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dopaminhypothese der Schizophrenie
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ModusssInschtalierer
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Anmeldungsdatum: 07.07.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2007 - 17:44:37    Titel: dopaminhypothese der Schizophrenie

ich hab da mal ne frage zur dopaminhypothese:

also auf wikipedia steht in einem beitrag, dass bei an schizophrenie erkrankten menschen der transmitter dopamin "überaktiv ist und dadurch zu einer zentralnervösen Übererregbarkeit führt"
(http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophrenie#Symptome)

in einem anderen beitrag steht allerdings, dass das dopamin mit einem anderem wirkstoff um die rezeptorbindung kämpft und bei einer blockierung der rezeptor durch den Wirkstoff Radioligand die Konzentration des Dopamins in den synpasen ansteigt. aber das hieße ja, dass die signalübertragung gestört sei und wie kann es dann wie oben genannt zu einer nervösen übererregbarkeit kommen??
(http://de.wikipedia.org/wiki/Dopaminhypothese)


hier noch mal die textstellen:
1.Während einer schizophrenen Psychose kommt es auch zu biochemischen Veränderungen im Gehirn. Dabei spielt der Neurotransmitter Dopamin eine große Rolle (Dopaminhypothese), der während einer akuten Psychose überaktiv ist und dadurch zu einer zentralnervösen Übererregbarkeit führt. In diesem Transmittersystem wirken auch die Medikamente welche die positiven schizophrenen Symptome günstig beeinflussen oder beseitigen können, die so genannten Neuroleptika.

2.Die Dopaminhypothese gründet sich auf die Beobachtung der neuroleptikabedingten Blockade zentraler Dopamin-D2-Rezeptoren. Zunächst zeigten Studien keine Erhöhung der zentralen Dopaminrezeptoren.[4] Mit Hilfe einer neuartigen Verfahrensweise konnte später gezeigt werden, dass bisher unmedizinierte schizophrene Patienten eine erhöhte Dopaminkonzentration in den striären Synapsen aufweisen.[5] Das endogene Dopamin konkurriert mit dem D2-Rezeptoren-blockierenden Wirkstoff (Radioligand) um die Bindung am Rezeptor. Die Blockade der Dopaminproduktion führte bei bisher unbehandelten schizophrenen Patienten zu einem stärkeren Anstieg der Bindung des infundierten Radioliganden an zentrale D2-Rezeptoren als dies bei den gesunden Kontrollpersonen der Fall war, was auf erhöhte synaptische Dopaminkonzentrationen bei diesen Patienten hinweist. Die Studie ist ein entscheidender Hinweis auf das Vorliegen einer erhöhten dopaminergen Signalübertragung bei schizophrenen Patienten.
physikmensch
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Anmeldungsdatum: 03.08.2007
Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2007 - 20:40:23    Titel:

Der "andere Wirkstoff" ist z.B. Haldol. Durch die Beobachtung, dass dieser D2-Rezeptoren blockiert und Symptome der Schizophrenie bessert, ist man zur Annahme gekommen, dass die Ursache eine zu hohe Dopaminaktivität ist.
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