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Informatikstudium..oder Elektro/Informationstechnik oder ..?
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bmnot23
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Anmeldungsdatum: 15.05.2007
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2007 - 22:44:30    Titel: Informatikstudium..oder Elektro/Informationstechnik oder ..?

Hallo,

habe schon von klein auf viel mit dem Computer zu tun gehabt und habe keine Probleme mit dessen Bedienung.
Logisches Denken und Problemlösung ist auch kein Hindernis, finde bei einem Fehler am PC eines Kumpels beispielsweise eigentlich auch schnell die Lösung.
Seit mehreren Jahren habe ich mich auch schon mit Programmiersprachen befasst und auch das geht mir eigentlich einfach von der Hand. (Hat man eine richtig begriffen, hat man auch mit den anderen keine Probleme)
Ich bin auch sehr interessiert im Bereich Technik, habe sehr gute Noten in Mathe Physik Biologie, Informatik, Englisch.
Allerdings möchte ich später nicht wirklich mein Leben damit verbringen Computer zur reparieren oder den ganzen Tag zu programmieren, da ich mir das auf Dauer sehr öde vorstelle.
Sehr gerne würde ich etwas im Bereich der Forschung / Entwicklung machen. (Bereich Raumfahrt?)
Technik hat mich schon immer brennend interessiert, so auch alles was mit Elektronik zu tun hat, vor allem eben Richtung Roboter, Mensch-Maschine-Schnittstellen etc.
Daher frage ich mich was für Aufgabenbereiche im Beruf man mit einem Informatikstudium (Master) einen etwa erwarten werden.
Oder was im Studium Elektro- und Informationstechnik auf einen zukommt.
Würde gerne an der Universität in Karlsruhe studieren (hat einige Vorteile für mich).
Was für Erfahrungen habt ihr gemacht?

Danke schonmal und viele Grüße,
bmnot23
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 05:26:32    Titel:

Reine Informatik dürfte für deinen Geschmack vielleicht zu theoretisch sein, gerade in Karlsruhe. Elektrotechnik oder Technische Informatik sollten gerade nach deinem Geschmack sein, da werden genau die von dir genannten Schwerpunkte abgedeckt. Mechatronik wäre auch etwas, das im Bereich der Raumfahrt und Robotik gut passt, wenn du da F&E machen willst solltest du dir eine Uni stat einer FH suchen (Mechatronik ist ein FH-Fach, es wird in Deutschland nur an einer Handvoll Universitäten angeboten), um die Promotionschancen möglichst hoch zu halten. Zu den Inhalten der einzelnen Studiengänge schreibe ich mal nichts, das wäre ein zu langer Text. Schau dich mal nach den Schwerpunkten der Studiengänge Technische Informatik (hat mir reiner Info ungefähr so viel zu tun wie Astronomie mit Astrologie) und Mechatronik um, denn die hast du in deiner Überlegung nicht genannt und sie könnten dir durchaus entgegenkommen, vor allem TechInfo. So weit ich weiß hat Karlsruhe einen von der DLR gesponsorten Lehrstuhl für Sachen wie Mensch-Maschine-Interaktion, die haben unter anderem auch die DLR-Hand, einen sehr komlexen Roboter-Greifarm, konzipiert und arbeiten auch sonst oft an Themen aus diesem Bereich. Für deine Studienentscheidung also eine gute Wahl.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 13:39:11    Titel:

Zitat:
Reine Informatik dürfte für deinen Geschmack vielleicht zu theoretisch sein, gerade in Karlsruhe


ich kenn einen, der hat an der Elite Uni Karlsruhe Informatik studiert, Diplom mit 1, x abgeschlossen und bastelt jetzt Clientprogramme zusammen.

Ich würde Dir lieber Informationstechnik empfehlen. Software entwicklen kann sojemand auch, nur du hast auch noch Ahnung von der Hardware und Technik dahinter. So jemand kann dann viel besser z.b. Software für eine Steuerung von Robotern etc. entwickeln
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 14:15:47    Titel:

Ich würde dir zu technischer Informatik raten. Du musst nur schauen das was dich da jeweils erwartet, denn technische Info ist nicht gleich technische Info. Mancherorts liegt der Schwerpunkt fast komplett im Informatik Bereich, wo anders macht man dagegen vielleicht zu 80 Prozent E-Technik. Das technische Info gar nichts mit normaler Informatik zu tun hat würd ich nicht sagen. Im Grundstudium wird teilweise nur wenig Unterschiede geben.

Prinzipiell wäre auch Informationstechnik eine Option. Wobei hier der "Softwareanteil" oft geringer ausfallen dürfte als bei technischer Informatik und wesentlich geringer als bei reiner Informatik.
Es ist aber schwer da zu differenzieren, da jede Hochschule ihre eigene Philosophie hat und entsprechend den Schwerpunkt setzt.

Ich würde mich aber auch von reiner Informatik nicht abschrecken lassen. Wenn es einen Studiengang gibt, bei dem du dich im Haupstudium auf deine Wunschgebiete spezialisieren kannst (also dann vielleicht nicht gerade Wirtschafts- oder Medieninformatik was ja das genaue Gegenteil wäre) ist auch das eine Möglichkeit. Zu sagen das ist nichts, weil es zu abstrakt ist halte ich für falsch. Ich glaube nur der geringste Teil der Studenten fängt so ein Studium an weil sie scharf auf höhere Mathematik sind.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:04:51    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
ich kenn einen, der hat an der Elite Uni Karlsruhe Informatik studiert, Diplom mit 1, x abgeschlossen und bastelt jetzt Clientprogramme zusammen.

Abgesehen davon, dass ein komplexer Client auch nicht trivial ist (schreib mal die Client-Komponenten von SAP oder auch MS Office [auch eine Art Client], das ist nicht nur viel, sondern auch kompliziert), gibt es doch immer solche Fälle, es gibt sicher auch Elektrotechniker, die unter Qualifikation beschäftigt sind. Aber da war was mit den Einzelfällen und der Statistik... Sicher ist Elektrotechnik ein interessantes und aussichtsreiches Studium, aber Informatik auch.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:12:34    Titel:

Zitat:
Ich glaube nur der geringste Teil der Studenten fängt so ein Studium an weil sie scharf auf höhere Mathematik sind.


allerdings. Hab schon einige Uni Informatik Diplomarbeiten gesehen, da war Null Mathematik drin.

Zitat:
Abgesehen davon, dass ein komplexer Client auch nicht trivial ist (schreib mal die Client-Komponenten von SAP oder auch MS Office [auch eine Art Client], das ist nicht nur viel, sondern auch kompliziert), gibt es doch immer solche Fälle, es gibt sicher auch Elektrotechniker, die unter Qualifikation beschäftigt sind. Aber da war was mit den Einzelfällen und der Statistik... Sicher ist Elektrotechnik ein interessantes und aussichtsreiches Studium, aber Informatik auch.


klar, es gibt auch E - Techniker, die unter ihrer Qualifikation arbeiten. ( ein Bekannter verlor mit über 50 seine Stelle, arbeitet jetzt an einer Hotline )

wobei das was der implementiert an Clientprogrammen, ist wirklich nichts wildes. Das könnte auch ein Fachinformatiker.
Analysis 1 - 3 sowie Lineare Algebra 1 - 2 braucht man dafür sicher nicht

Ich denke eben immer, dass z.b. ein 1,x Absolvent einer sehr angsehenen BWL Uni viel weiter kommen würde im Beruf. Der könnte zu McKinsey, Roland Berger oder ins Investmentbanking. Klar, das bedeutet viel Arbeit, aber nach einigen Jahren hat man super Chancen, in leitende Positionen zu kommen
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
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BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:23:27    Titel:

Als 1,0-Informatik-Absolvent kann man grundsätzlich genaus gut zu McKinsey & Co. Klar muss auch die Persönlichkeit etc. stimmten, aber das muss sie beim BWLer auch. "Client" ist natürlich ein weitgefasster Begriff, aber ich behaupte, es gibt da auch Dinger, die nicht jeder Trottel kann. Vielleicht nicht wegen der Mathematik (wie viele E-Techniker brauchen die eigentlich jeden Tag?), aber wegen der Komplexität der Systeme.

Zuletzt bearbeitet von quatsch am 07 Dez 2007 - 23:27:13, insgesamt einmal bearbeitet
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:27:07    Titel:

quatsch hat folgendes geschrieben:
Als 1,0-Informatik-Absolvent kann man grundsätzlich genaus gut zu McKinsey & Co. Klar muss auch die Persönlichkeit etc. stimmten, aber das muss sie beim Informatiker auch. "Client" ist natürlich ein weitgefasster Begriff, aber ich behaupte, es gibt da auch Dinger, die nicht jeder Trottel kann. Vielleicht nicht wegen der Mathematik (wie viele E-Techniker brauchen die eigentlich jeden Tag?), aber wegen der Komplexität der Systeme.


richtig, jeder Trottel kann das nicht programmieren. Aber man braucht dafür ganz sicher auch nicht x Semester Mathe ( mit Beweise etc. ) oder theoretische Informatik. So ein Studium wie ich es mache, reicht dafür vollkommen
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:31:21    Titel:

Einverstanden. Aber da ist natürlich die Frage, warum studiert man? Wenn jemand genau das möchte, was er späte zum Geldverdienen verwenden kann, sollte er in gewissen Sinne gar nicht studieren. Außerdem teilt die Informatik das doch mit vielen Fächern.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 07 Dez 2007 - 23:34:48    Titel:

quatsch hat folgendes geschrieben:
Einverstanden. Aber da ist natürlich die Frage, warum studiert man? Wenn jemand genau das möchte, was er späte zum Geldverdienen verwenden kann, sollte er in gewissen Sinne gar nicht studieren. Außerdem teilt die Informatik das doch mit vielen Fächern.


das ist eine berechtigte Frage.
Allerdings : wenn jemand z.b. mal später eben Programme wie oben erwähnt entwicklen will, dann muss er nicht an der Uni Informatik studieren, sondern kann ein WI Studium an einer FH machen, wo Praxis sehr groß und Theorie sehr klein geschrieben wird.
Dort wird man ideal auf die Praxis vorbereitet, ohne Theorie, die man später sowieso nicht braucht.
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