Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Bachelor of Law für alle?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Bachelor of Law für alle?
 
Autor Nachricht
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2008 - 21:04:01    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:
Der Bachelor of Law ist der geborene Verhandler. Konfliktbewältigung ist Studieninhalt.


Willst du uns hier einen Bachelor of Law verkaufen? Sehen wir es doch mal realistisch. Der Bachelor of Law ist ein Bubi, der mal einen Blick ins BGB und in BWL-Lehrbücher geworfen hat. Wenn's gut läuft, hat er eine FH-Reife, einen Führerschein und ein paar Scheine im Zivilrecht und BWL. Mehr nicht.
Wenn er klug ist, hält er im Wirtschaftsleben erstmal die Klappe und lernt durchs Zuschauen und Selbstmachen (wodurch er natürlich genauso gut werden kann wie Juristen). Sobald es ernst wird, muss er doch die großen Jungs dranlassen.
bernie1987
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2008 - 22:47:42    Titel:

Zitat:
Grundlegende wirtschafltiche Fähigkeiten und Kenntnisse sind schnell erworben.


Sorry, aber genau das ist ein gewaltiger Trugschluss Shocked Natürlich, wie schon mehrfach (von mir und von anderen) erwähnt "man wächst mit der Praxis" aber das gilt andersrum genauso und die Volljuristen, die meinen "das bisschen BWL" aus Büchern in Windeseile lernen zu können, muss ich leider enttäuschen.

Ich bin leider zeitlich ein wenig knapp ... nur soviel für den Moment ...
Diskutiert bitte sachlich, Leute ! Wir haben alle unsere Daseinsberechtigung und sollten uns nicht immer vorhalten, was wir können oder nicht und mal ehrlich: ich würde niemals auf die Idee kommen zu sagen, Wirtschaftsjuristen wären dümmer als Volljuristen, wie es hier leider oft unterschwellig angedeutet wird.

Zitat:
großen Jungs


@ Schwarze Strümpfe: Wie groß bist denn du, wenn ich fragen darf ? Wink Es gibt Volljuristen, die würden mit mir keine zwei Runden durchhalten ... Wink

In diesem Sinne gute Nacht und bis bald

BERND Cool Very Happy
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2008 - 23:40:58    Titel:

bernie1987 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
großen Jungs


@ Schwarze Strümpfe: Wie groß bist denn du, wenn ich fragen darf ? Wink Es gibt Volljuristen, die würden mit mir keine zwei Runden durchhalten ... Wink


Ca. 1,86 m. Worin denn keine zwei Runden durchhalten? Siedler von Catan? Ringelpiez mit Anfassen?
Akiro
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 10:06:02    Titel: Bachelor of Laws

@ StR-Tobi

Bei der Einschätzung des Gewichts Deines Arguments der Ausschaltung etwaiger Fettnäpfchen im Zusammenhang mit der vertraglichen Betätigung von Betrieben sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Betrieb selbst den Inhalt von Verträge weitgehend vorformuliert und diese Inhalte dann für eine Vielzahl von Verträgen verwendet. Es wird nicht in jedem Falle aufs Neue verhandelt und der Vertrag ausgestaltet.

@ Vorredner

Im Übrigen ist dem Vorredner entgegen zu halten, dass eine Unterscheidung von Uni-Absolventen und FH-Absolventen nach der Umstellung auf das Bachelor/Master-System im wirtschaftsrechtlichen Bereich nicht mehr stichhaltig ist. Auch Universitäten bieten mittlerweile den LL.B. als Studiengang an.

@ Parallelwertung

Der Jurist kann bekanntlich auch als Notar arbeiten. Um diese Betätigung auszuüben, muss in Württemberg kein Jurastudium absolviert werden. Dort kann man an der Notarschule (die derzeit noch eine FH der Justizverwaltung ist) das Rüstzeug für die Tätigkeit als Notar erwerben.

@ Schwarze Strümpfe

Anhand Deiner Beiträge kann man den Eindruck gewinnen, dass Du in der Argumentation mit anderen noch souveräner werden musst. Diese Eigenschaft ist in der heutigen Gesellschaft ein Erfolgsfaktor.
StR-Tobi
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 10:49:09    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:
@ StR-Tobi

Bei der Einschätzung des Gewichts Deines Arguments der Ausschaltung etwaiger Fettnäpfchen im Zusammenhang mit der vertraglichen Betätigung von Betrieben sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der Betrieb selbst den Inhalt von Verträge weitgehend vorformuliert und diese Inhalte dann für eine Vielzahl von Verträgen verwendet. Es wird nicht in jedem Falle aufs Neue verhandelt und der Vertrag ausgestaltet.(...)

Hier bestätigst du aber letztendlich das, was wir hier schon seit geraumer Zeit sagen möchten: Wirtschaftsjuristen ja, aber für die großen Sachen mit umfangreichem rechtlichen Bezug braucht man nun einmal den Volljuristen. In diesem Fall eben für die Erstvertragsgestaltung.

Allerdings muss man natürlich zugeben, dass für wirklich wichtige Verträge mit einem hohen Volumen ein Volljurist kaum ausreicht. Es braucht mitunter ein ganzes Team von auf Vertragsgestaltung spezialisierten Volljuristen, möglicherweise auch aus mehreren Ländern (etwa im M&A-Bereich). Sowas kann ein frischer Assessor noch lange nicht, klare Sache.

Ich weiß nicht, warum hier immer so viel gestritten werden muss. Über kurz oder lang entscheidet ohnehin der Markt. Genauso wie schlechte Volljuristen rausfliegen, wird der Markt dafür sorgen, dass gute FH-Absolventen zu Spitzenkonditionen in Unternehmen unterkommen, ganz sicher. Man sollte aufhören mit dieser Platzhirsch-Mentalität und einfach der Selbstreinigungskraft des Marktes vertrauen.
LMU1981
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 127
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 11:41:34    Titel:

Um mal wieder etwas Neues dazuzubringen, wie sieht die Umsetzung des Bologna Prozesses eigentlich in den anderen europäischen Staaten aus? Ist da eine Umstellung auf Bachelor/ Master erfolgt bzw. wie sind die Pläne?
Gibt es eigentlich ein Bußgeld wenn Deutschland bis 2010 nicht alles umgesetzt hat? Wie zwingend ist diese Umstellung auf Bachelor/ Master eigentlich ganz genau?

Schönen Sonntag Cool
quatsch
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3496

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 12:26:06    Titel:

Eine Umstellung auf Bachelor/Master ist "in Bologna" nicht vorgeschrieben, die Begriffe kommen dort nicht vor. Was vorgesehen ist, sind gestufte Studiengänge mit 3-4 bzw 1-2 Jahren Dauer für die Zyklen.
Schwarze Strümpfe
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 14:23:28    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:

@ Schwarze Strümpfe

Anhand Deiner Beiträge kann man den Eindruck gewinnen, dass Du in der Argumentation mit anderen noch souveräner werden musst. Diese Eigenschaft ist in der heutigen Gesellschaft ein Erfolgsfaktor.


Anhand deiner Beiträge gewinnt man den Eindruck, dass dir das ganze Career-Gesülze zu Kopf gestiegen ist. Es ist ein Trugschluss zu glaube, das wäre ein Erfolgsfaktor in der heutigen Gesellschaft.
LMU1981
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 10.11.2005
Beiträge: 127
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 17:44:06    Titel:

@ quatsch: Sorry, der genau Wortlaut (siehe Bologna Declaration):

· Einführung eines Systems, das sich im wesentlichen auf zwei
Hauptzyklen stützt: einen Zyklus bis zum ersten Abschluß
(undergraduate) und einen Zyklus nach dem ersten Abschluß
(graduate). Regelvoraussetzung für die Zulassung zum zweiten
Zyklus ist der erfolgreiche Abschluß des ersten Studienzyklus, der
mindestens drei Jahre dauert. Der nach dem ersten Zyklus
erworbene Abschluß attestiert eine für den europäischen
Arbeitsmarkt relevante Qualifikationsebene. Der zweite Zyklus sollte,
wie in vielen europäischen Ländern, mit dem Master und/oder der
Promotion abschließen.

Also, dann formuliere ich es um: Gibt es in den anderen Ländern (welche die Bologna Declaration unterzeichnet haben), das System von undergraduate und graduate bereits bzw. wie weit ist die Verwirklichung dort?
derjim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2008 - 22:06:27    Titel: re

Zitat:


Anhand deiner Beiträge gewinnt man den Eindruck, dass dir das ganze Career-Gesülze zu Kopf gestiegen ist. Es ist ein Trugschluss zu glaube, das wäre ein Erfolgsfaktor in der heutigen Gesellschaft.


das denke ich auch, es sei denn, er will im Callcenter anfangen Cool . Die einzigen, denen solches Geschwafel nützt, sind die verantwortlichen Macher dieser Studiengänge und deren Anleger. Die fahren massig Cash mit den Hoffnungen der Leute auf sozialen Aufstieg ein. Hauptsache es klingt gut und es wird ein breiter Anwendungsbereich mit hoher Bezahlung prognostiziert. Das böse Erwachen kommt später..
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Bachelor of Law für alle?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Seite 9 von 12

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum