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Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Wahl der Uni für Physikstudium, evtl. Wechsel nach Cambridge
 

Wo studieren?
LMU bzw. TU München
25%
 25%  [ 7 ]
ETH Zürich
18%
 18%  [ 5 ]
Cambridge University (sofort, mit einem Jahr Wartezeit auf die Bewerbungsfrist)
44%
 44%  [ 12 ]
Wechsel von ETH oder LMU/TU an die Cambridge University
11%
 11%  [ 3 ]
Stimmen insgesamt : 27

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kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 10:07:57    Titel:

someDay hat folgendes geschrieben:
Eine extreme Noteninflation ist übertrieben. Korrekt ist, das im graduate Bereich an amerikanischen Eliteunis (sicher auch an normalen Unis) es meistens nur "1, 2 oder durchfallen" gibt. Meiner Erfahrung zufolge ist das Vermeiden des Durchfallens deswegen nicht einfacher, aber in den "herausragenden" Bereich zu kommen wird vereinfacht. Das ist mehr eine Konsequenz der Auswahl (wer in Harvard angenommen wird, dürfte an anderen Unis herausragende Noten erzielen können) und kein gewolltes Verleihen von Bestnoten an mittelmässige Kandidaten.
sD.

also wenn selbst George W. Bush in Yale und Harvard je einen abschluss schafft - und Bush ist ja nun wirklich nicht herausragend intelligent - dann kann jeder mittelmaessige mensch dort einen abschluss schaffen. da muss man nicht gut sein.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 17:39:22    Titel:

wer sagt eigentlich, dass der mann nicht intelligent ist - oder es zu studienzeiten noch war? da liegt ja immerhin eine alkoholikerkarriere dazwischen.
maati
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Anmeldungsdatum: 08.10.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 18:14:47    Titel:

Die ihn dann zum Übertritt in die Methodistenkirche bewegt hat. Zuerst Alkoholiker und dann religiöser Fanatiker... Da sieht man mal wozu Alkohol fähig ist... -->BTT
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 23:32:55    Titel:

seit wann sind alle methodisten religiöse fanatiker?
HoLa
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 761

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 00:00:08    Titel:

Nathanael hat folgendes geschrieben:
So simpel ist die Frage definitiv nicht, mach' dir da - trotz eventueller, für deine akademische Karriere relativ irrelevanter finanzieller Ressourcen - keine Illusionen. Wer nach Cambridge geht, bekommt einen "normalen" Bachelor auf "normalem" Niveau; da besteht kein nenneswerter Unterschied zwischen Oxbridge und, sagen wir, Freiburg. Was aber definitiv nicht gleich bleibt, ist das Niveau deiner Mitstudenten. Sprich: Während du in Freiburg eventuell ein 1,x-Diplom schaffst, reicht es in Cambridge vllt. nur für einen 2:2-Bachelor; und dann bist du eine arme Sau, in Cambridge wie überall sonst. Denn der Name der Universität öffnet dir keine Master- und PhD-Tore, die Abschlussnote schon. Gilt für die ETH ganz ähnlich.


So ein Quatsch! Du hast überhaupt keine Ahnung vom Hochschul-/Forschungsbetrieb. Für eine PhD-, Promotionstelle ist der Ruf des Diplom-, Master-Betreuers maßgeblich. Dein künftiger Doktorvater erkundigt sich bei ihm (benutz mal für alles maskulinum, sind i.d.R. Männer) nach deinen Leistungen und seiner Meinung zu deinem weiteren akad. Werdegang. Wenn dein künftiger Chef deinen alten Chef kennt ist das ein Bonus. Ist dein alter Chef bekannt ist das ein großer Bonus. Hat dieser dann noch eine gute Meinung von dir bist du schon fast sicher auf der Stelle. Noten sind da völlig irrelevant. Evtl. die Note deiner Diplom-, Masterarbeit. Ein Großteil der Stellen wird direkt über oder über Vitamin B vergeben, Bewerbungsverfahren wie man sie sich vorstellt oder aus der Industrie kennt sind unüblich.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 00:10:54    Titel:

...sind [noch] unüblich.

Das ganze System scheint sich gerade zu etablieren/ im Aufbau zu befinden. So bin ich z.B. in einem recht groß aufgezogenen Bewerbungsprogamm für eine Doktoranden-Stelle in Bonn involviert (genauer: ich werde mich da noch mit einigen Leuten um den Platz "schlagen" müssen). Aber wie gut, dass derjenige, bei dem ich promovieren möchte, ganz zufällig seine Diplomarbeit bei meinem Diplomarbeitsbetreuer geschrieben hat, und beide voneiander große Stücke halten. Wink

Nu, ich hoffe mal, das läuft dann alles (wenn es denn ernst wird in der Bewerbungsphase mit Probevortrag und Co.)...


Cyrix
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 00:49:29    Titel:

HoLa hat folgendes geschrieben:
Für eine PhD-, Promotionstelle ist der Ruf des Diplom-, Master-Betreuers maßgeblich. Dein künftiger Doktorvater erkundigt sich bei ihm (benutz mal für alles maskulinum, sind i.d.R. Männer) nach deinen Leistungen und seiner Meinung zu deinem weiteren akad. Werdegang. Wenn dein künftiger Chef deinen alten Chef kennt ist das ein Bonus. Ist dein alter Chef bekannt ist das ein großer Bonus. Hat dieser dann noch eine gute Meinung von dir bist du schon fast sicher auf der Stelle. Noten sind da völlig irrelevant. Evtl. die Note deiner Diplom-, Masterarbeit. Ein Großteil der Stellen wird direkt über oder über Vitamin B vergeben, Bewerbungsverfahren wie man sie sich vorstellt oder aus der Industrie kennt sind unüblich.


Das gilt prinzipiell auch außerhalb der Forschung, wenn man auf Personalverantwortliche trifft, die an derselben Hochschule studiert haben und vielleicht sogar noch einzelne Prüfer kennen -- insbesondere dann, wenn die Hochschule renommiert ist und ihre Absolventen dementsprechend überzeugt sind von der dortigen Lehre.

Allerdings ist die Hochschulwelt natürlich erheblich kleiner als die Industrie, und somit ist die Wahrscheinlichkeit derartiger Bezüge größer, wenn man sich um eine Promotionsstelle bewirbt.

Aber es gibt eben in Deutschland eine ausgeprägte Tendenz, die fachlichen Kompetenzen überzubewerten und die sozialen Netzwerke unterzubewerten. Ganz so, als gäbe es ein Naturgesetz, dass Stellen immer an den klügsten oder gebildetsten Bewerber vergeben werden müssen. Dabei ist (sobald man es ins Bewerbungsgespräch geschafft hat) Sympathie mindestens ebenso wichtig wie Fachkompetenz.

Und wie schreibt der erfahrene Heiko Mell so oft: Arbeitnehmer werden wesentlich häufiger wegen persönlicher Probleme als wegen fachlicher Überforderung entlassen.
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 00:59:28    Titel:

@HoLa: Von Physik solltest du nicht verallgemeinern. In Physik kann man traditionell mit gutem [nicht notwendigerweise sehr guten] Abschluss promovieren. Passende Themen und Promotionsstellen gibt es in Deutschland vielleicht nicht an jeder Ecke, aber immerhin ausreichend.

International ist es eher unwahrscheinlich, das der Doktorvater tatsächlich den Tutor des Studenten kennt und Noten als völlig irrelevant abzukanzeln, ist Unsinn. Noten werden als Kriterium durchaus herangezogen, mindestens ähnlich wie die Einschätzung zum Forschungspotential.

sD.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 27 Nov 2007 - 01:14:15    Titel:

btw: Jemand, der beim gleichen Dozenten wie ich gerade an seiner Diplomarbeit schreibt, ist von der ETH als Doktorand abgelehnt worden. Grund: Er arbeitete in dem Gebiet, in dem der potentielle Doktorvater arbeitete noch fachfremd, während ein anderer Bewerber schon genau auf diesem Gebiet sich diplomiert hat (und beide fachlich beide ähnlich gut waren...)

Ob der andere Bewerber (der engeren Auswahl) voon der ETH kam, weiß ich allerdings nicht, vermute aber mal, dass dem nicht so war.


Viele Grüße, Cyrix
astrophys
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Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2007 - 08:50:08    Titel:

@ cyrix: wie lustig, bei dem hab ich die prüfung in mathe gemacht. siehts in dessen büro immer noch so chaotisch aus? Wink

Ich bin nach dem Diplom bei Prof. Maier (Festkörperphysik) an die FU Berlin gegangen
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