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Technische BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen
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WiW
Gast






BeitragVerfasst am: 06 Apr 2005 - 09:41:01    Titel: student123

Vor dem WI -Studium sollte man sich schon klar machen, dass man nicht wie einer meinte etwas von BWL und etwas vom Ing.-wesen lernt, sondern dass man im Grundstudium jedes ingenieurtechnische Fach als Grundlagenveranstaltung mitnehmen muss, das geht bei uns los mit Technischer Mechanik I,II, dann Mathe I,II (in einigen Unis wird der gleiche Stoff auch über vier Semester behandelt also Mathe I-IV), dann sind da Physik, Chemie, physikalische Chemie, Elektrotechnik, Technsiche Thermodynamik I, Strömungsmechanik I, Werkstofftechnik und natürlich noch Konstruktion und dann sucht man sich je nach vorgestellter Vertiefung im Hauptstudium noch ein Wahlpflichtfach als Vertiefung aus; z.B.Mess-und Regelungstechnik für die MB-leute oder Werststofftechnologie oder Vertiefungen für Verfahrenstechniker. Wenn man die Stoffbreite sieht, ist das mindestens soviel wie bei einem reinen Ing.studiengang, die Stofftiefe ist nur selten geringer. Doch das ist erst der erste Teil; da wäre immer noch die BWL Sachen; Statistik I,II, Buchführung, dann drei BWL Wahlfächer (z.B.Bilanzierung, Produktion/Beschaffung,Marketing) dann noch VWL mit Wirtschaftspolitik und Mikro und Makro und zu guter letzt noch Privatrecht I,II. Ich muss sagen, es gibt kaum eine Studienrichtung mit einer derartigen Stoffmenge,-breite im Grundstudium.
Im Hauptstudium kann man sich dann entscheiden, ob man lieber wirtschaftliche oder technische Schwerpunkte setzt, je nachdem was man macht, steht man dann doch kaum den jeweiligen Spezialisten in etwas nach.
wiing münster
Gast






BeitragVerfasst am: 13 Apr 2005 - 06:14:43    Titel:

Zitat:
Ich muss sagen, es gibt kaum eine Studienrichtung mit einer derartigen Stoffmenge,-breite im Grundstudium.


Das ist auch ein Grund, warum sich so wenige für diesen Studiengang entschließen, schade eigentlich.

Macht diejenigen, die durchhalten um so interressanter.
Gast







BeitragVerfasst am: 13 Apr 2005 - 09:15:55    Titel:

ich kenn 2 Wirtschaftsingenieure, einer hat an der FH Aalen studiert der andere an der FH Esslingen ---> beide Arbeitslos, der aus esslingen hat jetzt 1 1/2 Jahre bewerbungen geschrieben jetzt studiert er im 4 Semester MB und will noch nebenher 1/2 Jahr Bewerbungen schreiben.
Also ich würde sagen das man als WI nicht grad gute chancen hat nen Job zu bekommen, bei BWL ist eh schon alles verloren Very Happy
Gast







BeitragVerfasst am: 13 Apr 2005 - 13:58:26    Titel:

So einen Quatsch habe ich ja noch nie gehört.
Arbeitsloser Wirtschaftsingenieur? Google mal, dann findest du bis China Angebote für Wiings.

Einige meiner Komilitonen haben sogar schon Angebote in Richtung Sachverständiger bekommen. Wer nicht in die Technik will, kann immer noch in den Vertrieb, Controlling oder sonstwas gehen.

Leute gibt´s Very Happy Very Happy
Gast







BeitragVerfasst am: 13 Apr 2005 - 14:09:35    Titel:

tjo nicht jeder findet eben was ... fakt ist das die beiden keinen job in deutschland finden und deswegen angefangen haben MB zu studieren.
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 06:44:56    Titel:

Man kann den ohnehin als "Königsweg" verlaufenden Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen eigentlich nur noch mit einem MBA oder einer Promotion toppen.

Beides ist aber nur ratsam, wenn man auf das Lehramt aus ist, bzw. in den Vorstand eines Global Players abzielt.
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Apr 2005 - 10:29:10    Titel:

ich studiere selbst wi. meine erfahrung aus meiner lehre, berufstätigkeit und praktika ist, das wiing sehr gefragt sind. es wird oft beklagt, man wäre keine richtiger fachmann respektive kein spezialist auf einem gebiet, aber wo muss man das auch sein? War selber bei Siemens F&E beschäftigt, technisches Verständnis und Kostenbewußtsein ist das A und O.
Die Industrie sucht Leute, die technisches Verständnis mit wirtschaftlichen Know How verbinden können. Natürlich kommt es darauf an, was man machen will! Will jemand an der Uni bleiben und forschen ist wi natürlich nichts. will jemand in eine firma und eine attraktive stelle besetzen ist wi die beste lösung. Viele Führungsposition werden mit wiings besetzt. Warum: Man braucht dazu keine Bwler, da diese von der Technik oft gar keine Ahnung haben.
amnesiac
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Anmeldungsdatum: 04.11.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Aalen

BeitragVerfasst am: 04 Nov 2006 - 21:02:37    Titel:

Da der Thread schon recht alt und für den "Treaderöffner" wohl nicht mehr relevat ist, möchte ich etwas allgemeines zu WI schreiben:
Meiner Meinung nach hat WI den Titel "Ingenieur" absolut NICHT verdient. Ich habe ehemals mit WI angefangen, es kam mir aber vor als wäre ich in einem Studiengng der "Technischer Betriebswirt" heißt. Ich finde WI sind eigentlich Betriebswirte, sie eben ein wenig Ahnung von Technik haben!
Sollte jemand wirklich technisch interessiert sein, ist WI nicht zu empfehlen!!!
Außerdem ist WI total einfach (reines Lernstudium, kein wirkliches Verständnis erforderlich).
Jetzt studiere ich E-Technik. Damit ist das Studium wenigstens eine Herausforderung und super interessant.
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