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Wie wichtig sind Vorkenntnisse aus den LK?
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perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 18:56:59    Titel:

Klar, weil man Biochemie ohne Vorkenntnisse der Chemie und Biologie erfolgsversprechend studieren kann. Dass ich nicht lache...

Ich werde nächstes Jahr mit Biochemie anfangen, habe Bio und Englisch Lk und Chemie Gk. Ich sehe mir Online-Vorlesungen der Uni Tübingen an und ohne Vorkenntnisse der Biologie und Chemie würde ich zweifeln, mich für das Richtige entschieden zu haben. Englisch-Lehramt kann man auch mit Physik-LK studieren, anders herum halte ich für unmöglich, bzw. für völlig unnötige Grenzerfahrungen.

Als ob man Abi nachgeschmissen bekäme, ha, als Schüler vielleicht, dem ein Lehrer alles vorgekaut serviert. Nur mag ich keine Kotze essen...
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:02:31    Titel:

Deswegen finde ich auch meine Frage garnicht so dumm.
Jeder sieht das nämlich etwas anders und das würde mich einfach interessieren.
Cheater!
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 5224
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:08:20    Titel:

DeVenus hat folgendes geschrieben:
Deswegen finde ich auch meine Frage garnicht so dumm.


Die Frage ist überhaupt nicht dumm; im Gegenteil, es ist sogar sehr nachvollziehbar, dass du dir Gedanken machst. Smile
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:17:16    Titel:

Ich will eben auf Deutsch gesagt auch nicht auf die Schnauze fliegen und mir dann anhören müssen dass ich eben was "verpasst" habe und zig Sachen nachlernen muss die schon vorrausgesetzt werden.
So kanns einem nämlich schnel gehen.
perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
Beiträge: 584
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:19:05    Titel:

Deine Frage ist selbstverständlich berechtigt. Die Kommentare hier finde ich teilweise arrogant, sie können auch verunsichern. Eine Sprache zu lernen halte ich jedenfalls für einfacher, kann aber auch sein, dass es mir leichtfällt Sprachen anzuwenden. Ich kann mich in vier Sprachen verständigen und könnte sie problemlos studieren.
Naturwissenschaften ohne Vorkenntnisse zu studieren stelle ich mir enorm aufreibend vor. Wie gesagt, ich würde nie das Biochemiestudium wagen ohne die entsprechenden Lks bzw. Gks. Ich bereite mich auf das Nichtschülerabi vor, kann somit nicht beurteilen wie die schulischen Methoden vorbereiten.

Jedenfalls kommt es wirklich auf die Umstände an, Sprachen halte ich persönlich für einen Klacks, da sie mir (wahrscheinlich) als Frau liegen. Außerdem ist Deutsch nicht meine Muttersprache, somit bekam ich schon als Kind mit, dass es mehr als nur die eine Sprache gibt. Naturwissenschaften empfinde ich als recht komplex, womöglich weil ich eine Frau bin. Jedoch ist das die einzige Herausforderung, welche mir den Kick gibt, wenn ich wieder mal etwas gut gemacht oder begriffen habe, werde ich überschüttet, vom Dopamin. Eine geile Droge, die ich nur weiter empfehlen kann.
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:21:41    Titel:

Rolling Eyes Wenn ich wüsste was ich studieren soll würde es mir auch viel besser gehen.
Aber das schwankt ungefähr so wie Ebbe & Flut Laughing
Aber damit nerve ich scheinbar hier auch schon einge. . .

Naja was solls, bis Mai 2009 habe ich noch Zeit. Allerdings bleibt mir dann nur noch ein Studium weils für eine Ausbildung zu spät wäre, also Bewerbung!
perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
Beiträge: 584
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:33:10    Titel:

Gibt es in Nürnberg eine Uni die dir zusagt? Mit meinem Verlangen nach Bio und Chemie käme ich da nicht unter. Würzburg wäre das Nähste. (komme aus LK Neustadt Aisch)
Ich träume von Göttingen oder Tübingen, wobei Würzburg auch seine Vorteile hätte, weil ich nicht umziehen müsste. Ich stecke vielleicht in einer Bredouille. Ich werde studieren, muss jedoch abwägen, ob ich mein Kind aus der gewohnten Umgebung herausreise. Bullshit!

Wie du siehst, wird es nicht unbedingt einfacher, wenn man weiß was man studieren möchte. Bis dahin ist noch etwas Zeit, versuche mal die Sterne zu befragen und vielleicht träumst du die Lösung. Wink
DeVenus
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Anmeldungsdatum: 30.01.2007
Beiträge: 676

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 19:36:05    Titel:

*grins* An sowas glaube ich garnicht mehr..

Mir wäre das so wurscht welche Uni das wäre, also ob sie einen guten Ruf hätte oder nicht, mache da keinen Unterschied, für mich ist Uni gleich Uni
(hoffe ich krieg dafür jetzt von niemandem eins aufs Dach Laughing )

Für mich kommen Erlangen,Würzburg,Regensburg oder eben FH in Frage.
Ich hab aber noch keine Ahnung was, nichtmal ne Richtung, nur eine Vermutung Laughing

Wie alt bist du denn wenn ich fragen darf?
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 21:26:53    Titel:

perseus hat folgendes geschrieben:

Jedenfalls kommt es wirklich auf die Umstände an, Sprachen halte ich persönlich für einen Klacks, da sie mir (wahrscheinlich) als Frau liegen. Naturwissenschaften empfinde ich als recht komplex, womöglich weil ich eine Frau bin.


nananaaaaaaa... wir wollen hier doch keine eva herman diskussion führen, oder? Wink

edit: achso noch zum thema:

ohne etwas vorwissen aus der schule ist ein studium im ersten semester schwerer. aber ich kenne genug leute, die das geschafft haben.
chemie an der uni ohne chemie überhaupt in der oberstufe gehabt zu haben, empfinden viele als kulturschock und stöhnen.
wer also was mit chemie studieren will, sollte wenigetsn chemie GK gehabt haben meiner meinung nach. sonst wird das erste semster allzu hart.

ich studiere jedenfalls biologie und hatte keinen Bio-Lk. im ersten semster habe ich mich noch gewundert, was die anderen so alles wissen. mittlerweile im 3. semster ist das aber wieder aufgeholt. wir machen jetzt sowieso nur so komische sachen, von denen noch nie jmd vorher "groß" was gehört hat Laughing
perseus
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Anmeldungsdatum: 17.07.2006
Beiträge: 584
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 24 Jan 2008 - 22:59:32    Titel:

my_precious hat folgendes geschrieben:
nananaaaaaaa... wir wollen hier doch keine eva herman diskussion führen, oder? Wink


Bei der Mehrheit der Menschen dominiert die linke Gehirnhälfte, obwohl in machen Fällen die rechte zur Problemlösung besser geeignet wäre. Ich halte dieses Phänomen für anerzogen bzw. in der Kindheit durch falsche Lernmethoden versaut, wobei das nur meine durch Unwissenheit entstandene Meinung ist, denn mit "Verhalten" habe ich mich bisher nur oberflächlich auseinander gesetzt. Oder wie soll man sich das sonst erklären? Fakt ist, dass Frauen die Labbertaschen sind, im Erziehungsratgeber, für die breite Masse zugänglich, steht bereits, dass Mädchen kommunikationsfreudiger und -fähiger sind. Jungs können meist besser klettern, springen, sind motorisch weiter. Es ist nun mal so, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt, was noch lange nicht heißt, dass Frauen nicht fähig wären oder sich stets schwerer tun Naturwissenschaften zu begreifen.
Mein Bruder konnte bereits mit dreieinhalb Jahren lesen, ich kam damals gerade in die Vorschule, denn in Polen wird man zwar erst mit sieben eingeschult, jedoch ist Entspricht der Wissensstand einem Zweitklässler. Mannomann war ich geschwisterneidisch und beschloss bereits damals, dass ich dafür mal studieren werde. So, jetzt kommt der Hammer, mein Bruder studiert bereits an der nta in Isny, und nicht die Sprache, die er ja eher begriff als ich, sondern Physik und Mathe. Mit Sprachen hat er es nicht so. Guuuuut, er lernt Japanisch, jedoch ist es für mich ein zu großes Gekritzel, dass ich empfehlen kann dem nachzueifern. Das Ganze zeigt jedoch, dass das Hirn meines Bruders schon damals abstrakter denken konnte, für mich waren zu dem Zeitpunkt Buchstaben Hieroglyphen, erweckten kein Interesse. Sprachlich habe ich aufgeholt, bin sogar voraus. Die Naturwissenschaften üben einen enormen Reiz aus, ich werde immer besser. Als Frau und Schwester kann ich behaupten, dass wir uns geschlechtsspezifisch entwickelt haben. Und hier kommen wir zu deiner Frage DeVenus: bei Frauen kommt es häufig vor, dass sie sich zwischen dem 30 und 40 Lebensjahr neu erfinden bzw. orientieren. So alt bin ich in etwa. Meine Familienplanung ist mit meiner Tochter abgeschlossen. Jetzt möchte ich Akademikerin werden, um den Durchschnitt "Ein Kind pro Akademikerin" einzuhalten. Wink

my_precious hat folgendes geschrieben:
ohne etwas vorwissen aus der schule ist ein studium im ersten semester schwerer. aber ich kenne genug leute, die das geschafft haben.
chemie an der uni ohne chemie überhaupt in der oberstufe gehabt zu haben, empfinden viele als kulturschock und stöhnen.
wer also was mit chemie studieren will, sollte wenigetsn chemie GK gehabt haben meiner meinung nach. sonst wird das erste semster allzu hart.

ich studiere jedenfalls biologie und hatte keinen Bio-Lk. im ersten semster habe ich mich noch gewundert, was die anderen so alles wissen. mittlerweile im 3. semster ist das aber wieder aufgeholt. wir machen jetzt sowieso nur so komische sachen, von denen noch nie jmd vorher "groß" was gehört hat Laughing


Ja, weil anfangs viel wiederholt wird. Ich habe mir die Erstsemestervorlesungen der Tübinger Uni schon mal angeschaut, wenn man da ohne Chemie und Bio an die Sache geht, sind Magenbeschwerden vorprogrammiert, wenn es in der dritten Stunde mit Tetrapeptiden losgeht und ja, Aminosäuren lassen sich ja durch Buchstabenketten ausdrücken, wo sind sie denn protonisiert, wo dissozieren sie? Und dann kommt ja die fünfte und achte Stunde und es bleibt nicht auf diesem einfachen Niveau.

Die Schulsysteme halte ich für extrem veraltet, für noch schneller reformbedürftig. Heute wissen wir, wie man erfolgreicher lernt, dass alle Sinne ansprechende Methoden effektiver sind.

Kleine Anekdote: meine Tochter und ich sitzen in der Wanne. Sie fragt, wohin die Sonne untergegangt (in ihrem Alter ist das gewöhnlich) ist. Ich antwortete, dass nicht die Sonne unterging, sonder die Erde sich dreht. Ich hielt ihren Spielball hoch, erklärend, dass die Sonne in etwa auch so rund ist, nur viel viel größer, dann sagte ich, dass ihr Kopf die Erde ist, weil sie auch in etwa rund ist. DAnn sagte ich, dass sie sich umdrehen soll und fragte, ob sie dann immer noch die Ball-Sonne sähe. Nein war die Antwort. So, seither geht die Sonne nimmer unter, die Erde dreht sich um.

Gute N8
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