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Andorra, gaaanz dringend!
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FranziW
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Anmeldungsdatum: 31.07.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 17:06:25    Titel: Andorra, gaaanz dringend!

Hey Smile

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich brauche bis Montag die Charakteristik des Jemands im Buch Andorra.
Ich selber hab es auch schon probiert, aber der kommt ziemlich wenig vor und deswegen komm ich gerade mal auf eine halbe seite...
wär nett wenn ihr mir ein bisschen was zum jemand schreiben könntet, auch wenn es nur stichpunkte sind.

lg und danke schon mal im vorraus!
Tulla
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 164
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 18:13:36    Titel:

Nun ja, einige Ansatzpunkte sind offensichtlich, denke ich.

Es handelt sich um eine Figur ohne Individualität, sie hat keinen Namen, es ist eben irgend - jemand.

Wenn auch Andri nur als der "Jud" gesehen wird - nicht als Individuum, so findet sich in dieser Figur eine Parallele, aber eben auf der Seite der Andorraner.
Andere Figuren sind durch ihre soziale Rolle gekennzeichnet, Doktotr oder
Soldat, vielleicht noch einer gesellschaftlichen Schicht zugeordnet, Intellektueller oder Kleinbürger, hier ist jemand von all dem entblößt (mir fällt kein anderes Wort ein), es könnte jeder sein. Unidentifizierbar.

Ich finde dieses "Ich war nicht dabei", diesen Versuch, sich herauszuhalten
(12. Bild) symptomatisch.
Tulla
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 164
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2007 - 18:18:41    Titel:

Mir fällt noch was ein:

Der Jemand spricht an der Zeugenschranke diesen tödlichen, aber eben oft gehörten Satz "Einmal muss man auch vergessen können, finde ich".
Und das kommt nach einer sehr vagen Aussagen, also quasi nach der Weigerung, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, die Dinge zu klären, die eigene Position festzustellen.

Wenn man sich mit Mitscherlichs "Unfähigkeit zu trauern" auseinandergesetzt
hat, dann weiß man, dass gerade dieses Verhalten dazu führt, dass eine Verarbeitung unmöglich gemacht wird; diese ist aber nicht nur ethisch, sondern auch psychologisch unabdingbar.

Der Jemand ist eine Figur, die von Frisch offenbar sehr kritisch gezeichnet wurde. Es ist der Mitläufer, der alles ermöglicht.
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