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Physik studieren ja oder nein?
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exphysiker
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 16:40:16    Titel:

in Freiburg:

1. ExPh. 1, Ana1, LA1, Grundlagen der TheoPh.

2. ExPh.2, Ana2, TheoPh.1

3. TheoPh.2, AnfängerpaktikumI, Mathe(meist Ana3 oder LA2, ist aber nicht vorgegeben), Wahlpflicht (da kommt es drauf an was man macht, Chemie ist am wenigsten)

4. ExPh.3, TheoPh.3, AnfängerpraktikumII

Wahlpflicht sind je nachdem 1 bis 4 Vorlesungen, teils mit Praktikum.

Mathe wird auch noch mehr Empfohlen. Sind also recht ähnlich, nur dass TheoPh. schon ab dem 2. Semester anfängt.
quaeler
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Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 16:55:31    Titel:

find ich auch sinnvoller mit tp früher anzufangen. Es kam einige male vor das im Grundpraktikum Theozeugs vorkam (im praktikum zur mechanik gabs zb nen kreiselversuch).
Seid froh das Ihr kein chemie prakt machen müsst! Bei uns war das abartig viel arbeit aber gebracht hats einem irgendwie kaum was.
TheHornedGod
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 827

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 17:12:32    Titel:

Christian 25 hat folgendes geschrieben:
Ok dann scheint das echt nur für meine Uni zu gelten.
Aber eine Frage hab ich noch:
Wie macht ihr das zeitlich?? Wir sind jetzt schon mehr als ausgelastet..... Ich wüßte nicht wie ich noch ein vollwertiges Nebenfach mitmachen sollte..

MFG
Christian


Wundert mich auch. Ich bin mit Physik allein mehr als genug ausgelastet. Ich kann mir nit vorstellen, dass nebenher auch nur irgendwas anderes geht. Wink Aber ich nehm einfach an, dass die studienpläne dann von Uni zu Uni unterschiedlich sind.

Wenns nach mir ginge würde ich den Studienplan sogar noch um 1-2 Jahre stretchen. Ich finde die Art und Weise, wie einem auf der Uni Wissen reingestopft wird furchtbar. Mir isses bisher noch bei fast jeder vorlesung (vorallem in theorie oder Mathe) noch so gegangen, dass ich (auch wenn ich die Prüfungen bestanden habe) den eigendlichen Durchblick immer erst 1-2 Semester nach der jeweiligen Vorlesung bekommen hab, und erst dann die eigentlichen Zusammenhänge mal richtig begriffen hab.

Imho wärs wesentlich sinnvoller einige Dinge genauer durchzunehmen, sich für einiges mehr Zeit zu lassen, und dafür versteht man die Inhalte der Vorlesung wirklich während / nach der Vorlesung, und nicht erst ein Jahr danach.
Das würd meiner Meinung nach auch unterm strich mehr gute Physiker produzieren.

Das ständige Argument: Man könne sich die Vorlesungen, wenns einem zu schnell geht ja auch so einteilen, dass man 1-2 Jahre Länger braucht, ist wohl kompletter Blödsinn. Klar kann man das, aber dann ist alles Didaktisch beim Teufel. Dann bräucht man für die eine Vorlesung sachen, die man noch garnit durchgenommen hat. Oder Zwischen Exp. und Theorievorlesung zu einem Thema sind 1-2 Jahre.

Die Mindeststudienzeit bei uns is 10 Semester. Der Durchschnitt von denen, die überhaupt fertig amchen braucht 12. Das allein würd mich dazu veranlassen den Studienplan ein wenig aufzulockern, auf Kosten einer längeren Studienzeit. Denjenigen, denen es dann zu langsam geht, die können ja dann wirklich vorarbeiten, und früher fertig werden.
Aber so is es halt - ich werds nicht ändern können, und muss den Stoff weiterhin in kompakter und zu kurzer Form in mich hineinfressen. Richtig verstehen lernen kann ichs ja dann einmal wenn ich mit dem Studium fertig bin, und wirklich Zeit dafür hab mir die tollen Bücher richtig durchzulesen, und nicht nur spartenweise Rolling Eyes Wink.
quaeler
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Anmeldungsdatum: 18.09.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 18:44:08    Titel:

@TheHornedGod:
Hast schon recht. Auch bei mir kommen so einige zusammenhänge erst später aber sie kommen. und wenn ich mich mit dem stoff dann noch mal beschäftige les ich ein lehrbuch dazu extrem schnell und kapier fast alles. Also irgendwie funktioniert die methode.
Gerenerell denke ich ist es ein unding dass man für physik 5 Jahre ansetzt und gleichzeitig auch für Sachen wie BWL.
Wohingegen die Ärzte 6 Jahre zugestanden bekommen und deren Dorktorarbeit ein absoluter witz ist.

Aber dafür sind Leute die Physik fertig gemacht haben auch echt immer was wert, so zu sagen die Marines unter den Studenten Wink.

Jura schließen ja echt viele ab aber dafür bekommen auch viele davon keinen Job der Ihrer Ausbildung angemessen ist. Also Physiker stehen alle Türen offen.
Nikolas1986
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 645

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 19:47:54    Titel:

Zitat:
man versteht nicht alles auf anhieb

Shocked Wenn du in einem Monat das nicht als 'Man versteht eigentlich gar nichts auf Anhieb' sagst, würde ich mich stark wundern Laughing
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 03:37:05    Titel:

Jetzt übertreibt nicht. Weder kann man nach einer Woche ein Studium ernsthaft beurteilen, noch sind alle Studenten in Vorlesungen zum götzenhaften Anstarren des Anschriebs des Professors verurteilt.

Auch seid ihr keine Marines (Hinweis: Die erschiessen Leute. Physiker töten sich höchstens selbst bei fehlgeschlagenen Experimenten), ihr seid auch nicht "schneller" als Mathematiker, nur nicht so gründlich. Und wenn Physiker Mathematik als Problem einstufen, stufen viele Mathematikstudenten Physik als Problem ein - aus irgendeinen Grund hat man sich nunmal für dieses oder jenes Studium entschieden.

@Threaderstellerin: Du wirst ohne Mathe/Physik LK zu Beginn sicher "weniger" verstehen, aber nach spätestens einem Semester sind alle gleich.

sD.
Lara18
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 10:42:46    Titel:

Also ich fass mal zusammen:
- es ist anfangs sicher schwer, aber man kann's schaffen
- die Nebenfächer hängen stark von der uni ab

An welchen Unis studiert ihr denn und seit ihr mit eurer Uni zufrieden?
Gibt's überhaupt noch Diplom Studiengänge oder wurde schon überall auf Bachelor umgestellt?
Braucht man für Physik einen bestimmten NC?
Nikolas1986
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 645

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 10:54:36    Titel:

Diplomstudiengänge wirst du nicht mehr lange finden, in Freiburg beginnen jetzt die letzten Diplomer, glaube ich.
Von einem NC habe ich noch nichts gehört, in München war der mal im Gespräch, aber was daraus geworden ist, weiss ich nicht.
exphysiker
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 1102

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 13:17:06    Titel:

Im Physik-Journal hab ich gelesen, dass in diesem Semester ca. 56 Physik-Studiengänge auf Bachelor umgestellt werden und in den nächsten 2 oder 3 Semester noch 15 oder so, dann wären alle umgestellt. Zur Zeit sind schon 73, glaube ich.
Christian 25
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Anmeldungsdatum: 28.08.2005
Beiträge: 241

BeitragVerfasst am: 21 Okt 2007 - 16:46:27    Titel:

Bisher gibts bei uns keinen NC und auch sonst keinerlei Zulassungsbeschränkungen.
Falls du irgendwelche Rankings oder so dir anschaust achte vorallem auch drauf wie gut die Mathematik an dieser Uni ist. In den ersten Semestern erhälst du nämlich die gesammte Mathematik als "Dienstleistung" von der Fakultät für Mathematik. Und wenn die eine schlechte Lehre macht, hilft es dir wenig, daß die Physik an dieser Uni gut bewertet worden ist. Denn Mathematik macht in den ersten 3 Semestern mehr als 50% aus.

MFG
Christian
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