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Gibt es Denken ohne Sprache?
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Gibt es Denken ohne Sprache?
 
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Cherry_Vanilla
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Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2008 - 13:14:33    Titel:

Da hätte man eine Umfrage starten sollten.

Ich denk schon, dass es auch ohne Sprache funktioniert. Siehe Neugeborene.
sand89
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2008 - 14:47:11    Titel:

Cherry_Vanilla hat folgendes geschrieben:
Da hätte man eine Umfrage starten sollten.

Ich denk schon, dass es auch ohne Sprache funktioniert. Siehe Neugeborene.


Die haben doch auch ihre eigene Sprache in dem Sinne.
Und die Frage ist ja, ob diese "denken" ? Und wenn ja, in Sprache? Das wär ja dann auch wieder eine Art Sprache..
Daddü
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Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 06 Feb 2008 - 20:40:20    Titel:

oh man das gibt es ja nicht ^^ lach die frage stell ich mir schon seit ich gemerkt habe das wir in unseren worten unserer sprache denken ... also schon ziemlich lange ... damals hat man mich als freak abgestempelt und ich hab nicht mehr nachgefragt ..

was ich mich auch gefragt habe ist inwie weit die sprache also das denken mit der sprache sich auf unsere erinnerungsvermögen auswirkt .. denn wenn ich zum beispiel an erlebnisse denke denke ich gleich auch an das wort ... was ist aber wenn das wort wegfällt wie komme ich dann an die erinnerung ...


und dann noch eine Frage .. wenn jemand längere zeit im auslandlebt so sagen wir mal 5-10 jahre in welcher sprache denkt und träumt er dann ?
Cherry_Vanilla
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Anmeldungsdatum: 14.11.2007
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2008 - 00:41:40    Titel:

Daddü hat folgendes geschrieben:

und dann noch eine Frage .. wenn jemand längere zeit im auslandlebt so sagen wir mal 5-10 jahre in welcher sprache denkt und träumt er dann ?


Ist bei jedem unterschiedlich, ich würd sagen, auf der Sprache, mit der er auch spricht.
sand89
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 491

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2008 - 01:08:50    Titel:

jap, ist meistens so... hab nach einer woche schüleraustausch in england schon in der sprache gedacht voll komisch eigentlich Oo


Daddü hat folgendes geschrieben:
oh man das gibt es ja nicht ^^ lach die frage stell ich mir schon seit ich gemerkt habe das wir in unseren worten unserer sprache denken ... also schon ziemlich lange ... damals hat man mich als freak abgestempelt und ich hab nicht mehr nachgefragt ..

hehe, heute ist es abithema Wink
Zitat:

was ich mich auch gefragt habe ist inwie weit die sprache also das denken mit der sprache sich auf unsere erinnerungsvermögen auswirkt .. denn wenn ich zum beispiel an erlebnisse denke denke ich gleich auch an das wort ... was ist aber wenn das wort wegfällt wie komme ich dann an die erinnerung ...


vielleicht in bildern! es gibt ja auch diese kaspar-hauser (hausar was auch immer) -legende... der müsste ja auch erinnerungen haben und so...
oder in bildern evtl. oder in gefühlen. aber was sind schon gefühle. das ist alles ziemlich schwer und unbeantwortbar Wink
frustatina
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Anmeldungsdatum: 02.02.2008
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 17:49:16    Titel: gibt es denken ohne sprache

ich kann das nicht, habs probiert. aber wie ist es mit taubstummen???
bei babys bin ich mir nicht so sicher, was das denken betrifft. ob sie nicht nur wahrnehmen, denken setzt meiner ansicht nachphantasie und erfahrung voraus.
MoonLady177
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 17:56:48    Titel:

Was ist mit Taubstummen ,die nichts sehen??
Daddü
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Anmeldungsdatum: 15.12.2007
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 19:09:19    Titel:

ja die müssten dann aber auch in etwas denken .. es gibt ja verschiedene möglichkeiten sich da noch zu verständigen z.B.s irgentwie in die Handlesen oder so etwas .. ich frag mich dann nur wie man dann denkt das ist schon intressant ...
Betrwiss.-Tech.
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Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 165

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 21:01:07    Titel: Denken

Wie ist das Denken definiert?

Wenn Tiere nicht denken können, wozu haben sie ein Gehirn?
Sie können nicht in unserer Sprache denken, aber in der ihrigen, denke ich, welche wohl simpler ist, wohl aber auch einiges an Denkvermögen erfordert. Man könnte wohl auch sagen, dass schlicht Prozesse aus Erfahrung von statten gehen, könnte man aber auch beim Menschen. So lernt der Mensch, dass er, wenn er das Geräusch "Hunger!" von sich gibt, im Idealfall, etwas bekommt was sein Hungergefühl beseitigt. Gibt es ein Lebewesen welches nicht auf diese Weise lernt? Ich frage mal; ich weiss nicht ob beispielsweise eine Ameise immer wieder an einem markannten Punkt vorbeiläuft, auch wenn sie schon x-mal die Erfahrung gemacht hat / gemacht haben müsste, dass es an diesem Punkt Futter gibt, und würde sie sich den Weg dorthin nicht merken? Würde sie also nicht einer gewissen Logik folgen?
Denke ich zurück, in meine Kindheit, denke ich gerne an den Hund den wir hatten. Ich habe diesen Hund nur zu gerne beim Schlafen beobachtet und versucht herauszufinden was wohl der Unterschied zwischen seinem und meinem Schlafen sei. Vor allem dann, wenn das Tier anfing zu keuchen, zu schnaufen, zu jaulen, zu knurren, unterschwellig zu bellen, zu fiepsen, mit den Beinen zu strampeln als liefe er um sein Leben, mit dem Schwanz vor Freude zu wedeln......im Schlaf. Erweckte ich nun dieses Tier aus einer unruhigen Schlafphase, schreckte es hoch, genau wie mein Bruder wenn ich ihn, spaßeshalber, aus einem bewegten Schlaf erweckte, genau wie ich, wenn ich durch etwas aus einem unruhigen Schlaf geweckt wurde. Ich fand keinen Unterschied und für mich stand sehr schnell fest, dass dieses Tier träumt, genau wie ich. Es träumt von positiven und negativen Situationen. Das tut es, genau wie ich, um im Lot zu bleiben (meine Behauptung). Während ich schlafe, träume ich, oder genauer gesagt wird mir ein Traum eingesteuert, um Hormonausschüttungen in ihrer Intensität und deren Moment den Anforderungen anzupassen oder auch schlicht nachzujustieren. Würde ich nicht träumen würde ich irgendwann vor die S-Bahn laufen weil mich nichts gewarnt hat - je öfter ich mit S-Bahnen in "Berührung" komme, desto mehr gewöhne ich mich an diese Gefahr. Das Hirn denkt: "Ah, eine S-Bahn, kenne ich, ist mir vertraut." Die Angst (also eine Hormonausschüttung), die mir zur Vorsicht rät, vor allem bei allem Unbekannten, aber auch bei Dingen von denen gespeichert wurde, dass sie potenziell gefährlich sind,
lässt nach, sobald die Erfahrung gemacht wurde, dass es nicht gefährlich oder nicht so gefährlich ist - eben weil ein Wissen aus Erfahrung da ist, welches eine "Angsthormonausschüttung" unterbindet bzw. soweit mindert, wie es notwendig ist.
Je öfter ich die Erfahrung mache, dass die S-Bahn keine Gefahr für mich ist, desto geringer wird die Warnung davor, bis hin zum (nennen wir es mal so) Leichtsinn, vor allem dann wenn ich nie, oder nur sehr selten zuvor, eine einprägende Erfahrung damit gemacht habe, was schlimmes für mich durch Leichtsinn passieren kann. Dann wird es eines Tages unweigerlich dazu kommen, dass ich gerade so, im letzten Augenblick, eine S-Bahn wahrnehme die mir sehr nahe gekommen ist (wenn nicht zu nahe) und ich bekomme einen Schreck (ebenfalls eine Hormonausschüttung). Zumindest in der folgenden Nacht wird mir ein sehr negativer Traum eingespielt um mich neu einzustellen. Dies geschiet im Schlafe, weil es bei wachem Zustand zu gefährlich für mich wäre, wenn ich dauernd ein Gefühl der Angst vor Ungeheuern udgl. mit mir herumschleppte.
Generell quälen mich, wie (Behauptung) jeden und jedes Tier Unbehaglichkeitsgefühle um es (mich dich es) z.B. aus Irrwegen herauszuführen. Wie z.B. bei Liebeskummer. Je länger und stärker er anhält, desto notwendiger wird es vom (nennen wir es) Unterbewußtsein befunden, dass eine solche Abkanzelung der eigenen Genetik (möglichst) nicht wieder vorkommen soll. Das Bewußtsein wird bestraft, damit es sich stärker macht, einen Weg aus der Qual sucht (suchen muss). Wege zur besseren (mehr Qualität ausstrahlenden) Präsentation seiner selbst werden dann sein: Diät, Fitnesstudio, mehr Bildung, mehr arbeiten und mehr Geld verdienen, ein größeres Auto, ein neues, schöneres Kleid, eine neue Frisur und neue Schuhe, ein neues Deo, mehr Puder bis hin zum neuen (freilich vorgetäuschten - von irgend jemandem, mit offensichtlich mehr Erfolg habendem, abgeschauten) Charakter.
Genauso funktioniert ein Hund - wer hier sagt "aber ein Hund pudert sich doch nicht und kauft sich keine Schuhe" der soll es bitte nicht sagen, für ihn sei dieses hier nichts.
Und, wenngleich simpler, eine Ameise.

Unsere Sprache betrachte ich als in Worte (komplexe Laute) gefasstes Gedanken. Ich nehme an, daher kommt es, dass wir (wohl) besser denken können als andere Tiere.

Ach so: mit dem Beispiel des Träumens will ich erinnern. Man glaubte (Rinder glauben es noch immer) dass nur der Mensch träumen würde. Man (wer eigentlich?) glaubte, diese oder jene, oder alle Tiere würden keinen Schmerz empfinden und man glaubte daran, der Mensch hätte eine Seele und Tiere nicht.

Und ganz grundsätzlich möchte ich fragen/sagen: wann hat es ein Ende? Die Fragen danach, oder die Behauptungen, was uns so sehr von den Tieren und Pflanzen unterscheidet?
Nicht mehr als es einen Schimpansen von einem niederen Affen unterscheidet und nicht mehr als sich ein Fisch von der Amöbe unterscheidet!

Vom Mensch zum Mensch, vom Mensch zum Tier, vom stärkeren Tier zum schwächeren
Tier, vom Tier zur Pflanze, von Pflanze zu Pflanze gilt immer nur eines: Das Starke geht über das Schwache und erledigt es, wenn es kann. Ist nun genügend Zeit vorhanden und wird dieses Game nicht unversehens (großer Komet / Sonne platzt / Gott hustet) gestört, tritt eines Tages etwas derart starkes, intelligentes hervor, dass man es getroßt als Gott bezeichnen kann, denn gesetzt dem Fall das Universum sei irgendwo in seiner Größe begrenzt, wird es alles wissen und alles können also allmächtig sein.
°oa°
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 19
Wohnort: Villa Kunterbunt

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2008 - 21:20:35    Titel: Ich denke...

...,dass man vielleicht um Gedanken gegenüber andern in Sprache ausdrückt im Kopf aber meistens Bilder entstehen un man nicht nur sprachich denkt.
wenn man z.B. an Personen denkt, denkt man vielleicht an den Namen aber hauptsächlich an das Bild. Idea versteht ihr?
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