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Strafrecht II, uni hamburg, 1.HA., Prof.Dr.Keller
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Strafrecht II, uni hamburg, 1.HA., Prof.Dr.Keller
 
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Kläger
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Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 10:13:07    Titel:

@ Arzu87: Du hast Post !
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 15:14:17    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Hey Arzu,

das liegt aber nicht daran, dass dir keiner helfen möchte. Bei Hausarbeiten ist es nur immer äußerst schwer zu helfen, da man oftmals erst Literatur lesen muss, um das Problem überhaupt zu finden bzw. durch langes Grübeln erst eine Lösung findet. Und dazu fehlt wohl so ziemlich allen hier die Zeit.
Wenn man da in einem Satz "hilft", kann das auch schnell ganz falsch sein. Und damit wäre dir ja auch nicht geholfen...
Am Effektivsten wäre daher also wohl eine Diskussion mit Kommilitonen. Wäre natürlich gut, wenn sich dazu hier welche finden.
Dazu solltest du die Überschrift vllt. dahingehend ändern, dass du Uni, Prof und Thema der HA nennst (siehe Beispiele in den Forenregeln).

Liebe Grüße Smile


Ist eine Website, die das Diskutieren von Hausarbeitslösungen im großen Stil fördert und ermutigt, eigentlich Störer eines geregelten Universitätsbetriebs, da hierdurch das eigenständige Lösen der Aufgaben durch die Studenten immer zweifelhafter wird? Könnte diese Website daher polizeirechtlich belangt werden? Ernstgemeinte Frage.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 16:16:30    Titel:

Nein, ist sie nicht. Denn von vielen Profs wird es befürwortet, dass Hausarbeiten nicht alleine gelöst werden, sondern dass man darüber diskutiert. Da ich aus eigener Erfahrung und vielen Berichten anderer weiß, wie schwierig es teilweise an den Unis ist, Gesprächspartner zu finden, die ernsthaft bereit sind, über Hausarbeiten zu diskutieren (indem sie auch eigene Lösungsansätze preisgeben und nicht nur Ideen der anderen klauen),
werde ich Diskussionen zu Hausarbeiten hier fördern, solange es nicht ausdrücklich verboten wird.
Man kann hinsichtlich solcher Diskussionen im Internet natürlich geteilter Meinung sein. Ändert aber nichts an meiner persönlichen Einstellung.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 16:20:17    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Nein, ist sie nicht. Denn von vielen Profs wird es befürwortet, dass Hausarbeiten nicht alleine gelöst werden, sondern dass man darüber diskutiert. Da ich aus eigener Erfahrung und vielen Berichten anderer weiß, wie schwierig es teilweise an den Unis ist, Gesprächspartner zu finden, die ernsthaft bereit sind, über Hausarbeiten zu diskutieren (indem sie auch eigene Lösungsansätze preisgeben und nicht nur Ideen der anderen klauen),
werde ich Diskussionen zu Hausarbeiten hier fördern, solange es nicht ausdrücklich verboten wird.
Man kann hinsichtlich solcher Diskussionen im Internet natürlich geteilter Meinung sein. Ändert aber nichts an meiner persönlichen Einstellung.


Mmh, ich kenne mich zuwenig im Polizeirecht aus, um dazu substantiiert etwas zu sagen, aber ein wenig einfach machst du es dir schon. Hausarbeiten sind Studienleistungen und diese sind grundsätzlich alleine anzufertigen. Es kursieren ja auch Berichte über abgebrochene Hausarbeiten, weil der Prof. fand, es gäbe zuviele Lösungsansätze im Internet.
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 16:27:43    Titel:

Also bei uns wird es ausdrücklich verboten, die Hausarbeiten in Online-Foren zu diskutieren. Inwieweit das kontrolliert wird, sei mal dahingestellt ...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 16:37:37    Titel:

Ich meinte: Solange es in diesem Forum nicht ausdrücklich verboten ist, denn ich bin nicht für die einzelnen Unis zuständig. Wenn es an bestimmten Unis verboten ist und Studenten es trotzdem machen, tja...
Auf jeden Fall hatte ich schon Professoren, die Diskussionen mit Kommilitonen empfohlen (!) haben.

Bzgl. der HA-Diskussions-Regelungen hier im Forum: Ihr könnt euch damit gerne an unseren Admin wenden: Voddy; oder mal per PN an Pandur oder mich mit dem Anliegen, das intern (nochmal) auszudiskutieren mit Hinweis auf meine unangebrachte Förderung.

Dieser Thread gehört jetzt jedenfalls wieder der HA. Alles weitere per PN.
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 16:48:17    Titel:

Wenn ich den Sachverhalt so lese, frage ich mich gerade, wieso ein versuchter Totschlag durch Unterlassen geprüft wird und nicht ein versuchter Totschlag durch aktives Tun, nämlich Hinstellen eines wirkungslosen Medikaments.
Arzu87
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 258
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 19:30:26    Titel:

Ja, weil hier der Schwerpunkt beim Unterlassen liegt, dem Vater ein lebenserhaltendes Medikament zu geben.. Hätte sie ihm das Mittel verabreicht, wäre er nicht ohnmächtig geworden usw.
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2007 - 19:56:55    Titel:

Gut, ich nehme mal an, dass Du Dir darüber schon mehr Gedanken gemacht hast als ich und der Original-Sachverhalt mehr Informationen enthält. Wink
So wie Du den Fall geschildert hast, würde ich ehr zu "aktives Tun" tendieren. Denn der "Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit" liegt, wie ich finde, darin, dass sie ein wirkungsloses aber gleich schmeckendes Mittel dort hinstellt, wo normalerweise die richtige Medizin steht.
Arzu87
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Anmeldungsdatum: 05.04.2005
Beiträge: 258
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2007 - 15:47:55    Titel:

Hmmm....Jetzt bin ich durcheinander Rolling Eyes

Abzugrenzen ist hier, ob sich der strafrechtliche Vorwurf auf ein positives Tun oder ein Unterlassen bezieht. Nach dem äußeren Erscheinungsbild betrachtet liegt ein Tun vor, wenn ein Geschehen durch den Einsatz von Energie in Gang gesetzt oder in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Wer dagegen den Dingen ihren freien Lauf lässt und von der Möglichkeit des Eingreifens keinen Gebrauch macht, unterlässt etwas. Bei mehrdeutiger Verhaltensweise muss die Abgrenzung mittels einer Wertung vorgenommen werden. Entscheidend ist, ob bei normativer, d.h. wertender Betrachtung unter Berücksichtigung des sozialen Sinngehaltes der Schwerpunkt des strafrechtlichen Verhaltens im Unterlassen oder Tun liegt. Die Tochter könnte durch aktives Handeln den Tod M´s herbeiführen wollen. In diesem Fall wäre es das Hinstellen des unwirksamen Medikaments auf den Tisch, sodass der Vater nichts davon mitbekommen und durch die Nichteinnahme sterben sollte. Jedoch ist es auch möglich, dass sie es unterlassen hat, ihrem Vater das wirksame Medikament zu geben. Hier liegt der Schwerpunkt darin, dass sie ihm das wirksame Medikament nicht verabreicht hat und es unterlassen hat, ihm zu helfen. Sie überließ das Leben ihres Vater dem Schicksal. Somit liegt ein Unterlassen vor ? Very Happy
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