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Bachelor of Law für alle?
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LMU1981
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Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 127
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 18:37:23    Titel: Bachelor of Law für alle?

Hi,

ich habe gelesen das geplant ist in Zukunft für alle scheinfreien Jurastudenten den Titel Bachelor of Law zu vergeben - hat jemand dazu nähere Infos oder ist das nur ein Gerücht? Soll also nach dem Prinzip der Hamburger Uni funktionieren und auf Wunsch erfolgen so wie jetzt beim Diplom - Jurist nach dem ersten Examen.

Weiß jemand mehr darüber?

LG LMU
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 18:57:39    Titel:

Der neuerliche Reformvorschlag wurde schon hier thematisiert: "Mehr Praxisnähe im Jurastudium"
Dort gibt's auch den Link zum Vorschlag.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 19:05:42    Titel:

Ich plädiere dafür, jedem Hauptschulabsolventen den Titel "Bachelor of Law" zu verleihen. An der Wertigkeit dieses "Abschlusses" würde das nichts grundlegend ändern und damit haben dann "Problemjugendliche" mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 19:10:58    Titel:

Nun, an einem Bachelor-Master-Staatsexamen-System werden wir nicht herumkommen. Jura wird Bologna nicht ewig hinhalten können. Es geht - so habe ich den Eindruck - eigentlich weniger um die Frage, ob Bachelor/Master (hier sind die Würfel längst gefallen), sondern wie genau die Weiterqualifizierung für die reglementierten Berufe (RA/Notar/StA/Ri/Verw) aussehen soll. Insbesondere liebäugeln wohl viele damit, das 2. StEx abzuschaffen und das jetzige Abtauch-Ref durch eine intensivere und effizientere - ggf. spartenspezifische - Berufsvorbereitung zu ersetzen.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2008 - 19:14:54    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Nun, an einem Bachelor-Master-Staatsexamen-System werden wir nicht herumkommen. Jura wird Bologna nicht ewig hinhalten können. Es geht - so habe ich den Eindruck - eigentlich weniger um die Frage, ob Bachelor/Master (hier sind die Würfel längst gefallen), sondern wie genau die Weiterqualifizierung für die reglementierten Berufe (RA/Notar/StA/Ri/Verw) aussehen soll. Insbesondere liebäugeln wohl viele damit, das 2. StEx abzuschaffen und das jetzige Abtauch-Ref durch eine intensivere und effizientere Berufsvorbereitung zu ersetzen.


Mein Vorschlag ist, das bisherige Studium bis zum Schwerpunkt mit einem Bachelor zu honorieren, dann einen Master für den Schwerpunkt zu verleihen und danach wie gewohnt die Examina als Voraussetzung für die Befähigung zum Richteramt abzulegen. Das zweite Staatsexamen ist eine der letzten aussagekräftigen Prüfungen wir sollten uns das nicht von irgendwelchen Bologna-Fuzzies kaputt machen lassen.
LMU1981
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Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 127
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2008 - 10:13:13    Titel:

Habe gedacht das ist dann wie bei den Lehramt Leuten. Bachelor, dann Master, dann Ref und zweites Examen... naja warten wir ab. Bin nur gespannt ob das dann für alle gelten soll - also auch die Leute die z.B. jetzt das Examen nicht schaffen/ abbrechen, damit die dann auch einen Abschluss haben - also so wie beim Diplom Jurist... weiß jemand von Euch etwas darüber?

LG
Hamburger85
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2008 - 02:30:26    Titel:

Naja, aber ist es nicht so, dass die Amis schon mit 16 J. ihre in diesem Fall 7jährige Ausbildung beginnen, wobei der durchschnittliche deutsche Abiturient
eher mit 20 - 21 Jahren fertig wird? Ich meine zu wissen, dass der amerikanische College-Bachelor eher mit unserer Oberstufe vergleichbar wäre..
Akiro
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2008 - 10:49:47    Titel: Re:

@bernie1987

Den Hauptvorteil des Bachelor of Laws gegenüber dem klassischen Jurastudium sehe ich in seiner Zukunftsperspektive.

Deutschland steht aufgrund des Bologna-Prozesses eine umfassende und tiefgreifende Reform bevor. In den Bologna-Vereinbarungen (aufbauend auf den Stockholmer Vereinbarungen) ist festgelegt worden, dass eine europäische Vereinheitlichung der Studiengänge – auch zum Zwecke der Vergleichbarkeit - angestrebt werden soll. In manchen Berufen ist der Prozess auch schon sehr weit fortgeschritten. Künftig wird also wohl das 1. und 2. juristische Staatsexamen durch den Bachelor- und Masterstudiengang abgelöst werden.
Parallelwertung
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Anmeldungsdatum: 17.09.2007
Beiträge: 169

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2008 - 11:37:04    Titel: Re:

Akiro hat folgendes geschrieben:
(...), dass eine europäische Vereinheitlichung der Studiengänge – auch zum Zwecke der Vergleichbarkeit - angestrebt werden soll.


Nur ohne eine einheitliche europäische Rechtsordnung bringt eine Vergleichbarkeit der Rechtswissenschaftlichen-Studienabschlüsse gar nichts.
Akiro
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 08:40:46    Titel: Bachelor of Laws

Zitat:


Schwarze Strümpfe schreibt:

Ein Vorteil eines Jurastudiums wäre etwa, dass man wüsste, dass der Betrugsvorwurf hier absurd ist. Aber wenn du deine Studienwahl rationalisieren willst, sollten wir nicht weiter stören. Es ändert auch nichts daran, dass bei nahezu allen lukrativen und interessanten juristischen Berufen zunächst die Befähigung zum Richteramt nachzuweisen ist.


Ich nehme den Inhalt Deines Beitrags als Deine Meinung zur Kenntnis, und lasse sie unkommentiert stehen.
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