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Kritisches zu unsem Verhalten gegenueber Tieren
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Kritisches zu unsem Verhalten gegenueber Tieren
 
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Ryan_Elbwood
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 109
Wohnort: Passau - Niederbayern

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 01:06:47    Titel:

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
@Ryan
Zitat:
Doch, sie tun einem etwas. Sie machen einem satt. Und arm sind sie auch nicht, denn sie sind reich an Protein.

Danke für die Aufklärung. Ich bin mir sicher 0,1% der gesamten menschlichen Bevölkerung wusste das noch nicht.
Ich kann schon den Geruch von Kaffe und Kuchen wahrnehmen.
Ach Tante Brunhilde redet und redet und glaubt zuviel.
Wow jetzt wird's echt grenzwertig. Über eine Proteinquelle zu reden ist bis jetzt unübertroffen. TOFU ....Hallo es geht hier um TOFU. Propaganda!
Heute habe ich Rindfleisch gegessen und es hat geschmeckt,,,,ja allen interessiert's. Wenn es sein müsste, dann würde ich das Rindvieh sogar persönlich abschlachten. Schließlich muss ich überleben. Was tot ist bleibt auch tot. Human beings are omnivores.--> Die Neuentdeckung schlechthin.
Ich bin mir sicher, dass es einen Grund geben muss, wieso du dein Gesicht mit deinen Haaren verdeckst.


Hört, hört! Very Happy Very Happy Very Happy
_________________
Wahre Leidenschaft ist jene, die Leiden schafft!
Kritik zu üben ist einfach, sie zu beherrschen ist eine Kunst.
© 2010 by Ryan Elbwood
SM01
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2010 - 23:21:14    Titel:

„Tiere sind die unschuldigen Opfer einer Weltanschauung, die behauptet, manche Leben seien wertvoller als andere, die Mächtigen hätten das Recht, die Machtlosen auszubeuten, und die Schwachen müssten zum Wohle des größeren Ganzen geopfert werden.“
(Steven Simmons, Aids- und Tierrechtsaktivist)

Es ist nicht das Fleisch essen an sich sondern die heutigen Haltungsbedingungen wegen denen ich mich manchmal schäme Mensch zu sein! Es ist nichts dagegen zu sagen wenn ein Mensch in den Wald geht, ein Hirsch jagt und erlegt und damit seine Familie ernährt. Thats life und so funktioniert es seit Jahrtausenden. Das perverse an der heutigen Gesellschaft ist, dass wir uns das Recht herrausnehmen Tiere vom Tag an ihrer Geburt bis zum Schlachttermin aus grausamste Art seelisch und körperlich zu quälen.
Und jeder der sein Fleisch bei Penny für 0,99€ kauft sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Tier keine einzige glücklich Minute in seinem Leben hatte!! Aber ich erwarte von dieser moralisch verkommenden Gesellschaft keinen Anstand mehr. Nur weil wir Menschen sind sollten wir nie den Respekt vor der Welt und anderen Lebenwesen verlieren.
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2010 - 23:55:28    Titel:

SM01 hat folgendes geschrieben:
„Tiere sind die unschuldigen Opfer einer Weltanschauung, die behauptet, manche Leben seien wertvoller als andere, die Mächtigen hätten das Recht, die Machtlosen auszubeuten, und die Schwachen müssten zum Wohle des größeren Ganzen geopfert werden.“
(Steven Simmons, Aids- und Tierrechtsaktivist)

Es ist nicht das Fleisch essen an sich sondern die heutigen Haltungsbedingungen wegen denen ich mich manchmal schäme Mensch zu sein! Es ist nichts dagegen zu sagen wenn ein Mensch in den Wald geht, ein Hirsch jagt und erlegt und damit seine Familie ernährt. Thats life und so funktioniert es seit Jahrtausenden. Das perverse an der heutigen Gesellschaft ist, dass wir uns das Recht herrausnehmen Tiere vom Tag an ihrer Geburt bis zum Schlachttermin aus grausamste Art seelisch und körperlich zu quälen.
Und jeder der sein Fleisch bei Penny für 0,99€ kauft sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieses Tier keine einzige glücklich Minute in seinem Leben hatte!! Aber ich erwarte von dieser moralisch verkommenden Gesellschaft keinen Anstand mehr. Nur weil wir Menschen sind sollten wir nie den Respekt vor der Welt und anderen Lebenwesen verlieren.


Dein erster Beitrag hier in diesem Uni-Forum, SMO1,und du hast mir aus der Seele gesprochen! - Ich danke dir sehr dafür!

Mit "tierisch" freundlichen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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"Je ne supporte pas les gens qui ne savent pas accordé le participe passer!" Smile
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2010 - 14:26:26    Titel:

http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8100138,00.html

"Wie wir die Tiere betrachten, so behandeln wir sie".

Klimperkasten

Wink
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Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
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BeitragVerfasst am: 13 Aug 2010 - 18:27:24    Titel:

Klimperkasten
Zitat:
"Wie wir die Tiere betrachten, so behandeln wir sie".

Was für ein Unsinn. B leitet sich gar nicht von A ab. Ich betrachte viele Tiere als nervtötend, trotzdem schlachte ich sie nicht ab, sondern esse soviel wie nötig. Trotzallem habe ich vor Tieren Respekt. In der Natur wird der Kleinste eben vom nächstgrößeren gefressen. Ich kann das akzeptieren.

Ich lasse sie abschlachten, aber auch nur soviel ich brauche. Tiere haben angeblich kein Mitgefühl, wieso sollten wir dann so neurotisch sein und uns wie Priester hinstellen und darüber beten, dass wir etwas ganz normales ausführen. Mir tuen die Tiere, dich ich verdaue gar nicht leid, vor allem nicht, wenn's richtig doofe waren.
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Die Babypille ist wahrlich ein Segen.
SM01
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Anmeldungsdatum: 11.08.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2010 - 20:07:24    Titel:

[quote]Aber ich erwarte von dieser moralisch verkommenden Gesellschaft keinen Anstand mehr. [/quote]

@ Kai: Es ist nett das du die nervtötenden Tiere nicht abschlachtest... wie hälst du es denn mit nervigen Nachbarn? Schonmal den von Gegenüber umgelegt weil er zu laut Musik gehört hat? Jetzt mal im ernst, was ist das denn für eine Aussage? Und du willst von Respekt sprechen?
Es geht uns hier nicht um das Fleischessen als solches. Dies haben die Menschen schon seit Anbeginn unseres Daseins getan, sondern darum, dass wir uns das Recht rausnehmen Tiere in dem Maße einzusperren und zu quälen. Uns fehlt die Dankbarkeit gegenüber den Lebenwesen, die uns unsere Nahrung spenden. Ich selbst bin kein strikter Vegetarier, sondern esse nur noch Wild. Da bin ich mir sicher, dass das Wildschwein bis zu dem Zeitpunkt des erlegens ein schönes Leben hatte und "glück" empfinden durfe.
Aber diesen Kampf führe ich schon lange und ich weiß, dass die Lobby gegen die wir kämpfen einfach viel zu mächtig ist. Ich glaube auch nicht, dass ich mit meinem Verhalten ein einziges Tierleben schöner gestalten kann, aber dafür habe ich eine reines Gewissen und kann hoffentlich in 50 Jahren behaupten nicht Mitschuld am Untergang der Erde gehabt zu haben.
Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
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BeitragVerfasst am: 13 Aug 2010 - 20:37:08    Titel:

SM01
Zitat:
Schonmal den von Gegenüber umgelegt weil er zu laut Musik gehört hat?

Hör auf zu labern und irgenwelche Vermutungen aus dem Nichts zu ziehen.
Was hat dies jetzt mit den Tieren zu tun? Also langsam habe ich echt kein Bock mehr. Das ist 'ne Zumutung, dass hier einfach jeder schreiben darf.

Zitat:
Dies haben die Menschen schon seit Anbeginn unseres Daseins getan, sondern darum, dass wir uns das Recht rausnehmen Tiere in dem Maße einzusperren und zu quälen.

Oh man, halt einfach dein Mund. Das kann doch nicht wahr sein. Menschen sperren genauso auch Menschen ein etc.
Genauso könnte ich behaupten, dass wir gar kein Recht haben zu existieren. Trotzdem existieren wir, ohne dieses Recht. Brauchen wir's schriftlich? NEIN! Hör auf Menschen in die "Bösen" Tierschlächter zu kategorisieren, weil nicht alle Menschen gleich sind.

Zitat:
Ich selbst bin kein strikter Vegetarier, sondern esse nur noch Wild. Da bin ich mir sicher, dass das Wildschwein bis zu dem Zeitpunkt des erlegens ein schönes Leben hatte und "glück" empfinden durfe.

Gratulation. Mich interessiert nicht was du tust oder wie toll du bist.
Das Wilschwein hatte auch soviel davon, dass es dann trotzdem abgeschlachtet wurde. Das spielt doch keine Rolle. Wenn ich etwas erlege und töte, weil ich es als Nahrung aufnehmen muss, dann habe ich kein Mitleid ansonsten vergeht mir der Appetit. Ich fange dann bestimmt nicht wie ein zurückgebliebenes Kind an, das Rindsteak auf meinem Teller zu bemitleiden. Ob es vor seinem Tode glücklich oder traurig war spielt doch letztendlich in deinem Magen keine Rolle. Macht mich das jetzt zu einem Tierhasser? NEIN! Manchmal weiß man doch sowieso nicht, welche Leiden es im Leben durchstehen musste. Das ist doch auch unwichtig. Ich mag sehr viele Tiere. Punkt aus Ende. Menschen und Tiere leiden, tut mir leid sehr leid für dich.
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Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 00:15:27    Titel:

SMO1, meine volle Zustimmung! - Gratulation! Wink
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Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
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BeitragVerfasst am: 14 Aug 2010 - 19:14:28    Titel:

@Klimperkasten, SM01
Zitat:
Verhalten ein einziges Tierleben schöner gestalten kann, aber dafür habe ich eine reines Gewissen und kann hoffentlich in 50 Jahren behaupten nicht Mitschuld am Untergang der Erde gehabt zu haben

Einer der tatsächlich glaubt, dass die Erde in 50 Jahren untergeht, dem bestätigst du in seinem Verhalten und das auch noch im Philosophie-forum? Du enttäuschst mich Klimperkasten. Durch welche Deduktion kommt SM01 zu dieser Erkenntnis? Achso, ja genau. Keine Deduktion. Dummes Verhalten wird hier bestätigt und ermutigt. Dies ist echt lächerlich.

Zum Thema: Wieviele Menschen essen Tierfleisch und haben z.b Haustiere, weil sie Tiere mögen? Eure Vorstellungen sind zu dualistisch und romantisch veranlagt. Reines Gewissen und die pure Unschuld. Das gibt es nicht.
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
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BeitragVerfasst am: 24 Aug 2010 - 22:14:02    Titel:

"Wer gut mit Tieren umgehen kann,
der hört sie sprechen.
Wer sehr gut mit Tieren umgehen kann,
der hört sie flüstern.
Aber wer gar nicht mit Tieren umgehen kann, der hört sie nicht einmal schreien!"

Mit nachdenkenswerten Grüßen,

Klimperkasten Wink
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Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2010 - 10:20:42    Titel:

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!"

Es lohnt sich, darüber nachzudenken!

Klimperkasten Wink
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
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BeitragVerfasst am: 25 Aug 2010 - 20:12:44    Titel:

"Beim Dreschen soll man dem Ochsen das Maul nicht verbinden"

und am Sabbath haben auch Tiere ein Recht auch Ruhe.

Ochs und Esel sollen nicht vor einen Pflug, und das Zicklein soll man nicht in der Milch seiner Mutter kochen.

Klimperkasten,

Für mich sind Tiere auch Leute. Wo würdest du einen Ansatz für einen Paradigmenwechsel sehen?

Gruß Dornbusch
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 26 Aug 2010 - 22:38:10    Titel:

Lieber Dornbusch,

deine Frage verstehe ich nicht oder ich bin mit meinem Deutsch am Ende!
Tiere sind für mich jedenfalls keine Leute! - Wir sollten sie nicht vermenschlichen, sondern auf IHRE Bedürfnisse lernen einzugehen!
Möchte in diesem Zusammenhang einen Satz aus dem Deutschforum kopieren, der zum Thema passt:

"Wer gut mit Tieren umgehen kann,
der hört sie sprechen.
Wer sehr gut mit Tieren umgehen kann,
der hört sie flüstern.
Aber wer gar nicht mit Tieren umgehen kann, der hört sie nicht einmal schreien!"

(Nicht von mir, aber es lohnt sich, darüber nachzudenken!)

Mit "tierisch" freundlichen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2010 - 04:08:21    Titel:

Da sind Spinnen in meiner Wohnung.

Sie sind mir willkommen, da sie mir einige durchaus lästige Mitbewohner vom Hals halten. Ein wenig verärgert bin ich dann gegen Jahresende aber doch, weil sie ihren Müll nie wegräumen.

So sind die Leute halt - jeder hat seine Stärken und seine Schwächen.


Meine vorausgehende Frage meinte: welche allgemeine Änderung im Verhalten der Menschen Tieren gegenüber kannst du dir vorstellen?

Gruß Dornbusch
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 27 Aug 2010 - 19:32:28    Titel:

Oh! Lieber Dornbusch, sehr viele!

1. Verständnis den Tieren gegenüber!
2. Fähigkeit, sich wenigstens ein bisschen in die Lage eines Tieres zu versetzen!
3. Verantwortungsgefühl unseren Mitgeschöpfen gegenüber!
4. Erkennen, dass auch sie ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben!
5. Damit ist eng in Zusammenhang der massiv zu reduzierende Fleisch - und Milchkonsum zu bringen.

http://www.youtube.com/watch?v=3r-_F6eO8X8

http://www.youtube.com/watch?v=r24cRwkUM7I

Möchte zum 1. bis 4.Punkt eine kleine Geschichte kopieren, die mich sehr beeindruckt hat:

pan>Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren. Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack. Mein Halsband, was zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich auf das ewige Jagdfeld geschickt hat, abgenommen. Das, und die kaum benutzte Leine, die ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen. Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte? Ich wusste nur, dass es Leder ist und es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, mir Hundespielzeug zu kaufen. Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da hinein gedrückt. Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann, wie man Welpen so etwas beibringt. Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich keine Flöhe in die Wohnung geschleppt hätte? Aber ohne Mittel kann man sie nicht loswerden. Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich nicht gebellt hätte? Aber ich habe doch nur gesungen: Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam. Ich möchte Euer bester Freund werden! Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich Euch erfreut hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen? Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden. Ich habe den ganzen Tag auf Euch gewartet. Heute bin ich gestorben. Euer Welpe</span>

Soweit für heute.

Mit "tierisch" freundlichen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 03:47:37    Titel:

Hallo Klimperkasten

Zitat:
1. Verständnis den Tieren gegenüber!
2. Fähigkeit, sich wenigstens ein bisschen in die Lage eines Tieres zu versetzen!
3. Verantwortungsgefühl unseren Mitgeschöpfen gegenüber!
4. Erkennen, dass auch sie ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben!
5. Damit ist eng in Zusammenhang der massiv zu reduzierende Fleisch - und Milchkonsum zu bringen.


Wenn ich eine Wohnung betrete und dort einen Vogel im Käfig sehe, dann frage ich den Menschen, welches Verbrechen das Tier begangen habe, daß es eingesperrt sei.

Würde eine Verhaltensänderung des Menschen dem Vogel nützen/Vorteile geben? Falls er freigelassen werden würde, wäre er nach wenigen Tagen tot. Wenn es gar keine Vogelkäfige gäbe, dann gäbe es diesen Vogel auch nicht.

Deine genannten 5 Punkte klingen in meinen Ohren wie Texte in einem Lehrplan. Das ist soweit in Ordnung und auch richtig.

Meine Frage beantworten diese Sätze aber noch nicht wirklich. Viermal nimmst du den Menschen als Maßstab für Tiere - und das ist ja schon Gegenwart. Das ist doch mit der Grund für das Leid vieler Tiere.
Ich möchte nur auf den 4. Punkt: "artgerecht" eingehen.
Dieses Wort definiert gar nichts, aber erlaubt dem Menschen alles. Wir sind die Herren der Tiere - oder? Kamele in Mittelfranken? "die armen Tiere, die müssen doch frieren" sagte ein Tierfreund dazu. In seinem Weltbild gehören nämlich Kamele in die Wüste.

Und dann ist da noch dein 5. Punkt : Weniger Fleisch- und Milchkonsum.

Indien ist ein Land, dessen Bewohner kein Fleisch essen (Ausnahmen klar). Wie geht es den Rindern dort?
In Palästina werden keine Schweine gegessen, wie geht es den Schweinen dort?

Gruß Dornbusch
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 13:57:07    Titel:

Was willst du mit deinen beiden letzten Fragen sagen, lieber Dornbisch? -
Alles so lassen, wie es ist? - Sich weiter keine Gedanken um unsere Mitgeschöpfe machen? - Sie nach unserem Ermessen ausbeuten? -
In der Bibel steht geschrieben: "Machet euch DIE Erde untertan!" - Heißt das, wir sollen sie nach Strich und Faden ausbeuten? - Vermutlich ist da ein Übersetzungsfehler unterlaufen, wie an so vielen Stellen der Bibel. - Es hätte bestimmt heißen sollen:"Machet euch DER Erde untertan!"
Es ist für mich unverständlich, dass die Kirche und ihre Theologen soooo wenig bis gar nichts für die Tiere übrig haben! - Dabei sind doch auch die Tiere Geschöpfe Gottes! - Was gibt uns das Recht, Tiere zu töten? -
Ist das Leben eines Tieres tatsächlich so wertlos, dass wir mit dem Tier umgehen könen, wie wir wollen? - Ist es unser Recht, einen Vogel in einem Käfig ins Haus zu nehmen und ihn dort möglicherweise tagein tagaus eingesperrt zu lassen? - Sind wir nicht in der Lage nachzuempfinden, dass auch ein Vogel ein Bewegungs- und Freiheitsbedürfnis hat?

http://www.youtube.com/watch?v=Em5hZcBZGX0&feature=player_embedded

Schönen Sonntag,

Klimperkasten Wink
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dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 15:00:47    Titel:

Klimperkasten

ich habe doch gar nichts gegen dein Anliegen! Habe ich mich so missverständlich ausgedrückt?

Die Bibel habe ich weiter oben schon kurz angesprochen. Der dortige Tierschutz ist gar nicht so ohne!

Zur Zeit dieser biblischen Tierschutzgesetze haben Menschen etwa 5 mal im Jahr Fleisch gegessen, etwas öfter Fisch oder Heuschrecken.

Als ich Kind war, gab es einmal in der Woche Fleisch, manchmal noch Wurst.

Der Konsum von Tieren hat sich in Europa in den letzten 40 Jahren sehr geändert.
Dieser Konsum ist der Grund dafür, daß es diese Tiere überhaupt gibt (z.B. Hühner)

Meine Überlegung ist nun, wie eine Veränderung in unserem Verhalten Tieren gegenüber gestaltet werden könnte, ohne daß Tiere dadurch existenziell bedroht werden.
Ein Beispiel dafür ist die Weinbergschnecke. Noch vor kurzem galt sie als Delikatesse, wurde hier in Franken gezüchtet und europaweit gehandelt.
Dann fand eine Vewränderung statt und heute sind Weinbergschnecken das Ziel vielfacher Ausrottungsversuche.

Ich war eben mit dem Moped in Casablanca (Marokko). Katzen sind dort erwünscht und leben dort in Mengen. Unbeliebt machen sie sich aber auch, vor allem, wenn sie den Fischhändler bestehlen Laughing

Hunde habe ich dort keine gesehen! Die Menschen dort mögen sie nicht.

Deine kleine. sehr empathische Geschichte des kleinen Welpen wird in Casablanca nicht vorkommen. Aber eben auch keine andere Hund-Geschichte.

Die sogenannten Haustiere gibt es nur, weil wir Menschen das wollen. Unser Wille ist der Grund für deren Existenz. (Für unsere Nutzpflanzen gilt das Gleiche)

Du fragst:

Zitat:
Alles so lassen, wie es ist? - Sich weiter keine Gedanken um unsere Mitgeschöpfe machen? - Sie nach unserem Ermessen ausbeuten? -


Natürlich mache ich mir Gedanken - und in manchen Bereichen verhalte ich mich auch "anders" In meinen Überlegungen zur Landwirtschft/Landherrschaft stoße ich aber immer sehr bald auf das Problem, daß Nahrungsmittel durch Verbesserungen in der Tier-und Pflanzenindustrie Lebensmittel verteuern würden.
Teure Lebensmittel bedeuten für mich kein Problem. Aber was wird dann aus den armen Menschen?

Nein, mit dieser Frage will ich nicht ablenken vom Thema!

Vielleicht wäre es für die Diskussion hilfreich, wenn du ein konkretes Thema vorschlagen würdest.

Gruß Dornbusch
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 28 Aug 2010 - 19:33:05    Titel:

Lieber Dornbusch,

es beruhigt mich sehr, dass wir uns missverstanden haben! -
Ich denke, das Thema ist konkret genug und ich werde weitere Videos u.a. hier posten, um die Leser zu mehr Respekt vor unseren Mitgeschöpfen zu sensibilisieren.
Mc Donalds, das etwas andere Restaurant:

http://www.youtube.com/watch?v=g4sj5d2rG0o

Mit "tierisch" freundlichen Grüßen,

Klimperkasten

Wink
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Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2010 - 13:41:58    Titel:

Möchte noch einmal ein Video hier veröffentlichen, das uns zum Nachdenken anregen sollte:

http://www.youtube.com/watch?v=enh0CMRrLHM&feature=player_embedded

Mit ethischen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2010 - 23:15:52    Titel:

Ich glaube nicht, dass der Sinn eures Lebens darin besteht über Tiere rumzujammern, noch glaube ich, dass ihr etwas an der Situation verändern könnt.
Ihr möchtet euch doch nur besser fühlen, in dem ihr Gründe sucht zu helfen, ganz egal was. Ihr würdet sogar auf den Grund eines Sees schwimmen und nach schreienden Steinen unter Wasser suchen um diesen zu helfen, nur um euch selbst besser zu fühlen. Evtl könnt ihr den Steinen ein Lächeln draufzaubern und sie vermenschlichen, sowie Dornbusch das so gerne tut.
Ja, Spinnen sind Menschen mit Stärken und Schwächen Dornbusch.
Vermenschlich doch gleich alles. Spinnen haben nicht an sich Stärken und Schwächen sondern, dies erscheint wenn dann nur uns so, weil alle Lebewesen physikalischen Bedingungen ausgesetzt sind und dies sie deshalb fehlbar macht.
Das bedeutet nicht, dass diese sowie Menschen Stärken haben, mit denen sie rumprahlen können. Es scheint keine einzige Spinne zu geben, die wie ein Mensch so stolz ist auf den Misthaufen, den sie produziert. Ja, falls du es nicht wusstest, aber Spinnfäden sind nichts anderes als Mist.
Jetzt mal ganz ehrlich, wie soll man hier überhaupt jemanden wie dich ernst nehmen, wenn du Spinnen so dermaßen vermenschlichst?
Mir ist es auch völlig egal ob du diesen Punkt ignorierst, schließlich ist Ignoranz deine Stärke und diese gönne ich dir. Das was aus dir heraus kommt, verdient keinen Respekt. Im Gegensatz zu dir möchte ich über die Person an sich nicht urteilen, sondern eher daran was aus der Person herauskommt. Falls dies trotzdem deine Gefühle verletzt und du dich besser fühlst mich als Troll abzustempeln, dann tue dies ruhig.
Schweigen bleibt auch eine Option. Dies ist sowieso am Besten in diesem Forum.

@Klimperkasten
Und deine korrupten ethischen Grüße Klimperkasten, kannst du behalten, weil sie subjektiv, nicht beständig und relativ sind. Dich interessiert in erster Linie nicht das Wohl der Tiere, sondern die Bestätigung etwas "Gutes" getan zu haben um sich selbst besser zu fühlen.
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Die Babypille ist wahrlich ein Segen.
Deniz
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Anmeldungsdatum: 08.07.2004
Beiträge: 2294

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 10:52:26    Titel:

Ich bin gewiss kein Freund von Tierquälerei. Doch wo fängt Tierquälerei an?

Es ist nun mal so, dass der Stärkere gewinnt. Sowas wird sich auch nicht ändern.
Bin ich jetzt ein Tierquäler, weil ich eine Henne fange und sie anschließend brate?

[quote=Klimperkasten]
Was gibt uns das Recht, Tiere zu töten?
[/quote]

Ich weiß garnicht, wieso Du Dir diese Frage stellst. Das ist nun mal der Lauf der Natur. Meinst Du allen Ernstes, ein Krokodil, dass nach einem Zebra schnappt, fragt sich davor: "Womit hat das das Zebra eigentlich verdient?"

Das ist doch lächerlich.
Vielleicht habe ich Deine Frage auch falsch verstanden.[/quote]
_________________
Mathe ist nicht alles.
Aber ohne Mathe ist alles nichts.


Zuletzt bearbeitet von Deniz am 02 Sep 2010 - 09:09:47, insgesamt einmal bearbeitet
Kai-369
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 12:08:29    Titel:

@Deniz
Zitat:
Bin ich jetzt ein Tierquäler, weil ich eine Henne fange und sie anschließend brate?

Entschuldige wenn ich es mir erlaube für Klimperkasten zu antworten aber dies ist völlig akzeptabel, da Tierkonsum eine persönliche Präferenz sein kann, genauso wie dessen Verzicht. Dies beweist nicht, dass man ein Tierquäler ist sondern höchstens, dass es verschiedene Geschmäcker gibt, über die es sich nicht lohnt zu streiten.
Wieviele Menschen essen Rind und Schwein und haben Hunde und Katzen als Haustiere? Diese Ansicht von Klimperkasten, dass man Tiere zu beschützen habe ist irrational. Wer in der Natur nicht weiß wie man sich selbst beschützt, geht unter.

Zitat:
Doch wo fängt Tierquälerei an?

Tierquälerei fängt an, wenn man willentlich Tiere quält und weder das Tier noch der Mensch einen Nutzen daraus erzielen können. Das Tier wenn es z.b zu starke Schmerzen empfindet, weil es entweder krank ist oder geschwächt oder der Mensch aufgrund von Nahrungszwecken.
Wenn der Akt ein Tier zu quälen Befriedigung bereitet und nicht einmal für sich selbst einen Nutzen hat, dann könnte man es als Tierquälerei bezeichnen, da es unnötige Verstümmelung ist.

Wenn man jedoch den leckeren Teller vor sich bemitleidet, dann vergeht doch einem erst recht der Appetit. Würden sich alle Tiere, einschließlich wir Menschen, unsere Nahrung bemitleiden, würde alles untergehen und verrotten. Aber dies scheint ja das zu sein was die Ideale des Christentums, des Altruismus und der Moral anstreben. Ihre eigene Zerstörung.
_________________
Die Babypille ist wahrlich ein Segen.


Zuletzt bearbeitet von Kai-369 am 01 Sep 2010 - 12:16:07, insgesamt einmal bearbeitet
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3248

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 12:15:19    Titel:

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Entschuldige wenn ich es mir erlaube für Klimperkasten zu antworten aber dies ist völlig akzeptabel, da Tierkonsum eine persönliche Präferenz sein kann, genauso wie dessen Verzicht. Dies beweist nicht, dass man ein Tierquäler ist sondern höchstens, dass es verschiedene Geschmäcker gibt, über die es sich nicht lohnt zu streiten


Und wenn es nun meiner persönlichen Präferenz entspricht Menschen zu essen - wenn sie eben nicht selbst wissen, wie diese Menschen sich schützen können, "gehen sie eben unter" - ist das dann auch eine Frage des nicht zu hinterfragenden Geschmacks oder fängt hier plötzlich auch für dich die Ethik an?

Und wieso benutzt du eigentlich den Begriff "Tierquälerei", finde ich ziemlich inkonsiquent. Wenn ich, deiner Argumentation folgend, doch selbst eine Befriedigung aus der Quälerei von Tieren ziehe, ist das doch völlig legitim, oder? Es geht doch nicht nur um den eigentlichen Lebensunterhalt, sondern um persönliche Präferenzen und Geschmack...
Kai-369
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 12:39:58    Titel:

Zitat:
Und wenn es nun meiner persönlichen Präferenz entspricht Menschen zu essen - wenn sie eben nicht selbst wissen, wie diese Menschen sich schützen können, "gehen sie eben unter" - ist das dann auch eine Frage des nicht zu hinterfragenden Geschmacks oder fängt hier plötzlich auch für dich die Ethik an?

Du glaubst wohl nicht, dass dich irgendeine Ethik vor einem Kannibalen beschützen könnte? Und wenn doch, rechtfertigst du dies in der Situation, während dieser dich verspeist oder würdest du nicht versuchen dich aus der Situation evtl zu befreien. Würdest du auf die Knie gehen und mit dem Kannibalen eine Ethik vereinbaren, oder gar diesen töten um selbst zu überleben?

P1 Normen sind metaphysisch
p2 Menschen bestehen aus Form und Materie
Conclusion: Dann hat kein Gesetz oder Ideal an sich irgend eine Chance gegen Intentionen von Menschen vorzugehen oder diese obsessiv aufzuhalten, weil sie immer ideale Bedingungen voraussetzen und dies jedoch nie der Fall ist--> The is/ought gap. Wenn dich also Jesus nicht behütet, dann der "große" Gott des Staates, nicht wahr?


Weder die Ethik selbst noch das Opfer haben irgend eine Chance, wenn ein Kannibale gewisse Pläne hat. Man kann ein Tier allerdings einsperren, aber dies bringt nur die Nahurngspyramide durcheinander und die Folgen kann man sich erahnen.

Dies ist ein gutes Beispiel. Dies zeigt nämlich die Lücke und den Fehler im System sehr deutlich. Kein Gesetz beschützt uns sondern es reduziert vielmehr nur durch Gewalt und Repression, dass solche Szenarien ausarten.
Das Resultat ist zwar trotzdem nie entsprechend den idealistischen Vorstellungen aber was soll's. Die alten Ideale zerstören sich nur selbst.
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Kai-369
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 12:58:53    Titel:

@Lamasshu
Zitat:
Und wieso benutzt du eigentlich den Begriff "Tierquälerei", finde ich ziemlich inkonsiquent. Wenn ich, deiner Argumentation folgend, doch selbst eine Befriedigung aus der Quälerei von Tieren ziehe, ist das doch völlig legitim, oder?

Nein, es war eine Antwort auf Deniz, der lediglich fragte, wann man von Tierquälerei sprechen könnte.
Du könntest eine Befriedigung aus der Quälerei von Tieren ziehen, falls du vorhast diese zu verspeisen, da dies im Endeffekt irrelevant ist. Die Katze spielt davor auch mit ihrem Essen und kein Mensch würde dies als unethisch bezeichenen. Wenn dann plötzlich ein Kannibale ein Mensch verspeisen würde, dann erscheint es aus deiner Sichtweise unethisch, jedoch ist dies nicht logisch begründet sondern basiert auf eine Emotion. Und zwar die subjektive Todesangst. Eine Ethik die auf Gefühle basiert ist völlig relativ und inkonsequent. Nur weil ich den Begriff "Tierquälerei" benutze, macht mich das nicht inkonsequent. Ich könnte auch andere Begriffe benutzen. Nur weil man Begriffe benutzt, macht das einen nicht inkonsequent. Ich kann deiner Logik nicht folgen.

Wenn dies für niemand einen gewissen Nutzen hat, könnte man es als Tierquälerei bezeichnen. Wenn du vor dir ein krankes Tier siehst, dass nur noch Schmerzen empfindet, würdest du es dann qualvoll liegen lassen oder dessen Leben nicht eher beenden wollen? Dann hätte das Tier selbst einen Nutzen zu sterben, weil nichts anders übrig bleibt als die eigene Vernichtung.
Wenn es ohne irgend einen Grund gequält oder vernichtet wird, könnte man es als Tierquälerei bezeichnen. Die Betonung liegt auf könnte.
Schließlich antworte ich hier auf theoretischen Vorstellungen.
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Zuletzt bearbeitet von Kai-369 am 01 Sep 2010 - 13:08:36, insgesamt einmal bearbeitet
Lamasshu
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 13:05:59    Titel:

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Du glaubst wohl nicht, dass dich irgendeine Ethik vor einem Kannibalen beschützen könnte? Und wenn doch, rechtfertigst du dies in der Situation, während dieser dich verspeist oder würdest du nicht versuchen dich aus der Situation evtl zu befreien. Würdest du auf die Knie gehen und mit dem Kannibalen eine Ethik vereinbaren, oder gar diesen töten um selbst zu überleben?.


Also ist Kannibalismus für dich moralisch legitim bzw. keine Frage von Moral oder Amoral, sondern nur eine der Gelegenheitsstrukturen? D.h. ein Mensch entscheidet sich frei von gesellschaftlichen Strukturen dazu, Kannibale zu sein oder nicht?

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
P1 Normen sind metaphysisch


Reiner Quatsch, eine Norm hat mit Metaphysik nichts gemein. Höchstens kann eine Norm metaphysisch begründet werden. Oder du benutzt den Begriff Norm und/oder Metaphysik nach einer ganz persönlichen, nicht konsensfähigen Auslegung.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
p2 Menschen bestehen aus Form und Materie


Menschen bestehen aus Fingernägeln und zwei Beinen.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Conclusion: Dann hat kein Gesetz oder Ideal an sich irgend eine Chance gegen Intentionen von Menschen vorzugehen oder diese obsessiv aufzuhalten, weil sie immer ideale Bedingungen voraussetzen und dies jedoch nie der Fall ist--> The is/ought gap. Wenn dich also Jesus nicht behütet, dann der "große" Gott des Staates, nicht wahr?


Wie auch Jonsy dich schon darauf aufmerksam gemacht hat, sind Fachbegriffe wirklich nicht deine Stärke. Du meinst hier ganz sicherlich nicht die Intention, sondern die Handlung. Die Intention ist der Handlung vorgelagert und setzt sich erst aus Behavioral Belief und/ oder Normative Belief zusammen. Also natürlich kann ein internalisiertes Ideal die Intention schon ganz vermeiden. Vor einer Intention muss mich kein Gott, Staat oder was du ansonsten hier einsetzen möchtest beschützen. Höchstens vor der Handlung und die folgt nicht zwingend aus der Intention, da nun noch die Control Belief wirkt. Und wenn ich als Akteuer der Meinung bin, Gott, Staat oder was dir sonst noch einfällt würde die Tat verhindern können, führe ich die Intention nicht aus.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Weder die Ethik selbst noch das Opfer haben irgend eine Chance, wenn ein Kannibale gewisse Pläne hat. Man kann ein Tier allerdings einsperren, aber dies bringt nur die Nahurngspyramide durcheinander und die Folgen kann man sich erahnen.


Was für Folgen können wir erahnen? Was sagt denn die "Nahrungspyramide" in deinen Augen zum Kannibalismus oder zum Fleischverzehr?

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Dies ist ein gutes Beispiel. Dies zeigt nämlich die Lücke und den Fehler im System sehr deutlich. Kein Gesetz beschützt uns sondern es reduziert vielmehr nur durch Gewalt und Repression, dass solche Szenarien ausarten.


Wieso gehst du von der Ethik nun auf das Gesetz über? Gesetze sind primär einmal eine Form des Fremdzwanges, Ethik (oder aber exakter die Moral) ist eine Form des Selbstzwanges. Wenn Fremdzwang zum Selbstzwang wird - und das ist nun wirklich nichts neues - beschützt uns auch ein Gesetz sehr wohl.
Lamasshu
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 13:08:53    Titel:

[quote="Kai-369]Wenn es ohne irgend einen Grund gequält oder vernichtet wird, könnte man es als Tierquälerei bezeichnen. Die Betonung liegt auf könnte.
Schließlich antworte ich hier auf theoretischen Vorstellungen.[/quote]

Was bedeutet denn für dich "ohne Grund"? Ich habe doch deutlich geschrieben, dass in der Tierquälerei selbst eine Präferenz liegen kann. Nämlich dann, wenn ich einfach aus Gründen der Kurzweil oder des Lustgewinns Tiere töte oder verletzte. Das ist doch dann in deinen Augen völlig in Ordnung, wieso versuchst du dann irgendeine Grenze zu konstruieren? Du könntest auch einfach sagen, dass es für dich keine Tierquälerei gibt, höchstens irrationales Verhalten.
Kai-369
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 13:35:22    Titel:

@Lamasshu
Zitat:
Das ist doch dann in deinen Augen völlig in Ordnung, wieso versuchst du dann irgendeine Grenze zu konstruieren?

Nein, dies ist subjektiv und muss jeder für sich selbst vereinbaren.
Ich erhebe keinen Moralvertrag und zwinge diesen der gesamten Menschheit vor die Nase, dass außerdem völlig subjektiv ist. Jeder muss das für sich entscheiden. Ich habe kein Recht über die Präferenzen von anderen zu urteilen und umgekehrt genauso.
Zitat:
Was bedeutet denn für dich "ohne Grund"?

Ich hab's bereits erklärt. Wenn es keinen Nutzen ergibt und zwar weder für das Opfer noch dem Jäger selbst. Ich schließe es nicht aus, dass Tierquälerei für manche Menschen zum Lustgewinn dient. Ob dies toleriert wird oder nicht steht nicht in meiner Gewalt. Ich weiß für mich selbst was richtig und was falsch ist und muss dies nicht propagieren mit irgendwelchen Moralplakaten. Du sollst tun....du sollst nicht tun...!

Zitat:
Also ist Kannibalismus für dich moralisch legitim bzw. keine Frage von Moral oder Amoral, sondern nur eine der Gelegenheitsstrukturen?

Ja eine Gelegentheitsstruktur, die jedoch biologische Prädispositionen aufweist und nicht unbegründet sein kann. Ob dies legitim ist oder nicht steht nicht in meiner Macht und wenn ich sagen würde, dass dies nichts mit Moral zu tun hat, wäre es nur meine subjektives Empfinden, dass man nicht logisch erklären kann, sondern weil ich fühle, dass es falsch ist.
Ich fühle jedoch nur, dass es falsch ist, weil ich gewisse Muster und Normen übernommen habe. Dies macht die Tat an sich nicht unethisch. Siehe z.b Katze-Maus Verhältnis. Die Katze spielt bevor sie die Maus frisst auch mit dieser. Kein Mensch würde auf die dumme Idee kommen die Katze als unethisch zu bezeichnen, nur weil sie ihren Instinkten nachgeht. Den Kannibalen als unethisch zu bezeichnen geschieht aus Angst und ist irrational.

Zitat:
Reiner Quatsch, eine Norm hat mit Metaphysik nichts gemein. Höchstens kann eine Norm metaphysisch begründet werden.

Widersprichst du dich hier nicht? Zuerst meinst du es hat nichts mit Metaphysik zu tun und im zweiten Teil meinst, dass man es nur metaphyisch begründen kann.

Zitat:
Wie auch Jonsy dich schon darauf aufmerksam gemacht hat, sind Fachbegriffe wirklich nicht deine Stärke. Du meinst hier ganz sicherlich nicht die Intention, sondern die Handlung. Die Intention ist der Handlung vorgelagert und setzt sich erst aus Behavioral Belief und/ oder Normative Belief zusammen.

Nein, ich meinte tatsächlich Intention, weil dies die Vorstufe der Handlung ist. Man kann eine Intention nicht obsessiv mit normativen Gesetzen aufhalten oder verhindern, es sei denn man will dies freiwillig und unterliegt nicht bewussten/unbewussten Trieben. Du gehst wahrscheinlich davon aus, dass Menschen keine Instinkte haben. Ja dann hättest du recht.
Wenn du dir etwas fest vornimmst und dir irgend ein anderer Mensch es dir verbietet. Wirst du dann gehorchen? Wenn du einen Urlaub planst-->Intention und deine Oma oder Mutter dir vorschlagen dies nicht zu tun. Würdest du dann gehorchen?

Zitat:
Und wenn ich als Akteuer der Meinung bin, Gott, Staat oder was dir sonst noch einfällt würde die Tat verhindern können, führe ich die Intention nicht aus.

Du brachtest ja das Beispiel mit dem Kannibalen. Hat dieser keine Instinkte Menschen zu verspeisen, dann behältst du recht. Aber alle Kannibalen verspüren diese Instinkte und kommen diese auch nach, denn wenn nicht, sind sie per defnition nicht kaniballistisch und dein Beispiel zerbröselt von selbst.
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2010 - 14:03:15    Titel:

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Ich hab's bereits erklärt. Wenn es keinen Nutzen ergibt und zwar weder für das Opfer noch dem Jäger selbst. Ich schließe es nicht aus, dass Tierquälerei für manche Menschen zum Lustgewinn dient. Ob dies toleriert wird oder nicht steht nicht in meiner Gewalt. Ich weiß für mich selbst was richtig und was falsch ist und muss dies nicht propagieren mit irgendwelchen Moralplakaten. Du sollst tun....du sollst nicht tun...!


Daraus folgere ich, dass du zwar anerkennst, dass Menschen für sich selbst - aus welchen traditionalen, emotionalen oder "logischen" Gründen auch immer - zwar eine Moral haben können, dass darüber aber nicht reflektiert werden kann und es daher in deinen Augen auch keine Ethik gibt bzw. geben sollte. D.h. jeder Art von Schaden, der dir aus Händen Dritter zugefügt wird, ist für dich moralisch legitim und nicht zu hinterfragen.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Ja eine Gelegentheitsstruktur, die jedoch biologische Prädispositionen aufweist und nicht unbegründet sein kann.


Wie genau kann eine Gelegenheitsstruktur "biologische Prädispositionen" aufweisen? Und wie soll eine Gelegenheitsstruktur "begründet" oder "unbegründet" sein? Begündung ist doch herzlich sinnlos, wenn du allein das Individuum zum Träger der Moral bzw. der Ethik erhebst und eine Reflektion darüber ablehnst. Dann hat es sich mit der Begründung nämlich, da ein für mich rationales Verhalten nicht auch für dich rational sein muss. Wenn ein Kannibale also der Meinung ist, Menschen essen zu müssen, kann er dafür sicherlich auch Gründe nennen, die anderen völlig sinnlos erscheinen können.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Reiner Quatsch, eine Norm hat mit Metaphysik nichts gemein. Höchstens kann eine Norm metaphysisch begründet werden.

Widersprichst du dich hier nicht? Zuerst meinst du es hat nichts mit Metaphysik zu tun und im zweiten Teil meinst, dass man es nur metaphyisch begründen kann.


Nein, tue ich nicht. Wenn du einfach nur etwas in Form von "nicht greifbar/ nicht stofflich/ nicht materiell" meinst, dann sag das auch. "Metaphysik" ist nicht einfach nur ein klanghaftes Fremdwort, hinter dem sich triviale Aussagen verstecken.
Lediglich habe ich gesagt, dass für manche Normen metaphysische - wie auch emotionale, traditionale, logische, empirische etc. - Begründungen gewählt werden können.
Wenn du weiterhin der Ansicht bist, Normen seien metaphysik erkläre mir doch bitte den metaphysischen Aspekt der Norm des Essens mit Messer und Gabel.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Nein, ich meinte tatsächlich Intention, weil dies die Vorstufe der Handlung ist. Man kann eine Intention nicht obsessiv mit normativen Gesetzen aufhalten oder verhindern, es sei denn man will dies freiwillig und unterliegt nicht bewussten/unbewussten Trieben.


Natürlich kannst du eine (nicht unbedingt alle) Intention mit normativen Gesetzen aufhalten, das ist nicht zuletzt in der sozialpsychologisch weitgehend unstrittig. Genau das habe ich dir auch versucht aufzuzeigen (Normative Belief). Eine Intention bedeutet eine Einstellung gegenüber einem Verhalten/ einem Akteursakt. Wenn ich der Ansicht bin, ich würde gerne einen Menschen essen, aber gleichzeitig antizipiere, dass die für mich relevanten Bezugsgruppen dies vehement ablehnen, entwickele ich nicht unbedingt eine entsprechende Intention. In deinen Worten gesprochen "will" dann das Individuum unbewusst das, was auch die Gesellschaft von ihm will. Das ist nun aber bereits Bestandteil der Soziologie.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Du brachtest ja das Beispiel mit dem Kannibalen. Hat dieser keine Instinkte Menschen zu verspeisen, dann behältst du recht.


In der (Kultur-)Anthroplogie und der Philosophie wird der Begriff der Instinkte zwar mitunter verwendet, dann aber nur sehr oberflächlich und häufig nicht reflektiert. Bei einer genaueren Beschau verfügt der Mensch über keine Instinkte, die sein soziales Verhalten determinieren. Er weist lediglich Instinktresiduen auf, was der gängige Terminus der Soziobiologie ist. Und Instiktresiduen sind zwar häufig einstellungsleitend, nicht aber verhaltensdeterminierend.
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BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 18:52:53    Titel:

"Der Mensch sollte den Tieren gegenüber Güte zeigen, denn wer grausam zu ihnen ist, wird den Menschen gegenüber ebenso unempfindlich sein."

Immanuel Kant
(1724-1804), Philosoph


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BeitragVerfasst am: 02 Sep 2010 - 20:32:18    Titel:

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
"Der Mensch sollte den Tieren gegenüber Güte zeigen, denn wer grausam zu ihnen ist, wird den Menschen gegenüber ebenso unempfindlich sein."

Ach, liebste Klimperkasten: in diesem Sommer, in Frankreich… tausende und tausende Fliegen flogen überall…
und tausende und tausende tapettes (nicht "Schwuchtel", sondern "Fliegenklatschen") wurden überall verkauft…

Dein Kant würde höchstwahrscheinlich auch eine tapette kaufen...
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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 13:08:14    Titel:

Smile))))))))))))))))))))))))))))

Liebster beau, in diesem Falle ist es Selbstverteidigung! -
"Denn sie wissen nicht, was sie tun!"

Je t'embrasse,

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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2010 - 22:18:03    Titel:

Liebe Freunde und Leser,


10 Bitten eines Hundes an sein Frauchen /Herrchen, gefunden im Netz:
♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥
Mein Leben dauert 10 bis wer weiß,wieviel Jahre.
Jede Trennung von Dir bedeutet Leiden,bedenke es bevor Du mich anschaffst.
Setze Vertrauen in mich,ich lebe davon.
...Sprich manchmal mit mir,auch wenn ich Deine Worte
nicht ganz verstehe,so doch die Stimme die sich an mich wendet.
Kümmere Dich um mich,wenn ich alt werde,auch Du wirst einmal alt sein.
Gib mir Zeit zu verstehen,was Du von mir verlangst.
Zürne mich nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein.Du hast Deine Arbeit,Dein Vergnügen,Deine Freunde,ich habe nur Dich.
Wisse,wie immer an mir gehandelt wird,ich vergesse nie.
Ehe Du mich bei der Arbeit als bockig,unwillig oder faul hinstellst,bedenke,vielleicht bin ich krank,vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter,vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.Gehe jeden schweren Gang mit mir,auch den letzten.Sage nie:,,Ich kann so etwas nicht sehen-oder -es soll in Deiner Abwesenheit geschehen."Bedenke: Alles ist leichter mit Dir.
Ich danke es Dir mit meinem Leben voller Vertrauen und Treue.♥♥♥♥♥
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2010 - 13:42:47    Titel:

@Klimperkasten
Deine zombihafte Existenz, bestimmte Memkonzepte zu übernehmen ohne sich vorher logisch damit zu befassen zeigt mir hier nur eines:
Dies hört sich lediglich dannach an als ob eher das Herrchen vor dem Alltag gerettet werden möchte, weil es seine eigenen Empfindungen auf ein Tier überträgt, das in der Natur autonom überleben würde. Er infiziert es mit dem Virus und macht das Tier schwach und abhängig, so dass es auch ja sein Herrchen reflektiert und es ihn/sie bestätigt richtig zu liegen. Dieses Herrchen hat Minderwertigkeitskomplexe und möchte allen helfen genauso wie deine Fürbitten über "die 'Unschuld von Tieren" dies andeutet. Weder Menschen noch Tiere sind unschuldig. Was du hier postest, ist ein Witz. Hast du das etwa von der Zeitschrift "tiere mit Herz" kopiert und dir dabei gedacht: "Ach wenn ich das jetzt poste, dann denken die anderen über mich, was ich für ein guter Mensch bin und übersehen dabei wie korrupt ich wirklich bin."?

Hier ganz viele Herzen für euch alle♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥
--> jetzt bin ich ein guter Mensch Rolling Eyes
--> Ich erstrahle in neuem Glanz genauso wie Jesus und Kant
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2010 - 20:30:58    Titel:

Dass das Wort "Tierschutz" überhaupt erfunden werden musste, ist die größte Blamage der Menschheit!
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BeitragVerfasst am: 05 Sep 2010 - 21:08:03    Titel:

@Klimperkasten
Zitat:
Dass das Wort "Tierschutz" überhaupt erfunden werden musste, ist die größte Blamage der Menschheit!

Nimm bitte Stellung zum Zitat. Was möchtest du damit jetzt andeuten?
Eher, dass das Wort an sich peinlich ist oder dass du der Meinung bist, dass Tiere dieselben Helden brauchen, die sie gleichzeitig vernichten?
Das ist keine Blamage sondern nur ein Zeichen, dass wir die anderen Tiere dominiert haben. Heuss vermittelt ein Bild von Unterwürfigkeit und macht dies entweder weil er selbst ein inkompetenter und dummer Politiker war oder gar wusste wie einfältig die leere Masse ist und nutzte dies um sich selbst zu promoten.
Von Staat und Religion wird Schwäche mit allen Mitteln propagiert und vllt. nutzte er ja diese Lücke für sich selbst, wer weiß.
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BeitragVerfasst am: 09 Sep 2010 - 20:43:56    Titel:

http://www.youtube.com/watch?v=qFYBvlTwOlU&feature=related

Hervorragend. Diese elenden Heuchler im Publikum.
Leider sehe ich keine andere Möglichkeit als den Fleischkonsum durch Gesetze in die entsprechenden Schranken zu weisen. Mit Aufklärung ist ja nicht viel zu holen.
"Also meine Devise ist ja 'Leben und leben lassen'. Soll doch jeder essen, was er für richtig hält, solange er dabei niemand anderen belästigt " - genau. Und sich gleich darauf ein Stück Fleisch in den Hals werfen. “Niemand anderen belästigen” - aber bei Tieren hört dieser Grundsatz auf einmal auf. Hat man sich selbst schon mal auf eine lächerlichere Art und Weise ad absurdum geführt?

Nein. Ich sehe nicht ein, warum der Genuss und Gaumenschmaus über dem Leben und dem Leiden eines Tieres stehen soll. 10 Minuten Genuss stehen monatelanger Qual und anschließender Schlachtung eines Tieres gegenüber.
“Also was das mit dem Rauchverbot soll, verstehe ich nicht. Als nächstes wollen sie uns sicher noch das Fleisch verbieten!” - Recht so. Welches Recht nimmt sich denn der Fleischesser heraus? “Ja aber der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen” spricht er - und rechtfertigt damit Inzest, Mord und Vergewaltigung. “Tiere sind zum Schlachten geboren” spricht er - und rechtfertigt damit Sklaverei und Rassismus. “Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg” spricht er - und weiss wahrscheinlich nicht, dass der Vegetarier bestimmt kein Knochenmehl, Antibiotika und sonstige Hormone verzehrt. “Vegetarier haben Mangelerscheinungen” spricht er - und scheint zu vergessen, dass die Wohlstandkrankheiten Krebs, Schlaganfall, Diabetes und Fettleibigkeit auf exzessivem Fleischkonsum beruhen. ...

Verbissenheit ist fehl am Platz. Lange kann und wird sich dieses Verhalten nicht mehr behaupten. Leider ist die Lobby für dieses Verhalten (noch) zu groß. Aber aussichtslos ist die Ablehnung (denn ein Verzicht ist es mit Sicherheit nicht) des Fleischkonsums nicht. Die Heuchelei der Gesellschaft ist bei diesem Thema jedoch entlarvt.
Gibson
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2010 - 21:25:12    Titel:

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
"Der Mensch sollte den Tieren gegenüber Güte zeigen, denn wer grausam zu ihnen ist, wird den Menschen gegenüber ebenso unempfindlich sein."

Immanuel Kant
(1724-1804), Philosoph


Klimperkasten Wink


Ja, der gute alte Emanuel. Leider ist sein Beitrag zum Tierrecht viel zu sehr von Descartes beeinflusst. Dieser seinerseits betrachtete die Tiere als Maschinen, deren Schreie nur ein quietschen der Zahnräder waren. Kant war zu anthropozentristisch und forderte Tierschutz nur insofern, als dass durch die Schlachtung der Tiere der Mensch moralisch verroht.
Erst Arthur Schopenhauer erkannte -beeinflusst durch die Lehre Buddhas und die Schriften des Hinduismus- die Dringlichkeit dieses Themas und ist damit als einer der ersten Vorreiter in Tierrechtsfragen zu sehen. Auch wenn er die Bratensoßen mit dem dicksten Löffel aß. Wink

Jedenfalls gibt es genug Aussprüche über den Vegetarismus und Tierschutz von "weisen" Menschen (die ja zum Teil schon gepostet wurden) als dass an dieser Stelle Zitate Erwähnung finde müssten. Das Anliegen bedarf keiner Zitate.
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Sep 2010 - 09:54:33    Titel:

"Dass mir mein Hund das Liebste sei,
sagst Du, oh Mensch, sei Sünde?
Mein Hund ist noch im Sturm mir treu,
der Mensch nicht mal im Winde !!!"
(Franz von Assisi)

Mit tierisch freundlichen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3323

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2010 - 09:59:36    Titel:

Danke für deine schönen Beiträge, Gibson! - Vielen Dank! Idea
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Deniz
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Anmeldungsdatum: 08.07.2004
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BeitragVerfasst am: 14 Sep 2010 - 11:06:28    Titel:

Zitat:
Nein. Ich sehe nicht ein, warum der Genuss und Gaumenschmaus über dem Leben und dem Leiden eines Tieres stehen soll. 10 Minuten Genuss stehen monatelanger Qual und anschließender Schlachtung eines Tieres gegenüber.


Jop, die Meinung kann man vertreten.

Zitat:

“Also was das mit dem Rauchverbot soll, verstehe ich nicht. Als nächstes wollen sie uns sicher noch das Fleisch verbieten!” - Recht so. Welches Recht nimmt sich denn der Fleischesser heraus? “Ja aber der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen” spricht er - und rechtfertigt damit Inzest, Mord und Vergewaltigung.


??? Ich verstehe diese Ansicht nicht. Was soll das? Kannst Du bitte näher darauf eingehen?
Meinst Du allen Ernstes ein Hai, welcher eine Robbe fängt, fragt sich: "Wer gibt mir eigentlich das Recht?" Das ist doch lächerlich.

Zitat:

"Tiere sind zum Schlachten geboren” spricht er - und rechtfertigt damit Sklaverei und Rassismus.


Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Gesetz der Natur.
Wieso man damit Rassismus rechtfertigt, raff ich nicht.
Wahrscheinlich verstehe ich den Begriff in diesem Zusammenhang falsch.
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Mathe ist nicht alles.
Aber ohne Mathe ist alles nichts.
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
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BeitragVerfasst am: 14 Sep 2010 - 12:20:52    Titel:

Deniz hat folgendes geschrieben:

Zitat:

“Also was das mit dem Rauchverbot soll, verstehe ich nicht. Als nächstes wollen sie uns sicher noch das Fleisch verbieten!” - Recht so. Welches Recht nimmt sich denn der Fleischesser heraus? “Ja aber der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen” spricht er - und rechtfertigt damit Inzest, Mord und Vergewaltigung.


??? Ich verstehe diese Ansicht nicht. Was soll das? Kannst Du bitte näher darauf eingehen?
Meinst Du allen Ernstes ein Hai, welcher eine Robbe fängt, fragt sich: "Wer gibt mir eigentlich das Recht?" Das ist doch lächerlich.


Ich bezog mich auf die Feststellung vieler Leute, die sich bei der Einführung des Nicht-Raucher-Schutzgesetzes darüber erbosten, nun in ihren Rechten beschnitten worden zu sein und sinngemäß meinten:”Was mischt der Staat sich da überhaupt ein! Erst Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der Autobahn, dann die Zigaretten und als nächstes verbieten sie uns wahrscheinlich noch das Fleisch.” Mal davon abgesehen, dass ich es herzlich begrüßen würde, wenn man den Fleischkonsum gesetzlich verbieten würde (auch wenn die Leute lieber von selbst darauf kommen sollten; und so ein Gesetz kann immer einen Denkanstoss geben) - davon abgesehen legt eine solche Argumentation einen komischen Freiheitsbegriff zu Grunde. Man soll den Fleischesser nicht in seinem Recht beschneiden Fleisch zu essen. Aber gleichzeitig wendet er diesen Begriff der Freiheit nicht auf die Tiere an. Er fordert für sich, was er anderen abspricht. Nun kann man einwenden, dass Tiere eben nicht in den Freiheitsbegriff fallen und keine gegebenen Rechte besitzen und damit auch kein Widerspruch vorliegt. Doch liegt hier ein Denkfehler darin. Man muss Tieren keine Rechte zugestehen, um sie in unsere Ethik aufzunehmen.
Wenn ich frage, welches Recht sich der Fleischesser heraus nimmt und er dann antwortet, es war schon immer so, dann ist es doch naheliegend, dass Vergewaltigung, Inzest und Mord auch schon immer so waren und damit nicht sanktioniert gehören. Was genau verstehst du daran denn nicht Question Es geht mir um die Analogie: Wenn einer behauptet, dass der Mensch schon immer so oder so gehandelt hat (es ist übrigens noch nicht einmal erwiesen, dass der Mensch “schon immer” Fleisch gegessen hat oder sich sein Gehirn aufgrund des Fleischkonsums so stark entwickelte), dann sollte er sich der Tragweite dieser Auffassung bewusst sein und die Argumentation zu Ende denken.
Und was die Freiheit des Einzelnen angeht, so wurde dazu schon allerhand gesagt. Freiheit heisst nicht tun und lassen zu können, was man will. Im kulturellen Sinn heisst Freiheit nun einmal Einschränkung.Schließlich könnte ich auch sagen, dass die Fleischesser und Raucher mit ihren Wohlstandskrankheiten Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes das Gesundheitssystem exorbitant belasten.
Natürlich fragt sich der Löwe nicht nach irgendwelchen Rechten. Aber ich dachte, wir wären deshalb Menschen, weil wir uns eben nicht wie Tiere benehmen können.
Diese Heuchelei missfällt mir. Das ist opportunistisch. Man kann nicht in einer monogamen Beziehung leben, Computer benutzen oder erbost sein, wenn einer seine Kinder schlägt, um dann im Gegenzug die Natürlichkeit des Fleischkonsums zu preisen.


Deniz hat folgendes geschrieben:

Zitat:

"Tiere sind zum Schlachten geboren” spricht er - und rechtfertigt damit Sklaverei und Rassismus.


Der Stärkere gewinnt. Das ist ein Gesetz der Natur.
Wieso man damit Rassismus rechtfertigt, raff ich nicht.
Wahrscheinlich verstehe ich den Begriff in diesem Zusammenhang falsch.


Ja das mag ein Gesetz der Natur sein. So what? Die Massentierhaltung schafft dieses Gesetz aber ab, da diese sich unnatürlicher Methoden und industrieller Werkzeuge bedient, die so nicht in der Natur vorkommen. Der Fleischkonsum bewegt sich schon lange nicht mehr in diesen Kategorien der Natur. Mir fällt allerdings ein Beispiel ein, wo die Argumentation der Natürlichkeit nicht verfehlt ist: Beim Milchkonsum. Es handelt sich hierbei um eine Mutation, die erst in den letzten Jahrtausenden von Statten ging. Ungefähr 10-20% der Deutschen sind laktoseintolerant. In Asien sind es über 90%. Warum beruft man sich hier also plötzlich nicht auf seine angestammte Natur?
Man rechtfertigt mit der zitierten Aussage Rassismus, weil man einer Spezies oder einer Rasse inhärente, d.h. ihr innenwohnende Eigenschaften zuspricht. Das gibt es aber gar nicht. Eine Kuh besitzt nicht die Eigenschaft des Schlachttieres, sondern erst der Mensch schreibt ihr diese Eigenschaft zu. Wer so argumentiert, der sagt damit aus: “Neger wurden geboren, um versklavt zu werden. Frauen wurden geboren, um hinter dem Herd zu stehen”.
Deniz
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BeitragVerfasst am: 15 Sep 2010 - 09:02:14    Titel:

Ich finde die Vergleiche, Analogien nicht treffend.
Allerdings stimmt es: Wir wissen vieles nicht zu schätzen, darunter z. B. das Essen.
Und es ist auch richtig, dass sich unsere Tierhaltung ändern muss.
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Klimperkasten
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BeitragVerfasst am: 15 Sep 2010 - 12:54:58    Titel:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/foers-buch-tiere-essen-die-grausamen-methoden-der-fleischindustrie;2649638

Klimperkasten Wink
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Kai-369
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BeitragVerfasst am: 15 Sep 2010 - 21:38:47    Titel:

Wenn sich Tiere fressen, müssen sie grausam sein ansonsten können sie ihre Mahlzeit vergessen. Zu gerne möchte ich ein Krokodil sehen, dass seinen Schnabel aufmacht und dann plötzlich anfängt zu weinen, weil es für seine Beute anfängt Gefühle zu empfinden. Gäbe es nur solche sensiblen Krokodile, dann wären sie schon länst alle ausgerottet und dann aber zurecht. Wenn ich mir vorstelle wie du vor deinem Teller sitzt und ganz traurig die Gabel hälst, dann bin ich mir sicher, dass die Mahlzeit anfängt davon zu laufen, weil sie das schreckliche Gejammere nicht mehr hören kann.

Ich möchte ungern euch alle auf den Boden der Tatsache zurückbringen aber ich denke jeder weiß, dass sich etwas ändern SOLLTE.
Aber tut es dies wenn wir darüber reden oder fühlen wir uns nur besser dabei, gewisse Probleme anzusprechen über die wir ohnehin keine Befugnis oder Kontrolle verfügen?

Also "SOLLEN" sollte vieles anders ablaufen. Doch der IST-Zustand ist anscheinend für die meisten aus irgendwelchen bizarren Gründen demütigend.
Philosophen bestimmen rein gar nichts sondern Tyrannen. Beide haben jedoch gemeinsam, dass sie viel reden und nennen es dann Philosophie oder Politik. Der Unterschied liegt eben darin, dass Politiker die entscheidende Macht besitzen. Solange es auch solche Horden geben wird, die aus purer Langeweile für ihre eigenen Taten keine Verantwortung übernehmen möchten, sondern lieber dumme Politiker wählen und auf Meister angewiesen sind, die ihnen wortwörtlich alles in den Mund stopfen, wird sich rein gar nichts verändern.
Wir können noch so viel darüber diskutieren wie falsch es doch sei. Bitteschön. Es ist falsch. Ich habs gesagt......ohh nichts hat sich verändert.
Doch dadurch fühlt sich mein Ego besser.
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BeitragVerfasst am: 16 Sep 2010 - 21:30:28    Titel:

Kai-369 hat folgendes geschrieben:

Ich möchte ungern euch alle auf den Boden der Tatsache zurückbringen...

Diogenes ist aus seinem Fass gestiegen! Bitte lass uns, die wir im Gegensatz zu dir als Mensch nur “Abschaum” sind, an deiner Weisheit teilhaben! Zeige uns den Weg mit deiner Lampe, aber bitte schlage mit deinem Stock nicht zu hart auf uns Unwissenden.

Kai-369 hat folgendes geschrieben:
Wenn sich Tiere fressen, müssen sie grausam sein ansonsten können sie ihre Mahlzeit vergessen. Zu gerne möchte ich ein Krokodil sehen, dass seinen Schnabel aufmacht und dann plötzlich anfängt zu weinen, weil es für seine Beute anfängt Gefühle zu empfinden. Gäbe es nur solche sensiblen Krokodile, dann wären sie schon länst alle ausgerottet und dann aber zurecht. Wenn ich mir vorstelle wie du vor deinem Teller sitzt und ganz traurig die Gabel hälst, dann bin ich mir sicher, dass die Mahlzeit anfängt davon zu laufen, weil sie das schreckliche Gejammere nicht mehr hören kann.

Ja ja. Die alte Mär. Tiere sind ja schon tot und die Natur ist nun einmal grausam. Langweilig.


Kai-369 hat folgendes geschrieben:

Also "SOLLEN" sollte vieles anders ablaufen. Doch der IST-Zustand ist anscheinend für die meisten aus irgendwelchen bizarren Gründen demütigend.
Philosophen bestimmen rein gar nichts sondern Tyrannen. Beide haben jedoch gemeinsam, dass sie viel reden und nennen es dann Philosophie oder Politik. Der Unterschied liegt eben darin, dass Politiker die entscheidende Macht besitzen. Solange es auch solche Horden geben wird, die aus purer Langeweile für ihre eigenen Taten keine Verantwortung übernehmen möchten, sondern lieber dumme Politiker wählen und auf Meister angewiesen sind, die ihnen wortwörtlich alles in den Mund stopfen, wird sich rein gar nichts verändern.
Wir können noch so viel darüber diskutieren wie falsch es doch sei. Bitteschön. Es ist falsch. Ich habs gesagt......ohh nichts hat sich verändert.
Doch dadurch fühlt sich mein Ego besser.

Politiker besitzen die entscheidende Macht. Laughing Danke. Er neigt also auch noch zu scherzen.

Nun ja. Ich kann deine Resignation und Verbitterung nachvollziehen. Aber beides ist fehl am Platz. Dafür wiegen die Handlungen des Einzelnen zu viel.
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3811

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2010 - 03:20:18    Titel:

Zitat:
Politiker besitzen die entscheidende Macht


Gott sei Dank nicht in Europa

Gruß Dornbusch
Kai-369
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Anmeldungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 981
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BeitragVerfasst am: 17 Sep 2010 - 10:54:41    Titel:

Zitat:
Diogenes ist aus seinem Fass gestiegen! Bitte lass uns, die wir im Gegensatz zu dir als Mensch nur “Abschaum” sind, an deiner Weisheit teilhaben!


- Eine weitere persönliche Beleidigung dieser Qualität hat einschneidende Konsequenzen. Lamasshu -
Du bist also parteiisch? Seine Attacken toleriere ich aber nicht.
Zitat:
Ja ja. Die alte Mär. Tiere sind ja schon tot und die Natur ist nun einmal grausam. Langweilig.

Wenn du unterhalten werden willst, dann schalte doch den Fernseher ein und knabber an einem saftigen grünen Blatt vor dich hin.

Zitat:
Politiker besitzen die entscheidende Macht. Laughing Danke. Er neigt also auch noch zu scherzen.

Wenn du kein Deutsch verstehst, dann kann ich nichts dafür. Welche Macht haben Philosophen im Vergleich zu Politiker? Keine außer ihre Gabe den ganzen lanten Tag zu reden und zu quaseln. Welche Macht besitzen denn Philosophen? Ich sagte nicht, dass Politiker die absoluten Herrscher über alles und jeden seien. Sondern, dass hast du und der liebe Dornbusch reininterpretiert. Neben einem Politiker sieht jede Philosophie klein aus. Wenn ihr das verweigen wollt, dann ist es euer Recht. Ihr könnt alles verweigern, Fakten etc. auch wenn sie vor eurer Nase ablaufen. Ihr könnt euch in eure metaphysische Ebene verkriechen und euch an die Wahrscheinlichkeit von Feen Osterhasen und Göttern klammern.
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Zuletzt bearbeitet von Kai-369 am 17 Sep 2010 - 12:04:20, insgesamt 2-mal bearbeitet
Klimperkasten
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BeitragVerfasst am: 17 Sep 2010 - 11:00:08    Titel:

Ein Tier ist nicht grausam! - Es ist apriori nicht in der Lage weiter zu "denken"! - Wir Menschen sind jedoch dazu in der Lage und sollten bitteschön unser Hirn beim Fleischkonsum einschalten, um dieses ewige Quälen von Tieren zu beenden! -
Viele Menschen wissen nicht, dass sie sich selbst schaden, bei diesen Unmengen an Fleisch, die sie zu sich nehmen!
Schon die Krankenversicherungen sollten frühzeitig ihre Versicherten über die negativen gesundheitlichen Folgen des Fleischkonsums aufmerksam machen auf dem politischen Wege versuchen, den übertrieben Fleischkonsum in Schach zu halten, damit die späteren Rekonvaleszenzkosten nicht exorbitant in die Höhe schnellen! - Kosten, die niemand mehr zahlen kann!

Mit tierisch freundlichen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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