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Vermarktung des Web 2.0: Entsteht eine neue Blase?
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Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 20:21:47    Titel: Vermarktung des Web 2.0: Entsteht eine neue Blase?

Ich habe mit großem Interesse vor kurzem in der Zeitung gelesen, dass das Internetportal facebook.com z. Zt. schon 15 Milliarden Dollar Wert besitzen soll und das obwohl das Unternehmen erst 3 Jahre existiert und gerade einmal 250 Mitarbeiter hat. Myspace.com wurde für knapp 600 Millionen verkauft, studivz.net für 120 Millionen und youtube.com für 1,65 Milliarden an Google.

Entsteht gerade eine neue Blase der Internetvermarktung? Wie können Unternehmen die einen geschätzten Umsatz von 150 Millionen Dollar pro Jahr machen http://www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=335196&_wo=News:Computer(quelle) 15 Milliarden Dollar wert sein?

Der Anstieg bei den Neuanmeldungen ist natürlich rasant, aber stellt die Internetwerbung tatsächlich so eine große Einnahmequelle dar? Ich möchte einmal darüber diskutieren und bin auf weitere Meinungen gespannt.
Zeitgeist#
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Anmeldungsdatum: 12.07.2007
Beiträge: 281

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 22:49:34    Titel:

Ja, die Web-2.0-Blase wird bald platzen. Der Hype verflüchtigt sich langsam, der Markt wird überschwemmt mit billigen Kopie-Startups. Außerdem dringt es gar nicht so oft in die Öffentlichkeit, dass Youtube mittlerweile eine regelrechtes Heer an Anwälten beschäftigt, wohl mehr als Informatiker, weil sie permanent von irgendwem attackiert werden. Für mich nur noch eine Frage der Zeit...
ollux
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Anmeldungsdatum: 16.09.2006
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2007 - 23:07:32    Titel:

Es geht ja um Facebook als große Community. Facebook muss man sich als riesigen, klebrigen Schneeball vorstellen, der den Berg runterrollt und alle Menschen an ihm kleben bleiben. Und in den USA vereint das alle MENSCHEN, nicht nur Studenten oder Schüler. Diese 15 Milliarden sind also bei Facebook, nicht wie bei Youtube, ziemlich realistisch. Youtube hat wirklich viele Klone und es ist egal, wo man seine Videos guckt, aber die Profile der Menschen kann man einfach nicht kopieren und auf Klonplattformen ausstellen. Dass soviele Menschen, die da realistisch mitmachen und täglich mehr Menschen anziehen, so viel kosten, ist eigentlich kein wunder.
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2007 - 00:05:47    Titel:

Glaubst du aber auch, dass so viele Leute tatsächlich so einen hohen Gegenwert pro Person besitzen? Die Werbung muss ja erstmal tatsächlich wirken, um Gewinn zu bringen.
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2007 - 00:44:41    Titel:

ollux hat folgendes geschrieben:
Es geht ja um Facebook als große Community. Facebook muss man sich als riesigen, klebrigen Schneeball vorstellen, der den Berg runterrollt und alle Menschen an ihm kleben bleiben. Und in den USA vereint das alle MENSCHEN, nicht nur Studenten oder Schüler..


Schwachsinn. Facebook ist in englischsprachigen Ländern eine Seite, die vor allem von eher gebildeten und einkommensstärkeren Nutzergruppen genutzt wird. Der grösste Teil der Nutzer sind nach wie vor Studenten, also eine Zielgruppe die spätestens 2 Jahre später in tendenziell gut bezahlte Jobs wechselt, aber, so die Hoffnung, über Facebook in Kontakt bleibt. Das ist der einzige Grund für die Bewertungen von Facebook, es geht nicht um "Menschen", es geht um "Kunden" und Facebook Nutzer sind besonders gute Kunden.

sD.
Foerster
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 924

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2007 - 03:19:21    Titel:

Die Frage ist ob Facebook wirklich Standart bleibt und sich auch als solcher durchsetzen kann (so wie einst Windows oder Google).

Wenn Facebook in 4-5 Jahren noch genauso gut ist wie heute, dann waren die 240 Millionen Dollart die Microsoft für einen lächerlichen 1,6% Anteil gezahlt hat, gut angelegtes Geld.

Möglicherweise kommt in einigen Jahren aber auch etwas neues, tolles, buntes, das besser ist als facebook und Google zusammen. Ich sehe da etwas in Richtung http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web kommen. Wenn die Datenraten im Internet weiter steigen http://www.doppelklicker.de/Internet_2_0_soll_Geschwindigkeitsrekorde_brechen.10887.0.html sehe ich auch die Möglichkeit Betriebssystem, Software usw. stark zu dezentralisieren. Mit etwas Geschick könnte man mit einer schlauen Lösung wahrscheinlich selbst Windows angreifen.
N-tropie
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Anmeldungsdatum: 08.06.2007
Beiträge: 477
Wohnort: Ein Dorf am Rhein

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2007 - 09:07:45    Titel:

Die schlaue Lösung steht seit Freitag, 18 Uhr in entsprechenden Geschäften und nennt sich Mac OS X 10.5 "Leopard" Wink
Nein, keine Werbung… Überzeugung! Very Happy
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1709

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2007 - 10:06:27    Titel:

Artikel von der Zeit zu diesem Thema: http://www.zeit.de/online/2007/44/google-microsoft-facebook
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2226

BeitragVerfasst am: 30 Okt 2007 - 18:37:31    Titel: Re: Vermarktung des Web 2.0: Entsteht eine neue Blase?

Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
Ich habe mit großem Interesse vor kurzem in der Zeitung gelesen, dass das Internetportal facebook.com z. Zt. schon 15 Milliarden Dollar Wert besitzen soll


Naja, 15 Milliarden spiegeln nicht den tatsächlichen Unternehmenswert gemessen am Umsatz wider, sondern dies ist lediglich eine Hochrechnung. Denn Microsoft, soweit ich informiert bin, hat lediglich rund 2% für einen überschaubaren Betrag gekauft, woraus man dies dann auf 100% ausgerechnet hat.
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2211

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2007 - 16:18:10    Titel:

Ja, das habe ich auch so verstanden. Nichtsdestotrotz frage ich mich ob 200 Mio. trotz aller Gründe wie die Erschließung neuer Gruppen etc, für kümmerliche 2 Prozent angemessen sind und ob Facebook wirklich so teuer sein kann. Denn welchen Mehrwert bringt Facebook, das in diesem Jahr gerade mal 150 Millionen Umsatz macht?
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