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Chancen als internationaler Jurist zu arbeiten
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derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2007 - 22:42:10    Titel: re

@counsel

Zitat:

Zu Deiner Frage: Zunächst mal kann man das NY Bar Exam ohne volles Jurastudium in den USA nur nach einem anerkannten juristischen Studium außerhalb der USA (für Deutschland Staatsexamen) und einem LLM Studium in den USA (wobei auch gewisse Standards erfüllt sein müssen) ablegen. Der LLM aus NZ wird Dir da nicht weiter helfen.


Bist du sicher? soweit ich das nachrecherchiert habe, kann ein LL.M. aus einem Common law Land was NZ ja ist akzeptiert werden. Ich habe auch gelesen das man mit 1. StEx nicht den kompl. JD in den USA machen muss sondern "nur" ein Semester nach einem System irgendwelche Kurse mit best. Punktzahl belegen (kapiere die Vorschriften auf nybarexam.org insoweit nicht ganz). Ich hatte auch schonmal was dazu geschrieben. Irgendwie sagt mir zu dem Thema jeder was anderes, ich werde mich nochmal an die Burschen drüben selber wenden.
Mir gehts nur darum, ein LL.M. in den USA oder GB kann ich mir schlicht nicht leisten, wer hat schon mal eben 20-30.000 $ übrig. mit NZ besteht das Studienaustauschabkommen mit Deutschland das wäre die einzige Chance sich sowas zu leisten (Inländergebühren). Oder kennst du eine andere?

Zitat:

Zu den Chancen in Rechtsabteilungen ist ein Artikel in der aktuellen AZUR, auch in dem Karriere-Schundblatt "Junge Karriere" Wink stand neulich was dazu.



Brr *schüttel* wenn ich diese gelackten Affen in den Hochglanzinseraten schon sehe, mit ihrem grenzdebilen Dauergrinsen und dem seelenlosen Gesichtsausdruck, krieg ich das Laufen. Und der Witz schlechthin ist, das jede Sozietät ihre Einzigartigkeit und Individualität betont bis zum Auswurf.. nur bei uns werden sie gefördert blabla und genau darin sich zu gleichen wie ein Haar dem Anderen, so das der heissbegehrte Doppel-VB Kandidat doch praktisch dazu gezwungen wird, zu fragen, sagen se mal, warum soll ich ausgerechnet bei IHNEN arbeiten ??


Nein, mein Ideal ist eher so der Typ "Winston Churchill", dunkler Nadelstreifenanzug, Zigarre in der einen, MP (nagut, meinetwegen nen Palandt) in der anderen; dunkles verrauchtes Beratungszimmer, schrägeinfalles Tageslicht, dunkle Eichenholzmöbel, Ohrenbackensessel in Rotleder.. vorbei? Ist mir noch zu helfen?





@Seaweed J. Smooth

Danke für die Info, das war mir noch unbekannt. Als Einsteiger empfiehlt es sich, zunächst die Grundstrukturen zu erarbeiten. Bloß nicht im 1. FS schon in irgendwelche Meinungsstreitigkeiten verstricken lassen. Zu dem Zweck also erstmal kleine Skripten, Braunschneider oder Richter (sozusagen Jura für Dummies) , unverstandenes in den klassischen Lehrbüchern (zbsp. Medicus für ZR, Wessel für StrR, Degenhardt für StaatsR sofern ÖR bei euch mit StaatsOrgR und nicht mit VerwaltungsR anfängt) vertiefen.

Nicht zu sehr vertiefen (gefährlicher Jurafehler!) sondern immer den Schwerpunkt auf Strukturenverständnis und Klausurenschreiben (Was muss wohin) legen. Denn Im Zweifel kommt immer ein anderes Thema als das gelernte, ohne Methodik keine Chance.

In den ersten FS müssen deshalb die Bücher auch noch nicht zwangsläufig topaktuell sein (Gebrauchtkauf)

In den nächsten Semestern erfolgt dann die Fortentwicklung anhand der Literaturhierarchie , also kleines Skript->großes Skript (AS,Hemmer)->kleines Lehrbuch/Fallsammlung->großes Lehrbuch->kleiner Kommentar/Studienkommentar->Kommentar (für HA)

und irgendwann bist du dann Professor. Oder reif für die Klapper. Oder gar beides Wink

mfg
derjim
VivaEspana
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Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24 März 2009 - 20:47:27    Titel:

Seaweed J. Smooth hat folgendes geschrieben:
Naja, also zumindest innerhalb der EU hat man es nach dem zweiten Staatsexamen recht leicht "international" taetig zu werden. Es gibt diesbezueglich eine Direktive der EU, die in Deutschland in Paragraph 98 des Deutschen Richtergesetzes implementiert wurde, und beispielsweise in England eben ueber den QLTT. Das gilt allerdings nur fuer voll ausgebildetete Juristen, das heisst mit der Ausnahme von Spanien muss man das Refrendariat oder das aequivalente "vocational training" absolviert haben.


Wieso denn mit Ausnahme von Spanien? Kann man sich nur mit dem Ersten Staatsexamen dort als Anwalt niederlassen bzw. die Eignungsprüfung nehmen?
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