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Jurastudium...
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Kira-Lee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 00:39:48    Titel: Jurastudium...

Hallo...
habe mal eine generelle Frage zum Jurastudium:Muss man sich dort jemals irgendwie bei einem Arzt vorstellen oder ein Gesundheitszeugnis ablegen oder so oder zum Amtsarzt?Die Frage ist letztlich mal rein informativ in einer Unterhaltung aufgetaucht:-)
Man muss sich ja als Jurist nicht verbeamten lassen,oder?Wie funktioniert das denn,wenn man in den höheren Dienst möchte?
Man ist doch dann mit dem zweiten Stex komplett fertig,oder muss man da noch irgendwie was beantragen,dass man als Jurist arbeiten darf?
Ich meine,man kann als Jurist ja relativ viel machen(wenn man jut ist...)

Liebe Grüße und Antworten wären nett:-)
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 00:49:50    Titel: re

Hallo,

nein, man muss sich kein Gesundheitszeugnis holen. Obwohl man sich bei manchen Typen, die man so kennenlernt, mitunter das Gegenteil wünscht Very Happy Very Happy tolle Frage, wie kommt man denn nur auf sowas?

Für den höheren Dienst darfst du mit Hochschulabschluss, bei Jura also erstes Staatsexamen, bewerben. Wenn du das zweite hast wird das aber bestimmt unschädlich sein.

mfg
derjim
Kira-Lee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 11:41:41    Titel:

Wie man auf sowas kommt?Ich verrate es dir: Indem man über Verbeamtung bei Lehrern spricht,und dann feststellt,dass ein Lehrer z.B. wegen Bluthochdruck oder Wirbelsäulenschiefstand nicht verbeamtet wird.Ich habe das ja erst für einen Witz gehalten aber das war es natürlich nicht.Dann haben wir die Debatte weiter ausgefahren und sind dann auf Jura gekommen,weil man ja damit auch eine Beamtenlaufbahn einschlagen könnte und es doch irgendwie befremdlich ist,dass ein wahnsinnig guter Jurist das nicht können soll,bloß weil er meinetwegen Diabetes hat oder eine andere Krankheit,die in nicht wirklich an seinem Beruf hindert.
Du bist dir also sicher,dass das im Studium an sich keine Rolle spielt...
Ich meine,dass kann doch eig nicht sein,dass solche Leute nicht Beamte werden können,oder?Wie funktioniert das denn dann?

Liebe Grüße und weitere Antworten wären nett:-)
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 13:09:35    Titel:

Muß eigentlich das Führungszeugnis vorgelegt werden bei einer eventuellen Verbeamtung? So einfach kann doch keiner im Staatsdienst arbeiten.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 16:41:16    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
Muß eigentlich das Führungszeugnis vorgelegt werden bei einer eventuellen Verbeamtung? So einfach kann doch keiner im Staatsdienst arbeiten.


Nein, die einzelnen staatlichen Stellen und die BRAK holen sich nur eine Erlaubnis im Register nachzugucken, die sehen aber auch wirklich alles. Nicht nur die Verurteilungen über 90 Tagessätze.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 17:43:41    Titel:

Die Vorstellung beim Amtsarzt erfolgt natürlich, wenn man in den Staatsdienst will...
mit dem Studium ansich hat das aber erstmal gar nix zu tun.
Kira-Lee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2008 - 11:55:24    Titel:

Okay,ist man als Richter oder Staatsanwalt oder Notar im Staatsdienst?Heißt das also,wenn jemand Diabetes hat,dann kann er nicht Richter oder so werden?Ich kann das einfach nicht glauben,dass eine hat ja eig. mit dem anderen gar nichts zu tun,oder?
Wenn ich mich doch aber selbstständig mache als Anwalt,dann kann ich doch haben was ich will,oder?Mit dem zweiten Stex habe ich doch meine Berechtigung,Anwalt zu sein,oder?Als Arzt z.B. muss ich ja dann noch eine Approbation beantragen aber wie funktioniert das bei Jura?
Freue mich über jede Antwort,ich kann das nach wie vor kaum glauben...
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2008 - 12:17:48    Titel:

Ja, ist man. Und da selbst der schlauste Richter dienstunfähig werden und somit dem Land oder Bund u.U. jahrzehntelang auf der Tasche liegen kann, bedarf es natürlich auch eines Mindestmaßes an gesundheitlicher Eignung. Es gibt fast nichts schlimmeres als einen dauerkranken Richter oder StA, da geschäftsverteilungsmäßig oft nur geringe Ersatzkapazitäten zur Verfügung stehen: Ist ein Strafrichter krank, werden manchmal wochenlang nur die dringlichen Sachen (Haftsachen, Durchsuchungsbeschlüsse etc.) gemacht, alles andere bleibt liegen.

Nein, mit dem 2. StEx darf man nicht sofort als Rechtsanwalt tätig werden. Vielmehr bedarf es einer Zulassung. Um diese zu erhalten, muss man v.a. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen (für den Fall, dass man z.B. falsch berät oder Fristen versäumt und dem Mandanten dadurch ein Schaden entsteht). Aber auch einen Eid muss ein angehender Rechtsanwalt noch leisten.
Kira-Lee
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2008 - 10:07:45    Titel:

Okay,man muss sich aber,um als Anwalt zugelassen zu werden,kein Gesundheitszeugnis oder Ähnliches bei irgendeinem Amtsarzt abholen,das meinte ich damit.Die Versicherung ist sicherlich sinnvoll,aber man braucht kein ärztliches Attest,oder?
Es stimmt schon,dass ein Richter auch krank werden kann,aber sorry,sicher fällt er nicht Wochen lang wegen Diabetes oder Schilddrüsenkrankheiten oder so aus!Schon sehr seltsam...
Würde ja sonst bedeuten,dass sich für chronisch Kranke,die totale Banalitäten haben,kein Studium der Welt lohnt,oder?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 22 Jan 2008 - 11:26:46    Titel:

Nein, ein ärztliches Attest muss man nicht vorlegen, um zum Rechtsanwalt zugelassen zu werden. Bist ja Freiberufler, wer will da gesundheitliche Anforderungen an dich stellen?
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