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3 Hausarbeiten geschrieben, keine bestanden. Was tun?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> 3 Hausarbeiten geschrieben, keine bestanden. Was tun?
 
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Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 18:10:50    Titel:

Tobi: wegen solchen abweichungen bin ich auch am überlegen, ob ich das wirklich riskieren will - das sieht ja aus, als wären die examensnoten total gewürfelt und man hat eigentlich gar nichts selbst in der hand.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 19:00:43    Titel:

Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Tobi: wegen solchen abweichungen bin ich auch am überlegen, ob ich das wirklich riskieren will - das sieht ja aus, als wären die examensnoten total gewürfelt und man hat eigentlich gar nichts selbst in der hand.


Nein! Das stimmt definitiv nicht! Jura ist kein Würfelspiel! Wenn du wirklich gut bist und den Fall richtig löst, wie der Korrektor es haben möchte (und dafür sollte man nach einer gewissen Zeit ein Gespür bekommen), dann schreibst du auch gute Noten. Alles eine Übungssache, deshalb sollte man auch möglichst viele Klausuren schreiben. Man muss nur eben lernen, wie man aus einem Sachverhalt erkennt, was der Korrektor hören möchte.

Vom Zufall alleine hängt es jedenfalls auf gar keinen Fall ab! Wenn du meinst, dass du dich dafür interessieren könntest, würde ich es riskieren. Jura ist unglaublich spannend und kann sehr sehr viel Spaß machen! Ich liebe meine Gesetze Very Happy ! (die meisten jedenfalls... Wink )
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 19:03:51    Titel:

hani125 hat folgendes geschrieben:

Am besten die Hausarbeit mitschreiben, deren Sachverhalt am interessantesten erscheint.


Man hat nicht an jeder Uni die Möglichkeit sich auszusuchen, wann man welche HA schreibt. In Mainz war das mehr oder weniger vorgegeben (zumindest im Grundstudium). Und im Hauptstudium hängt es ja an den meisten Unis davon ab, welche Übung man gerade macht. In Köln und an der HU ist das anders, weil es da keine Übungen gibt Wink .
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 21:56:25    Titel:

marina: und wie erklärst du dir dann eine differenz von 13 punkten zwischen erst-und zweitkorrektor?

eine freundin studiert jura und erklärte das so: man sitzt in den vorlesungen bei elfenbeinturmprofessoren und wird dann von praktikern korrigiert, dazu noch von verschiedenen. das heisst, zum einen ist das ganze eh nicht fair, weil nicht alle denselben korrektor haben, und andererseits weil der praktiker was anderes hören als der elfenbeinturmprof.

soweit das zitat.

stimmt das so oder eher nicht?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 22:16:22    Titel:

Also, ich kann nur für's Studium sprechen, nicht für's Examen und im Studium wird idR nicht von Praktikern korrigiert, sondern von wissenschaftlichen Mitarbeitern und die richten sich nach der Lösungsskizze des Profs.

Ich kann auch nur für mich sprechen. Ich persönlich habe mich noch nie so richtig ungerecht behandelt gefühlt. Wenn ich eine schlechte Note hatte, dann habe ich es auch verdient.
Eine Punktdifferenz von 3 Punkten bei ungefähr der gleichen Lösung und unterschiedlichen Korrektoren ist in Jura aber normal. Die finde ich auch nicht schlimm.

Einer gibt mir möglicherweise für eine Klausur nur 9 Punkte, der andere hätte 11 gegeben. Einer gibt 6, der andere hätte vllt. noch 7 gegeben. Natürlich ist das nicht gerecht, aber in Jura ist halt viel Ansichtssache - da gibt es nicht immer ein richtig oder falsch. Der Gesamteindruck macht's und den nimmt jeder anders wahr. Ob man das akzeptiert, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Tobis Beispiel ist natürlich krass. Ist aber nicht der Regelfall. Ich hatte z.B. noch nie eine schlechte Note, wenn ich ein richtig gutes Gefühl hatte. Es ist also KEIN Würfelspiel. Ob es dann 10, 11 oder 12 werden, ist letztlich ohnehin egal. Richtig verschätzt habe ich mich in meinem Gefühl noch nie (mal abgesehen vom 1. Sem., in dem man sich einfach noch nicht einschätzen kann).
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2007 - 23:28:51    Titel:

bei dir hört sich das an als würdest du dauernd prädikatsnoten schreiben - meinst du, das packt jeder wenn er sich reinhängt? hört sich irgendwie so an.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2007 - 00:03:20    Titel:

Nö, meine letzten beiden Strafrechtsklausuren waren 6 und (noch unbekannt Wink ) Punkte, aber die zweite war jedenfalls auch nicht gut.
Ist also nichts mit "nur Prädikatsnoten".
Ich hatte auch schon 4, 5 Punkte.
Wenn man die richtige Lernmethode hat, kann aber jeder auch Prädikatsnoten schaffen, das will ich damit sagen. Natürlich liegt Jura nicht jedem, aber ohne es auszuprobieren, wird man es wohl nicht herausfinden, oder?
Von der Notengebung würde ich jedenfalls nicht abhängig machen, ob ich dies oder das studiere. Kann aber jeder gerne selbst entscheiden. Ist ja nur meine Meinung.

Wenn du Niederlagen allerdings so gar nicht wegstecken kannst, rate auch ich dir von Jura ab.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2007 - 00:39:30    Titel:

das ist es nicht. ich stehe nur davor mein jetziges studium abzubrechen und möchte halt ungern das risiko eingehen, bei einem sowieso schon späten studienbeginn trotz lernens rauszufliegen
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
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BeitragVerfasst am: 20 Dez 2007 - 00:42:50    Titel:

Das ist natürlich was anderes. Einen Studienabbruch sollte man sich immer gut überlegen. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du die richtige Entscheidung triffst.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2007 - 01:00:29    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Also, ich kann nur für's Studium sprechen, nicht für's Examen und im Studium wird idR nicht von Praktikern korrigiert, sondern von wissenschaftlichen Mitarbeitern und die richten sich nach der Lösungsskizze des Profs.

Ich kann auch nur für mich sprechen. Ich persönlich habe mich noch nie so richtig ungerecht behandelt gefühlt. Wenn ich eine schlechte Note hatte, dann habe ich es auch verdient.
Eine Punktdifferenz von 3 Punkten bei ungefähr der gleichen Lösung und unterschiedlichen Korrektoren ist in Jura aber normal. Die finde ich auch nicht schlimm.

Einer gibt mir möglicherweise für eine Klausur nur 9 Punkte, der andere hätte 11 gegeben. Einer gibt 6, der andere hätte vllt. noch 7 gegeben. Natürlich ist das nicht gerecht, aber in Jura ist halt viel Ansichtssache - da gibt es nicht immer ein richtig oder falsch. Der Gesamteindruck macht's und den nimmt jeder anders wahr. Ob man das akzeptiert, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Tobis Beispiel ist natürlich krass. Ist aber nicht der Regelfall. Ich hatte z.B. noch nie eine schlechte Note, wenn ich ein richtig gutes Gefühl hatte. Es ist also KEIN Würfelspiel. Ob es dann 10, 11 oder 12 werden, ist letztlich ohnehin egal. Richtig verschätzt habe ich mich in meinem Gefühl noch nie (mal abgesehen vom 1. Sem., in dem man sich einfach noch nicht einschätzen kann).



Naja, meine Erfahrungen sind da ein bisschen anders. M. E. wird eine Klausur oder Hausarbeit, die bestanden ist, bestenfalls überflogen, wenn man keinen gewissenhaften und damit ineffizienten Korrektor hat (man kann denen auch kaum einen Vorwurf machen, das System zwingt sie dazu, so zu korrigieren, wenn sie nicht für lau arbeiten wollen). Ob dann da 6-12 Punkte rauskommen, ist daher zum großen Teil Zufall. Verlässliche Ergebnisse bekommt man m. E. erst dann, wenn man remonstriert, aber das hat natürlich immer etwas von einem Pokerspiel. Ich wurde daher zwar schon m. M. n. ungerecht behandelt, aber nie so, dass es nicht durch eine Remonstration richtigzustellen wäre.
Klar, wer den Palandt gefressen hat, der hat mit solchen Anfechtungen nicht zu kämpfen, der schwebt immer über allem. Mir fällt aber nur ein User ein, bei dem das der Fall ist oder sein könnte.
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