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Welche Rolle hat eigentlich die Literaturkritik?
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Darkness07
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Anmeldungsdatum: 21.06.2006
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 17 Dez 2007 - 20:19:34    Titel: Welche Rolle hat eigentlich die Literaturkritik?

Guten Tag alle miteinander Very Happy
ich habe eine Frage, die ihr dem Titel auch schon entnehmen könnt:
Welche Rolle hat eigentlich die Literaturkritik?

Die Frage mag komisch klingen aber ich habe lange darüber nachgedacht und denke, dass sie auch eine starke erziehende Wirkung hat und würde gerne mit euch Meinungen und Ansichten austauschen.

Als Anregung gebe ich mal meine eigenen Überlegungen zu dem Thema preis:

1) Also ganz einfach erstmal hat sie ja eine informierende Orientierungsfunktien, die einen Überblick über die Neuerscheinungen zum Beispiel gibt.


2) Dann hat sie aber etwas tiefgehender natürlich eine Selektionsfunktion indem die Auswahl getroffen wird, welches Buch überhaupt rezensionswürdig ist.

3) Dann natürlich eine bewertende Funktion, damit der Käufer weiß, ob es lesenswert ist. Aber auch für Autoren und Verleger ist das natürlich interessant.

4) Dann besitzt sie natürlich die Fähigkeit zur Reflexion und zur Kommunikation über das rezensierte Werk anzuregen.

6) Und natürlich den Unterhaltungswert.

Doch ist das wirklich alles, was die Literaturkritik kann, soll oder einfach macht? Ich denke nicht.

Lenkt sie nicht auch unseren Blick auf die Dinge? Ich meine, würden wir auch ohne die Literaturkritik die guten Bücher entdecken? Ich glaube eher weniger. Somit bestimmt die Literaturkritik doch auch was wir lesen. Erzieht sie uns somit dann nicht auch?
Und wenn wir nun mal betrachten, wie unsere heutige Literaturkritik aussieht, die man in den Medien - im >>Mainstream<< überwiegend findet: Ist dies nicht ein ziemlich kleines Becken, in dem nur ein kleiner Kreis von einer Art Büchern rezensiert wird?! Ist, dies so, so führt das zwangläufig auch zu einer Art Gleichschaltung.
Werden nicht die Kritiken auch zunehmend ,,einfacher''? Entwickelt sich die Literaturkritik zum Buchtipp hin? Fehlt den Kritikern der Mut auch mal in anderen Gewässern zu fischen?!

Das ist doch dann aber nicht fair? Sollten wir, die Leser, nicht die Chance bekommen, aus einer möglichst breiten Masse von Rezensionen wählen zu können? Sollten wir nicht auch selbst entscheiden können, ob wir es kaufen wollen oder nicht und uns von keiner Rezension vorkauen zu lassen ob das Buch nun gut oder schlecht und gekauft oder nicht gekauft werden soll? Hat der Leser denn die Chance sich differenziert und analytisch eine Meinung über das Buch zu machen - ich behaupte nein.

So nun dürft ihr mich auch niedermachen, falls ich in euren Augen Müll verzapfe aber dann belegt auch, dass ihr keinen Müll verzapft (-;
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