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Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 03:27:56    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:

Allerdings darf auch der Profiltyp nicht im akademischen Titel auftauchen. Es gilt ausdrücklich: Alle Masterstudiengänge führen zu dem gleichen Qualifikationsniveau und zu denselben Berechtigungen.


Heißt das denn, dass es nur Bachelor bzw. Master gibt und kein B.Sc., B.Eng.,usw?
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 04:09:34    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
Der akademische Grad darf immer nur so angegeben werden, wie er auf der Urkunde steht.


Das wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Bei LL.M. und MBA ist es seit eh und je üblich, den Namen der Hochschule in Klammern hinter den Titel zu schreiben, also beispielsweise "MBA (Harvard Business School)". Mir ist kein einziger Fall bekannt, in dem jemand deswegen Ärger bekommen hätte.

Und es wird auch niemals jemand Ärger bekommen, weil er schreibt "B.Sc. (TU München)".

Zitat:
Alles andere wäre Titelmissbrauch.


Es kann kein Titelmissbrauch sein, weil es den Titel in dieser Form überhaupt nicht gibt. Einen Titel, den es nicht gibt, kann man auch nicht missbrauchen. Beim FHler, der den Zusatz "(FH)" weglässt, handelt es sich hingegen tatsächlich um einen MIssbrauch, denn den Titel "Dipl.-Ing." gibt es ja und er darf nicht von FHs verliehen werden.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 04:19:36    Titel:

Um es noch mal ganz deutlich zum Ausdruck zu bringen:

Man darf hinter seinen akademischen Grad in Klammern alle möglichen Zusatzinformationen packen, solange man damit nicht falsche Tatsachen vorspiegelt.

Wenn jemand den Grad "B.Sc." verliehen bekommt und stattdessen "B.Sc. (TU München)" schreibt, so ist das ganz sicher kein Missbrauch, es sei denn, er hat nicht an der TU München studiert.

Missbrauch liegt nur dann vor, wenn durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen ein Grad vorgespiegelt wird, den man in Wirklichkeit nicht besitzt.

Ein FHler, der das "(FH)" von seiner Urkunde weglässt, tut dies ja i.d.R., weil er den Eindruck erwecken möchte, mit Universitätsabsolventen auf einer Stufe zu stehen, was bei Diplomstudiengängen rechtlich nicht der Fall war. Wegen dieser Vorspiegelung falscher Tatsachen handelt es sich hierbei um Missbrauch.
MAA
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Anmeldungsdatum: 14.09.2007
Beiträge: 375

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 04:30:13    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Diese Information gehört aber nicht in den Titel...


Wenn wir uns schon auf formaljuristisches Niveau begeben, möchte ich darauf hinweisen, dass Hochschulen ohnehin keine "Titel" sondern lediglich akademische Grade verleihen.

Darüber hinaus ist die Form "Max Mustermann, MBA (Harvard Business School)" auf Namensschildchen und Visitenkarten weit verbreitet. Natürlich werden derartige Zusätze nur von Absolventen angegeben, die ihre Grade an renommierten Institutionen erworben haben.

Ich kann auch nicht erkennen, inwiefern diese Information nicht auf die Visitenkarte oder das Namensschild gehören sollte. Schließlich steht nirgendwo geschrieben, dass dort nur der Name und der Grad stehen dürfen. Außerdem gibt es viele Gesprächspartner, die sich durchaus dafür interessieren, an welcher Institution ein Grad erworben wurde. Das mag den Absolventen von Feld-Wald-und-Wiesen-Hochschulen nicht gefallen, aber es ist nun einmal so.
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 12:29:22    Titel:

MAA hat folgendes geschrieben:
Um es noch mal ganz deutlich zum Ausdruck zu bringen:

Man darf hinter seinen akademischen Grad in Klammern alle möglichen Zusatzinformationen packen, solange man damit nicht falsche Tatsachen vorspiegelt.



Nicht unbedingt. Wenn es an einer Hochschule außerhalb der EU verliehen wurde, muß der Herkunftsnachweis dazu. Bei anderen lohnt es sich nur bei bestimmten z.b. Cambridge, Oxford, LBS.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 12:45:53    Titel:

MAA hat folgendes geschrieben:
Darüber hinaus ist die Form "Max Mustermann, MBA (Harvard Business School)" auf Namensschildchen und Visitenkarten weit verbreitet. Natürlich werden derartige Zusätze nur von Absolventen angegeben, die ihre Grade an renommierten Institutionen erworben haben.


Das ist nicht nur weit verbreitet sondern unter Umständen sogar vorgeschrieben.

@J.C.

Die Aussage ist schon richtig. Es gibt Sachen die müssen dahinter und geht es darüber hinaus, ist es Dein eigenes Bier solange es der Wahrheit entspricht. Du wirst nicht gezwungen lediglich den "MSc" oder ä. anzugeben. Wer schreiben will "MSc in Economics (LSE / Uni Bonn)" ist willkommen - solange es der Wahrheit entspricht.

Wie bereits gesagt, der Titelmissbrauch setzt zum einen die "Nicht Befugnis" voraus, zum anderen aber auch die Täuschungsmöglichkeit. Witznamen wie "Dr. Motte" sind kein strafbarer Titelmissbrauch. Wahrheitsgemäße Zusatzangaben auch nicht. Nur das Weglassen von vorgeschriebenen Bestandteilen (FH, BA) ist strafbar (bzw. das anlegen von falschen Titeln), wenn dadurch jemand drittes getäuscht werden kann.

Grüße,
Gozo
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 14:19:18    Titel:

Zitat:
wobei vermutlich die meisten Uni-Master ein (Univ.) anfügen werden, auch wenns sich formal nicht gehört.


Wenn die das anhängen dürften, dürfte ich mich sicherlich auch "Dipl. Ing (von Gottes Gnaden)" o.ä nennen Laughing Laughing Laughing
Wenn Titel nur zu führen sind wie sie verliehen werden, dann ist auch das nicht zulässig. Es kann net angehen, das ein Bachelor von der Uni sich "Bachelor (Uni)" nennen darf obwohl es den Titel so nicht gibt, sich aber jemand mit einem FH-Diplom den den Zusatz zwingend anfügen muss. Hier gilt gleiches Recht für alle.
Ob sowas dann wirklich geahndet wird ist natürlich noch mal ne andere Sache. Aber ich glaube ein "Bachelor (Uni)" wird sicherlich nicht viel mehr Verständnis bekommen als ein Dipl. Ing. der den Zusatz weglässt. Da wird der Schuss nach hinten losgehen, weil sowas dann als Überheblichkeit und Arroganz ausgelegt wird.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 14:22:56    Titel:

TK1985 hat folgendes geschrieben:
Wenn die das anhängen dürften, dürfte ich mich sicherlich auch "Dipl. Ing (von Gottes Gnaden)" o.ä nennen Laughing Laughing Laughing


Lach ruhig - das ist erlaubt.

Hier besteht keine Verwechslungsgefahr mit einem "echtem" Titel. Ähnliche Problematik wie "Dr. Motte", auch hier ist die Titelführung nicht strafbar da erkennbar "unsinnig".
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 14:27:26    Titel:

Ich find die ganze Diskussion bzgl. dem (univ.) eh unnötig.

Soll das doch jemand hinter seinen Abschluss schreiben wenn er es nötig hat bzw. er sich lächerlich machen will Wink
TK1985
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 988

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 14:28:53    Titel:

Zitat:
Ähnliche Problematik wie "Dr. Motte"


Hier ist "Dr." aber nicht als Titel gedacht, sondern eher als Teil eines Künstlernamens.

Ein "Bachelor (Univ.)" ist wesentlich kritischer. Das würde einer der zentralen Forderungen an das BA/MA System untergraben, nämlich die internationale Vergelichbarkeit und Gleichstellung der Abschlüsse. Klar ist, wo kein Kläger da kein Richter. Einwandfrei wird es deswegen aber noch lange nicht.
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