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TQM
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Jiny
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 15:24:07    Titel: TQM

Hallo,

kann mir einer vielleicht in leicht verständlichem Deutsch *g* Erklären was TQM ist?

(TQM = Total Quality Managment)

Ich finde im Internet zwar etwas darüber, aber irgendwie versteh ich es nicht so wirklich Sad


Vielen dank!


Und dann direkt noch eine Frage:

Was versteht man unter Schnittstellen?

(Groß- und Außenhandel)

Was genau ist eine Zuschlagskalkulation u. Prozesskostenrechnung??

Danke schonmal im Vorraus.


Lg
Jiny
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 18:42:46    Titel:

Pusch Very Happy
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1818

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 20:48:47    Titel:

wikipedia.de Wink ...alles klar und verständlich
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1818

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2007 - 18:48:49    Titel:

TQM ist ein alle personen einer organisatiom umfassender ansatz die qulität all ihrer austauschobjekte (also produkte + dienstl), mitglieder und internen prozesse ständig und nachhaltig zu verbessern....ausm dem kopf gemäß prof kotler/bliemel´s "marketing management"..müßte so zu 95 % wörtlich stimmen hehe....der rest mal n blick bei wiki..das ist wirklich selbsterklärend
Jiny
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2007 - 18:54:16    Titel: Kosten

Danke Markus.

Bei Wikipedia war das wirklich gut erklärt Wink


Leider habe ich noch nichts passendes zu dieser Frage gefunden:

Vergleichen Sie die Prozesskosten bei der Zuschlagskalkulation im Vergleich zur Prozesskostenrechnung




Diese Fragen kommt in der Klausur vor, die wir nächste Woche schreiben....leider weiß ich nicht ganz genau was Prozesskosten und was eine Zuschlagskalkulation ist Sad
Prozesskosten sind doch wenn man ein Produkt genau ausrechnet z.B. Sonderartikel oder Artikel die in der Werbung sind, also Aktionsartikel...da rechnet man doch genau die Kosten aus?! Und beim Zuschlag würde ich jetzt ein ganz normales Produkt aus dem Lager nehmen was gut läuft.
? Da schlag ich dann z.B. 50 % drauf????

Keine Ahnung Sad

Ich weiß gar keinen zusammenhang...und wie das aussehen soll.
Um eine Antwort wäre ich sehr sehr dankbar!


Vielen dank im Voraus schonmal! Wink
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2007 - 19:57:56    Titel:

Solche Fragen und ihr keine Ahnung, was eine Zuschlagskalkulation ist???
Wie passiert sowas?

In Kürze:
eine Zuschlagskalkulation verrechnet die Gemeinkosten mit Hilfe von prozentualen Zuschlägen auf Einzelkosten. Prozesskosten werden damit im Prinzip gar nicht berücksichtigt. Sie sind eben in den Gemeinkosten enthalten. Problem: keine verursachungsgerechte Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger.

Bei den Prozesskosten werden Gemeinkosten den Teilprozessen im Betrieb zugeordnet. Daraus ergibt sich ein Prozesskostensatz für die Inanspruchnahme dieser Teilprozesse. Die Kostenrechnung wird genauer, ist aber extrems aufwändig.

Um das Ganze WIRKLICH zu kapieren, musst du enorm viel Arbeit investieren, um die Kostenrechnungssysteme zu kapieren. Die Beschreibung würde hier ein paar Seiten füllen.

Gruß
Pauker
Markus22
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Anmeldungsdatum: 04.02.2007
Beiträge: 1818

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2007 - 21:07:59    Titel:

vermute du meinst die GEMEINkosten bei der zuschlagskalkulation und deren behandlung bei der prozesskostenrechnung?
Jiny
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2007 - 18:23:53    Titel:

mhm...ja die Frage haben wir gestellt bekommen um sie auszuarbeiten.
Leider ist das Thema in dem Buch bzw. Berufschulbuch viel zu kompliziert beschrieben...

Wir sollen es anhand von waren bzw. von einem Artikel analysieren...

@Pauker: danke für deine Antowort...aber leider klingt mir das irgendwie auch noch zu kompliziert...ich möchte ja nur wissen wie man das an einen Artikel macht.

Das heißt z.B. bei einem Stuhl oder einer Waschmaschine...Zuschlag wäre ja nicht der genaue Preis und Prozessrechnung wäre bis auf den letzten Cent ausgerechnet.

lg
Pauker
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2007 - 10:30:46    Titel:

ach Jiny,

mal eben schnell zu erklären, wofür ich in meinen Klassen ein ganzes Schuljahr brauche ist eben nicht so einfach.

Also etwas ausführlicher:

Du willst einen Stuhl produzieren. Dabei fallen direkt dem Stuhl zurechenbare Kosten an, wie z.B. Material und evtl. Produktionslöhne. Diese nennt man Einzelkosten. Es fallen aber auch Kosten an, die dem einzelnen Stuhl nicht direkt zurechenbar sind, wie z.B. Miete für Produktionshallen, Versicherungen, Strom, ... Diese Kosten nennt man Gemeinkosten.

Beispiel: Dein Stuhl erfordert 30 Euro Materialkosten und 1 Stunde Arbeit, die mit einem Stundenlohn von 40 Euro vergütet wird. Du hast also Einzelkosten in Höhe von 70 Euro.
Die Gemeinkosten kannst du leider nicht so einfach zusammenzählen, da sie ja nicht direkt für einen Stuhl anfallen (Beispiel Miete).
Deswegen hat sich in der Praxis weitestgehend die Zuschlagskalkulation durchgesetzt. Grob gesagt wird anhand von Erfahrungswerten einfach ein prozentualer Zuschlag auf die Einzelkosten berechnet.

Z.B. könnte es einen Zuschlag in Höhe von 50 % auf die Lohneinzelkosten geben. Dein Stuhl würde also jetzt 70 Euro + 50 % von 40 Euro = 20 Euro... mach insgesamt 90 Euro kosten.

Dieser prozentuale Zuschlag ist eine simple Rechnung und in keinster Weise verursachungsgerecht. Die Gemeinkosten werden einfach pauschal zugeschlagen. In einem Mehrproduktunternehmen in dem z.B. auch Sessel hergestellt würden, würden grob gesagt alle Produkte 50 % auf die Löhne aufgeschlagen bekommen. Ein arbeitsintensives Produkt hätte damit erheblich mehr an Gemeinkosten zu schultern als ein weniger arbeitsintensives. Ist das richtig? Nein! Warum sollte die Zurechnung von Gemeinkosten mit der Menge an Arbeitsstunden, die an einem Produkt gearbeitet wurden, zusammen hängen?

Die Prozesskostenrechnung verfolgt einen anderen Ansatz zur Verteilung der Gemeinkosten. Sie schaut sich an, welche Tätigkeiten sind notwendig, um einen Stuhl oder einen Sessel zu produzieren.
Z.B. muss man für den Stuhl mindestens ein Mal Material bestellen, ihn zusammenbauen, ... Jeder einzelnen dieser Tätigkeiten versucht man jetzt Kosten zuzurechnen. Man kann z.B. sagen, dass in der Einkaufsabteilung vorwiegend Materialien bestellt wurden. Z.B. hat die Einkaufsabteilung 100.000 Euro Kosten in diesem Jahr verursacht. Insgesamt sind 1.000 Bestellungen aufgegeben worden. Das würde bedeuten, dass jede Bestellung 100 Euro gekostet hat. Diese 100 Euro nennt man den Prozesskostensatz.
Am Ende muss man also unserem Stuhl 100 Euro für die Bestellung zurechnen. Und so macht man das mit jeder Tätigkeit (Teilprozess), die der Stuhl verursacht und hat am Ende zumindest theoretisch eine verursachungsgerechte Verteilung der Gemeinkosten erreicht.

Wie du siehst macht die Ausgangsfrage der Verteilung der Prozesskosten eigentlich keinen Sinn. Müsste da nicht wie von einem Vorposter geschrieben "Gemeinkosten" stehen. In einer Zuschlagskalkulation werden ja gar keine Prozesskosten berechnet. Da werden nur Gemeinkosten pauschal mit einem Prozentsatz zugeschlagen.
In der Prozesskostenrechnung werden die "benutzten" Prozesse bewertet und zusammenaddiert.

Grüß deinen Lehrer schön von mir. Eine solche Aufgabe kann man stellen, wenn man ein Jahr lang, die verschiedenen Kostenrechnungsverfahren ausgiebig erläutert hat. Vorher macht das keinen Sinn. Von einem Schüler kann man nicht erwarten, dass er sich das selbst erarbeitet. Dann bräuchte es nämlich keine Schule mehr.

Gruß
Pauker
Jiny
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Anmeldungsdatum: 05.05.2007
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2007 - 18:05:18    Titel:

Vielen dank Pauker für deine Ausführliche Antwort.

Ja ich muss dir recht geben unser Lehrer hat mit uns nur besprochen was Logistik ist mehr nicht.
Und wir dürfen uns dann Zuhause erarbeiten was es für verschiedene Lagerarten gibt, was eine Wareneingangskontrolle, was Powershopping, was der Servicegrad, was TQM ist und was SCM ist...na toll.

Und dann kommt noch sowas hinzu mit Prozesskosten...und Zuschlagskalkulation...ich habe noch nie vorher davon was gehört und dann soll ich mir das anhand von unverständlichen Schulbüchern und dem internet erarbeiten Sad
Ich meine ich lerne eigentlich gerne wenn ich gute Sachen dafür zur Hand habe....aber so macht es keinen Spass...

Unser Lehrer ist auch kein wirklicher Lehrer...der hat vorher Schreiner gelernt und dann was soziales und nebenbei am Abendstudium studiert und ist dann irgendwie GHP lehrer geworden...
Naja...



Danke dir nochmal


Liebe grüße

jiny Wink
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