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BWL im Studium
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englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 24 Nov 2007 - 21:41:17    Titel: BWL im Studium

Hallo,

ich hab meine Frage zwar schonmal im BWL Forum geschrieben, aber da sich hier mehr Studenten rumtummeln, nicht nur BWLer und da es sich auch um andere Fächer handelt, stell ich meine Frage hier nochmal.

Und zwar würde ich gerne etwas in Richtung Sprachen (zB Germanistik) oder Medien studieren, da aber Medien schonmal wg des hohen NCs wegfallen, bleibt mir nur etwas in Richtung Sprachen o.ä.

Ich kann mit Mathe, Recht, Wirtschaft, Politik etc eher wenig anfangen, möchte aber zumindest BWL in meinem Studium als Fach haben, da ich glaube, dass man mit reinen Nicht-BWL Studiengängen nachher eher wenig anfangen kann und wenn dann nur mit vielen Praktikas etc in dem Bereich Wirtschaft, damit man nachher auch höhere Positionen mit Kalkulationsaufwand usw einnehmen kann. Außerdem hat das für mich etwas "Handfestes", womit ich nachher nicht irgendwie freiberuflich auf der Straße sitze Wink

Nun ist aber meine Frage, was es neben einem 2 Fach Bachelor mit dem Fach BWL noch gibt? Mildert ein 2 Fach Bachelor den BWL Teil vielleicht schon ab, weil man nicht so in die Tiefe geht und die Sammlung der Hälfte der Credits nachher die Note schonmal nicht so runterzieht, wenn man in dem Teil nicht soooo gut ist?

Gibt es vielleicht aber auch Studiengänge/ Unis, bei denen ein interessantes Nicht- BWL Fach in der Richtung Sprachen/ Medien/ evtl Psychologie etc geht, aber eben keinen allzu hohen NC hat (also um die 2,5 sollte es schon sein) und BWL eine Rolle spielt, jedoch keine all zu hohe? Cool

Ich weiß, DAS Studium wirds für mich nicht geben, aber ich möchte wenn möglich umgehen, dass ich erst eine kaufmännische Ausbildung mache und dann nochmal zB Germanistik studieren gehe, weil mir das zu lang dauert ausbildungstechnisch (mit 3 plus etwa 5 Jahre kann man ja sagen). Dennoch ist es ja manchmal so, dass man erst durch Erfahrungsberichte auf neue Wege kommt. Vielleicht kann mich ja jemand von euch erleuchten Laughing

Danke!
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2007 - 17:06:29    Titel: Re: BWL im Studium

englein89 hat folgendes geschrieben:


Ich kann mit Mathe, Recht, Wirtschaft, Politik etc eher wenig anfangen, möchte aber zumindest BWL in meinem Studium als Fach haben,


das ist aber ein widerspruch...
was meinst eigentlich mit "kalkulationsaufwand"?
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2007 - 17:43:43    Titel:

Vielleicht ist Komedia (Uni Duisburg-Essen) etwas für dich?
Da hast du:

* Informatik

* Psychologie

* BWL


* Literaturwissenschaft

* Sozialwissenschaft

* Kunst und Gestaltung

http://kommedia.interactivesystems.info/

Hat übrigens im CHE Ranking sehr gut abgeschnitten, glaube sogar einer der besten Deutschlands in dieser Disziplin. NC lag bei knapp über 2, mit Wartesemester sogar über 3.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2007 - 17:55:15    Titel: Re: BWL im Studium

englein89 hat folgendes geschrieben:
Ich kann mit Mathe, Recht, Wirtschaft, Politik etc eher wenig anfangen, möchte aber zumindest BWL in meinem Studium als Fach haben, da ich glaube, dass man mit reinen Nicht-BWL Studiengängen nachher eher wenig anfangen kann [...]

Mildert ein 2 Fach Bachelor den BWL Teil vielleicht schon ab, weil man nicht so in die Tiefe geht und die Sammlung der Hälfte der Credits nachher die Note schonmal nicht so runterzieht, wenn man in dem Teil nicht soooo gut ist?


Mal ganz ehrlich: wenn Du kein Interesse an Wirtschaft hast und sogar befürchtest, Du bekämest in einem solchen Fach schlechte Noten , dann solltest Du das auch nicht studieren.

Zitat:
Gibt es vielleicht aber auch Studiengänge/ Unis, bei denen ein interessantes Nicht- BWL Fach in der Richtung Sprachen/ Medien/ evtl Psychologie etc geht, aber eben keinen allzu hohen NC hat (also um die 2,5 sollte es schon sein) und BWL eine Rolle spielt, jedoch keine all zu hohe?


Was genau schwebt Dir denn beruflich so vor? Käme nicht auch ein Lehramtsstudium infrage? Dort könntest Du Dich auf die Sprachen konzentrieren, ohne Dich mit Fächern beschäftigen zu müssen, an denen Du keinerlei Interesse hast, und eine klare berufliche Perspektive hättest Du auch. Kommt natürlich nur infrage, wenn Du gut vortragen kannst und keine Probleme im Umgang mit Kindern und Jugendlichen hast.

Zitat:
Ich weiß, DAS Studium wirds für mich nicht geben, aber ich möchte wenn möglich umgehen, dass ich erst eine kaufmännische Ausbildung mache und dann nochmal zB Germanistik studieren gehe,


Eine kaufmännische Ausbildung zu beginnen, ohne Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten zu haben, nur weil man glaubt, man brauche unbedingt kaufmännische Kenntnisse, ist eine wenig erfolgversprechende Idee.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 25 Nov 2007 - 17:58:33    Titel:

Justav hat folgendes geschrieben:
Hat übrigens im CHE Ranking sehr gut abgeschnitten, glaube sogar einer der besten Deutschlands in dieser Disziplin. NC lag bei knapp über 2, mit Wartesemester sogar über 3.


Allerdings ist damit zu rechnen, dass der Andrang im nächsten jahr infolge des CHE-Rankings deutlich größer sein wird. Außerdem scheint die Threaderöffnerin ja ausgeprägten Wert auf Arbeitsmarktsicherheit zu legen, und diesbezüglich schneidet der Kommunikations- und Mediensektor nicht gerade gut ab.
englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 14:46:14    Titel:

Hallo,

vielen Dank vorab für eure Einschätzungen und Anregungen.

Ich kann gut verstehen, wenn mir jemand rät lieber weg von der BWL Schiene zu gehen. Nur leider ist es nunmal so, dass ich glaube, dass ich mit wenigstens den BWL Grundlagen wesentlich weiter komme, als mit einem reinen Nicht- BWL Studium.
Mit Kalkulationsaufwand meine ich etwa alles, was einem bei BWL vermittelt wird: Mit Finanzen umzugehen, Bilanzen zu erstellen, ein Projekt zu leiten, ohne "nur" den kreativen Anteil zu haben, mit allem was dazu gehört. Ich denke, etwas anderes wird es in Richtung Medien auch kaum geben (ich fahr mich zwar nicht fest auf den Medien, aber bisher hat mich noch kein Bereich so interessiert, in dem ich eine Chance hätte etwas zu tun. Medizin, Psychologie o.ä. fallen zb wg des NCs weg, sind jetzt aber auch nicht mehr so interessant für mich).

Tatsächlich finde ich zum Beispiel dieses kommedia Projekt interessant, es verbindet sehr viele verschiedene Richtungen, sodass man ein allumfassendes Wissen erlangen kann (sofern ich das überblicken kann). Es ist eine Mischung auf Kreativsein, BWL, Psychologie, Informatik.. das sind Dinge, die ich mir gut vorstellen kann, sofern eben so naturwissenschaftlich- mathematische Anteile nicht allzu hoch sind. Ich weiß nicht, vielleicht stell ich mir den Bereich unheimlich schwer vor und stehe mir selbst im Weg, dumm bin ich ja nicht, aber ich weiß, dass ich nicht reine BWL studieren will aber auch nichts, wo ich so etwas nicht drin hab, weil ich, wie schonmal so nett gesagt wurde, eher einen mehr oder weniger sicheren Weg gehen will und den sehe ich nunmal nur in Verbindung mit einem "handfesten" Wissen, wie dem bei der BWL-/ kaufmännischen Lehre. Korrigiert mich, wenn ich Blödsinn erzähle Wink

Lehramt wär leider nicht wirklich etwas für mich. Ich bin zwar in der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich als Leiterin tätig, aber mir fällt der Umgang immer schwerer und ich weiß auch nicht ob ich in 15 Jahren, wenn die Erziehung noch schlimmer wird, noch den Nerv dafür aufbringe. Als Hobby ist so eine Arbeit ganz nett für mich, aber ich möchte dann doch etwas mehr mit Erwachsenen zu tun haben Cool

Ich weiß, den Traumberuf gibt es nicht, aber mir ist schon oft aufgefallen, dass man sich, wenn man noch nicht so in der Berufswelt drinsteckt, viele Türen unbeachtet lässt, aber man sich durch Informationen wie durch so ein Forum doch dazu hinreißen lässt.
Wie gesagt, das Studium an der Uni Due/E mit Kommedia find ich äußerst interessant, die Uni wär sogar eine meiner Favoriten, aber wie ihr schon sagtet, der Andrang wird wahrscheinlich immer größer werden und mein Abi wird nur so um die 2,5 liegen, schätze ich. Das ist zwar für meine Schule nicht schlecht, aber für einen Studienplatz nicht so der Renner.

Der einzige Grund weshalb ich dann eine Ausbildung bevorzuge ist der Praxisanteil (weil ich mir davon Abwechslung verspreche, wovor ich mich beim Studium noch etwas fürchte, weil dort eben sehr viel Theorie gemacht wird) und die Vorstellung, dass der kaufmännische Teil nicht so "schwer" ist, wie in einem Studium, wodurch ich es mir evtl verbauen könnte, weil ich doch nicht so mitkomme, wie vielleicht andere, die das aus dem handgelenk schütteln.
Guardian-Weekly-Fan
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Anmeldungsdatum: 04.10.2007
Beiträge: 52
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BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 15:37:50    Titel:

Du sagst du magst kein Mathe, dann solltest du von BWL eher die Finger lassen. Diese "paar" kaufmaennischen Grundlagen oder auch Projektmanangementgrundlagen, die kannst du spaeter immer noch erlernen und "so" gefragt sind die garnicht.

Fang doch einfach ein Studium in einem Bereich an, der dich wirklich interessiert. Alles andere waere Quatsch. Denk nicht so viel darueber nach, was du spaeter mit dem Studium machen kannst, habe es im Hinterkopf, aber uebertreib es nicht.

Bezueglich Projektmanagement gibt es genuegend Weiterbildungsmoeglichkeiten und wenn du doch noch mal BWL lernen magst spaeter, dann kannst ja an deinen Bachelor einen MBA dran haengen.

Wenn du dir nicht sicher bist, was du studieren sollst, dann geh doch mal ins Ausland fuer ein halbes oder ganzes Jahr. Mach ein soziales Jahr, oder sowas... Werde dir klar, was dir Spass macht und studier das dann.

Die "Karriere" kommt dann schon...
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 15:44:56    Titel:

projektmanagement und bwl studium sind 2 voellig kontraere dinge. ich hatte 2 jahre bwl als nebenfach und habe nicht annaehernd was anwendbares gelernt, wieder buchfuehrung noch bilanzen noch projektmanagement noch psychologie. irgendwelche bwl-theorien und spieltheorie wurden durchgekaut.

was du dir so unter einem BWL studium vorstellst, geht eher richtung BA studium oder ausbildung.
englein89
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Anmeldungsdatum: 07.06.2007
Beiträge: 570

BeitragVerfasst am: 26 Nov 2007 - 17:38:32    Titel:

@Guardian Klar kann ich nachher alles noch nachlernen, aber ich möchte, wenn ich noch die Möglichkeit habe mich zu entscheiden alles mögliche einkalkulieren, damit mir das nachher erspart bleibt. Ich möchte meine Ausbildung so schnell wie möglich abschließen, sicherlich bildet man sich das ganze Leben noch fort, gerade heute ist das mehr als normal, aber wenn ich die Möglichkeit habe beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, warum nicht.
Klar, ich könnte auch Germanistik studieren oder irgendetwas anderes in Richtung Sprachen, Medien etc, aber ich hab da einfach kein gutes Gefühl, weil mir sogar bei der Berufsberatung gesagt wurde, dass man damit heute nicht mehr weit kommt, weil die Fächer wie Germanistik keine kaufmännischen Grundlagen mit sich bringen. Die Jobchancen seien nachher dementsprechend gering. Eine Mischung aus beidem wär auch in meinem Interesse, da ich dann die Abwechslung hätte.

@kiwi Ich glaube das hängt auch sehr von der Uni ab, wie theoretisch gelernt wird und ob es einem nachher was bringt. BWL und Projektmanagement ist natürlich etwas anderes, das verstehe ich, letztlich möchte ich aber etwas davon in meinem Studium dabeihaben, was ich nachher vorweisen kann.

BAs gibts bei uns kaum bis gar nicht, wenn dann sind sie sehr teuer, das sind dann so "Privat- Unis".

Derzeit werde ich mich dann wohl für eine kaufmännische Ausbildung Richtung Medien bewerben und auf eine Stelle hoffen. Wenn ich dann doch ein passendes Studienfach finde, dann kann ich die Ausbildung ja evtl immernoch absagen (muss dann auf den Vertrag achten) oder auch danach studieren, wenn ich die Wartesemester hab, wirds dann vllt noch einfacher.
Aber besser wäre es natürlich beide Grundlagen in einem Studiengang zu bekommen, dann studiere ich eben 3 bis 5 Jahre und nicht noch die 3 Jahre Ausbildung dazu, denn nur mit einer Ausbildung kommt man ja nicht sehr weit. Da geht man doch lieber studieren, statt sich später zu einem Fachwirt weiterbilden zu lassen o.ä.
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