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bachelor 6 semester
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TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2007 - 17:46:02    Titel:

Zitat:
Nämlich nicht die pure Auswendiglernerei und dann bei einer Leistungsabfrage alles parat haben, sondern das Eintauchen in eine wissenschaftliche Materie und das Forschen. Das wird doch heutzutage kaum noch gefordert, es geht doch nur noch um Klausuren bestehen. Ich nehme mir mal die Freiheit zu sagen, dass an Fachhochschulen schon jeder in der Regelstudienzeit bleiben sollte, weil es ja eher um das Anwenden geht und die Theorien ja nicht unbedingt bis ins kleinste Detail gekonnt sein sollen.


Da bin ich eigentlich ganz deiner Meinung. Am besten wäre eigentlich jedes Semester max. 3 oder 4 Vorlesungen zu haben und die richtig intensiv durchzunehmen. Also dann auch Termine im Labor oder mit Projektarbeiten dazu. Und vielleicht auch jedes Semester noch ein größeres Projekt über ein Thema zu einer der Vorlesungen. Das ganze müsste dann richtig gut geplant sein, das man es in der Regelstudienzeit schafft. Der Nachteil ist allerdings, dass man für so ein System schon mal im Vorraus mind. 15 oder mehr Semester vorsehen müsste. Besonders in den Ing-Wissenschaften ist es doch so, dass man bei den meisten Themen nur sehr oberflächlich bleibt und mehr in die breite geht, also eine größere Themenvielfalt mit reinbringt. Obwohl ich an einer FH bin, finde ich diesen Weg sehr gut. Nur im zweiten Punkt, dass man nur auswengliglernen muss und so in der Regelstudienzeit fertig wird, kann ich dir nicht zustimmen.

Wenn man aber wirklich so macht wie du sagst, also wirklich in die Materie eintauchen (und nicht nur eintauchen in eine Party im Wohnheim oder ins Schwimmbad im Sommer Laughing ) sondern in den Thematik, dann ist das Studium, egal wo, immer in Regelstudienzeit zu schaffen. Zumindest bleiben dann große Überschreitungen von vielleicht 3 oder 4 Semestern aus.

Zur Situation beim Bachelor würd ich auch sagen, dass es hier was völlig anderes ist als beim Diplom. Der Bachelor hat u.a. zum Ziel, die durschnittliche Studienzeiten zu senken. Wenn jetzt einer ankommt und dafür 9 statt 6 Semester braucht, dann hat er hier das Ziel halt nicht erreicht. Ein Verlgleich mit dem Diplom, wo man ja auch locker mal 3 oder 4 Semester drüber sein durfte bringt hier dann nichts.
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
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BeitragVerfasst am: 27 Dez 2007 - 17:51:35    Titel:

Mir würde es fast schon reichen, wenn es erstmal keine Klausuren mehr geben würde. Statt dessen, ganz nach dem angloamerikanischen System im Semester einerseits Tests durchführe, um zu sehen das die Studenten es wirklich verstanden haben. Andererseits aber eben auch mindestens eine (grössere) Hausaufgaben und vielleicht noch Gruppenarbeiten in Form von Präsentationen. Dann hätte man doch eigentlich ziemlich viel abgedeckt, oder...Einerseits das Forschen in Form von research papers halt, andererseits das Vorbereiten auf die Berufswelt und das Schärfen von Teamskills. So kenn ich das von manchen Freunden, und das findet so gut wie jeder besser als am Ende des Semesters 2 Wochen lang burnen und danach alles wieder zu vergessen.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2007 - 18:28:12    Titel:

Das was du hier vorschlägst ist an Fachhochschulen (zumindest an meiner) spätestens seit der Einführung des Bachelor Gang und Gebe.

In jedem Semester Labore, in denen man in Teams aus 2-3 Leuten selbstständig Versuche durchführt und anschließend einen Bericht darüber erstellt, sowie zu zweit eine Präsentation zu einem Thema machen muss...
Zusätzlich während des Studiums 2 in Teams zu absolvierende Projektarbeiten und natürlich am Ende des Semesters Klausuren, wie solls auch anders laufen...

Und im Masterprogramm werden die SWS so reduziert, dass neben den Vorlesungen genügend Zeit bleibt zu forschen und sich mit der Thematik in Ruhe auseinanderzusetzen bzw. diese im Labor in Kooperation mit den Professoren zu vertiefen...

Wenn die TUs den Bachelor/Master so umsetzen würden, wie er gedacht ist und wie es die Fachhochschulen bereits praktizieren, wären so einige Probleme sicherlich längst aus der Welt...
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 27 Dez 2007 - 23:10:18    Titel:

hm, also in meinem alten studiengang hatte ich jedes semester mindestens ein labor und immer weniger vorlesungen...und ich rede vom diplom, ned vom bachelor.
klausuren muss es sehr wohl am ende geben, man kann sie aber etwas entwerten, indem man die hausaufgaben oder irgendwelche projekte mit einfließen lässt...jedoch sind klausuren wohl das beste mittel um die spreu vom weizen zu trennen, stichwort aussieben.
wenn die unis praktischer werden, wozu sind die fhs dann noch gut? ich dachte, die fhs wurden eben dafür gegründet, um leute praxisnäher auszubilden und die unis können dafür die theoretiker herstellen...

bei ing.-studiengängen ist mehr praxis im studienplan ned schädlich, sprich labore usw....in theorielastigen fächern, wie z.b. mathe oder vwl sollte man ein ganzes praxissemester einstreuen, wie ich finde...sowas wie labor gibts da ned (außer im mathe-nebenfach physik oder e-technik oder sonstwas)
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 01:01:25    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
In Ordnung, wo jetzt 1-2 Semester mehr herkommen habe ich verstanden, obwohl ich mir immer noch die Frechheit herausnehme mich zu fragen, wieso es denn trotzdem Leute in RSZ schaffen scheinen, sowohl an Unis als auch an Fachhochschulen...

Das hängt doch wesentlich von der jeweiligen Hochschule ab. Manche Studienordnungen sind eben relativ realistisch, während andere völlig unrealistische Zeitvorgaben enthalten. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass die durchschnittliche Studiendauer an verschiedenen Hochschulen so extrem stark variiert. Oder glaubst Du ernsthaft, dass der durchschnittliche Aachener Maschinenbaustudent dümmer oder fauler ist als die Studierenden anderer Hochschulen?

Darüber hinaus gibt es natürlich auch einige wenige Studierende, die es schaffen, ihre Vordiplomsklausuren schneller als vorgesehen herunterspulen, und somit Zeit gewinnen, um Verzögerungen bei Studien- und Diplomarbeit zu kompensieren. Ich kenne einen einzigen, der sein Informatik-Vordiplom in zwei statt der vorgesehenen vier Semester absolvierte. Der ist dann auch tatsächlich ganz knapp innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden. Aber das kann doch wohl kaum der Maßstab für den Durchschnittsstudenten sein. Im Gegenteil: wenn selbst Überflieger die Regelstudienzeit nur mit Mühe und Not einhalten können, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass etwas faul ist.
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 01:14:38    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Das was du hier vorschlägst ist an Fachhochschulen (zumindest an meiner) spätestens seit der Einführung des Bachelor Gang und Gebe.

In jedem Semester Labore, in denen man in Teams aus 2-3 Leuten selbstständig Versuche durchführt und anschließend einen Bericht darüber erstellt, sowie zu zweit eine Präsentation zu einem Thema machen muss...
Zusätzlich während des Studiums 2 in Teams zu absolvierende Projektarbeiten und natürlich am Ende des Semesters Klausuren, wie solls auch anders laufen...

Und im Masterprogramm werden die SWS so reduziert, dass neben den Vorlesungen genügend Zeit bleibt zu forschen und sich mit der Thematik in Ruhe auseinanderzusetzen bzw. diese im Labor in Kooperation mit den Professoren zu vertiefen...

Wenn die TUs den Bachelor/Master so umsetzen würden, wie er gedacht ist und wie es die Fachhochschulen bereits praktizieren, wären so einige Probleme sicherlich längst aus der Welt...


im Prinzip hat sich inhaltlich wenig geändert zu früher an den TUs, ich hab ja beides noch mitbekommen, Diplom und jetzt Bachelor Razz
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 01:39:44    Titel:

Ja und genau da liegt das Problem...

Es hat sich nichts geändert, obwohl es der Sinn von Bachelor/Master ist, das hiesige Hochschulbildungssystem komplett umzukrempeln und neu zu gestalten...
friendlyfox
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 1342
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 01:54:59    Titel:

Es mag schon an Fhs üblich sein, aber an Universitäten ist das bis jetzt eher unvorstellbar. Denn praxisnaher ist nichts geworden, man hat einfach nur einige Vorlesungen gestrichen. Der Knackpunkt ist doch, wie es Universitäten gestalten sollten, damit einerseits der theoretische Aspekt, der geraden den Unterschied zu Fhs macht, nicht flöten geht, andererseits aber auch den Studenten Freiraum gestaltet. Für mich schreit es nach Anhebung der Regelstudienzeit, um pro Semester weniger Vorlesungen, dafür aber intensiver, zu gestalten. Das Aussieben wird sich spätestens mit der bundesweiten Einführung und dann auch Erhöhung der Studiengebühren erledigt haben. Keiner wird mehr aus Spass studieren, wenn er pro Semester 1000 Euro an Gebühren berappen muss.
Verfahrenstechnik
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Anmeldungsdatum: 04.09.2007
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 02:06:03    Titel:

es würde schon genügen, wenn zu jeder Prüfung nen Nachschreibetermin angeboten wird.
Ausserdem sollte man auch an TU's auf das 7+3 Modell zurückgreifen.

Übrigens nen interessantes Modell haben die Bundeswehruniversitäten, da wird in Trimestern studiert, d.h. 3 Semester pro Jahr und 3 Monate Vorlesungsfreie Zeit.
Die ziehn ihren Dipl.Ing in 3-3.5 Jahren durch ...
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Dez 2007 - 02:10:12    Titel:

Erhöhung der Regelstudienzeit?

Man sollte sich mal lieber Gedanken machen, ob man nicht einige Dinge aus der universitären Lehre rausschmeissen oder umstrukturieren sollte, damit die Regelstudienzeiten SINKEN, denn ich betone es immer wieder gerne:

Die absolute Mehrheit der Absolventen benötigt dieses immense Wissen nicht,
wir bilden (überspitzt gesagt) jeden Sachbearbeiter zum Nobelpreisträger aus...
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