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Mindestlohn
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Seit ihr für einen Mindestlohn?
Ja, unzwar für einen gesetzmäßigen, flächendeckenden Mindeslohn über 7,50€ pro Stunde
45%
 45%  [ 16 ]
Ja, unzwar für einen gesetzmäßigen, flächendeckenden Mindeslohn von/unter 7,50€ pro Stunde
5%
 5%  [ 2 ]
Ja, allerdings branchenspezifisch( nicht flächendeckend)
17%
 17%  [ 6 ]
Nein, ich bin gegen jegliche Art von Mindestlohn
31%
 31%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 35

Autor Nachricht
Marmic
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Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 20:40:17    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

Aber bei Studenten gilt : entweder sie sind bafög berechtigt und bekommen Bafög oder die Eltern verdienen genug


Das ist zu optimistisch gedacht.

Inzwischen bekommt nur noch ein kleienr Bodensatz aller Studenten Bafög. Das war früher einmal anders.

Nur weil ein Student kein Bafög bekommt, heißt das nicht, dass seine Eltern das Geld haben. Vielleicht zahlen sie einen Kredit für eine Immoblie ab, vielleicht wollen sie ihrem Sohn aber auch sein Studium einfach nicht finanzieren. Was soll der angehende Student in so einem Fall tun!? Seine Eltern verklagen?
Diskordianisches Prinzip
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 20:50:26    Titel:

Gesperrter User hat folgendes geschrieben:
Zitat:
außerdem : so wenig muss niemand verdienen. Man hat Anspruch auf ALG 2


Das stimmt nicht in jeden Fall. Beispiel sind z.B. Studenten.

Ich hab einen Bekannten, der hat bei einen Call-Center für 2,5€ gearbeitet. Als ich fragte warum er das nicht aufgibt, war seine Antwort: Was solle er da dann machen? Er brauche das Geld.


Besser du hättest ihn gefragt, weshal er für einen solchen Studenlohn arbeite. Ich finde es jedenfalls nicht schwer, einen Nebenjob für 10 - 12 EUR zu bekommen. Unter diesem Stundensatz habe ich noch nie gearbeitet - und ich hatte bisher allerhand Nebenjobs.
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 21:38:41    Titel:

Seit ich weiss wie hart viele dieser Niedriglohn Jobs sind, bin ich für einen Mindestlohn bzw. für ein Mindesteinkommen. Und dann ist der Mindestlohn auch noch genau das, Mindestlohn... natürlich sollte es Lohnunterschiede geben bei Jobs, für die man erst jahrelang vorher durch eine Ausbildung oder ein Studium gegangen ist.
Wo nimmt man nur die Kohle für her?
Diskordianisches Prinzip
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 21:49:04    Titel:

JetLeechan hat folgendes geschrieben:
Seit ich weiss wie hart viele dieser Niedriglohn Jobs sind, bin ich für einen Mindestlohn bzw. für ein Mindesteinkommen.


Steht es nicht jedem frei, einen Job anzunehmen oder nicht?

Wären Billiglohnjobs nicht gefragt, so hätte sich das Problem längst erledigt.
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 22:31:13    Titel:

Nein, es steht nicht jedem frei, denn man braucht Geld um zu überleben. Nicht jeder hat einen Schulabschluss und/oder eine Ausbildung und kann besser bezahlte Jobs annehmen. Oder wollen nicht ihre Familie alleine lassen um in eine Region zu gehen, in der es bessere Jobs gibt. Ein Weiterbildung kostet Geld, die müsste man sich dann neben dem Unterhalt nebenher auch noch finanzieren.

Natürlich sind Billiglohn Jobs gefragt, weil viele dieser Leute mehrere von ihnen brauchen um sich zu ernähren und sich trotzdem net viel leisten können.
Diskordianisches Prinzip
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Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 970

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 23:11:17    Titel:

JetLeechan hat folgendes geschrieben:
Nein, es steht nicht jedem frei, denn man braucht Geld um zu überleben.


Dafür haben wir die Wohlfahrt. Und es macht meines Erachtens keinen Sinn, für Hungerlöhne zu arbeiten, um sich dann durch staatliche Transfers auf Hartz-IV-Niveau halten zu können.
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2008 - 23:41:20    Titel:

Machst auch nicht, da geb ich dir recht. Aber gerade in den letzten Jahren, wo die Presse geradezu eine Hetzjagd auf "Sozialschmarotzer" veranstaltet hat, wollen Viele lieber irgendwas arbeiten anstatt als ebensolcher dazustehen. Dann soll der Staat lieber den Lohn ausgleichen. Das is echt was ich nich versteh, dass Leute die nix machen mehr haben als die die hart arbeiten...
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 12:00:43    Titel:

Zitat:
Besser du hättest ihn gefragt, weshal er für einen solchen Studenlohn arbeite. Ich finde es jedenfalls nicht schwer, einen Nebenjob für 10 - 12 EUR zu bekommen.


Das hängt von der Region ab. In BaWü stellt das kein Problem da, aber Land Sachsen oder Bremen sind die Jobs mehr als rar.

Gehe bitte nicht davon aus, dass Menschen nicht durch das System fallen. Doch das gibt es.

Vielleicht ist das auch nur wirklich verständlich, wenn ein Mensch mit sehr wenig Geld auskommen muss. Die darüber entscheiden, verdienen ihr Beamten-Soll von 7009€ im Monat. Die Menschen die Arbeit vergeben verdienen auch mitunter weit aus mehr, was natürlich ihr gutes Recht ist. Nur glaube ich kaum, dass es wirklich nachzuvollziehen ist, wenn man nicht selber in so einer Lebenssituation war.

Und bitte, was spricht gegen ein 7.50€ Lohn?
Capacity
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Anmeldungsdatum: 13.01.2008
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 22:22:21    Titel:

Ich finde die gesamte Diskussion über den Mindestlohn beschämend. Ausgerechnet das Spendenparadies Deutschland hat kein 1, 2 euro mehr für geleistete Arbeit für ihre eigenen Landsleute übrig und so viele andere Länder haben den Mindestlohn.
Ich will das nicht verstehen. Sad
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 23:22:42    Titel:

MAn könnte sich durchaus fragen, warum dem Deutschen der Tankwart oder das Tüteneinpacken nicht ein paar Euro wert sind. Nur müssten wir uns vielleicht etwas von unserer "alles muss billig sein" Mentalität verabschieden.

Gruß
Pauker
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