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Bachelor of Law für alle?
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Akiro
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2008 - 12:11:50    Titel: Bachelor of Laws

Zitat:


derjim schreibt:

das denke ich auch, es sei denn, er will im Callcenter anfangen...


So so, derjim denkt...


Zitat:


derjim schreibt weiter:

...Die einzigen, denen solches Geschwafel nützt, sind die verantwortlichen Macher dieser Studiengänge und deren Anleger. Die fahren massig Cash mit den Hoffnungen der Leute auf sozialen Aufstieg ein. Hauptsache es klingt gut und es wird ein breiter Anwendungsbereich mit hoher Bezahlung prognostiziert. Das böse Erwachen kommt später..


Soll man dies etwa als Betrugsvorwurf auslegen können ? Tschuldigung, aber so kommt das jetzt für mich rüber.

Anhand Deines Auftretens erkenne ich nicht wirklich den Vorteil durch ein Jurastudiums.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2008 - 13:21:31    Titel: re

Zitat:

Soll man dies etwa als Betrugsvorwurf auslegen können ?


Das hast du gesagt.Dann wäre die Behauptung, das der weisse Riese weisser als weiss wäscht oder Mars mobil macht auch Betrug..
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2008 - 17:39:43    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:

Soll man dies etwa als Betrugsvorwurf auslegen können ? Tschuldigung, aber so kommt das jetzt für mich rüber.

Anhand Deines Auftretens erkenne ich nicht wirklich den Vorteil durch ein Jurastudiums.


Ein Vorteil eines Jurastudiums wäre etwa, dass man wüsste, dass der Betrugsvorwurf hier absurd ist. Aber wenn du deine Studienwahl rationalisieren willst, sollten wir nicht weiter stören. Es ändert auch nichts daran, dass bei nahezu allen lukrativen und interessanten juristischen Berufen zunächst die Befähigung zum Richteramt nachzuweisen ist.
bernie1987
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Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 00:07:10    Titel:

Zitat:
Ich weiß nicht, warum hier immer so viel gestritten werden muss. Über kurz oder lang entscheidet ohnehin der Markt. Genauso wie schlechte Volljuristen rausfliegen, wird der Markt dafür sorgen, dass gute FH-Absolventen zu Spitzenkonditionen in Unternehmen unterkommen, ganz sicher. Man sollte aufhören mit dieser Platzhirsch-Mentalität und einfach der Selbstreinigungskraft des Marktes vertrauen.


Das ist mal ein wahres und vernünftiges Wort von Tobi und im Prinzip das ausgedrückt, was ich u.a. auch schon die ganze Zeit rüberbringen will: "Kniet euch rein im Studium und dann wirds was, ob ihr jetzt Jura, Wirtschaftsrecht oder Japanologie (soll ich wechseln ?! Rolling Eyes Wink ) studiert ..." ! Very Happy Wink


Zitat:
Ein Vorteil eines Jurastudiums wäre etwa, dass man wüsste, dass der Betrugsvorwurf hier absurd ist.


@ Schwarze Strümpfe: Das hätte ich aber auch gewusst, ok, vielleicht (ich bin ja nur Wirtschaftsrechtler) ... Rolling Eyes Wink Cool ...
Das mit den "Runden" (siehe mein vorletzter Beitrag) kannst du dir eigentlich aussuchen Rolling Eyes Wink Nimm' "Jogging-Runden" oder Zahlen runden (z.B. von 4,6 auf 5 aufrunden) oder von mir aus auch "Ringelpiez mit Anfassen" ( Shocked Laughing ) und ja ... hin und wieder auch Box-Runden ...

In diesem Sinne wünsche ich euch was ...

Grüße

BERND Rolling Eyes Cool Wink Arrow Idea
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 13:04:56    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:
Zitat:


Schwarze Strümpfe schreibt:

Ein Vorteil eines Jurastudiums wäre etwa, dass man wüsste, dass der Betrugsvorwurf hier absurd ist. Aber wenn du deine Studienwahl rationalisieren willst, sollten wir nicht weiter stören. Es ändert auch nichts daran, dass bei nahezu allen lukrativen und interessanten juristischen Berufen zunächst die Befähigung zum Richteramt nachzuweisen ist.


Ich nehme den Inhalt Deines Beitrags als Deine Meinung zur Kenntnis, und lasse sie unkommentiert stehen.


Ist das jetzt Konfliktfähigkeit oder 'ne beleidigte Leberwurst?
Akiro
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 14:38:01    Titel: Bachelor of Laws

Allein der Nachweis der Befähigung zum Richteramt sagt für sich genommen noch nicht viel über die tatsächliche Qualität des Absolventen aus. Nahezu alle Personalverantwortlichen, die lukrative und interessante juristische Tätigkeiten zu vergeben haben, werden wissen wollen, wie sich der Kanditat im Studium geschlagen hat.

Hierzu gibt es eine freie und für jedermann abrufbare Internetseite des Justizprüfungsamtes Stuttgart.

Google : „Bericht JUSTIZMINISTERIUM BADEN-WÜRTTEMBERG LANDESJUSTIZPRÜFUNGSAMT 2003“

Aus dem Land der Bezirksnotare stammen folgende Zahlen:

Prüfungsnoten der Zweiten juristischen Staatsprüfung des Jahrgangs 2003

0 = sehr gut
13 = gut
114 = vollbefriedigend
336 = befriedigend
429 = ausreichend
130 = nicht bestanden

1022 = total

Deinen 127 Ex-Kommilitonen mit Prädikatsexamen stehen 765 Absolventen gegenüber, die ihre Befähigung zum Richteramt nicht mit Prädikat nachweisen können.

Anhand dieser Daten geht mir folgender in der Diskussion gefallene Satz durch den Kopf:

Zitat:
(...) das ganze Career-Gesülze zu Kopf gestiegen ist. Es ist ein Trugschluss zu glauben, das wäre ein Erfolgsfaktor in der heutigen Gesellschaft.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 19:31:58    Titel: Re: Bachelor of Laws

Akiro hat folgendes geschrieben:
Allein der Nachweis der Befähigung zum Richteramt sagt für sich genommen noch nicht viel über die tatsächliche Qualität des Absolventen aus. Nahezu alle Personalverantwortlichen, die lukrative und interessante juristische Tätigkeiten zu vergeben haben, werden wissen wollen, wie sich der Kanditat im Studium geschlagen hat.


Das stimmt, die Befähigung zum Richteramt ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Nun verhält sich aber der LL.B. zum 2. Staatsexamen wie das Seepferdchen zum Abitur, die haben vom Anspruch und Prüfungsstoff nicht viel miteinander gemein, daher verstehe ich nicht, inwieweit dieser Beitrag deinem Plädoyer für den Jurabachelor irgendwie Gewicht verleiht, denn es stimmt zwar, dass die Befähigung zum Richteramt alleine nicht viel hilft, aber noch viel weniger bringt es einem, einen pisseligen Schmalspurbachelor abgelegt zu haben.
Damit spielt man nicht in annähernd in derselben Liga wie jemand, der in beiden Examina 4,0 hatte.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 19:36:16    Titel: hmm

Zitat:

Ich nehme den Inhalt Deines Beitrags als Deine Meinung zur Kenntnis, und lasse sie unkommentiert stehen.


Ist das kein Kommentar Question

Zitat:

Deinen 127 Ex-Kommilitonen mit Prädikatsexamen stehen 765 Absolventen gegenüber, die ihre Befähigung zum Richteramt nicht mit Prädikat nachweisen können


- die aber mit Sicherheit einen LL.B. nach einer durchzechten Nacht mit 3.o Promille noch aus dem Ärmel schütteln können. Das Argument ist nicht eines gegen die Durchfaller oder nicht "Prädikats"juristen (wobei nirgends definiert ist, was "Prädikat" ist), sondern gegen die megahohen Anforderungen des Staatsexamens, wo eben auch Leute durchfallen , die in anderen Studiengängen locker mit gutem Erfolg durchkommen. Viele Durchfaller machen den LL.B. , vor allem weil man auch nur noch 1 Jahr für die Nichtrechtsscheine ranbacken muss. Oder eben andere Ergänzungsstudiengänge, WiJu, Rechtswirt o.ä. um wenigstens einen Abschluss zu bekommen. Sehe ich auch völlig ein.
Akiro
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Anmeldungsdatum: 04.01.2008
Beiträge: 58
Wohnort: Berlin, Wien, Bern

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 21:36:59    Titel: Bachelor of Laws

Von mehreren Seiten ist zu dem Thema „Bachelor of Laws für alle?“ vieles geschrieben worden.

Die Diskussion fortzuführen würde bedeuten, in einer Pattsituation zu verharren. Dies ist nicht der Zweck meiner Registrierung.

Ich möchte mich deshalb meinen Vorrednern, StR-Tobi und bernie1987 anschließen, die sich bereits aus der Involvierung lösten.
bernie1987
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Anmeldungsdatum: 12.01.2007
Beiträge: 150

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2008 - 22:29:26    Titel:

Zitat:
die aber mit Sicherheit einen LL.B. nach einer durchzechten Nacht mit 3.o Promille noch aus dem Ärmel schütteln können


Ja und die 40 - 50 % BWL lesen se sich am Tag davor in der Kneipe an, genauso die relativ weit gefächerten Spezialthemen in Jura (z.B. Wettbewerbsrecht oder Steuerrecht) ...

Nur mal zu dem Thema: ich habe schon Volljuristen gesehen, die nichtige Rechtsgeschäfte anfechten wollten oder vom Abstraktionsprinzip noch nix gehört zu haben scheinen ... wie bereits mehrfach gesagt: Knaller gibt's überall und keiner ist "etwas besseres" weil er Fach X anstatt Fach Y studiert. Letzlich muss jeder selber wissen und entscheiden, was er aus seinem Studium und aus seinem Leben macht. Wir sind jung und wir haben es in der Hand und sowohl ich, als auch alle anderen aus meinem Semester (und bestimmt auch Akiro) würden sich ohne weiteres ein Jurastudium zutrauen ... warum denn auch nicht ? Wir sind nicht dümmer als ihr und letztlich kocht ihr auch nur mit Wasser (ok, vielleicht mit verarbeitetem Holz, namens Brox oder Musielak oder Zippelius Rolling Eyes Wink )

In diesem Sinne

Grüße an alle

Bernd Cool
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