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Inhaltsangabe "Brudermord im Altwasser", bewerten!
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leyla_MUC
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Anmeldungsdatum: 25.12.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2007 - 15:25:59    Titel: Inhaltsangabe "Brudermord im Altwasser", bewerten!

Ich habe hier eine Inhaltsangabe zu folgendem Text verfasst (hier der Text und weiter unten meine Inhaltsangabe)

Bitte ansehen und bewerten?
LG Leyla

Brudermord im Altwasser

Das sind grünschwarze Tümpel, von Weiden überhangen, von Wasserjungfern übersurrt, das heißt: wie Tümpel und kleine Weiher, und auch große Weiher ist es anzusehen, und es ist doch nur Donauwasser, durch Steindämme abgesondert vorn großen, grünen Strom, Altwasser, wie man es nennt. Fische gibt es im Altwasser, viele; Fischkönig ist der Bürstling, ein Raubtier mit zackiger, kratzender Rückenflosse, mit bösen Augen, einem gefräßigen Maul, grünschwarz schillernd wie das Wasser, darin er jagt. Und wie heiß es hier im Sommer ist! Die Weiden schlucken den Wind, der draußen über dem Strom immer geht. Und aus dem Schlamm steigt ein Geruch wie Fäulnis und Kot und Tod. Kein besserer Ort ist zu finden für Knabenspiele als dieses gründämmernde Gebiet. Und hier geschah, was ich jetzt erzähle.
Die drei Hofberger Buben, elfjährig, zwölfjährig, dreizehnjährig, waren damals im August jeden Tag auf den heißen Steindämmen, hockten unter den Weiden, waren Indianer im Dickicht und Wurzelgeflecht, pflückten Brombeeren, die schwarzfeucht, stachlig geschützt glänzten, schlichen durch das Schilf, das in hohen Stangen wuchs, schnitten sich Weidenruten, rauften, schlugen auch wohl einmal den Jüngsten, den Elfjährigen, eine tiefe Schramme, daß sein Gesicht rot beschmiert war wie eine Menschenfressermaske, brachen wie Hirsche und schreiend durch Buschwerk und Graben zur breitfließenden Donau vor, wuschen den blutigen Kopf, und die Haare deckten die Wunde dann, und waren gleich wieder versöhnt. Die Eltern durften natürlich nichts erfahren von solchen Streichen, und sie lachten alle drei und vereinbarten wie immer: »Zu Hause sagen wir aber nichts davon!«
Die Altwässer ziehen sich stundenweit der Donau entlang. Bei einem Streifzug einmal waren die drei tief in die grüne Wildnis vorgedrungen, tiefer als je zuvor, bis zu einem Weiher, größer, als sie je einen gesehen hatten, schwarz der Wasserspiegel, und am Ufer lag ein Fischerboot angekettet. Den Pfahl, an dem die Kette hing, rissen sie aus dem schlammigen Boden, warfen Kette und Pfahl ins Boot, stiegen ein, ein Ruder lag auch dabei, und ruderten in die Mitte des Weihers hinaus. Nun waren sie Seeräuber und träumten und brüteten wilde Pläne. Die Sonne schien auf ihre bloßen Köpfe, das Boot lag unbeweglich, unbeweglich stand das Schilf am jenseitigen Ufer, Staunzen fuhren leise summend durch die dicke Luft, kleine Blutsauger, aber die abgehärteten Knaben spürten die Stiche nicht mehr.
Der Dreizehnjährige begann das Boot leicht zu schaukeln. Gleich wiegten sich die beiden anderen mit, auf und nieder, Wasserringe liefen über den Weiher, Wellen schlugen platschend ans Ufer, die Binsen schwankten und wackelten. Die Knaben schaukelten heftiger, daß der Bootsrand bis zum Wasserspiegel sich neigte und das aufgeregte Wasser ins Boot hineinschwappte. Der kleinste, der Elfjährige, hatte einen Fuß auf den Bootsrand gesetzt und tat jauchzend seine Schaukelarbeit. Da gab der Älteste dem Zwölfjährigen ein Zeichen, den Kleinen zu schrecken, und plötzlich warfen sie sich beide auf die Bootsseite, wo der Kleine stand, und das Boot neigte sich tief, und dann lag der Jüngste im Wasser und schrie, und ging unter und schlug von unten gegen das Boot, und schrie nicht mehr und pochte nicht mehr und kam auch nicht mehr unter dem Boot hervor, unter dem Boot nicht mehr hervor, nie mehr.
Die beiden Brüder saßen stumm und käsegelb auf den Ruderbänken in der prallen Sonne, ein Fisch schnappte und sprang über das Wasser heraus. Die Wasserringe hatten sich verlaufen, die Binsen standen wieder unbeweglich, die Staunzen summten bös und stachen, Die Brüder ruderten das Boot wieder ans Ufer, trieben den Pfahl mit der Kette wieder in den Uferschlamm, stiegen aus, trabten auf dem langen Steindamm dahin, trabten stadtwärts, wagten nicht, sich anzusehen, liefen hintereinander, achteten der Weiden nicht, die ihnen ins Gesicht schlugen, nicht der Brombeersträucherstacheln, die an ihnen rissen, stolperten über Wurzelschlangen, liefen, liefen und liefen.
Die Altwässer blieben zurück, die grüne Donau kam, breit und behäbig, rauschte der Stadt zu, die ersten Häuser sahen sie, sie sahen den Dom, sie sahen das Dach des Vaterhauses.
Sie hielten, schweißüberronnen, zitterten verstört, die Knaben, die Mörder, und dann sagte der Ältere wie immer nach einem Streich: »Zu Hause sagen wir aber nichts davon!« Der andere nickte, von wilder Hoffnung überwuchert, und sie gingen, entschlossen, ewig zu schweigen, auf die Haustüre zu, die sie wie ein schwarzes Loch verschluckte.


Hier die Inhaltsangabe:

Die Kurzgeschichte „Brudermord im Altwasser“ von Georg Britting handelt von drei Büdern,
von denen der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden Brüder in den Weiher
fällt und ertrinkt. Die beiden Brüder, die jegliche Hilfeleistung unterlassen haben, kehren nach Hause zurück und beschließen- wie immer nach einem ihrer gemeinsamen Streiche- den Eltern nichts davon zu erzählen.

Die drei Hofberger Brüder, elf, zwölf und dreizehnjährig, spielen jeden Tag gefährliche
Spiele, bei denen sogar einmal der Jüngste verletzt wurde.
Sie vereinbaren aber, zu Hause nichts davon zu erzählen.
Eines Tages, als sie tiefer in die Natur eindringen und ein verlassenes Boot im Weiher sehen, beschließen sie, Pirat zu spielen.

Aus Übermut beginnen die Jungs das Boot zu schaukeln. Die beiden älteren wollen ihren jüngsten erschrecken und springen auf seine Bootseite. Dabei fällt der elfjährige ins Wasser.
Die Brüder beobachten versteinert den Todeskampf des Bruders, unterlassen aber jegliche Hilfeleistung und lassen ihn ertrinken.

Verstört laufen die beiden Brüder nach Hause.
Als sie ihr Dach sehen, vereinbaren sie wieder zu Hause nichts davon zu erzählen.
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2007 - 18:02:24    Titel: Re: Inhaltsangabe "Brudermord im Altwasser", bewer

Hi Leyla!

Ich finde, du wiederholst dich ein wenig:

leyla_MUC hat folgendes geschrieben:
Die beiden Brüder, die jegliche Hilfeleistung unterlassen haben, ...

Die beiden unterlassen aber jegliche Hilfeleistung und lassen ihn ertrinken.



Zitat:
... und beschließen- wie immer nach einem ihrer gemeinsamen Streiche- den Eltern nichts davon zu erzählen.

Sie vereinbaren aber, zu Hause nichts davon zu erzählen.

Als sie ihr Dach sehen, vereinbaren sie wieder zu Hause nichts davon zu erzählen.



Wenn du noch keinen Weiher erwähnt hast, kannst du nicht "den Weiher" schreiben:
Zitat:
von denen der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden Brüder in den Weiher fällt und ertrinkt.


Du solltest zumindest noch erwähnen, dass sie sich wie Mörder fühlen, dann versteht man die Überschrift der Kurzgeschichte besser.
leyla_MUC
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Anmeldungsdatum: 25.12.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2007 - 18:56:51    Titel:

vielen Dank für deine Vorschläge.
Wie ist diese Variante?

Ich bin zwar nicht sehr stark in der Formulierung, aber in der Interpretation doch stets erfolgreich. Daher denke ich auch, dass ich in der Inhaltsangabe die Brüder nicht als Mörder bezeichnen darf. Auch denke ich nicht, dass sie sich als Mörder fühlen. Ich denke der Autor will mit der Überschrift nur verdeutlichen, dass sie ,wegen unterlassener Hilfeleistung, wegen Feigheit eigentlich nichts von einem Mörder unterscheidet. Und das erkennt der Leser auch, oder?

LG Leyla

Die Kurzgeschichte „Brudermord im Altwasser“ von Georg Britting handelt von drei Büdern, von denen der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden Brüder in einen Weiher fällt und ertrinkt. Die beiden Brüder, die jegliche Hilfeleistung unterlassen haben, kehren nach Hause zurück und beschließen- wie immer nach einem ihrer gemeinsamen Streiche- das Geschehen für sich zu behalten.

Die drei Hofberger Brüder, elf, zwölf und dreizehnjährig, spielen jeden Tag gefährliche
Spiele, bei denen der Jüngste sogar einmal verletzt wurde.
Sie vereinbare aber immer, den Eltern nichts von ihren Streichen zu erzählen.

Eines Tages, als sie tiefer in die Natur eindringen und ein verlassenes Boot im Weiher sehen, wollen sie Pirat spielen.

Aus Übermut beginnen die Jungs das Boot zu schaukeln. Die beiden älteren wollen ihren jüngsten erschrecken und springen auf seine Bootseite. Dabei fällt der elfjährige ins Wasser.
Die Brüder beobachten versteinert den Todeskampf des Bruders, versuchen ihm erst gar nicht zu helfen und lassen ihn ertrinken.

Verstört laufen die beiden Brüder nach Hause.
Als sie ihr Dach sehen, entscheiden sie sich wieder, daheim nichts von der Tat zu verraten. .
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2007 - 10:33:32    Titel:

leyla_MUC hat folgendes geschrieben:
Ich denke der Autor will mit der Überschrift nur verdeutlichen, dass sie ,wegen unterlassener Hilfeleistung, wegen Feigheit eigentlich nichts von einem Mörder unterscheidet. Und das erkennt der Leser auch, oder?


Sie werden im Text selbst als Mörder benannt. Da sie aber keine sind, ist es eine Übertreibung. Der Kontrast "die Knaben, die Mörder" macht das deutlich, denn alle sind minderjährig und nicht schuldfähig. Zwar bin ich keine Rechtsanwältin, aber es ist m.E. nicht einmal eine "unterlassene Hilfeleistung", denn das würde bedeuten, dass die Hilfeleistung zumutbar sein müsste. Würde aber bei der Hilfeleistung das eigene Leben gefährdet, wäre die Hilfeleistung in der Regel nicht zumutbar. Zudem gehört auch zur "unterlassenen Hilfeleistung" ein Vorsatz, d.h. die potenziellen Helfer müssen bewusst nicht helfen wollen (etwa Leute, die bei einem Verkehrsunfall einfach weiterfahren). Das ist hier ja nicht gegeben.

Der ganze Ausdruck der "unterlassenen Hilfeleistung" ist bereits eine Wertung. Man sieht also, es ist gar nicht so leicht, eine wirklich neutrale Inhaltsangabe zu schreiben.

Ich finde deine Variante jedoch viel besser.
dragonfly
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 164
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2008 - 16:38:15    Titel:

Du solltest die vielen Wiederholungen einzelner Worte vermeiden.

Schau nur den ersten Satz:
leyla_MUC hat folgendes geschrieben:


Die Kurzgeschichte „Brudermord im Altwasser“ von Georg Britting handelt von drei Büdern, von denen der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden Brüder in einen Weiher fällt und ertrinkt.


Sowas sollte dir beim nochmaligen Lesen auffallen.
Man kann die meisten Sätze so umformulieren, dass da eben nicht 10 Mal "von" steht.
In diesem Fall z.B. (wobei man das alles natürlich viel schöner formulieren könnte, als ich dies tue Wink)

Georg Brittings Kurzgeschichte "Brudermord im Altwasser" behandelt die Geschichte dreier Brüder, in deren Verlauf der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden in einen Weiher fällt und ertrinkt.


Zitat:
Die beiden Brüder, die jegliche Hilfeleistung unterlassen haben, kehren nach Hause zurück und beschließen- wie immer nach einem ihrer gemeinsamen Streiche- das Geschehen für sich zu behalten.


Ich hätte den Satz wohl etwas umformuliert. Im Grunde ist das aber ganz okay. Nur benutzt du schon wieder das Wort "Bruder".

Mein Vorschlag wäre:
Wie bereits nach früheren Streichen, kehren die verbliebenen Geschwister nach Hause zurück und beschließen das Geschehene, den Tod des Kleinen, sowie ihre eigene Untätigkeit angesichts seines Sterbens, wie immer für sich zu behalten.

Zitat:
Die drei Hofberger Brüder, elf, zwölf und dreizehnjährig, spielen jeden Tag gefährliche
Spiele, bei denen der Jüngste sogar einmal verletzt wurde.
Sie vereinbare aber immer, den Eltern nichts von ihren Streichen zu erzählen.


Auch hier hast du das Wort "Streiche" vor 2 Sätzen bereits verwendet.
Machen wir doch aus den "Streichen" "Taten".

Zitat:
Eines Tages, als sie tiefer in die Natur eindringen und ein verlassenes Boot im Weiher sehen, wollen sie Pirat spielen.

Aus Übermut beginnen die Jungs das Boot zu schaukeln. Die beiden älteren wollen ihren jüngsten erschrecken und springen auf seine Bootseite. Dabei fällt der elfjährige ins Wasser.


Okay.

Zitat:
Die Brüder beobachten versteinert den Todeskampf des Bruders, versuchen ihm erst gar nicht zu helfen und lassen ihn ertrinken.
Verstört laufen die beiden Brüder nach Hause.


Auch hier würde ich nicht zwei Mal das Wort "Bruder/Brüder" in einem Satz verwenden.
Zudem würde ich das "ihm" weglassen, liest sich so flüssiger.
Also in etwa:


Die Brüder beobachten versteinert den Todeskampf des Kleinen, versuchen erst gar nicht zu helfen und lassen ihn ertrinken.
Verstört laufen sie nach Hause.


Zitat:
Als sie ihr Dach sehen, entscheiden sie sich wieder, daheim nichts von der Tat zu verraten. .


Es ist nicht klar, was für ein "Dach" gemeint ist.
Meine Anregung:

Als sie ihr Elternhaus erblicken, entscheiden sie sich erneut, daheim nichts von ihrem Tun zu verraten.

Dadurch müsste es sich gleich etwas flüssiger lesen, oder:

Georg Brittings Kurzgeschichte "Brudermord im Altwasser" behandelt die Geschichte dreier Brüder, in deren Verlauf der Jüngste durch das Verschulden der anderen beiden in einen Weiher fällt und ertrinkt.
Wie bereits nach früheren Streichen, kehren die verbliebenen Geschwister nach Hause zurück und beschließen das Geschehene, den Tod des Kleinen, sowie ihre eigene Untätigkeit angesichts seines Sterbens, wie immer für sich zu behalten.

Die drei Hofberger Brüder, elf, zwölf und dreizehnjährig, spielen jeden Tag gefährliche
Spiele, bei denen der Jüngste sogar einmal verletzt wurde.
Sie vereinbaren jedoch immer, den Eltern nichts von ihren Taten zu erzählen.

Eines Tages, als sie tiefer in die Natur eindringen und ein verlassenes Boot im Weiher sehen, wollen sie Pirat spielen.

Aus Übermut beginnen die Jungs das Boot zu schaukeln. Die beiden älteren wollen den jüngsten erschrecken und springen auf seine Bootseite. Dabei fällt der elfjährige ins Wasser.

Die Brüder beobachten versteinert den Todeskampf des Kleinen, versuchen erst gar nicht zu helfen und lassen ihn ertrinken.
Verstört laufen sie nach Hause.

Als sie ihr Elternhaus erblicken, entscheiden sie sich erneut, daheim nichts von ihrem Tun zu verraten.


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Ich würde an deiner Stelle aber tatsächlich noch den Begriff "Mörder" einbauen, des Weiteren auch ein Wort über die doch sehr genau umschriebene Natur verlieren.

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Zum "Strafrechtlichen"; wobei ich versuche es so "unjuristisch" wie möglich zu umschreiben, etwaige Ungenauigkeiten sind beabsichtigt und gewollt Wink
Sicherlich sind die Jungs zu jung und könnten strafrechtlich nicht verurteilt werden, da sie schuldunfähig ist.
Dennoch können sie natürlich strafbare Dinge tun, nur verurteilt würden sie eben nicht.

Sofern die Jungs aber erwachsen wären, käme strafrechtlich nicht nur eine unterlassene Hilfeleistung in Betracht, was ja im Vergleich zu "Mord" eine Lappalie darstellt, sondern auch eine "Tötung durch Unterlassen" wäre zumindest eine Diskussion wert.

Sofern ich jemanden durch mein vorheriges, böses Tun in Gefahr bringe, bin ich verpflichtet diese Gefahr abzuwenden, sofern mir dies möglich und noch zumutbar ist.

Um am Verkehrsunfall-Beispiel zu bleiben:
Angenommen ich fahre jemanden aus Versehen an, er liegt blutend auf der Straße, ich will aber nicht wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt werden und fahre einfach weiter ohne zu helfen, obwohl ich die Möglichkeit sehe, dass er stirbt.
Dies stellt unter Umständen einen "Mord durch Unterlassen" dar.

Allerdings denke ich nicht, dass es dem Autor um juristische Spitzfindigkeiten ging, ich wollte das obige nur einmal gesagt haben Laughing
leyla_MUC
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Anmeldungsdatum: 25.12.2007
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2008 - 22:14:57    Titel: Hallo dragonfly

Hallo dragonfly,

vielen lieben Dank für deine Analyse.
Das hatte ich- auch beim wiederholten Lesen- nicht bemerkt.
Jetzt, als du mich auf die Fehler hingewiesen hast, ist mir das aufgefallen.
Zudem habe ich jetzt ein Synonymwörterbuch für Deutsch gekauft.
Mal sehen, ob mir das weiterhilft.

Ich habe deinen Vorschlag abgeschrieben und ihn mit meinem Aufsatz verglichen. Ich sehe den Unterschied ! Smile

Vielen Dank nochmal. LG Leyla
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