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Parallelschaltung von geladenen und ungeladenen Kondensator
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Foren-Übersicht -> Physik-Forum -> Parallelschaltung von geladenen und ungeladenen Kondensator
 
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Gast







BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 18:33:41    Titel: Parallelschaltung von geladenen und ungeladenen Kondensator

Hi leute, ich habe da mal eine Frage:
Zu einem geladenen Kondensator wird ein ungeladener parallel geschaltet. Dabei soll keine Ladung verloren gehen. Wie ändern sich Spannung und Energie? Erklären sie den scheinbaren Energieverlust!
Danke schon mal im Voraus.
3li7är
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Anmeldungsdatum: 04.02.2005
Beiträge: 357

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 18:36:43    Titel:

hallo,

die sache ist gemein:

wenn deine zuleitungen keine ohmschen widerstände besitzen und keine induktivität, schwingt die anordnung bis in alle zeit.

real wird die hälfte der energie(?) als wärme verbraten.

analogie: masse an der feder und man läßt sie fallen -> schwingung

gruß
otto
Gast







BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 18:48:41    Titel:

Warum sollte das jetzt schwingen ?
Die Ladung verteilt sich halt auf beide Kondensatoren.
_Christoph
Gast






BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 19:23:12    Titel:

Wüsste auch nicht, was da schwingt.

Ich versuchs mal aus dem Kopf.

Energie E1 vorher: E1=1/2*C1*(U1)^2

Bei Parallelschaltung addieren sich die Kapazitäten und über beiden Kondensatoren liegt die gleiche Spannung. Die Ladung bleibt erhalten.

Q=C1*U1=(C1+C2)*U2

Nach U2 auflösen und einsetzen in E2=1/2*(C1+C2)*(U2)^2 und mit E1 vergleichen.

Energie geht imho über Wärme verloren.

Gruß
Christoph
xaggi
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Anmeldungsdatum: 15.03.2004
Beiträge: 1190

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 19:24:55    Titel:

> Warum sollte das jetzt schwingen?

Weil die Anordnung ein Schwingkreis ist :-). Sprich, sie hat eine Induktivität, wenn auch eine kleine. Allerdings wird dann Energie in Form von EM-Wellen frei.

Wenn die Anordnung keine Induktiviät hat, wie auch immer das in der Praxis aussehen soll, müsste es aber eigentlich tatsächlich nur zu einem Ladungsausgleich kommen.
3li7är
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Anmeldungsdatum: 04.02.2005
Beiträge: 357

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 19:25:31    Titel:

...und dabei fließt strom und der hat ein magnetisches feld und darin steckt energie uns die sorgt dafür, dass der strom noch weiter fließt, auch wenn die ladungen schon halbe-halbe verteilt sind.

gruß
xaggi
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Anmeldungsdatum: 15.03.2004
Beiträge: 1190

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 19:46:23    Titel:

> ...und dabei fließt strom und der hat ein magnetisches feld...
Das ist aber mit deiner Aussage

> wenn deine zuleitungen keine ohmschen widerstände besitzen und keine induktivität

unvereinbar, oder irre ich da?

Ansonsten stimme ich dem zu.
Sheep
Gast






BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 20:03:45    Titel:

Leute, nicht verkünsteln Smile
Zunächst mal steht in der Aufgabe nichts von einer Induktivität.

Die Energie die im elektrischen Feld des Plattenkondensators gespeichert war:
W1 = 1/2 Q²/C1

Die Energie die in dem elektrischen Feld aus zwei parallel geschalteten Plattenkondensatoren gespeichert ist:

W(1+2) = 1/2 Q²/(C1 + C2)

...ist offensichtlich kleiner.

Der eine Kondensator lädt den anderen auf bis beide die gleiche Spannung haben. Dazu benötigt man Energie. Das erklärt den scheinbaren Energieverlust.

Die Spannung:

U1 = Q/C1

U(1+2) = Q/(C1+C2)

...ist dabei gesunken.

Zitat:
...und dabei fließt strom und der hat ein magnetisches feld und darin steckt energie uns die sorgt dafür, dass der strom noch weiter fließt, auch wenn die ladungen schon halbe-halbe verteilt sind.


Ahja ? Dazu müsste sich doch das magnetische Feld, oder aber der Leiter bewegen.
3li7är
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Anmeldungsdatum: 04.02.2005
Beiträge: 357

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 21:23:36    Titel:

nein, es langt, dass sich das feld ändert!
Sheep
Gast






BeitragVerfasst am: 23 Feb 2005 - 21:39:39    Titel:

Zitat:
nein, es langt, dass sich das feld ändert!


Aber nur wenn das Magnetfeld senkrecht auf dem Leiter steht. Nun ist aber ein Magnetfeld eines stromdurchflossenen Leiters ein Wirbelfeld um den Leiter.
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