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Chancen als internationaler Jurist zu arbeiten
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Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 14:04:39    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:
quatsch hat folgendes geschrieben:

Ich verschiebe das trotzdem mal zu Jura, auch wenn dort bestimmt nur "was nicht Staatsexamen heißt, kann nichts taugen" und "Volljuristen sind Götter, alle anderen Idioten"-Kommentare kommen (Juristen, ihr habt die Chance, mich Lügen zu strafen).


Nein, da hast du völlig Recht. Es gibt nur einen Abschluss und der heißt Staatsexamen, und du sollst keine anderen Abschlüsse neben ihm haben.
Sehen wir's mal realistisch, wer ernsthaft Jura betreiben will, braucht das Staatsexamen. Alles andere ist nur Kindergarten.


Mit Staatsexamen sind deine Chancen als Jurist im Ausland bei 0. Das kennt keiner und will keiner. Das Rechtssystem ist auch ganz anders. Dort ist es eben mit Bachelor und Master, eventuell JD.


Ja, aber mit deutschem Bachelor oder Master sind die Chancen etwa bei -10. Und stapel mal das deutsche Staatsexamen nicht so klein, wenn da noch nen LL. M. drangehängt ist, macht das keinen schlechten Eindruck. Wohingegen ein "Master" in Jura aus Deutschland sich immer fragen lassen muss, wieso er keinen anständigen Abschluss gemacht hat.
counsel
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Anmeldungsdatum: 19.07.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 14:27:50    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:
quatsch hat folgendes geschrieben:

Ich verschiebe das trotzdem mal zu Jura, auch wenn dort bestimmt nur "was nicht Staatsexamen heißt, kann nichts taugen" und "Volljuristen sind Götter, alle anderen Idioten"-Kommentare kommen (Juristen, ihr habt die Chance, mich Lügen zu strafen).


Nein, da hast du völlig Recht. Es gibt nur einen Abschluss und der heißt Staatsexamen, und du sollst keine anderen Abschlüsse neben ihm haben.
Sehen wir's mal realistisch, wer ernsthaft Jura betreiben will, braucht das Staatsexamen. Alles andere ist nur Kindergarten.


Mit Staatsexamen sind deine Chancen als Jurist im Ausland bei 0. Das kennt keiner und will keiner. Das Rechtssystem ist auch ganz anders. Dort ist es eben mit Bachelor und Master, eventuell JD.


Das ist falsch. Vielmehr ist es so, dass zB ein hervorragendes deutsches Staatsexamen + LL.M. von einer angesehenen US-Uni + Bar Exam in New York eine der einzigen Möglichkeiten ist zumindest einige Jahre in den USA zu arbeiten. In den internationalen US-Kanzleien kann man mit einem solchen Profil je nach Karriereverlauf auch in anderen Büros im Ausland arbeiten (London, evtl. Honkong, Osteuropa). Mit einem solchen Profil ist man sehr attraktiv auch für die Rechtsabteilungen ausländischer Unternehmen, da man in zwei Rechtsordnungen zugelassen ist und sehr viele große Unternehmen aus dem Ausland Bedarf an Leuten mit deutschen und angloamerikanischen Rechtskenntnissen haben, da der deutsche Markt sehr groß ist. Solche Positionen befinden sich immer öfter außerhalb Deutschlands, da die Rechtsabteiliungen zunehmend zB an einem Standort in Europa konzentriert werden.

Außerdem kennen fast alle, die sich im internationalen Bereich für deutsche Juristen interessieren das deutsche Staatsexamen und auch die Bewertungsmaßstäbe (Notengebung, "Prädikat" etc.) und schätzen es (zumindest bezüglich der Top 10% der Absolventen) als eine der qualitativ hochwertigsten juristischen Ausbildungen überhaupt ein - unterhalte Dich zB mal mit den Dekanen von Top US Law Schools, Law Faculties in Oxbridge, Personalverantwortlichen von Großkanzleien. Wenn Unternehmen Juristen mit Bezug zu Deutschland suchen greifen sie auf juristische Positionen spezialisierte Personaldienstleister zurück, die die Kriterien kennen (man liest dann in den Stellenanzeigen "German State Exam with good grades, 'vollbefriedigend'").

Eine so internationale Karriere steht natürlich nur wenigen offen, man muss schon sehr gut sein und sowas auch wirklich anstreben. Juristen sind immer primär an die eigene Rechtsordnung angebunden, auch wenn sie im Ausland Qualifikationen erwerben - das ist bei Ingenieuren, Medizinern oder BWLern anders. Insofern ist eine solche Karriere auch für gute deutsche Juristen natürlich alles andere als typisch.

Aber die Chancen auf eine internationale Karriere stehen für einen Juristen mit hervorragenden Staatsexamina und Master im Ausland in jedem Fall besser als für Absolventen von einer deutschen FH. Die können ihrem Bachelor/Master noch so einen "international Business Law" Titel verpassen - damit schafft man nicht die Aufnahme in angesehene ausländische Master-Programme und spätestens wenn das Gegenüber aus dem Ausland erfährt, dass man mit diesem Abschluss in seiner eigenen Rechtsordnung niemals zum Anwalt zugelassen werden könnte, wird diese Ausbildung sofort als minderwertig eingestuft werden. Man taugt dann vielleicht zum "paralegal", aber mit der internationalen Juristenkarriere wird es nichts.
Kslaughter
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Anmeldungsdatum: 24.09.2007
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 14:35:54    Titel: Re: re

derjim hat folgendes geschrieben:

PS: pardon, wenn ich zum Zyniker werde, aber bin ich der einzige, den die allwöchentliche Anfrage vom Pennäler, der grad sein Abi gemacht hat und jetzt lieber Wirtschaftskommunikationsmediadesignjura mit internationalen Schwerpunkt auf Assetcompliancesecuritisationsequitiy auf der FH Kleinkleckersdorf (natürlich University of applied sciences) studieren will, weils ja das erst 2einhalb Jahre gibt und in FTD oder Spiegel DJ-Bobo mässig ganz tolle toll gehypt, pardon, "gerankt" wurde (gerade lese ich im azur den Artikel: "So gut sind FH Juristen. Immer mehr Arbeitgeber bevorzugen das doppelte Knowhow" - was soll man dazu noch sagen? Die Artikel sind offensichtlich geschrieben um den gut zahlenden Inserenten ahnungsloses Studienvieh zuzutreiben) und deshalb viel besser als das doofe praxisferne 200 Jahre alte Staatsexamen, das heut im Internetzzeitalter kein Mensch mehr braucht, sein muss, auf die Klötzer geht?

Und wenn ihr in den "internationalen Bereich" wollt, glaubt ihr ernsthaft, die tausende Studis in Shanghai oder Indien haben ebenfalls nicht mehr drauf als solches Phrasenkloppen und politisch korrektes Gebrabbel, so das ihr bei eurem Traumarbeitgeber, dem internationalen Megakonzern mit den 6-stelligen Jahresgehältern, der um den wirklichen Wert der einzelnen Studiengänge weiß, weil er das muss (wahrscheinlich besser als die AG in Deutschland), eine ebenbürtige Chance habt!?

wahrscheinlich, in Zeiten in denen manfrau auch den Abschluss Dipl.-Schriftsteller machen kann. Wenns demnächst noch den Dipl.-Künstler gibt buddel ich mich ein. Begrifflich ist er ja in neudeutsch schon da. Man, Deutschlands Zukunft ist echt im Arsch.

PPS: Entwarnung.. so jetzt geht es wieder..der Zivi soll mich bitte wieder in meine Zelle rollen. Danke.


Rolling Eyes Cool


Ich geb hier standing Ovations ^^
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 14:55:10    Titel:

Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:


Ja, aber mit deutschem Bachelor oder Master sind die Chancen etwa bei -10. Und stapel mal das deutsche Staatsexamen nicht so klein, wenn da noch nen LL. M. drangehängt ist, macht das keinen schlechten Eindruck. Wohingegen ein "Master" in Jura aus Deutschland sich immer fragen lassen muss, wieso er keinen anständigen Abschluss gemacht hat.


Es gab schon oft Fälle, wo Leute ihr Staatsexamen evaluiert haben. Dabei wird die Vergleichbarkeit im Ausland festgestellt. Einige davon haben nicht einmal die Vergleichbarkeit zum Bachelor bekommen.

Wer international arbeiten will, muß eben dieses Recht auch kennen. Das geht mit einem Studium vor Ort besser. Ein LLM oder JD bringt deutlich bessere Chancen.
counsel
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Anmeldungsdatum: 19.07.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 15:10:04    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:


Ja, aber mit deutschem Bachelor oder Master sind die Chancen etwa bei -10. Und stapel mal das deutsche Staatsexamen nicht so klein, wenn da noch nen LL. M. drangehängt ist, macht das keinen schlechten Eindruck. Wohingegen ein "Master" in Jura aus Deutschland sich immer fragen lassen muss, wieso er keinen anständigen Abschluss gemacht hat.


Es gab schon oft Fälle, wo Leute ihr Staatsexamen evaluiert haben. Dabei wird die Vergleichbarkeit im Ausland festgestellt. Einige davon haben nicht einmal die Vergleichbarkeit zum Bachelor bekommen.

Wer international arbeiten will, muß eben dieses Recht auch kennen. Das geht mit einem Studium vor Ort besser. Ein LLM oder JD bringt deutlich bessere Chancen.


Sorry, aber Du hasst offensichtlich wenig Ahnung vom Jurastudium und von den Perspektiven von deutschen Juristen im Ausland.

Um als Deutsche in einem angesehenen internationalen LLM Programm angenommen zu werden braucht man doch gerade ein gutes Staatsexamen. Mit FH-Diplom hasst Du da null Chancen und auch universitäre Bacherlor/Master Angebote sind da unbekannt.

Lies doch bitte meinen Beitrag weiter oben, der erklärt vielleicht einiges.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 15:25:54    Titel: re

Zitat:

Das ist falsch. Vielmehr ist es so, dass zB ein hervorragendes deutsches Staatsexamen + LL.M. von einer angesehenen US-Uni + Bar Exam in New York..


Zitat:

(zumindest bezüglich der Top 10% der Absolventen)


Das interessante ist für mich viel eher die Frage: Hat jemand mit Durchschnittsexamen und zbsp. NZ LL.M. , (also einem bezahlbaren commonlaw Master, der eröffnet soweit ich weiß den Zugang zum Bar Exam) und attorney at law Aussichten auf solch eine Stelle?

Denn wenn nicht, sind diese Erwägungen als Möglichkeit zur Flucht vorm deutschen Juristenmarkt fruchtlos, da die oberen 5-10% ihren Traumjob auch hier bekommen. Die müssen dafür keinen Master oder Bar Exam machen.

mfg
derjim
counsel
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Anmeldungsdatum: 19.07.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 15:47:38    Titel: Re: re

derjim hat folgendes geschrieben:

Das interessante ist für mich viel eher die Frage: Hat jemand mit Durchschnittsexamen und zbsp. NZ LL.M. , (also einem bezahlbaren commonlaw Master, der eröffnet soweit ich weiß den Zugang zum Bar Exam) und attorney at law Aussichten auf solch eine Stelle?

Denn wenn nicht, sind diese Erwägungen als Möglichkeit zur Flucht vorm deutschen Juristenmarkt fruchtlos, da die oberen 5-10% ihren Traumjob auch hier bekommen. Die müssen dafür keinen Master oder Bar Exam machen.

mfg
derjim


Naja, es gibt noch Leute, die "freiwillig" ins Ausland wollen, weil sie das bereichernd empfinden und nicht um vor dem deutschen Arbeitsmarkt "zu flüchten".

Zu Deiner Frage: Zunächst mal kann man das NY Bar Exam ohne volles Jurastudium in den USA nur nach einem anerkannten juristischen Studium außerhalb der USA (für Deutschland Staatsexamen) und einem LLM Studium in den USA (wobei auch gewisse Standards erfüllt sein müssen) ablegen. Der LLM aus NZ wird Dir da nicht weiter helfen. Zur Anwaltszulassung in NZ selbst kann ich leider nichts sagen. In England kannst Du Dich als deutscher Anwalt (also nach dem 2. StEx) sogar zum Solicitor (=beratender englischer Rechtsanwalt) qualifizieren, ohne dass Du überhaupt einen Master im englischsprachigen Ausland absolviert haben musst. Du musst den sog. Qualified Lawyers Transfer Test (QLTT) ablegen, Vorbereitungskurse dafür und Test werden in London von privaten Anbietern (BBP Law School, College of Law) angeboten. Dein Englisch muss natürlich sehr gut sein, wobei ein LLM inEngland natrülich sehr hilft, der ja auch schon einen Einblick ins common law gewährt. Das ganze kostet natürlich auch.

Wie die internationalen Chancen bei 'druchschnittlichen' Examina (darunter verstehe ich so ab 7 Punkte) kann ich nicht genau beurteilen. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich in Rechtsabteilungen internationaler Unternehmen gute Chancen für solche Kandidaten ergeben, wenn man nach dem Studium einen LLM im englischsprachigen Ausland erwirbt. Rechtsabteilungen stellen derzeit viele Juristen mit 'befriedigend' ein, da sie die Leute mit Doppel-VB nicht mehr bekommen. Auslandstätigkeiten (zumindest für einige Jahre) sind da oft möglich, auch permanent ergeben sich Möglichkeiten, etwa in US Unternehmen, die ihre Rechtsabteilung für Europa zB in Brüssel, Amsterdam, Irland oder UK konzentriert haben und deshalb auch einen Großteil der deutschen Juristen dort einsetzen wollen. Zu den Chancen in Rechtsabteilungen ist ein Artikel in der aktuellen AZUR, auch in dem Karriere-Schundblatt "Junge Karriere" Wink stand neulich was dazu. Investmentbanken suchen auch derzeit deutsche Juristen mit englischen Sprachkenntnissen für Compliance-Positionen in Londen, das ist auch ein Job für "durchschnittliche Examina" + englischsprachiger LLM + Praktika oder Referendariat im Ausland, wenn man den beauftragten Personalberater überzeugen kann.

Es gibt iÜ auch deutsche Kanzleien, die nicht die allerhöchsten Anforderungen stellen, aber viele Auslandsbüros haben (zB Beiten Burkhardt in China und Moskau). Wenn man da entsprechende internationale Erfahrungen und Sprachkenntnisse hat, hat man wohl gute Chancen permanent in diesen Büros zu arbeiten. Die Examensnoten dürften dann bei entsprechenden Sprachkenntnissen eher in den Hintergrund rücken. Ähnliche Möglichkeiten gibt es auch im europäischen Ausland (zB Frankreich, Spanien, Italien) in dort auf deutsche Mandanten spezialisierten Kanzleien, wenn man entsprechende Studienaufenthalte und Sprachkenntnisse hat.
Seaweed J. Smooth
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 20:10:46    Titel:

Naja, also zumindest innerhalb der EU hat man es nach dem zweiten Staatsexamen recht leicht "international" taetig zu werden. Es gibt diesbezueglich eine Direktive der EU, die in Deutschland in Paragraph 98 des Deutschen Richtergesetzes implementiert wurde, und beispielsweise in England eben ueber den QLTT. Das gilt allerdings nur fuer voll ausgebildetete Juristen, das heisst mit der Ausnahme von Spanien muss man das Refrendariat oder das aequivalente "vocational training" absolviert haben.
Ich studiere gerade European Law, werde aber zum Sommersemester noch Jura zusaetzlich studieren, einfach weil man in Deutschland sonst nicht ernstgenommen wird - was sind eigentlich gute Buecher die das erste Semester so einigermassen ersetzen?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 20:16:33    Titel:

counsel hat folgendes geschrieben:
J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:


Ja, aber mit deutschem Bachelor oder Master sind die Chancen etwa bei -10. Und stapel mal das deutsche Staatsexamen nicht so klein, wenn da noch nen LL. M. drangehängt ist, macht das keinen schlechten Eindruck. Wohingegen ein "Master" in Jura aus Deutschland sich immer fragen lassen muss, wieso er keinen anständigen Abschluss gemacht hat.


Es gab schon oft Fälle, wo Leute ihr Staatsexamen evaluiert haben. Dabei wird die Vergleichbarkeit im Ausland festgestellt. Einige davon haben nicht einmal die Vergleichbarkeit zum Bachelor bekommen.

Wer international arbeiten will, muß eben dieses Recht auch kennen. Das geht mit einem Studium vor Ort besser. Ein LLM oder JD bringt deutlich bessere Chancen.


Sorry, aber Du hasst offensichtlich wenig Ahnung vom Jurastudium und von den Perspektiven von deutschen Juristen im Ausland. (...)

Das hat sich auch schon in anderen Threads gezeigt. Mir ist schleierhaft, warum er keine Möglichkeit auslässt, das Staatsexamen schlecht zu reden. Sollte man m.E. nicht allzu ernst nehmen, da er substantiierte Beiträge noch nicht einmal zu lesen scheint.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 20:17:16    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:


Ja, aber mit deutschem Bachelor oder Master sind die Chancen etwa bei -10. Und stapel mal das deutsche Staatsexamen nicht so klein, wenn da noch nen LL. M. drangehängt ist, macht das keinen schlechten Eindruck. Wohingegen ein "Master" in Jura aus Deutschland sich immer fragen lassen muss, wieso er keinen anständigen Abschluss gemacht hat.


Es gab schon oft Fälle, wo Leute ihr Staatsexamen evaluiert haben. Dabei wird die Vergleichbarkeit im Ausland festgestellt. Einige davon haben nicht einmal die Vergleichbarkeit zum Bachelor bekommen.

Wer international arbeiten will, muß eben dieses Recht auch kennen. Das geht mit einem Studium vor Ort besser. Ein LLM oder JD bringt deutlich bessere Chancen.



Und wie bekommt man eine Chance auf einen renommierten LL.M. oder JD als deutscher Jurist? Richtig, durch ein gutes oder vollbefriedigendes Staatsexamen.

I rest my case.
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