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arbeitsvertrag
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maloww
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Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 503

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 09:55:10    Titel: arbeitsvertrag

hallo,
habe eine allgemeine frage.

1.ist der arbeitgeber selbst verpflichet den arbeitsvertrag an den arbeitnehmer zu übergeben und unterschreiben zu lassen
oder muss der arbeitnehmer beim arbeitgeber selbst hinterfragen?

2.wann MUSS man einen arbeitsvertrag unterschreiben?wann sollte man diesen spätestens unterschreiben?
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 10:11:15    Titel:

Hallo,

zu 1: Grundsätzlich ist das die originäre Plicht des Arbeitgebers. Gemäß § 2 NachwG iVm § 611 BGB hat der Arbeitgeber dazu längstens einen Monat Zeit.


zu 2: Die Unterschrift von Arbeitgeber und Arbeitnehmer verdeutlichen, daß beide die Regelungen des vorliegenden Vertrages wollen (sich zu eigen machen). Regelmäßig würde ich persönlich (im Gegensatz zu der Frist von oben) den Arbeitsvertrag vor Aufnahme der Beschäftigung unterschreiben. Ein Befristung geht zB nicht nachträglich.

Falls der Vertrag spräter unterschrieben wird, ist das nachteilig (nur) für den Arbeitgeber.
Moondiver
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Anmeldungsdatum: 29.10.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 11:28:08    Titel:

hallo, also grundsätzlich hat der arbeitgeber die möglichkeit eine person noch bis zu sechs wochen nach arbeitsantritt anzumelden..
hast du keinen arbeitsvertrag, so hast du ja auch keine rechtliche handhabe, gegen bestimmte dinge gerichtlich vorzugehen...! darüber hinaus ist es in betrieben ohne betriebsrat kaum möglich, irgendwelche rechtliche interessen ohne arbeitsvertrag durchzusetzen, bzw. durch zu bekommen.
also wenn es hart auf hart kommt und dein arbeitgeber behauptet, du würdest gar nicht für ihn arbeiten, was dann??????
vor gericht hast du keine chance.....du bist in der nachweispflicht....

gruß moondiver
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 11:31:49    Titel:

@Moondiver!

Schau mal in das Nachweisgesetz, das Du offensichtlich nicht kennst.

Vielleicht änderst Du dann Deine obigen (diversen falschen) Ausführungen selbst wieder?
Moondiver
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Anmeldungsdatum: 29.10.2007
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 12:12:24    Titel:

welche ausführung????? das ein arbeitnehmer nachweisen muss, dass ein arbeitsverhältnis stattgefunden hat?
maloww
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Anmeldungsdatum: 29.05.2007
Beiträge: 503

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 17:07:17    Titel:

Zitat:

Falls der Vertrag spräter unterschrieben wird, ist das nachteilig (nur) für den Arbeitgeber.


also wenn jemand eine kurzfristige tätigkeit ausübt und den arbeitsvertrag erst nach seiner tätigkeit erhält,so steht der AG im nachteil??
wieso eigentlich?
FGD
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 134

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2007 - 18:33:13    Titel:

Also, grundsätzlich ist ein Arbeitsvertrag formfrei. Das Nachweisgesetz ändert daran nichts, bloße ,,Ordnungsvorschrift``. § 125 BGB greift nicht ein, also keine Nichtigkeit wegen eines Formmangels.

Ein Verstoß gegen das Nachweisgesetz kann aber zur Folge haben, dass die Darlegungs- und Beweislast verschoben wird, oder dass für den AN nachteilige Folgen aus dem Arbeitsvertrag nicht anzuwenden sind.
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2007 - 13:20:33    Titel:

@ moondiver:

Solange Du noch zur Schule gehst und nicht einige Semester Jura erfolgreich hinter Dich gebracht hast, nützen diese Ratschläge nicht wirklich. Stell Dir mal vor, es befolgt jemand Deinen Rat und geht baden, willst Du das wirklich?
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2007 - 20:28:13    Titel:

FGD hat folgendes geschrieben:
[...] oder dass für den AN nachteilige Folgen aus dem Arbeitsvertrag nicht anzuwenden sind.


Das stimmt so nicht. Die materiellrechtliche Regelung im Arbeitsvertrag (bzw. das wirklich Vereinbarte, sofern dies im Arbeitsvertrag falsch festgehalten ist) bleiben durch eine Verletzung des NachwG unberührt (vgl. BAG NZA 2005, 64 [65f.]).
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2007 - 20:37:41    Titel:

-hallo, also grundsätzlich hat der arbeitgeber die möglichkeit eine person noch bis zu sechs wochen nach arbeitsantritt anzumelden..

Was heißt "anmelden"? SV? Das hat mit dem Vertrag nichts zu tun.

-hast du keinen arbeitsvertrag,

Du meinst "schriftlichen Arbeitsvertrag"

-so hast du ja auch keine rechtliche handhabe, gegen bestimmte dinge gerichtlich vorzugehen...!

Der Arbeitsvertrag kann sogar konkludent abgeschlossen werden, Selbstverständlich sind auch dann die Ansprüche durchsetzbar.

-darüber hinaus ist es in betrieben ohne betriebsrat kaum möglich, irgendwelche rechtliche interessen ohne arbeitsvertrag durchzusetzen, bzw. durch zu bekommen.

Was hat der Betriebsrat mit dem schriftlichen Arbeitsvertrag zu tun?

-also wenn es hart auf hart kommt und dein arbeitgeber behauptet, du würdest gar nicht für ihn arbeiten, was dann??????
vor gericht hast du keine chance.....du bist in der nachweispflicht....

Den Nachweis kann man auch z. B. durch Zeugen führen.

Zwar ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag sicher sinnvoll, die Behauptungen von moondiver sind aber mit Vorsicht zu genießen.
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