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Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
 

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LMU bzw. TU München
25%
 25%  [ 7 ]
ETH Zürich
18%
 18%  [ 5 ]
Cambridge University (sofort, mit einem Jahr Wartezeit auf die Bewerbungsfrist)
44%
 44%  [ 12 ]
Wechsel von ETH oder LMU/TU an die Cambridge University
11%
 11%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 27

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maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 22:16:45    Titel:

Du kannst leicht reden, weißt es aber wohl selber nicht besser. Mein Bruder geht an eine (nicht allzu bekannte) Privatschule in England. Dort spielt man Golf, wird nach Mallorca eingeladen, darf Fallschirmspringen etc. ---> Um in die richtigen Kreise zu kommen muss man am richtigen Ort sein.

Und eben da ich mir meiner Begabung keineswegs sicher bin, möchte ich nicht das Risiko eingehen, meine Chancen jetzt nicht zu nutzen, da ich befürchte, später nicht mehr gut genug für einen Wechsel von einer "Provinzuni" (soll nicht abwertend gemeint sein) nach woanders zu sein.

Zitat:
Kleiner Einwurf:
Nach allem was ich gehört habe, ist an der ETH (und wohl überhaupt bei einem Physik-Studium) das Hinkommen tatsächlich eher das kleinere Problem- im Gegensatz zum Bleiben. Aber das soll natürlich niemanden abschrecken. Ist mehr als Ergänzung zu deiner Frage im anderen Strang nach dem "Haken" bei den Aufnahmebedingungen gedacht.


Das habe ich mittlerweile auch gehört, von Arbeit lasse ich mich aber sicher nicht abschrecken.
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 22:33:36    Titel:

ok, jetzt musste ich doch lachen. sorry.

also: schau dir mal bitte die späteren studienrichtungen der ach so tollen gesellschaft an - kunstgeschichte, politik, geschichte, anglistik, jura und natürlich wirtschaft

in mathe und physik sind die kreise piepegal, wenn du ein unbegabter physiker bist dann helfen dir auch deine kreise nix, denn in dem job kommst du mit schwafeln nicht weit.

wenn es dir nur um die höheren kreise geht, such dir ein anderes studienfach. so einfach ist das.
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2007 - 22:42:33    Titel:

Zitat:
Du kannst leicht reden, weißt es aber wohl selber nicht besser. Mein Bruder geht an eine (nicht allzu bekannte) Privatschule in England. Dort spielt man Golf, wird nach Mallorca eingeladen, darf Fallschirmspringen etc. ---> Um in die richtigen Kreise zu kommen muss man am richtigen Ort sein.

Und eben da ich mir meiner Begabung keineswegs sicher bin, möchte ich nicht das Risiko eingehen, meine Chancen jetzt nicht zu nutzen, da ich befürchte, später nicht mehr gut genug für einen Wechsel von einer "Provinzuni" (soll nicht abwertend gemeint sein) nach woanders zu sein.


Wenn Du keine Begabung hast, dann wirst Du es in der Physik-Elite nicht weit schaffen. Da hilft Dir auch keine Elite-Uni.

Keine Ahnung von welchen Kreisen Du sprichst, aber ich habe noch mit keinem Professor gesprochen, der auf Grund von Fallschirmsprüngen und Golf spielen auf Mallorca, seinen Status erreicht hat.

Wenn es Dir nur um Perstige geht, dann suchst Du Dir vielleicht wirklich ein anderes Studienfach.
HoLa
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 09:06:29    Titel:

Zitat:
Du kannst leicht reden, weißt es aber wohl selber nicht besser. Mein Bruder geht an eine (nicht allzu bekannte) Privatschule in England. Dort spielt man Golf, wird nach Mallorca eingeladen, darf Fallschirmspringen etc. ---> Um in die richtigen Kreise zu kommen muss man am richtigen Ort sein.


Hä? Ich dachte dir ging es um eine Wissenschaftliche Karriere? Da hätte ich dir noch zugestimmt, was die Bedeutung von Reputation angeht.. Ohne Vitamin B (verknüpft mit Leistungen) geht da nichts. Aber: Fallschirmspringen, Golf spielen, Mallorca? Zu viel seichte Fernsehserien gesehen oder was?
Nemos
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Anmeldungsdatum: 20.04.2006
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 14:31:17    Titel:

Naja, es stimmt: Gerade in Mathematik und Physik machen deine akademischen Leistungen (d.h. das Zusammenspiel aus Begabung, Ehrgeiz etc.) etwa 99% deiner Karriere aus. Wenn du gut bist, ist es völlig egal wo du studiert hast bzw. wie hoch die ominöse "Reputation" deiner Uni ist - umgekehrt hilft es dir wenig an einer renomierten Uni studiert zu haben, wenn deine Leistungen letztlich durchschnittlich sind. Ich kenne zwei Professoren für Physik (einer ist Astrophysiker) die dementsprechend auch in der Forschung tätig waren und der eine hat in Darmstadt, der andere in Hamburg studiert. Auch mein Vater (der Prof ist) hat in Frankfurt studiert. Letztendlich ist ist deine wissenschaftliche Karriere im Großen und Ganzen allein von mehreren Faktoren abhänig: von deiner Abschlussnote, die Anzahl deiner wissenschaftlichen Publikationen, sowie diversen Abschlussarbeiten, wie die Masterarbeit o.ä. bei einem guten Prof. Davon abhänig ist ja dann auch, welche (Forschungs-)Stipendien bekommst usw.

Und ich weiß ja nicht, in wie fern du dich schon etwas mit universitärem Physikstoff beschäftigt hast bzw. wie hoch das Niveau an deiner Schule war - aber der Sprung von der Schule zum Physikstudium wird, ähnlich wie in Mathe, oftmals als Kulturschock bezeichnet. Vielleicht sollte man sich einfach erstmal ein paar Physik-Anfänger-Vorlesungen probeweise reinziehen und in das ein oder andere richtige Physikbuch schauen, bevor man den riesen Aufwand aufbringt, um nach Camebridge zu kommen.
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 15:03:59    Titel:

so, folgendes wurde schon hundert Mal erwähnt, aber ich komm ned drum herum meinen Senf dazu zu geben:
wie kommt man auf die komische idee, dass gerade die Reputation etwas mit dem Studium zu tun hat? woher wollen fremde Profs wissen, wie es an einer anderen Uni studientechnisch zugeht?
wichtig für ein erfolgreiches studium sind fleiß/ehrgeiz, interesse und auch etwas talent für das entpsrechende fach...ich weiß nicht, welches niveau ihr in eurem physik-lk habt, aber wenn du darin richtig gut bist, wirste schonmal talent haben.
gerade im bachelor studium ist es peep-egal wo du studierst...die betreuung und die studienorganisation/-situation sollten 1a sein. einen ersten eindruck kannste dir beim che-ranking einholen...es ist das einzige ranking, welches zumindest versucht eine situation eines fachs auf einer bestimmten uni wieder zu geben. in dieses ranking werden auch schweizer und ösi-unis mit aufgenommen und schneiden nicht immer so gut ab wie manch dt. uni.
wenn du unbedingt auf eine forschungsstarke uni willst, dann gehe auf eine solche am besten erst im master hin. vorher ists einfach sinnlos.

und wenn man dem ranking glauben schenken darf, dann rangiert die eth bei den oben genannten kriterien relativ in der schlussgruppe. nur in der laborausstattung, den wiss. veröffentlichungen sowie der reputation gehört sie zur spitzengruppe. aber die letzten beiden kriterien sollten einen studienanfängern ned jucken. selbst die uni zürich schneidet besser ab (in den wichtigen beiden kriterien) und da wirste meines wissens nach locker genommen, da gibts kaum oder gar keine einschränkungen.

achja die uni regensburg gehört bei der gesamten studiensituation in der mittelgruppe, bei der betreuung ist sie sogar in der spitzengruppe. ok, die laborausttatung ist mies, aber das kann sich schnell ändern. das ist zwar ein wichtiges kriterium, aber nicht das wichtigste. man ist im normalfall einmal die woche im labor, restliche zeit vebringt in vorlesungen/übungen.

fazit: hör ned auf deinen bruder, sondern auf die vernunft und bleib erstmal in regensburg.
maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 17:55:09    Titel:

Ihr habt recht!

Also, 1.: Hab ich mich glaub ich etwas missverständlich ausgedrückt. Es geht mir nicht nur um Reputation und "klotzen". Leider hat sich das Thema sehr in diese Richtung entwickelt. Ich suche auch Herausforderung. Und ihr werdet sicher zugeben, dass dies neben guten Leistungen ebenfalls wichtig ist. Physik hat viel mit Problemlösen zu tun, da hat jemand, der gewisse Herausforderungen sucht, sicherlich Pluspunkte. Das habe ich auch von diversen Professoren so bestätigt bekommen.
Natürlich geht es mir aber schon auch um die Reputation, denn 2.: Bin ich nur fast mit euren Meinungen einverstanden. Stellt euch mal die Frage, wie viele hochbegabte Fußballer es gibt, die nie in ihrem Leben zu Profis werden, weil da, wo sie sind, sich keiner für sie interessiert. Ihr habt recht, wenn ihr sagt, dass vor allem Leistung zählt. Aber die muss auch erkannt werden.

Zitat:
Und ich weiß ja nicht, in wie fern du dich schon etwas mit universitärem Physikstoff beschäftigt hast bzw. wie hoch das Niveau an deiner Schule war - aber der Sprung von der Schule zum Physikstudium wird, ähnlich wie in Mathe, oftmals als Kulturschock bezeichnet. Vielleicht sollte man sich einfach erstmal ein paar Physik-Anfänger-Vorlesungen probeweise reinziehen und in das ein oder andere richtige Physikbuch schauen, bevor man den riesen Aufwand aufbringt, um nach Camebridge zu kommen.

Was das betrifft kann ich nur betonen, dass ich mich definitiv für Physik entschieden habe. Ich habe bereits diverse Physik-Probestudien absolviert und auch "in das eine oder andere Physikbuch geschaut". Diese Frage stellt sich also nicht.

Im Übrigen wurde die Umfrage zu 75% für Cambridge beantwortet. Also ich finde es etwas seltsam, dass die Meinungen in der Umfrage den anderen hier so gegensätzlich sind...... Das ist jetzt kein Ausspruch für C., sondern eher eine Frage von mir.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 19:14:55    Titel:

@maati: Wie gesagt: Für das Grundstudium (und wesentlich mehr ist der Bachelor auch nicht), ist es vollkommen egal, wo du studierst. Das ist ziemlich genormt, und überall gleich. Klar, wie will man auch die notwendigen Grundlagen anders erzählen?

Erst für das Masterstudium, und später die promotion wird es wichtiger, wo man studiert. Das hat aber nichts mit dem großen Namen einer Hochschule allgemein zu tun, sondern eher, wie sie in dem Spezialgebiet deines Studienfachs aufgestellt ist, in welchem du dich spezialisieren willst. Und das kannst du jetzt, VOR Beginn überhaupt eines Studiums noch gar nicht sagen, weil du noch nicht mal alle Bereiche kennen gelernt hast, geschweige denn einen Einblick, der nicht nur an der Oberfläche kratzt. Im übrigen (habe ich gehört, selbst keine Ahnung) ist Cambridge (UK) eher in den Geisteswissenschaften topp, weniger in den Naturwissenschaften...


Das wesentliche Kriterium für deine weitere Laufbahn ist übrigens nicht der Ort, an welchem du deinen Hochschulabschluss holst, sondern die Qualität deiner jeweiligen Abschlussarbeit. Mit jener bewirbst du dich dann nämlich auf Stellen (zumindest im wissenschaftlichen Betrieb) , und da ist es den Leuten, die da die Auswahl betreiben durchaus egal,ob da "ETH Zürich", oder "Uni Greifswald" oben auf dem Kopf der Abschluss-Urkunde steht: Genommen wird, wer die besseren Qualifikationen hat (welche sich am ehesten an den Abschlussarbeiten ablesen lassen)...

Wie gesagt: Studiere erst einmal Physik, dann kannst du deinen weiteren Weg nach oben hinaus planen...


Cyrix
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 19:20:25    Titel:

du findest also, dass eine umfrage, an der grad mal 8 leute sich beteiligt haben, irgendeine aussagekraft besitzt?
vllt war den leuten grad langweilig und die haben ohne zu überlegen auf eine bestimmte antwort geklickt.

weiterhin kannst doch ned den sport mit wissenschaft vergleichen...und auch im sport werden gute leute relativ schnell entdeckt und gefördert, es gibt nämlich so viele schlechte, dass die guten rausragen.
du mit deiner reputation...was hat eigentlich die reputation damit zu tun, ob einer entdeckt wird oder nicht? wenn die profs sehen, dass du superleistungen hast, dann wirst auch von ihnen aus gefragt, ob du vllt am jeweiligen lehrstuhl irgendeine bimboarbeit machen willst (nennt man hiwi). das könnte blose übungsbetreuung sein oder formelrechnen fürn prof oder irgendwelche experimente durchführen für die der prof weder lust noch zeit hat.
ansonsten hat dich im bachelor-studium nur das lernen zu interessieren, denn aus diesem wirste ned rauskommen, wenn du das studium ernsthaft betreibst. theoretische physik und das mathe für physiker, was mathematiker-niveau hat, ist kein zuckerschlecken.
du bekommst hier in dtl. für die lausigen studiengebühren eine relativ gute bis optimale ausbildung, was willste dann in cambridge oder in der schweiz, wo die studiengebühren höher liegen oder die lebenshaltungskosten einfach enorm sind. 3000 pfund kostet ein studienjahr in england, das sind über 4500 euro und wir reden hier nur von den gebühren...
blabla321
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Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 405

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2007 - 20:02:06    Titel:

ichunddunicht hat folgendes geschrieben:
.

wenn die profs sehen, dass du superleistungen hast, dann wirst auch von ihnen aus gefragt, ob du vllt am jeweiligen lehrstuhl irgendeine bimboarbeit machen willst (nennt man hiwi).


Gehört zwar nicht zum Thema, aber ich finde ein Wort wie "Bimbo" hat hier nichts zu suchen, unabhängig davon, obs als Beleidigung gebraucht wird oder nicht
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