frieden?
Es wäre so einfach. Man nehme: 14 Millionen
Euro pro Jahr, verlässlich. Man nehme: ein gutes
Konzept* mit echter, langfristiger Unterstützung
„von oben“. Konzentration auf das Wesentliche:
Exzellenz in Forschung und Lehre. Man nehme:
25 Professoren und 10 „Assistant Professors“ vor
allem aus den Reihen deutschsprachiger Ökono-
men an Top-Fakultäten im Ausland. Und man
nehme die typisch deutschen Fesseln ab.
Ich bin traurig, dass das in Berlin, in Deutsch-
land nicht passiert – noch nicht? Ich gehe im
Herbst nach Chicago. Dort gibt es das alles bereits.
Ich freue mich darauf.
Die Lösung? |
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turbokapitalist Senior Member

Anmeldungsdatum: 30.07.2005 Beiträge: 1093
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Verfasst am: 20 Okt 2007 - 13:59:00 Titel: |
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| Ich denke, das Hauptproblem dafür, dass Deutschland nicht gut dasteht in Forschung und Lehre bzgl. Wiwi ist, dass vermittelt wird, man würde nur für ein hohes Gehalt studieren, das drückt sich schon darin aus, dass die Rankings auf Karriere & Geld getrimmt sind, Forschungsrankings wenn überhaupt nur am Rande wahrgenommen werden und auch die Hochschulen sich auf diese Klientel einstellen und die Forschung zurückschrauben. |
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