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3 Hausarbeiten geschrieben, keine bestanden. Was tun?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 3 Hausarbeiten geschrieben, keine bestanden. Was tun?
 
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lalelu85w
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 19:24:37    Titel: 3 Hausarbeiten geschrieben, keine bestanden. Was tun?

Hallo, ich habe folgendes Problem, ich habe nun während meines Jurastudiums bereits drei Hausarbeiten geschrieben. Diese habe ich jedoch alle nur knapp nicht bestanden. Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich das in Zukunft schaffen könnte. Ich habe nur dieses Problem mit den Hausarbeiten, meine bereits absolvierten Klausuren habe ich alle bestanden und zum teil auch mit sehr guten Ergebnissen.

Danke schon mal für eure Tips und Vorschläge im Vorraus
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 19:27:21    Titel:

nun wo dran liegt es denn? Fallbearbeitung? Abzüge in der Form der HA?
lalelu85w
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 19:33:16    Titel:

Ja wenn ich das so genau wüsste. Bei der letzten Hausarbeit hieß es ich habe zu wenig Fußnoten verwendet, wobei es doch eigentlich nicht auf die quantität sondern auf die Qualität ankommen sollte. Außerdem scheine ich zu oberflächlich zu prüfen. Ich habe nur das Gefühl, dass ich dadurch, dass ich eben bereits durch mehrere Hausarbeiten gefallen bin, auch schon richtig Panik vor der erneuten Bearbeitung einer neuen Hausarbeit habe. Mir fehlen auch ein paar Prüfungspunkte, dafür habe ich andere eingefügt, die eigentlich unnötig wären.
mallorca
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Anmeldungsdatum: 02.08.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 19:46:38    Titel:

Hallo! Ich kenne das Problem auch. Habe in den ersten 2 Semestern alle Klausuren zweistellig geschrieben und bin trotzdem durch beide Anfängerhausarbeiten gefallen mit jeweils 3 Punkten. Musste beide wiederholen, diesmal waren es 9 und 10 Punkten und im 1. großen Schein habe ich 14 geschafft. Von daher würde ich erstmal sagen, dass du dich auf keinen Fall entmutigen lassen solltest. Es geht bei Jura leider relativ schnell, dass man durchfällt, auch wenns ärgerlich ist.
Dann würde ich noch raten, dass du dich bei der Lösungsskizze mit ein paar Leuten absprichst. (Von zuviel Gruppenarbeit würde ich aber abraten, weil meine ersten 3 Punkte durch ne Gruppenarbeit mit 7 Leute plus Lösungsskizze von einem Doktorranden zustande kamen, das hat also gar nicht gebracht).
Sind jetzt leider auch keine tollen Ratschläge, aber vl hilfts dir ja ein bißchen
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 20:39:23    Titel:

mallorca hat folgendes geschrieben:

Dann würde ich noch raten, dass du dich bei der Lösungsskizze mit ein paar Leuten absprichst.


Das würde ich auch sagen. Es ist immer besser, wenn man Hausarbeiten nicht alleine bearbeitet, da man sonst leicht wichtige Dinge übersieht. Außerdem würde ich mir vllt. mal eine gute Hausarbeit von jemand anderem durchlesen, damit du vergleichen kannst, was du falsch gemacht hast (die Korrekturbemerkungen sind erfahrungsgemäß ja nicht immer besonders aufschlussreich Confused ). Am Wichtigsten ist, dass du dich mit deinen Fehlern auseinandersetzt. Deshalb ist bei einer HA, in der man durchgefallen ist, auch wichtig, dass man an der Nachbesprechung teilnimmt.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 21:30:06    Titel:

ich bin (noch) keine jurastudentin, aber wenn ich das mit der qualität und quantität so lese, hört sich das problem bekannt an, das problem hatte ich in meinen ersten politikhausarbeiten auch, bis ein dozent irgendwann mal so nett war mir zu erklären wo das problem lag: es kommt nicht darauf an, selbst zu denken (auch wenn einem in der schule immer gesagt wird, man solle eben dieses tun), sondern darauf, die richtigen gedanken anderer leute mit quellenangabe zusammenzufassen.

bei jura sieht das wahrscheinlich ein wenig anders aus, aber ich könnte mir vorstellen, dass das problem dasselbe ist: zuviel selbst gedacht.
FU
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 22:03:38    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
es kommt nicht darauf an, selbst zu denken (auch wenn einem in der schule immer gesagt wird, man solle eben dieses tun), sondern darauf, die richtigen gedanken anderer leute mit quellenangabe zusammenzufassen.

bei jura sieht das wahrscheinlich ein wenig anders aus, aber ich könnte mir vorstellen, dass das problem dasselbe ist: zuviel selbst gedacht.


Shocked Shocked Ich denke in der Tat, es gibt keinen größeren Fehler als NICHT selbst zu denken sondern einfach die (vielleicht auch richtigen) Gedanken anderer zusammenzufassen.

Ein Meinungsstreit kann ohne Frage wichtig sein, und muss (grad in HAs) ggf. angeführt werden, aber er sollte doch in jedem Fall mit einer eigenständigen Argumentation enden!
dragonfly
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 164
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 22:12:54    Titel:

Ich würde sogar dazu raten, nicht nur die Lösungsskizze, sondern die gesamte Hausarbeit zu zweit oder zu dritt zu schreiben.
(Aber nicht so, dass hinterher zwei identische Hausarbeiten rauskommen Wink )

In Hausarbeiten gibt es meist 3, 4 zentrale Probleme, diese sind dann ausführlich zu prüfen.
Ausführlich meint in diesem Fall, dass verschiedene Literatur- und Rechtsprechungsansichten dargestellt werden. Dies natürlich mit Fußnoten.
Wenn man eine Ansicht als "herrschende Meinung" angibt, sollte da dann auch nicht nur eine Fußnote stehen, sondern mehrere.

Bei den Fußnoten bzw. der verwendeten Literatur erwartet der Korrektor in der Regel, dass die gängigen Kommentare/Lehrbücher verwendet werden, man einige Aufsätze zitiert und die aktuelle Rechtsprechung zur Thematik kennt.

Es kommt bei einer Hausarbeit natürlich nicht darauf an, dass man den Korrektor mit den Fußnoten erschlägt, was das angeht kommt es sicherlich nicht auf die Quantität an.
Allerdings sollte man schon einige Bücher/Kommentare/Aufsätze zu den Hauptthemen der Arbeit gelesen haben. Ansonsten kann es schon sein, dass man die Probleme nicht in ausreichender Tiefe behandelt.
In einer Hausarbeit sind irgendwelche abstrusen Mindermeinungen dein Freund.
Und zumindest bei mir ist es so, wenn ich mir schon die Mühe gemacht habe, bestimmte Aufsätze/Festschriften zu meinem Thema zu suchen und zu lesen, dann zitiere ich diese auch - mache mir ja nicht umsonst die Mühe.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 22:12:59    Titel:

FU hat folgendes geschrieben:

Shocked Shocked Ich denke in der Tat, es gibt keinen größeren Fehler als NICHT selbst zu denken sondern einfach die (vielleicht auch richtigen) Gedanken anderer zusammenzufassen.

Ein Meinungsstreit kann ohne Frage wichtig sein, und muss (grad in HAs) ggf. angeführt werden, aber er sollte doch in jedem Fall mit einer eigenständigen Argumentation enden!


Ich glaube, Viviane meinte das eher so, dass man nicht zu viel "eigenes Gedankengut" in eine Hausarbeit einbringen sollte, was auch stimmt, da es Punkte hauptsächlich auf belegte Argumente gibt. Selbst nachdenken soll man natürlich, aber eher über die Argumente der anderen.
Zu viel Eigenes kann auch mal schnell daneben gehen. Ist in wissenschaftlichen Hausarbeiten mit vorgegebener Lösungsskizze jedenfalls gefährlich.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2007 - 22:18:48    Titel:

dragonfly hat folgendes geschrieben:

Wenn man eine Ansicht als "herrschende Meinung" angibt


Das sollte man grundsätzlich nie tun! Man sollte pro- und contra-Argumente zu liefern und sich letztlich für eine Auslegung entscheiden. Begriffe wie "herrschende Meinung" werden nicht gern gesehen.

Im Übrigen kommt es in HA nicht auf ein langes Literaturverzeichnis an und dass man auch bloß jeden verfügbaren Kommentar zitiert hat. Entscheidend ist, dass man die wichtigsten Aufsätze zu den Problemen des Falles gelesen und zitiert hat. Darauf gibt es auch Punkte.
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