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Realismus
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henno
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2007 - 18:34:42    Titel: Realismus

Hallo, ich muss ein Referat über die Epoche Realismus halten !
Könnte von euch vielleicht jemand kurz drüber schauen und mir evtl. noch mögliche Hinweise geben für ein gut zu interprentierendes Werk dieser Epoch ?!

Realismus

Begriff
Realismus bezeichnet in der Literaturgeschichte eine literarische Strömung in der Zeitspanne ungefähr von 1848 bis 1885 und wurde aus dem Lateinischen res - Ding, Sache, Wirklichkeit abgeleitet.
Der Begriff Realismus ist äußerst vielschichtig und mehrdeutig. So kommt er in der Literatur als Stilmerkmal, in Form eines kritischen Realismus und sozialistischen Realismus, oder als Bezeichnung für eine Literaturperiode, als poetischer Realismus, vor.
Der kritische Realismus, ein Gegenbegriff zum Expressionismus, betont die Sozialkritik an der Gesellschaft stärker, als der poetische Realismus und wird daher als “kritisch” bezeichnet.
Der Begriff sozialistischer Realismus ist eine Methode von Autoren zur Darstellung der Realität mit Verknüpfung des Sozialismus. Dies sollte den Leser vom Sozialismus überzeugen und ihn somit mit den Eigenschaften des Sozialismus erziehen.
Allgemein gesehen wird in dieser Zeitepoche die fassbare Welt objektiv beobachtet und in künsterlischer Art versucht wiederzugeben, jedoch darf der Autor dabei nicht sichtbar werden.
Beginnend in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in der UdSSR breitete sich der sozialistische Realismus schon bald als vorgeschriebene Methode der Literatur in vielen sozialistisch geführten Ländern aus, so auch ab den 50er Jahren in der DDR.


Hintergrund
Geprägt vom Positivismus und dem historischen Materialismus gewann die Philosophie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Aufschwung.
Auguste Comte (1978-1857) und Hippolyte Taine (1828-1893), Hauptvertreter des Positivismus, vertraten den Standpunkt, dass man Erkenntnisse nur aus empirischer Beobachtung der Natur und aus Erfahrung gewinnen könne.
Das kommunistische Manifest, welches 1848 zeitgleich zur Februarrevolution in Frankreich und kurz vor der Märzrevolution in Deutschland von K. Marx (1818-1883) und F. Engels (1820-1895) veröffentlich wurde, könnte ebenfalls das Gefühlsleben der Bevölkerung beeinflusst haben.
Im Gegensatz zur philosophischen Seite betrachtet der historische Materialismus die gesellschaftliche Entwicklung des Menschen materialistisch und gibt dem Sein eine höhere Stellung, da es über das Bewusstsein dominiert.











Weltbild und Lebensgefühl
Die fortschreitende Industrialisierung auf Grundlage des anwachsenden technischen und naturwissenschaftlichen Wissens ist eine der wirtschaftlichen Kennzeichen.
Soziale Kennzeichen sind der Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft, das Zensuswahlrecht und die neue Trennlinie zwischen Herrschenden und Beherrschten.
Da der Adel nun gesicherte Privilegien, die Bourgeoisie mehr Profit, jedoch das Proletariat mit 14 Arbeitsstunden und ohne Sichererheiten benachteiligt waren,
Kam es zur Auseinandersetzung bürgerlicher Schriftsteller mit den „natürlichen Erscheinung“ und dem „real Existierenden“, die in Frankreich began und sich über Deutschland erstreckte.



Literatur im Realismus // Realistische Romane
Die meisten Autoren schrieben um ihren Lebensunterhaltung zu sichern, wodurch die Qualität stark sank, jedoch wurde nun dem Käufer/Konsumenten mehr Aufmerksamkeit geschenkt, da das Ziel eine möglichst hohe Auflage und nicht ein gutes Buch war.
Die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts war besonders an Unterhaltung interessiert, um von der Wirklichkeit und dem realen Leben abgelenkt zu werden.
Daher sind die Werke meist sehr einfach und mit wenigen Stilmitteln bestückt,
Jedoch sehr ironisch und mit viel Humor dargestellt, damit der Leser mit leichtem Verständnis unterhalten wird.
Durch die breite Ausgestaltung der Werke wurden beim Leser ebenfall der Eindruck der Realität und die Anteilnahme daran geweckt.
Daher wird auch äußerst selten Kritik an den sozialen Verhältnissen der Gesellschaft verübt, da dies die aufgeheiterte Stimmung vermiesen könnte.

Lyrik im Realismus
Nachdem die Lyriksprach, aufgrund der Metaphernüberladenheit, stark von der Alltagssprache abweichte, folgte eine heftige Kritik im Jahre 1848, um diesem entfernen entgegenzuwirken.
Ziel der Lyriker dieser Zeitepoche war es eine poetische Welt zur Realität zuschaffen.

Realistisches Drama
Das Drama ist in der Zeitepoche des Realismus nur eine Randerscheinung und tritt daher weit hinter der Epik und der Lyrik auf.
Spannung wurde durch den Gegensatz Individuum - Gesellschaft dramatisch erzeugt und Dramatiker versuchten keinen Realitätsausschnitt zu zeigen, sondern eher eine künstlerisch geformte Welt.
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Anmeldungsdatum: 01.05.2004
Beiträge: 620

BeitragVerfasst am: 05 Nov 2007 - 18:51:16    Titel:

Hi henno!

Das sieht so aus, als ob du es wörtlich vom Epochenüberblick der "literaturwelt" abkopiert hättest:

http://www.literaturwelt.com/epochen/real.html#dichtung

Leider hast du "vergessen", die Quelle anzugeben.

Ich sehe gerade, es ist nicht 100% abkopiert, ein wenig kommt auch aus diesem Epochenüberblick:

http://www.pinselpark.de/geschichte/spezif/literaturg/epochen/1850_realismus.html

Das ist ja schon richtig "dummdreist"! Razz

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