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Ärztepfusch und was dann?
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Ärztepfusch und was dann?
 
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Shy 1
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 845

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 13:20:38    Titel: Ärztepfusch und was dann?

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kenne Fälle, bei denen der Arzt seine Fehler nicht zugibt und der Patient der Dumme ist, weil er mit der Situation nicht fertig wird. Meistens heißt es dann, ach geh doch zum Psychiater.

So ging es auch dem Rechtsanwalt meines bekannten, man hatte ihm das falsche Bein amputiert und zum Schluss musste man notoperieren wobei er dann das zweite Bein auch noch verloren hatte.
Seine Frau verlies ihn und seine Kanzlei konnte er schließen.

Als er damit nicht mer fertig wurde, hatte er zwar die Ärzte verklagt bis hin zum obersten Gerichtshof in Karlsruhe und dort sagte man ihm er habe zwar Recht, aber er müsste beweisen können das dieser Fehler absichtlich begangen wurde und das konnte er natürlich nicht.

So hatte er sich seinen eigenen Ausweg gesucht und man fand ihn am Ende mit ner Kugel im Kopf.


Ist es jetzt so weit gekommen, das der Psychologe Kitten muss was der Mediziner zerstört hat, oder was denkt ihr zu diesem Fall?
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3098

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 14:10:11    Titel:

Schlimme Sache... Aber ganz ehrlich: Ich wuerde meinen Arzt nie verklagen, auch wenn er mir ein falsches Bein amputiert... Ein Leben waere schon ruiniert (meins), wieso auch seins? Er hat einen Fehler gemacht... Das ist Mist, ja... Aber jeder macht Fehler, soll ich dem Arzt die Existenz ruinieren, nur weil er sich einen Beruf ausgesucht hat, in dem er mehr Verantwortung hat, als andere? Dafuer aber mehr helfen kann?

Ich wuerde nachforschen, inwieweit man von grober Farlaessigkeit sprechen kann. Aber man muss auch bedenken, dass diese Menschen mehrere Schichten am Stueck arbeiten (teilweise)... Der Fehler ist im System zu suchen (primaer), nicht bei den Aerzten...

Jonsy
Shy 1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 845

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 14:25:19    Titel:

Was mich wirklich an der Sache stört, ist die Sache dass man zum Psychiater geschickt wird wenn andere Linsenfehler gemacht haben und man selbst damit nicht klar kommt. Sind Psychologen so zu sagt der Retter. Ich frage mich, werden da Psychologen nich auch missbraucht?
PatrickHH
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Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1573
Wohnort: Norderstedt

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 14:32:54    Titel:

Dafür sind sie doch da?
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 14:34:59    Titel:

Die Mediziner verklagen ist schwer, da ihre kollege als Gutachter gebraucht werden. Eine Krähe ... Das stimmt wirklich. Wer im Job Mist macht, muß auch dazu stehen. Darum muß es sein.

Nun ist eine Klinik in der Kritik, wo es zu schweren Behandlungsfehlern kam.

http://www.wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet10/wegberg_klinik/071115.jhtml

http://www.n-tv.de/880338.html

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/475/111364/
Shy 1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 845

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2007 - 15:43:20    Titel:

Da hast du in der Tat Recht, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und wenn das Opfer mit dem Fehler nicht mer klar kommt, na dann muss der Psychologe kitten was eigentlich nicht zu kitten ist. Dem Opfer geht es um Gerechtigkeit und die kann auch kein Psychologe herstellen, als was soll dieser Unsinn das Opfer zum Psychologen zu schicken?
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2007 - 13:02:29    Titel:

Zitat:
Aber jeder macht Fehler, soll ich dem Arzt die Existenz ruinieren, nur weil er sich einen Beruf ausgesucht hat, in dem er mehr Verantwortung hat, als andere? Dafuer aber mehr helfen kann?


Diese Meinung kann ich überhaupt nicht nachempfinden. Dann sollte Dubai Airlines auch keine A380 stornieren dürfen, wenn diese plötzlich mitsamt Passagieren aufgrund von Ingenieursfehlern abstürzen. Schließlich arbeiten Ingenieure ebenfalls unter enormen Druck wegen Projektfertigstellung, Einhaltung der Verträge, Auslieferung etc.
und ein Arzt macht den Fehler dann "wenigstens nur" bei einem Patienten.. macht ein Techniker Fehler, betrifft das sicherlich gleich mehrere
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3098

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2007 - 13:37:12    Titel:

Das sind aber vollkommen unterschiedliche Faelle Rolling Eyes

Jonsy
holly_89
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Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2007 - 15:25:14    Titel: Seit 10 Jahren Kieferschmerzen.......

Jonsy hat folgendes geschrieben:
Schlimme Sache... Aber ganz ehrlich: Ich wuerde meinen Arzt nie verklagen, auch wenn er mir ein falsches Bein amputiert... Ein Leben waere schon ruiniert (meins), wieso auch seins? Er hat einen Fehler gemacht... Das ist Mist, ja... Aber jeder macht Fehler, soll ich dem Arzt die Existenz ruinieren, nur weil er sich einen Beruf ausgesucht hat, in dem er mehr Verantwortung hat, als andere? Dafuer aber mehr helfen kann?

Ich wuerde nachforschen, inwieweit man von grober Farlaessigkeit sprechen kann. Aber man muss auch bedenken, dass diese Menschen mehrere Schichten am Stueck arbeiten (teilweise)... Der Fehler ist im System zu suchen (primaer), nicht bei den Aerzten...

Jonsy


Also ich würde meinen Arzt auf alle Fälle verklagen. Hätte ich auch schon bei meiner Kieferorthopädin gemacht,die dafür sorgte,dass ich mittlerweile seit 10 Jahren eine Zahnspange tragen muss, mit der jede Mahlzeit eine Qual ist. Leider musste ich,wie bereits gesagt feststellen,dass die (Zahn)arztkollegen wie die Krähen zusammenhalten.
Der Arztberuf erlaubt einfach keine schwerwiegenden Fehler.Sonst könnte ja jeder Medizin studieren !! Und das Schlimmste ist noch,dass alle Fehler von Seiten der Ärzte vertuscht werden. Für mich steht eins fest der Fehler bei dieser Tragödie liegt bei dem behandelnden Arzt. Ein Arzt der so einen Fehler begeht, hat nicht das Recht auf Schonung seiner Existenz. Meiner Meinung nach sollte der Patientenklage mehr Rechte eingräumt werden,denn sonst werden solche Ärzte auch in Zukunft nicht für ihre Fehler geradestehen.
Shy 1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 845

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2007 - 18:47:03    Titel: Re: Seit 10 Jahren Kieferschmerzen.......

holly_89 hat folgendes geschrieben:
Jonsy hat folgendes geschrieben:
Schlimme Sache... Aber ganz ehrlich: Ich wuerde meinen Arzt nie verklagen, auch wenn er mir ein falsches Bein amputiert... Ein Leben waere schon ruiniert (meins), wieso auch seins? Er hat einen Fehler gemacht... Das ist Mist, ja... Aber jeder macht Fehler, soll ich dem Arzt die Existenz ruinieren, nur weil er sich einen Beruf ausgesucht hat, in dem er mehr Verantwortung hat, als andere? Dafuer aber mehr helfen kann?

Ich wuerde nachforschen, inwieweit man von grober Farlaessigkeit sprechen kann. Aber man muss auch bedenken, dass diese Menschen mehrere Schichten am Stueck arbeiten (teilweise)... Der Fehler ist im System zu suchen (primaer), nicht bei den Aerzten...

Jonsy





Du hast recht, es gibt zu viele die ihre Fähigkeiten übertreiben, man merkt es schon bei der Konversation, sie werfen derart mit Fremdwörter um sich so das der Laie garantiert nichts versteht aber das ist es was diese Herren wollen. Es gibt für mich nur einen Grund warum man für seine Fehler nicht verantwortlich sein will. Man hat Angst sein Gesicht zu verlieren und/oder Schwäche zu akzeptieren, dabei zeugt es von charakterlicher Stärke seine Fehlerhaftigkeit zu akzeptieren.




Also ich würde meinen Arzt auf alle Fälle verklagen. Hätte ich auch schon bei meiner Kieferorthopädin gemacht,die dafür sorgte,dass ich mittlerweile seit 10 Jahren eine Zahnspange tragen muss, mit der jede Mahlzeit eine Qual ist. Leider musste ich,wie bereits gesagt feststellen,dass die (Zahn)arztkollegen wie die Krähen zusammenhalten.
Der Arztberuf erlaubt einfach keine schwerwiegenden Fehler.Sonst könnte ja jeder Medizin studieren !! Und das Schlimmste ist noch,dass alle Fehler von Seiten der Ärzte vertuscht werden. Für mich steht eins fest der Fehler bei dieser Tragödie liegt bei dem behandelnden Arzt. Ein Arzt der so einen Fehler begeht, hat nicht das Recht auf Schonung seiner Existenz. Meiner Meinung nach sollte der Patientenklage mehr Rechte eingräumt werden,denn sonst werden solche Ärzte auch in Zukunft nicht für ihre Fehler geradestehen.
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