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Kann mir jemand helfen? Angezeigt wg. Beleidigung
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Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 01:36:32    Titel:

Wobei Verleumdung außer in der Tatvariante der Kreditgefährdung lediglich eine Qualifikation der Üblen Nachrede ist.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 10:14:00    Titel:

Und die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit ist eine Qualifikation der Beleidigung. Man könnte natürlich noch feiner sein: Die üble Nachrede wartet ja auch noch mit zwei unselbstständigen Qualifikationen ("öffentlich" und "durch Verbreiten von Schriften") auf.
Leica
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Anmeldungsdatum: 26.01.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 17:31:55    Titel:

Beleidigung nach § 185 ohne tätlichen Angriff
Am 19.09.07 bekam ich per Post ein Ermittlungsverfahren/Strafbefehlsverfahren von der Polizei. Dazu habe ich mich nicht geäussert. Bisher ist weiterhin nichts geschehen. Nun meine Frage: gibt es so etwas ähnliches wie eine Verjährungsfrist zwischen Strafbefehlsverfahren und Anklage, d.h. wie lange kann ein solches Strafbefehlsverfahren aufrecht erhalten bleiben? Kann es sein, dass es evtl. eingestellt wird bzw. auf privatem Klagewege hingewiesen wird? Werde ich von einer Einstellung evtl.
wegen Geringfügigkeit benachrichtigt. Danke im voraus.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2008 - 18:12:55    Titel:

zu Frage 1)
Klar. Hierfür ist die jeweilige Verfolgungsverjährungsfrist i.V.m. mit den Unterbrechungsgründen zu beachten. Daher lohnt es sich erst, in frühstens drei Jahren wieder über eine Verjährung nachzudenken.

zu Frage 2)
Nicht zwingend, aber wahrscheinlich. Abhängig v.a. von etwaigen früheren Auffälligkeiten, der Tat an sich, der Beweislage bzw. der Schwierigkeit der Tataufklärung und etwaigem Nachtatverhalten.

zu Frage 3)
Ja, wenn der Betroffene bereits eine Mitteilung über die Verfahrenseinleitung erhalten hat, bekommt er auch eine Mitteilung über deren Abschluss.

Bitte keine weiteren Fragen mehr stellen (vgl. Forenregeln) und nötigenfalls einen Rechtsanwalt konsultieren.
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